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Alternative Antriebe in Niedersachsen. Eine GIS-gestützte Analyse der räumlichen Verteilung und Erreichbarkeit für E-Autos

Titre: Alternative Antriebe in Niedersachsen. Eine GIS-gestützte Analyse der räumlichen Verteilung und Erreichbarkeit für E-Autos

Thèse de Bachelor , 2025 , 87 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Felix Konermann (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Cartographie, Géodésie, Sciences de l'information géographique
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Diese Bachelorarbeit untersucht die räumliche Verteilung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Bundesland Niedersachsen. Vor dem Hintergrund der Verkehrs- und Energiewende sowie der Ziele des „Masterplans Ladeinfrastruktur II“ wird analysiert, wie unterschiedlich die Versorgung mit Ladesäulen in urbanen und ländlichen Räumen ausgeprägt ist und welche infrastrukturellen Lücken bestehen.

Die Untersuchung basiert auf einem GIS-gestützten, mehrskaligen Analyseansatz. Auf Landesebene werden die Landkreise und kreisfreien Städte Niedersachsens miteinander verglichen, um regionale Unterschiede sichtbar zu machen. Ergänzend erfolgt eine vertiefende Analyse der Städte Osnabrück, Hannover und Oldenburg sowie des Landkreises Osnabrück. Dabei werden unter anderem Ladesäulendichten pro Einwohner, flächenbezogene Kennzahlen sowie die räumliche Verteilung entlang wichtiger Autobahnen und Anschlussstellen untersucht.

Die Arbeit kombiniert quantitative Geodatenanalysen mit einem qualitativen Experteninterview aus der kommunalen Mobilitätsplanung. Dadurch werden die räumlichen Ergebnisse in einen praxisnahen planerischen Kontext eingeordnet.

Die Ergebnisse zeigen, dass Niedersachsen insgesamt vergleichsweise gut mit Ladeinfrastruktur ausgestattet ist, gleichzeitig jedoch deutliche räumliche Unterschiede bestehen. Besonders urbane Zentren und wirtschaftlich attraktive Standorte weisen hohe Ladesäulendichten auf, während periphere ländliche Räume teilweise unterversorgt bleiben. Die Arbeit liefert damit einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über den bedarfsgerechten Ausbau der Elektromobilität und zeigt Potenziale für eine räumlich ausgewogenere Infrastrukturplanung auf.

Diese Bachelorarbeit untersucht die räumliche Verteilung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Niedersachsen. Mithilfe GIS-gestützter Analysen werden Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Räumen sowie entlang wichtiger Verkehrskorridore sichtbar gemacht. Ergänzt durch ein Experteninterview liefert die Arbeit praxisnahe Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Ausbaupotenziale der Elektromobilität im Kontext der Verkehrs- und Energiewende.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Energiewende und Verkehrswende – politischer und technologischer Kontext

2.2 Elektromobilität als alternativer Antrieb

2.3 Unterscheidung öffentliche, halb-öffentliche und private Ladesäulen

2.4 Derzeitiger Stand der Elektromobilität in Deutschland

2.5 Einsatz von GIS in der Mobilitäts- und Infrastrukturplanung

3 Methodik

3.1 Datengrundlage und -quellen

3.2 Methodisches Vorgehen

4 Ergebnisse

4.1 Ladesäulendichte in Niedersachsen im Verhältnis zur Flächengröße

4.2 Ladesäulendichte in den Städten Osnabrück, Oldenburg und Hannover sowie dem Landkreis Osnabrück pro 10.000 Einwohner

4.3 Ladesäulendichte der Städte Osnabrück, Hannover und Oldenburg entlang der Autobahnen und deren Auf- und Abfahrten

5 Diskussion

5.1 Ladesäulendichte entlang der Autobahn und deren Auf- und Abfahrten

5.2 Ladesäulendichte pro 10.000 Einwohner in den Städten Osnabrück, Hannover und Oldenburg sowie im Landkreis Osnabrück

5.3 Ladesäulendichte in Niedersachen im Verhältnis zur Flächengröße

5.4 Vergleich mit den Zielen des Masterplans Ladeinfrastruktur II

5.5 Chancen und Herausforderungen für den Ausbau von Ladeinfrastruktur im Raum Osnabrück

5.6 Methodische Reflexion und Limitation

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die räumliche Verteilung der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Niedersachsen unter besonderer Berücksichtigung der Städte Osnabrück, Hannover und Oldenburg sowie des Landkreises Osnabrück. Ziel ist es, den aktuellen Ausbauzustand zu bewerten, regionale Disparitäten sichtbar zu machen und infrastrukturelle Lücken im Kontext der verkehrspolitischen Vorgaben des „Masterplans Ladeinfrastruktur II“ zu identifizieren.

  • Räumliche Verteilung der Ladeinfrastruktur auf Landes- und kommunaler Ebene
  • Vergleich städtischer und ländlicher Versorgungsstrukturen
  • Analyse der infrastrukturellen Anbindung von Autobahnen und Knotenpunkten
  • Evaluation der Ausbaupraxis unter Berücksichtigung marktwirtschaftlicher Faktoren
  • Integration qualitativer Einschätzungen aus der kommunalen Verkehrsplanung

Auszug aus dem Buch

2.3 Unterscheidung öffentliche, halb-öffentliche und private Ladesäulen

Die Ladeinfrastruktur lässt sich grundsätzlich in drei Hauptkategorien unterteilen: die öffentliche, die halbprivate (oder halb-öffentliche) und die private Ladeinfrastruktur (European Environment Agency 2016: 29; Funke et al. 2019: 225 & LaMonaca & Ryan 2022: 2). Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale dieser Kategorien sind die Zugänglichkeit und der Eigentümer der Fläche (Wirges 2016: 88 & Hildebrandt 2016: 31).

Ein Großteil der Ladevorgänge findet im nicht-öffentlichen Raum statt (Chakraborty et al. 2019: 256; Funke et al. 2019: 224-225; Hardman et al. 2018: 515; Schulze 2022: 139 & Fasthuber 2020: 157). Schulze (2022: 140) führt an, dass das Verhältnis zwischen Home- bzw. Workingplace-Charging und dem Unterwegs-Laden (On-the-Way-Charging) in der Zukunft zwischen 60/40 % oder 85/15 % liegen könnte. Für alle Nutzerprofile gilt das private Laden als die attraktivste Option (DLR 2016: 11-12). Elektrofahrzeugnutzerinnen und Elektrofahrzeugnutzer wünschen sich öffentliche Ladeinfrastruktur vor allem an Standorten, an denen sie ohnehin parken, wie etwa bei der Arbeit, beim Einkauf oder in der Freizeit (Anderson et al. 2018: 4; DLR 2016: 12 & Kampker et al. 2018: 39).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der Verkehrswende ein und definiert die Relevanz der Ladeinfrastruktur für den Markthochlauf von Elektrofahrzeugen.

2 Theoretischer Rahmen: Es werden die politischen und technologischen Grundlagen der Elektromobilität sowie die Bedeutung von GIS für die Infrastrukturplanung erläutert.

3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt den GIS-gestützten Mixed-Methods-Ansatz, der quantitative Datenanalysen mit qualitativen Experteninterviews kombiniert.

4 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die kartographischen Analysen zur Ladesäulendichte in Niedersachsen auf verschiedenen räumlichen Ebenen.

5 Diskussion: Die Befunde werden kritisch diskutiert, indem sie mit planerischen Strategien der Stadt Osnabrück und den Zielen des Masterplans Ladeinfrastruktur II verknüpft werden.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die räumliche Ungleichverteilung zusammen und skizziert weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Ladeinfrastruktur, Elektromobilität, GIS, Niedersachsen, Verkehrswende, räumliche Verteilung, Ladesäulendichte, Stadtplanung, Autobahnanbindung, Masterplan Ladeinfrastruktur II, Osnabrück, räumliche Disparitäten, Infrastrukturplanung, regionale Mobilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht die räumliche Verteilung öffentlich zugänglicher Ladesäulen für Elektroautos in Niedersachsen, um Ungleichheiten bei der Versorgung und infrastrukturelle Lücken aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung umfasst die Kategorisierung von Ladeinfrastruktur, den Vergleich zwischen städtischen und ländlichen Räumen sowie die Anbindung an überregionale Verkehrskorridore wie Autobahnen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, den aktuellen Ausbauzustand der Ladeinfrastruktur in Niedersachsen zu bewerten und Ansatzpunkte für eine sozial und räumlich ausgewogene Planung zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen Mixed-Methods-Ansatz, der quantitative GIS-basierte Analysen (wie Kerndichteschätzungen) mit qualitativen Experteninterviews aus der kommunalen Mobilitätsplanung verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Dichte der Ladeinfrastruktur im Verhältnis zur Fläche und Einwohnerzahl, untersucht die Anbindung von Autobahnen und diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund politischer Zielvorgaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Ladeinfrastruktur, Elektromobilität, GIS-Analyse, Verkehrswende, räumliche Disparitäten und Ladesäulendichte.

Welche Rolle spielt der Masterplan Ladeinfrastruktur II in der Analyse?

Der Masterplan dient als Maßstab für die Bewertung, ob der derzeitige Ausbauzustand die bundespolitischen Ziele für eine flächendeckende und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur erfüllt.

Warum wurde die Stadt Osnabrück als Fallbeispiel gewählt?

Osnabrück dient als lokaler Schwerpunkt, da es als Mittelzentrum eine dynamische Entwicklung aufweist und eine tiefere Einordnung durch den Vergleich mit Hannover, Oldenburg und dem Landkreis Osnabrück ermöglicht.

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Résumé des informations

Titre
Alternative Antriebe in Niedersachsen. Eine GIS-gestützte Analyse der räumlichen Verteilung und Erreichbarkeit für E-Autos
Université
University of Osnabrück  (Geographie)
Note
2,0
Auteur
Felix Konermann (Auteur)
Année de publication
2025
Pages
87
N° de catalogue
V1724591
ISBN (PDF)
9783389192764
ISBN (Livre)
9783389192771
Langue
allemand
mots-clé
Elektromobilität Ladeinfrastruktur E-Autos GIS Verkehrswende Niedersachsen Raumplanung Infrastrukturplanung räumliche Analyse Ladesäulen Alternative Antriebe Mobilitätsplanung Verkehrsgeographie nachhaltige Mobilität öffentliche Ladeinfrastruktur Geodatenanalyse Stadt-Land-Vergleich Masterplan Ladeinfrastruktur Standortanalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Felix Konermann (Auteur), 2025, Alternative Antriebe in Niedersachsen. Eine GIS-gestützte Analyse der räumlichen Verteilung und Erreichbarkeit für E-Autos, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1724591
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