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Wirksamkeit von Resilienzinterventionen wie das SMART-Programm im Gesundheitswesen

Implikationen für Forschung und Praxis

Titre: Wirksamkeit von Resilienzinterventionen wie das SMART-Programm im Gesundheitswesen

Dossier / Travail , 2026 , 27 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Martina Engert (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Digitalisierung, Systemeinführungen, chronische Überlastung: Das Gesundheitswesen befindet sich im Dauerwandel – und das Personal zahlt den Preis. Doch helfen Resilienztrainings wirklich oder verpuffen sie als gut gemeinte, aber wirkungslose Maßnahme?

Diese Hausarbeit geht genau dieser Frage auf den Grund. Auf Basis dreier sorgfältig ausgewählter Studien – darunter das international etablierte Stress Management and Resilience Training (SMART) – wird untersucht, unter welchen Bedingungen Resilienzinterventionen Stress reduzieren, Ängste lindern und psychische Widerstandsfähigkeit stärken. Die Fälle reichen von Ärzten mitten in einer IT-Systemumstellung über Pflegekräfte bis hin zu militärischem medizinischem Personal der U.S. Air Force.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Organisatorischer Wandel und psychische Belastung

1.2 Zielsetzung und Aufbau

2 Darstellung der Studie von Spilg et al. (2022)

2.2 Kontext und Forschungsfrage

2.2 Studiendesign, Stichprobe und Messinstrumente

2.3 Interventionen

2.4 Zentrale Ergebnisse

2.5 Kritik und Limitationen

3 Einordnung in den Forschungsstand

3.1 Aktueller Forschungsstand

3.2 Studie von Hernandez et al. (2024)

3.3 Studie von Janzarik et al. (2022)

3.4 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Studien

4 Implikationen für Forschung und Praxis

4.1 Implikationen für die Forschung

4.2 Implikationen für die Praxis

5 Fazit

5.1 Zusammenfassung der Kernerkenntnisse

5.2 Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Resilienzinterventionen im Gesundheitswesen während organisationaler Veränderungen und leitet daraus wissenschaftliche sowie praxisorientierte Empfehlungen für eine effektive Implementierung ab.

  • Analyse und Vergleich der Wirksamkeit von Resilienztrainings anhand dreier Fallstudien.
  • Evaluation von Resilienzprogrammen im Kontext hoher Arbeitsbelastung und digitaler Transformation.
  • Kritische methodische Bewertung der Wirksamkeitsnachweise und Forschungsqualität.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Forschung und Gesundheitsorganisationen.
  • Optimierung von Interventionsstrategien hinsichtlich Timing, Intensität und Zielgruppenausrichtung.

Auszug aus dem Buch

2.4 Zentrale Ergebnisse

Die Studienergebnisse zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen der Interventions- und Kontrollgruppe in den vier untersuchten Bereichen (Spilg et al., 2022, S. 8). Auch beim Vergleich der Ergebnisse mit den Baseline-Werten mittels Kovarianzanalyse konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede festgestellt werden (Spilg et al., 2022, S. 8). Jedoch offenbarte eine Analyse der Least Square Mean Differences ein konsistentes Muster numerischer Verbesserungen zugunsten der Interventionsgruppe innerhalb des Bereichs klinisch relevanter Differenzen (ebd.).

Auf der CD-RISC-Skala zeigte die Interventionsgruppe einen Anstieg von M = 69,35 auf M = 73,21 nach drei Monaten mit Stabilisierung auf M = 73,69 beim 6-Monats-Follow-up (Spilg et al., 2022, S. 8). Die Kontrollgruppe verzeichnete einen kontinuierlichen Rückgang von M = 68,42 auf M = 66,88 (Spilg et al., 2022, S. 8). Die mittleren Effektgrößen (ηp² = 0,104 bei 3 Monaten; ηp² = 0,096 bei 6 Monaten) lagen an der Grenze zur Signifikanz (p = 0,059 bzw. p = 0,090) (ebd.).

Der PSS-Wert folgte einem ähnlichen Muster, wobei die Interventionsgruppe eine Reduktion von M = 17,75 auf M = 15,21 nach drei Monaten und auf M = 14,88 nach 6 Monaten verzeichneten, während die Werte der Kontrollgruppe anstiegen (M = 15,74 auf M = 17,75) (Spilg et al., 2022, S. 8). Die Unterschiede waren nicht statistisch signifikant, zeigten jedoch eine mittlere Effektgröße bei 6 Monaten (ηp² = 0,085) (Spilg et al., 2022, S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen des digitalen Wandels im Gesundheitswesen ein und definiert das Ziel der Arbeit, Resilienzinterventionen wissenschaftlich und praxisorientiert zu evaluieren.

2 Darstellung der Studie von Spilg et al. (2022): Das Kapitel präsentiert eine explorative Studie über das SMART-Programm bei Ärzten während einer HIS-Einführung und analysiert deren Studiendesign sowie die zentralen Ergebnisse.

3 Einordnung in den Forschungsstand: Hier werden weitere Studien (Hernandez et al., 2024; Janzarik et al., 2022) herangezogen und in Bezug auf methodische Gemeinsamkeiten und Unterschiede kritisch mit der Basisstudie verglichen.

4 Implikationen für Forschung und Praxis: Auf Basis des Studienvergleichs werden konkrete Hypothesen zur Methodik sowie Handlungsempfehlungen für die Implementierung in Gesundheitsorganisationen abgeleitet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsanstrengungen im Bereich der Resilienzförderung.

Schlüsselwörter

Resilienzinterventionen, Gesundheitswesen, Stressmanagement, SMART-Programm, Health Information Systems, Arbeitsbelastung, klinische Signifikanz, Forschungsmethodik, psychische Gesundheit, randomisierte kontrollierte Studien, Burnout-Prävention, Implementierungsstrategien, Interventionseffekte, Baseline-Werte, klinisches Personal.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie effektiv Resilienztrainings sind, um medizinisches Personal bei stressigen organisationalen Veränderungen, insbesondere der Einführung digitaler Informationssysteme, zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Wirksamkeit des SMART-Programms, dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Studien sowie der Ableitung von Best-Practice-Empfehlungen für Klinikorganisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Implikationen für eine bessere Planung und Durchführung von Resilienzmaßnahmen abzuleiten, indem methodische Stärken und Schwächen der betrachteten Studien aufgezeigt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende Literaturanalyse (Review) von drei randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) durchgeführt, ergänzt durch eine methodische Kritik und die Ableitung von Hypothesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung einer Basisstudie, deren Einordnung in den Forschungsstand durch zwei weitere Studien und die anschließende Entwicklung von Forschungshypothesen sowie Praxisempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Resilienzinterventionen, Gesundheitswesen, Stressmanagement, SMART-Programm, methodische Forschungsqualität und klinische Signifikanz.

Warum waren die Ergebnisse der Studie von Spilg et al. (2022) statistisch nicht signifikant?

Die Autoren führen dies auf die geringe Stichprobengröße und einen Deckeneffekt zurück, da die teilnehmenden Ärzte zu Beginn der Studie bereits ein psychisch relativ gesundes Ausgangsniveau aufwiesen.

Welche Rolle spielt die "klinische Bedeutsamkeit" gegenüber der "statistischen Signifikanz"?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Interventionen auch ohne statistische Signifikanz klinisch relevante Verbesserungen für Betroffene erzielen können, weshalb die Bewertung der klinischen Relevanz (z.B. mittels MCID) essenziell ist.

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Résumé des informations

Titre
Wirksamkeit von Resilienzinterventionen wie das SMART-Programm im Gesundheitswesen
Sous-titre
Implikationen für Forschung und Praxis
Cours
Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie 2
Note
1,3
Auteur
Martina Engert (Auteur)
Année de publication
2026
Pages
27
N° de catalogue
V1723397
ISBN (PDF)
9783389190845
ISBN (Livre)
9783389190852
Langue
allemand
mots-clé
AOWP2 Resilienz Smart Studien Interventionen Gesundheitswesen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martina Engert (Auteur), 2026, Wirksamkeit von Resilienzinterventionen wie das SMART-Programm im Gesundheitswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1723397
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Extrait de  27  pages
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