In dieser Arbeit wird Immanuel Kants "Kritik der Urteilskraft" auf die Musik anhand der Lieder "Frühlingstraum" und "Der Leiermann" aus Franz Schuberts Winterreise angewendet. Dazu werden zunächst zentrale Aspekte aus Kants ästhetischer Theorie benannt. Allem voran geht es um die Eigenschaften des Genies (als Voraussetzungen für Kunst) und die Eigenschaften einer Beurteilung des Schönen (als Ziele der Kunst). Danach werden diese Eigenschaften im Rahmen einer musikalischen Analyse auf Franz Schuberts "Frühlingstraum" und "Der Leiermann" angewendet. In beiden Fällen wird zunächst kurz inhaltlich auf den Text eingegangen. Zentral für diese Arbeit ist die Rolle von Affekten und Emotionen in der Musik sowie die Frage inwiefern die Musik sich als Sprache der Affekte nach Kant auffassen lässt.
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- Anonym (Auteur), 2025, "Tonkunst […] als Sprache der Affekte" nach Immanuel Kant. Emotionalität und Zweckmäßigkeit in Franz Schuberts "Winterreise", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1723837