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Die selbstbewusste Frau in der Moderne – ein inhaltsanalytischer Vergleich der Frauenbilder in Frauenzeitschriften

Título: Die selbstbewusste Frau in der Moderne – ein inhaltsanalytischer Vergleich der Frauenbilder in Frauenzeitschriften

Tesis (Bachelor) , 2009 , 83 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Desirée Brenner (Autor)

Medios / Comunicación: Teorías, modelos, definiciones
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Der Mann ist in der Krise. Er habe keine feste Rolle mehr, so der Tenor deutscher Medien, sei zwischen der Variante des harten Gewinner-Typus und dem neuen emotional emanzipierten Mann, der auch mal Elternzeit nimmt, hin und her gerissen.
Über die Frau und ihre Rollenkonflikte spricht man kaum mehr. Die Frau von heute, so scheint es, ist verdammt selbstbewusst: Sie studiert was ihr gefällt, verdient ihr eigenes Geld und macht auch sonst was ihr Spaß macht. Es wird so getan, als könne sich eine junge Frau heute einfach aus einer Vielzahl von Möglichkeiten eine passende Identität zusammenschneidern. Aber wie selbstbewusst ist der Großteil junger Frauen heute wirklich? Und wie selbstbewusst sind die Bilder der Frauen, die Ihnen von den Titeln der Frauenzeitschriften entgegen strahlen? Nimmt man an, dass Frauen sich in ihrem Verhalten und zur Identitätsbildung an den Medien orientieren, dann spielt das Bild, das Frauenzeitschriften wie Brigitte mit einer Auflage von circa 1725.600 verkauften Exemplaren von Frauen kreieren, für die Entfaltung und das Selbstverständnis von Frauen eine große Rolle. Emma, die wohl bekannteste feministische Zeitschrift in Deutschland, hat nach eigenen Angaben eine deutlich niedrigere Auflage von 45.882 verkauften Exemplaren.2 Die Frauenbilder der beiden Zeitschriften zu vergleichen, soll Anliegen dieser Arbeit sein.
Im theoretischen Teil wird das Frauenbild in seinen spezifischen Bereichen näher untersucht. Feministische Literaturquellen unterschiedlicher Strömungen sollen gegenüber gestellt werden. Damit möglichst viele Thesen in die Arbeit einfließen können, liegt der Fokus auf den Kernaussagen der Werke.
Der praktische Teil bezieht sich konkret auf die Frauenbilder in den beiden Zeitschriften Brigitte und Emma, deren Inhalt analysiert und verglichen wird. Um einen möglichst tiefgehenden, differenzierten Eindruck der Zeitschriften zu gewinnen, wird jeder Artikel und jede Werbeanzeige beider Zeitschriften qualitativ und quantitativ untersucht. Aus Zeitgründen kann dies nur über die Zeitspanne eines Jahres erfolgen. Um die Arbeit möglichst aktuell zu halten, soll das Jahr 2008 untersucht werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Feminismus im 21. Jahrhundert

3 Feministische Ansätze zum Frauenbild

3.1 Definition

3.2 Das Frauenbild in verschiedenen Bereichen

3.2.1 Mutterschaft

3.2.2 Beruf und Karriere

3.2.3 Körper und Sexualität

3.2.4 Schönheit

3.2.5 Pornografie

3.2.6 Frau und Mann

3.2.7 Vernunft und Liebe

3.2.8 Religion

3.2.9 Das Alter

3.3 Das Frauenbild in den Massenmedien

3.3.1 Frauenbilder in der Werbung

3.3.2 Frauenbilder in Printmedien

3.3.3 Frauenbilder in Frauenzeitschriften

4 Zwischenfazit

5 Emma und Brigitte – Einordnung in die Presse

6 Inhaltsanalyse

6.1 Vorgehensweise

6.1.1 Fragestellung und Hypothesen

6.1.2 Dimensionen

6.1.3 Kategoriensystem

6.1.4 Codierbuch

6.1.5 Pretest und Instrumentenprüfung

6.1.6 Stichprobenziehung und Repräsentativität

6.2 Datenauswertung und -analyse

6.2.1 Auswertung der Texte

6.2.2 Auswertung des optischen Leitbildes

7 Interpretation

7.1 Überprüfung der Hypothesen

7.2 Kritik

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Frauenbild in den Frauenzeitschriften „Brigitte“ und „Emma“ mittels einer inhaltsanalytischen Vergleichsmethode, um festzustellen, wie das Konzept der „selbstbewussten Frau“ in den Medien dargestellt wird und inwiefern sich dies zwischen einer auflagenstarken Mainstream-Zeitschrift und einer explizit feministischen Publikation unterscheidet.

  • Vergleich des Frauenbildes in Mainstream- und feministischen Printmedien
  • Analyse von geschlechtsspezifischen Rollenbildern und deren Darstellung
  • Untersuchung der Verknüpfung von redaktionellen Inhalten und Werbung
  • Analyse des optischen Leitbildes (Körperlichkeit, Schönheit, Alter)
  • Überprüfung der Wirksamkeit feministischer Ansätze in der heutigen Presse

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Körper und Sexualität

Die unten abgebildete Gestalt der Firma Traumportal Webdesign Wien wird auf deren Homepage folgendermaßen beschrieben: „Hier sehen Sie eine bezaubernde Frau im roten Kleid mit glänzenden Highheels“.35 Die Frau scheint völlig auf ihr Äußeres fixiert, sie ist „bezaubernd“, weil sie den Idealmaßen entspricht: Sie hat Modelmaße, kein Gramm Fett, keinerlei Körperbehaarung außer auf den Haaren auf dem Kopf. Selbst diese in ihren Maßen den gesellschaftlichen Idealvorstellungen entsprechende Werbefigur trägt trotzdem Make-up, Lidschatten, Lippenstift, Highheels sowie ein funkelndes Kleid. Selbst die perfekte Traumfrau verändert sich, um noch mehr zu gefallen, könnte man interpretieren. Nach Germaine Greer würde die Frau, wäre sie eine reale Person, sich dennoch nicht ihres Körpers und ihrer Sexualität sicher fühlen, sondern im Gegenteil in etwa folgende Gedanken haben:

Selbst wenn alles am Körper der Frau makellos ist, wissen sie, dass „ihre Gedärme voll sind von Nahrung im Verdauungsprozess; sie hat eine Vagina, die riecht und blutet. Sie ist ein Mensch, keine Göttin oder ein Engel.“36 Was die Ambivalenz zwischen der eigenen erlebten Körperlichkeit und dem Idealbild einer perfekten Frau für das Selbstwertgefühl einer Frau bedeuten kann, drückt dieses anonyme Gedicht gut aus:

Ich bin eine Dame mit Infektionen
Blase Niere Scheidenpilze
Ich bin ekelhaft

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die aktuelle Krisenwahrnehmung des Mannes und das scheinbare Selbstbewusstsein der modernen Frau, wobei das Ziel des inhaltanalytischen Vergleichs von „Brigitte“ und „Emma“ dargelegt wird.

2 Feminismus im 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel erläutert die dritte Welle des Feminismus und die Rolle der Gender Studies, während es gleichzeitig die Debatte über Identität und gesellschaftliche Strukturen beleuchtet.

3 Feministische Ansätze zum Frauenbild: Hier werden theoretische Grundlagen des Frauenbildes in verschiedenen Lebensbereichen wie Mutterschaft, Beruf, Schönheit und Religion sowie in den Massenmedien detailliert untersucht.

4 Zwischenfazit: Das Kapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und skizziert ein patriarchales, von Medien und Institutionen geprägtes Bild der Frau, das oft auf Äußerlichkeiten reduziert bleibt.

5 Emma und Brigitte – Einordnung in die Presse: Hier werden die beiden analysierten Zeitschriften hinsichtlich ihres Profils, ihrer Geschichte und ihrer Rolle in der deutschen Presselandschaft gegenübergestellt.

6 Inhaltsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt methodisch präzise die Vorgehensweise der qualitativen und quantitativen Untersuchung, einschließlich der Kategoriensysteme und der Stichprobenauswahl.

7 Interpretation: Die gewonnenen Daten werden hier ausgewertet, wobei die Hypothesen für beide Zeitschriften überprüft und die Unterschiede im Frauenbild kritisch diskutiert werden.

8 Fazit: Das Fazit bilanziert die Ergebnisse der Arbeit und konstatiert eine beunruhigende Schizophrenie im Frauenbild der modernen Gesellschaft, das zwischen Emanzipationsanspruch und alten Rollenmustern schwankt.

Schlüsselwörter

Frauenbild, Inhaltsanalyse, Feminismus, Frauenzeitschriften, Brigitte, Emma, Schönheitsideal, Emanzipation, Geschlechterrollen, Pornografie, Körperlichkeit, Medienanalyse, patriarchale Strukturen, Gender Studies, Selbstbewusstsein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie das Bild der modernen Frau in den Frauenzeitschriften „Brigitte“ und „Emma“ dargestellt wird und inwiefern diese Medien zur Festigung oder Veränderung von Geschlechterrollen beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Neben dem allgemeinen Frauenbild fokussiert die Arbeit auf Bereiche wie Mutterschaft, Beruf und Karriere, Schönheit, Sexualität, Pornografie sowie Religion und soziale Orientierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Unterschiede und Parallelen im Frauenbild der auflagenstarken Mainstream-Zeitschrift „Brigitte“ gegenüber dem explizit feministischen Magazin „Emma“ herauszuarbeiten und die gesellschaftliche Relevanz dieser Darstellungen zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse, um objektive Daten über Beitragsformen, Themenbereiche und optische Leitbilder zu erheben und diese interpretativ auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Auseinandersetzung mit feministischen Ansätzen und einen praktischen Analyseteil, in dem Hypothesen anhand der Stichprobe von 2008 überprüft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienanalyse, Schönheitsideal, Emanzipation und patriarchale Strukturen geprägt.

Welchen Einfluss hat die Werbeindustrie auf das Frauenbild in „Brigitte“?

Die Analyse zeigt eine signifikante Korrelation zwischen redaktionellen Themen – insbesondere in den Bereichen Mode und Schönheit – und den geschalteten Werbeanzeigen, was das Frauenbild in Richtung eines konsumorientierten Ideals beeinflusst.

Wie unterscheidet sich „Emma“ in der Themenwahl von „Brigitte“?

Während „Brigitte“ stark den privaten, intraindividuellen Bereich priorisiert, ist „Emma“ deutlich politischer und extraindividueller orientiert, wobei kontroverse Themen wie Pornografie oder politische Reformen kritisch beleuchtet werden.

Was besagt die Analyse zum optischen Leitbild in den Zeitschriften?

Die Untersuchung verdeutlicht, dass das Frauenbild in „Brigitte“ fast ausschließlich jungen, schlanken und faltenfreien Frauen entspricht, während „Emma“ eine größere visuelle Vielfalt zeigt und Falten oder ein höheres Alter nicht zwingend ausblendet.

Final del extracto de 83 páginas  - subir

Detalles

Título
Die selbstbewusste Frau in der Moderne – ein inhaltsanalytischer Vergleich der Frauenbilder in Frauenzeitschriften
Universidad
FHM University of Applied Sciences
Calificación
1,5
Autor
Desirée Brenner (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
83
No. de catálogo
V172257
ISBN (Ebook)
9783640920587
ISBN (Libro)
9783640920426
Idioma
Alemán
Etiqueta
frau moderne vergleich frauenbilder frauenzeitschriften
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Desirée Brenner (Autor), 2009, Die selbstbewusste Frau in der Moderne – ein inhaltsanalytischer Vergleich der Frauenbilder in Frauenzeitschriften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172257
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