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Mehr Anreiz? Mehr Beitrag?- Ein Gewichtungsversuch der Barnard-Simonschen Theorie vom organisationellen Gleichgewicht

Title: Mehr Anreiz? Mehr Beitrag?- Ein Gewichtungsversuch der Barnard-Simonschen Theorie vom organisationellen Gleichgewicht

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 12 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Christoph Fox (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich im Hauptteil mit der „Barnard- Simonschen Theorie
vom organisationellen Gleichgewicht“.
Dahinführend benötigt es zunächst der grundlegenden bzw. definitorischen Annäherung und
Klärung von verwendeten zentralen Begriffen. Im zweiten Kapitel werden diese Grundlagen
geleistet. Für eine spätere detailliertere Auseinandersetzung mit dem Thema bildet das Kapitel
II. die Basis für Verständnis und somit einen unentbehrlichen Teil dieser Ausarbeitung.
Vorangehend wird sich dem Begriff der Organisation per se gewidmet. Was sind
Organisationen und wodurch charakterisieren sich Organisationen? Welche unterschiedlichen
Ansichten bzw. Definitionsversuche existieren, wie lässt sich der Begriff der Organisation
inhaltlich bestimmen?
Die Organisation wird als ein Teil der Gesellschaft beschrieben und nach Parsons werden
sowohl die Erwartungen der Gesellschaft an das „soziale Subsystem Organisation“ als auch
umgekehrt deren Leistungen und Funktion kurz dargestellt. Mit den Worten Blaus wird dann
versucht, den Unterschied zwischen natürlichen Organisationen und rationalen
Organisationen deutlich zu machen. Im Verlauf der Annäherung an den Begriff entstehen
weitere Fragestellungen. Wer ist Beteiligter von Organisationen und inwieweit involvieren
bzw. bringen sich Organisationsmitglieder ein? Welche Teile sind es, die eine Beteiligung
ausmachen? Welchen Stellenwert in dem Zusammenhang dieser Betrachtung haben die Ziele
einer Organisation bzw. deren Mitglieder ?
Das dritte Kapitel setzt an dieser Stelle an und greift dann den Zusammenhang zwischen
Zielen der Organisation und den Beiträgen der Mitglieder zur Erreichung dieser Ziele auf und
versucht diesen nach Simon und Barnard gleichgewichtigen organisationellen Zusammenhang
„zu gewichten“. Diese Arbeit beschäftigt sich im Hauptteil allerdings andersherum formuliert
auch „nur“ mit den Ansichten Barnards und Simons und lässt weitere Theorien oder Thesen
anderer Schreibender weitgehend außer Betracht. Es können und wollen in diesem Rahmen
keine grundlagentheoretischen Zusammenhänge oder Unterschiede anderer
Organisationstheorien untereinander behandelt werden. Eine historische Einordnung, d.h. die
Akkumulation wesentlicher organisationstheoretischer „Meilensteine“ muss ebenfalls an
anderer Stelle geleistet werden. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Hinleitung

2 Grundlagen

3 Hauptteil

4 Abschluss, Ausblick

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Anreiz-Beitrags-Modell von Chester Barnard und Herbert A. Simon im Kontext organisationeller Gleichgewichtszustände. Ziel ist es, die theoretische Annahme kritisch zu gewichten, inwieweit das Verhältnis zwischen den von der Organisation gebotenen Anreizen und dem individuellen Beitragswillen der Mitglieder als determinierender Faktor für den Erfolg von Organisationen angesehen werden kann.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung und soziologische Verortung von Organisationen.
  • Analyse der Barnard-Simonschen Anreiz-Beitrags-Gleichgewichtstheorie.
  • Diskussion der Rolle des Individuums und seiner Motivation in der Organisation.
  • Kritische Reflexion der theoretischen Annahmen aus heutiger, verhaltensorientierter Sicht.

Auszug aus dem Buch

3 Hauptteil

Mehr Anreiz ? Mehr Beitrag ?

Der hauptberufliche Manager und „Hobbywissenschaftler“ Chester Barnard und der Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaftler Herbert A. Simon gelten als Pioniere systemtheoretischer und entscheidungstheoretischer Organisationsforschung. Womit beschäftigten sie sich im Einzelnen ? Die Überlegungen des in der Wirtschaft tätigen Chester Barnard gehen ganz speziell davon aus, dass effiziente Organisationen im Kern aus einem ökonomischen Gleichgewicht bestehen müssen. Er begreift diese Gedanken, die er zunächst aus Überlegungen seiner praktischen Tätigkeit zieht, allerdings später als weitgehend allgemeingültig für alle Arten von rationalen Organisationen. Im Mittelpunkt der Theorie Barnards steht die Anreiz- Beitrags- Gleichgewichtstheorie. Wie kann man sich dieses Gleichgewichtskonzept verdeutlichen? Zunächst geht er davon aus, dass Organisationen ein „unpersönliches System koordinierter menschlicher Bestrebungen“ ( Barnard 1938, S. 94 ) sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hinleitung: Einführung in das Thema der organisationellen Gleichgewichtstheorie und Abgrenzung der methodischen Vorgehensweise auf die Ansätze von Barnard und Simon.

2 Grundlagen: Theoretische Herleitung und Begriffsbestimmung von Organisationen sowie deren soziologische Einordnung als rationale Systeme.

3 Hauptteil: Detaillierte Auseinandersetzung mit dem Anreiz-Beitrags-Modell und der Frage nach der Motivationsgrundlage von Organisationsmitgliedern.

4 Abschluss, Ausblick: Kritische Würdigung der vorgestellten Theorien und deren Relevanz sowie Anwendbarkeit aus heutiger Sicht.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen zur Fundierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Organisation, Organisationstheorie, Anreiz-Beitrags-Modell, Chester Barnard, Herbert A. Simon, organisationelles Gleichgewicht, rationale Systeme, Kooperationssystem, Motivation, Arbeitsteilung, Organisationsmitglieder, Effizienz, Führungskräfte, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Anreiz-Beitrags-Modell von Chester Barnard und Herbert A. Simon, das den Zusammenhang zwischen organisatorischen Anreizen und der Leistungsbereitschaft von Mitgliedern beschreibt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Begriffe der Organisation, die Rolle der Individuen in sozialen Systemen sowie die theoretische Notwendigkeit eines organisationellen Gleichgewichts für den effizienten Fortbestand von Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Barnard-Simonsche Theorie auf ihre Gewichtung von Anreizen und Beiträgen hin zu prüfen und zu hinterfragen, ob dieses Gleichgewichtskonzept den komplexen Realitäten moderner Organisationen gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der zentrale organisationstheoretische Meilensteine von Barnard und Simon zusammengetragen und aus soziologischer sowie systemtheoretischer Sicht reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Grundannahmen der Anreiz-Beitrags-Gleichgewichtstheorie, die Differenzierung zwischen individuellen Zielen und Organisationszielen sowie die Rolle von Autorität und Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Organisation, Anreiz-Beitrags-Modell, systemtheoretische Organisationsforschung, individuelles Motiv und ökonomisches Gleichgewicht definiert.

Wie bewerten die Autoren die Rolle des Individuums in einer Organisation?

Barnard und Simon gehen davon aus, dass Individuen nicht mit ihrer gesamten Persönlichkeit, sondern nur mit Teilen ihrer Person als „Beteiligte“ in eine organisationale Rolle treten.

Welche Kritik wird am Ende der Arbeit an den Theorien geübt?

Kritisiert wird, dass die Ansätze von Barnard und Simon aus heutiger Sicht teilweise als „veraltet“ gelten, da sie die Komplexität menschlichen Verhaltens und die psychologischen Aspekte der Individuen in der Organisation vernachlässigen.

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Details

Title
Mehr Anreiz? Mehr Beitrag?- Ein Gewichtungsversuch der Barnard-Simonschen Theorie vom organisationellen Gleichgewicht
College
University of Vechta  (Pädagogische Psychologie)
Course
Hauptseminar
Grade
1,8
Author
Christoph Fox (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V17225
ISBN (eBook)
9783638218474
Language
German
Tags
Mehr Anreiz Mehr Beitrag Gewichtungsversuch Barnard-Simonschen Theorie Gleichgewicht Hauptseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Fox (Author), 2003, Mehr Anreiz? Mehr Beitrag?- Ein Gewichtungsversuch der Barnard-Simonschen Theorie vom organisationellen Gleichgewicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17225
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