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Der Einfluss des Internets auf Randsportarten

Titre: Der Einfluss des Internets auf Randsportarten

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 27 Pages , Note: 2,0

Autor:in: angehender Master of Arts Christian Stephani (Auteur)

Sport - Médias et Communication
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Résumé Extrait Résumé des informations

Randsportarten führen einen harten Kampf um mediale Präsenz. Auch wenn es schwer fällt eine allgemeingültige Definition zu finden, zeichnen sich Randsportarten dadurch aus, dass sie nur am Rande von Massenmedien wahrgenommen werden, da sie ein geringes öffentliches Interesse erzielen. Zudem werden sie i.d.R. von vergleichsweise wenigen Menschen , die meistens einen Amateurstatus haben, ausgeübt. Berücksichtigt werden muss allerdings, dass die Zugehörigkeit zu den Randsportarten regional sehr verschieden ist. So zählt bspw. der Baseball in den USA zu den erfolgreichsten Sportarten, wo hingegen er in Deutschland klar zu den Randsportarten zu zählen ist. Ein Problem, das alle Randsportarten teilen, ist, dass die fehlende Darstellung in den Massenmedien die Akquisition von Sponsoren und die Anwerbung neuer Mitglieder erschwert. Daher stehen meist zu geringe finanzielle Mittel zur Verfügung, um die Sportart weiterzuentwickeln.
Abhilfe für die Randsportarten könnte möglicherweise das Medium Internet liefern, da der Gebrauch dieses Mediums mehr und mehr zunimmt. Dieses Medium ist nicht mit den klassischen Medien zu vergleichen, da das Internet als hybrides Medium sowohl der Informationsabfrage, der Kommunikation, dem Abruf von Services, wie z.B. das Online-Banking oder Downloads, als auch als Unterhaltungsmedium dient, da sich auch Audio- oder Videodateien im Internet abrufen lassen. Dadurch bietet das Internet deutlich vielseitigere Möglichkeiten als alle anderen Medien, weshalb sich auch der Sport diesem Medium bedient.
Diese Arbeit soll daher untersuchen, wie es zum einen zu dieser enormen Verbreitung des Internets kommt und ob es zum anderen für Randsportarten möglich ist, durch das Medium Internet ein wenig aus dem Schatten der großen Mediensportarten, wie Fußball, Formel 1 oder Boxen, hervorzutreten. Dafür wird im Rahmen dieser Arbeit zunächst auf eine Theorie zur Mediennutzung eingegangen, mit deren Hilfe die Verwendung des Internets möglicherweise erklärt werden kann, und im Anschluss die Möglichkeiten aufgezeigt, die sich dem Sport im Internet bieten. In der Folge wird darauf aufbauend betrachtet, wie genau Randsportarten diese Möglichkeiten umsetzen. In Kapitel 4 folgen zum einen eine Bewertung der ausgewählten Theorie und zum anderen eine Bewertung der Chancen der Randsportarten im World Wide Web. Die Arbeit endet mit einem kurzen Fazit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sport und Medien

2.1 Theorie zur Mediennutzung - Das GS/GO-Modell

2.2 Möglichkeiten des Sports im Medium Internet

2.2.1 Informations- und Kommunikationsangebote

2.2.2 Unterhaltungsangebote

2.2.3 E-Commerce-Angebote

2.2.4 WEB-TV-Angebote

3 Der Randsport im World Wide Web

3.1 Status Quo

3.2 Randsport und Web-TV

4 Bewertung

4.1 Der Erwartungs- und Bewertungsansatz als Erklärungsansatz

4.2 Chancen der Randsportarten durch das Internet

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie das Internet die mediale Präsenz von Randsportarten beeinflussen kann und ob es diesen ermöglicht, aus dem Schatten der großen Mediensportarten hervorzutreten. Dabei wird analysiert, wie moderne Mediennutzungstheorien die Internetrezeption erklären und welche digitalen Potenziale – insbesondere im Bereich Web-TV und interaktiver Angebote – für die Vermarktung und Reichweitensteigerung von Nischensportarten bestehen.

  • Analyse der Mediennutzung mittels des GS/GO-Modells
  • Möglichkeiten der digitalen Selbstdarstellung für Randsportarten
  • Die Rolle von Web-TV als Alternative zu klassischen Fernsehformaten
  • Strategien zur Sponsorenakquise durch Webpräsenz
  • Potenziale von Videoplattformen wie YouTube für Trend- und Randsportarten

Auszug aus dem Buch

3.2 Randsport und Web-TV

Wie die Ausführungen in Kapitel 3.1 zeigen, stellen Web-TV-Angebote von Randsportarten eher die Ausnahme dar. So handelt es sich bei der großen Mehrheit der Sport-Web-TV-Angebote um Bewegtbilder von Mediensportarten. Für diese stellen Web-TV-Angebote i.d.R. nur eine Ergänzung zur TV-Präsenz dar, wie in Kapitel 2.2.4 bereits erwähnt. Die Relevanz des Web-TVs nimmt allerdings für die kleineren Mediensportarten - wie bspw. Tennis, Tischtennis oder Golf - zu, da diese oftmals nur über seltene, kurze oder schlechte TV-Sendezeiten verfügen. So haben diese Sportarten die Möglichkeit über ihre bereits genannten Onlineplattformen Videostreams von ihren nicht im TV gezeigten Turnieren zu zeigen. Beispielhaft sei hier auf den Tischtennis verwiesen, der, obwohl ab und an auf Sport 1 oder den Nachrichten von ARD, ZDF, RTL, etc. von ihm berichtet wird, ein eigenes Web-TV-Programm aufgebaut hat. So bieten die DTTL sowie die ITTF Spiele der Bundesliga bzw. der internationalen Wettbewerbe zum Teil live im Internet an.

Aber auch von Sportarten, welche kaum oder nur zu Großereignissen im TV zu sehen sind und daher im weiteren Sinne Randsportarten darstellen, lassen sich Beispiele im Internet finden, die das Medium Internet als Alternative zur TV-Präsenz nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Randsportarten unter mangelnder medialer Präsenz leiden und das Internet als mögliches Hilfsmittel zur Verbesserung dieser Situation betrachtet wird.

2 Sport und Medien: Hier werden theoretische Grundlagen zur Mediennutzung, insbesondere das GS/GO-Modell, erörtert und die technischen sowie inhaltlichen Möglichkeiten des Internets für Sportangebote aufgezeigt.

3 Der Randsport im World Wide Web: Dieses Kapitel analysiert den aktuellen Status quo der Internetpräsenz von Randsportarten und die spezifische Bedeutung von Web-TV für diese Sportarten.

4 Bewertung: Es erfolgt eine kritische Würdigung des Erwartungs- und Bewertungsansatzes zur Erklärung der Internetnutzung sowie eine Einschätzung der tatsächlichen Chancen für Randsportarten.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Internet eine enorme Verbesserung der Darstellungsmöglichkeiten für Randsportarten bietet, deren Erfolg jedoch maßgeblich von den Sportarten selbst abhängt.

Schlüsselwörter

Randsportarten, Internet, Web-TV, Mediennutzung, GS/GO-Modell, Sportmarketing, Sponsoring, Mediensport, Online-Präsenz, Gratifikationsforschung, digitale Transformation, Videoangebote, Reichweitensteigerung, Kommunikation, Vermarktung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der medialen Situation von Randsportarten und der Frage, wie diese das Internet als Instrument zur Steigerung ihrer Präsenz und öffentlichen Wahrnehmung nutzen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die Mediennutzungstheorie, die verschiedenen Ausprägungen von Internetangeboten für den Sport (Info, E-Commerce, Web-TV) sowie die Möglichkeiten zur Sponsorenakquise.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob und wie Randsportarten durch das Internet den Nachteil ihrer geringen Präsenz in den klassischen Massenmedien kompensieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt theoretische Modelle der Kommunikationswissenschaft, insbesondere das GS/GO-Modell, um das Mediennutzungsverhalten der User im Kontext von Sportangeboten im Internet zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine Analyse der bestehenden digitalen Angebote für den Sport, eine Untersuchung des Status quo bei Randsportarten sowie eine Bewertung der Chancen durch Web-TV und Plattformen wie YouTube.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Randsportarten, Internet, Mediennutzung, Web-TV, Sponsoring und das GS/GO-Modell.

Wie spielt das GS/GO-Modell bei der Internetnutzung eine Rolle?

Es dient dazu zu erklären, warum User gezielt nach Informationen zu Nischensportarten im Internet suchen, um eine bestimmte Bedürfnisbefriedigung (Gratifikation) zu erreichen.

Warum wird Ringtennis als Fallbeispiel angeführt?

Ringtennis dient sowohl als Negativ- als auch als Positivbeispiel, um zu verdeutlichen, wie sich professionelle Gestaltung und die Nutzung moderner Kanäle wie Web-TV auf die Besucherzahlen und Vermarktbarkeit auswirken.

Welchen Stellenwert nimmt YouTube für Randsportarten ein?

YouTube bietet eine kostengünstige Plattform, um ein breites Publikum zu erreichen, das auf der eigenen Homepage eventuell nicht anzutreffen wäre, und kann somit den Bekanntheitsgrad einer Sportart signifikant steigern.

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Résumé des informations

Titre
Der Einfluss des Internets auf Randsportarten
Université
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Cours
Sport und Medien
Note
2,0
Auteur
angehender Master of Arts Christian Stephani (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
27
N° de catalogue
V172250
ISBN (ebook)
9783640920921
ISBN (Livre)
9783640921089
Langue
allemand
mots-clé
Randsportarten Internet Sport Web-TV Erwartungs- und Bewertungsansatz GS/GO-Modell Ringtennis Fußball Medien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
angehender Master of Arts Christian Stephani (Auteur), 2010, Der Einfluss des Internets auf Randsportarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172250
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Extrait de  27  pages
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