Wer war dieser Jesus von Nazareth? Warum hat Gott sich gerade in diesem Galiläer geoffenbart? Wie hat Jesus sich, sein Leben und seinen Tod selber verstanden?
Diesen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden, in der Erwartung, näher zu Jesus selbst vorzudringen und das Unfassbare, dass Gott selbst in ihm Mensch geworden ist, ein Stück weit besser zu begreifen.
Auch wenn eigentlich nicht Jesu Botschaft von der Gottesherrschaft behandelt werden soll, so ist doch eine knappe Darstellung dieses zentralen Themas Jesu notwendig, denn Jesus und seine Botschaft lassen sich nicht getrennt voneinander betrachten. Es soll jedoch vorwiegend um die Aspekte gehen, die sein Selbstbewusstsein prägen.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Einleitende Gedanken
- Jesu Selbstbewusstsein
- Jesu Gottesbild
- Die Botschaft von der Gottesherrschaft
- Das besondere Gottesverhältnis
- Jesu Anspruch
- Jesu Sendungsanspruch
- Christologische Hoheitstitel
- Pro-Existenz im Leben Jesu
- Jesu Gottesbild
- Jesu Todesverständnis
- Die letzten Tage in Jerusalem
- Der sich zuspitzende Konflikt
- Jesu Wissen um seinen bevorstehenden Tod
- Jesu Selbstverständnis des Kreuzes
- Die absolute Krise
- Jesu Tod im Kontext seiner Botschaft
- Todesdeutungen
- Die letzten Tage in Jerusalem
- Der nachösterliche Christus
- Kreuz und Auferstehung
- Darf der Christus den Kreuzestod sterben? – Christologische Denkmuster
- Christologie heute
- Fazit Gehorsam bis zum Tod
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Seminararbeit befasst sich mit Jesu Selbstbewusstsein und seinem Verständnis des Todes. Sie untersucht, wie Jesus sich selbst und seinen Tod im Kontext seiner Botschaft von der Gottesherrschaft verstand. Die Arbeit analysiert Jesu Anspruch und sein Gottesbild, wobei insbesondere die Frage nach seinem besonderen Gottesverhältnis im Vordergrund steht.
- Jesu Selbstverständnis
- Das Gottesbild Jesu
- Jesu Sendungsanspruch
- Das Verständnis des Todes bei Jesus
- Die Bedeutung des Kreuzes für Jesu Botschaft
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Die Einleitung beleuchtet die zentralen Fragen, die in der Arbeit behandelt werden. Sie setzt sich mit dem Selbstverständnis Jesu und seiner Botschaft von der Gottesherrschaft auseinander.
Kapitel 2 befasst sich mit Jesu Selbstbewusstsein und seinem Gottesbild. Es analysiert die Botschaft von der Gottesherrschaft, die für Jesus ein zentrales Thema seiner Verkündigung war. Das Kapitel untersucht außerdem das besondere Gottesverhältnis Jesu, das durch die zärtliche Anrede „Abba“ zum Ausdruck kommt.
Kapitel 3 untersucht Jesu Todesverständnis. Es beleuchtet seine letzten Tage in Jerusalem und seinen Konflikt mit den religiösen Autoritäten. Das Kapitel geht auch auf Jesu Wissen um seinen bevorstehenden Tod und sein Selbstverständnis des Kreuzes ein.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem nachösterlichen Christus. Es betrachtet die Bedeutung von Kreuz und Auferstehung und stellt die Frage nach der christlichen Denkmuster im Hinblick auf den Kreuzestod Jesu.
Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der Christologie, wie Jesus Christus, Gottesherrschaft, Selbstbewusstsein, Todesverständnis, Kreuz, Auferstehung und christologisches Denkmuster. Sie untersucht, wie sich Jesu Botschaften und sein Lebensweg auf das christliche Selbstverständnis und die Gottesvorstellung auswirken.
Häufig gestellte Fragen
Was prägte das Selbstbewusstsein Jesu von Nazareth?
Sein Selbstbewusstsein war untrennbar mit seiner Botschaft von der Gottesherrschaft und seinem besonderen, intimen Verhältnis zu Gott („Abba“) verbunden.
Wie verstand Jesus seinen eigenen Tod?
Jesus sah seinen Tod im Kontext seines Sendungsauftrags. Die Arbeit untersucht, inwieweit er sein Leiden als notwendige Konsequenz seines Wirkens und als „Pro-Existenz“ (Dasein für andere) begriff.
Welche Rolle spielen die Hoheitstitel in der Christologie?
Titel wie „Menschensohn“ oder „Messias“ werden analysiert, um Jesu eigenen Anspruch und die Deutung seiner Person durch die Urgemeinde zu verstehen.
Wusste Jesus um seinen bevorstehenden Tod in Jerusalem?
Die Arbeit beleuchtet die letzten Tage in Jerusalem und den sich zuspitzenden Konflikt mit den Autoritäten, der Jesus die Unvermeidbarkeit seines gewaltsamen Endes verdeutlichte.
Was bedeutet „Gehorsam bis zum Tod“ in diesem Kontext?
Es beschreibt Jesu radikale Treue zu seiner Botschaft und seinem göttlichen Auftrag, selbst angesichts der Kreuzigung.
Wie veränderte die Auferstehung das Bild von Jesus?
Die nachösterliche Christologie deutet das Kreuz nicht als Scheitern, sondern als Sieg, was zu neuen Denkmustern über das Wesen des Erlösers führte.
- Quote paper
- B.A. Maria Pohlmeyer (Author), 2007, Gehorsam bis zum Tod - Das Selbstbewusstsein und Todesverständnis Jesu, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172204