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Zöliakie - Möglichkeiten der Ausrichtung einer touristischen Küche

Title: Zöliakie - Möglichkeiten der Ausrichtung einer touristischen Küche

Bachelor Thesis , 2008 , 85 Pages , Grade: 1

Autor:in: BA Markus Peter (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Krankheit „Zöliakie“. Der erste Teil behandelt das Krankheitsbild der Zöliakie und ihre Geschichte und zeigt Probleme auf, welche Zöliakie-Patienten und ihre Verwandten betreffen. Der zweite Teil die Möglichkeiten von touristischen Unternehmen ein Angebot, das auf die Bedürfnisse von Zöliakiepatienten, ihre Familien und ihre Freunde zugeschnitten ist, zu entwickeln. Zudem werden notwendige Rahmenbedingungen für die Erarbeitung und Implementierung einer Qualitätsmarke für „glutenfreie Betriebe“ aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

4 Einleitung

4.1 Problembeschreibung

4.2 Fragestellung

4.3 Methodik

4.4 Aufbau

4.5 Ziel der Arbeit

5. Hauptteil

5.1 Begriffe

5.1.1 Definition Zöliakie

5.1.2 Allergene Stoffe bei Zöliakie

5.2 Die Krankheit

5.2.1 Geschichte

5.2.2 Pathogenese

5.2.3 Symptome

5.2.3.1 Symptome bei Erwachsenen

5.2.3.2 Symptome bei Kindern

5.2.4 Folgekrankheiten der Zöliakie

5.2.5 Grad der Behinderung bei Zöliakie

5.2.6 Diagnose

5.2.7 Therapie

5.3 Ernährung

5.3.1 Ernährung für Zöliakie-Patienten

5.3.2 Produkte für Zöliakie-Patienten

5.3.3 Lieferanten von Zöliakie-Lebensmitteln

5.3.4 Finanzielle Mehrbelastungen für Zöliakie-Patienten

5.3.5 Kennzeichnung von Zöliakie-Lebensmitteln

5.4 Zöliakie im Urlaub

5.4.1 Jugendliche

5.4.2 Erwachsene und Familien

5.5 Ausrichtung einer touristischen Küche

5.5.1 Chancen

5.5.2 Risiken

5.5.3 Ergänzende Angebote

5.6 Vision

5.6.1 Qualitätssicherung und Zertifizierung

5.6.1.1 Typen der Zertifizierung

5.6.1.2 Anforderungen an das Unternehmen

5.6.1.3 Anforderungen an das Qualitätssiegel

5.6.1.3.1 Mission

5.6.1.3.2 Inhalt

5.6.1.3.3 Ausrichtung

5.6.2 Vermarktungsmöglichkeiten

6. Schlussteil

6.1 Marktpotentiale

6.2 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten für touristische Betriebe aufzuzeigen, ihr Angebot speziell auf die Bedürfnisse von Zöliakie-Patienten und deren Familien abzustimmen, wobei sowohl medizinische Grundlagen als auch strategische Managementansätze berücksichtigt werden.

  • Medizinisches Krankheitsbild und Symptomatik der Zöliakie
  • Ernährungsphysiologische Anforderungen und notwendige Diät-Standards
  • Strategien für die touristische Angebotsgestaltung und Qualitätssicherung
  • Analyse von Marktpotenzialen und strategischen Erfolgsfaktoren
  • Zertifizierungsmöglichkeiten und Anforderungen an touristische Unternehmen

Auszug aus dem Buch

5.5 Ausrichtung einer touristischen Küche

So groß die Einschränkungen für Zöliakie-Patienten auch sein können, umso einfacher ist es, mit einem Minimum an Erfahrung, das eigene Koch- und Ernährungsverhalten auf Gluten freie Ernährung umzustellen. Für ein Restaurant oder eine Küche in einem Hotel gilt prinzipiell das Selbe. Auch hier erscheint es sinnvoll, das komplette Speisenangebot glutenfrei zu gestalten um Kontaminationen mit Gluten zu vermeiden oder diese Speise räumlich getrennt aufzubewahren und zuzubereiten. Zudem erspart die Entscheidung eine rein glutenfreie Küche anzubieten zusätzlichen Aufwand in der Küche, da nicht für jede Klientel verschiedene Speisen zubereitet werden müssen.

Auf zwei grundlegende Dinge ist, wie bereits erwähnt, zu achten – mit Gluten kommt man im täglichen Leben am häufigsten in verschiedenen Getreidesorten und in raffiniertem Zucker in Berührung.

Die Vermeidung von raffiniertem Zucker sollte in gastronomischen Einrichtungen kein Problem darstellen, da dieser leicht und kostengünstig durch andere Zuckerarten ersetzt werden kann. Die Beschaffung dieser Zucker oder Zuckerersatzstoffe stellt aufgrund der guten Verfügbarkeit und leichten Zugänglichkeit (z.B. Süßstoffe und nicht raffinierte Zucker im Supermarkt) ebenfalls kein Problem dar. Allerdings ist er teurer, weil die EU Strafzölle beispielsweise auf Rohrzucker erhebt.

Das Austauschen der schädigend wirkenden Getreidesorten in Gastronomiebetrieben ist für den Betrieb hingegen oft eine nicht so leicht zu lösende Aufgabe. Ziel ist es, mit anderen Zutaten möglichst identisch schmeckende Speisen zuzubereiten. Die Geschmäcker der Gäste sind über Jahre durch die westliche (europäische) Lebensweise auf Weizenarten, die Gluten enthalten, trainiert. Der Gast verlangt nach dem ihm bekannten Geschmack der Speisen.

Zusammenfassung der Kapitel

4 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Verbreitung der Zöliakie, die daraus resultierenden persönlichen Probleme für Betroffene und definiert die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

5. Hauptteil: Der Hauptteil bietet eine umfassende Analyse des Krankheitsbildes, der notwendigen Ernährungsumstellungen, der spezifischen Herausforderungen im Tourismus sowie strategischer Modelle für Qualitätssicherung und Zertifizierung.

6. Schlussteil: Der Schlussteil reflektiert die erzielten Ergebnisse und prognostiziert anhand von Kondratieffschen Wellen das wachsende Marktpotenzial für gesundheitsorientierte touristische Angebote.

Schlüsselwörter

Zöliakie, Glutenintoleranz, Glutenfrei, Ernährung, Tourismus, Qualitätssicherung, Zertifizierung, Marktpotenzial, Strategische Unternehmensführung, Krankheitsbild, Diätverpflegung, Lebensmittelsicherheit, Affinity Groups, Glutenin, Gliadin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, die sich für an Zöliakie erkrankte Personen im Alltag und speziell im Tourismus ergeben, und entwickelt Konzepte für eine entsprechende gastronomische Ausrichtung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die medizinischen Grundlagen der Zöliakie, die Anforderungen an eine glutenfreie Ernährung, die touristische Produktentwicklung sowie Qualitätssicherung und Markenbildung im Tourismus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für eine touristische Küche zu definieren, die auf die Bedürfnisse von Zöliakie-Patienten zugeschnitten ist, um diesen einen weitestgehend unbeschwerten Urlaub zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine detaillierte Literaturrecherche durchgeführt, unter Einbeziehung medizinischer Fachdatenbanken, relevanter Fachliteratur aus dem Bereich Ernährung sowie einer Internetrecherche bei Interessensvertretungen und Verbänden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Definition, Pathogenese und Symptomatik der Krankheit, die essenzielle Bedeutung einer strikt glutenfreien Ernährung, die Herausforderungen für gastronomische Betriebe sowie Visionen zur Qualitätssicherung und Zertifizierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Zöliakie, Glutenintoleranz, Qualitätssicherung, Zertifizierung, touristische Küche und strategische Marktanpassung.

Warum ist die „Glutenfreiheit“ eine besondere Herausforderung für Küchenchefs?

Die Herausforderung liegt darin, den gewohnten Geschmack der Gäste beizubehalten, während gleichzeitig jegliche Kontamination mit kleinsten Glutenmengen durch eine präzise Speisenzubereitung und Küchenhygiene vermieden werden muss.

Inwiefern ist das „Eisbergmodell“ für das Verständnis der Zöliakie wichtig?

Das Eisbergmodell verdeutlicht die verschiedenen Ausprägungen der Erkrankung, von der klinisch manifesten Form bis hin zur asymptomatischen oder latenten Sprue, und zeigt die genetischen sowie morphologischen Faktoren auf.

Welche Rolle spielt die „Qualitätssicherung“ bei einer touristischen Ausrichtung?

Sie dient als Vertrauensbasis für den Gast, um sicherzustellen, dass ein definierter Standard eingehalten wird, was durch Gütesiegel oder spezifische Zertifizierungen für Betriebe kommuniziert werden kann.

Wie bewertet der Autor die wirtschaftliche Zukunft für diese Zielgruppe?

Aufgrund der Zunahme von Zivilisationserkrankungen und der steigenden Sensibilität für gesundheitliche Themen sieht der Autor ein signifikantes und wachsendes Entwicklungspotenzial für touristische Betriebe, die sich spezialisieren.

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Details

Title
Zöliakie - Möglichkeiten der Ausrichtung einer touristischen Küche
College
University of Applied Sciences Graz
Grade
1
Author
BA Markus Peter (Author)
Publication Year
2008
Pages
85
Catalog Number
V172677
ISBN (eBook)
9783640926404
ISBN (Book)
9783640926435
Language
German
Tags
Organsiationsentwicklung Unternehmensführung Gesundheit Ernährung Marketing Zöliakie Einheimische Sprue Gluten Glutenintoleranz Gesundheitstourismus Patiententourismus Wirtschaftsberatung Kur Consulting
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Markus Peter (Author), 2008, Zöliakie - Möglichkeiten der Ausrichtung einer touristischen Küche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172677
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