Diese Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung das Markenmanagement von Premiummarken verändert. Am Beispiel von Hugo Boss wird analysiert, wie digitale Kanäle, Social Media, E-Commerce, datenbasierte Personalisierung und digitale Touchpoints die Markenwahrnehmung, Kundenbindung und Markenidentität beeinflussen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Premiummarken digitale Möglichkeiten nutzen können, ohne ihren Premiumanspruch, ihre Exklusivität und ihre klare Markenidentität zu gefährden. Dazu werden theoretische Grundlagen des Markenmanagements und der digitalen Transformation erläutert und anschließend auf Hugo Boss angewendet.
Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Inhaltsanalyse von rund 30 Instagram-Beiträgen, ausgewählten Bereichen der Hugo Boss Website sowie Kampagnenmaterialien. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Maßnahmen große Chancen für Reichweite, Kundenbindung und Innovation bieten, gleichzeitig aber auch Risiken wie Kontrollverlust, Markenverwässerung und sinkende Exklusivität mit sich bringen.
Abschließend werden strategische Handlungsempfehlungen abgeleitet, wie Hugo Boss und andere Premiummarken digitale Transformation gezielt nutzen können, um ihre Marke langfristig erfolgreich und konsistent zu führen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2025, Digitalisierung und Markenwahrnehmung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1724486