Die Bekämpfung der Geldwäsche stellt die Kreditinstitute vor große Herausforderungen. Kreditinstitute können derzeit neben den „klassischen” Verfahren wie der Implementierung von „unflexiblen“ IT-basierten AML-Lösungen (Anti-Money-Laundering) nur mit immer größeren Personalressourcen auf die Herausforderungen reagieren. Das Forschungsziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, ob der Einsatz der künstlichen Intelligenz (Artificial Intelligence) bei der Bekämpfung der Geldwäsche wirkungsvoll unterstützen kann. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: „Inwieweit können Kreditinstitute durch den Einsatz von KI-Technologien auffällige Muster und Hinweise auf Geldwäsche effizienter als mit bestehenden IT-Systemen entdecken?“ Um die Forschungsfrage zu beantworten, wird eine qualitative Forschungsmethode gewählt. Dabei wird die vorhandene akademische Literatur zum Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Bekämpfung der Geldwäsche untersucht und werden qualitative Interviews mit Branchenexperten als Instrument zur Datenerhebung mit Branchenexperten durchgeführt. Als Resultat zeigt sich, dass die Lücke zwischen den aktuellen AML-Methoden und der hochmodernen künstlichen Intelligenz (KI) geschlossen werden kann. Durch die neuen Trends und Richtungen in der KI-Technologie ist es möglich, skalierbare AML-Lösungen zu entwickeln.
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- Justyna Anna Grecko (Auteur), 2021, Einsatz von Artificial Intelligence zur Bekämpfung der Geldwäsche in Kreditinstituten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1722930