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Konzeption eines modularen Frameworks zur Geschäftsmodellentwicklung für digitale Plattformen

Title: Konzeption eines modularen Frameworks zur Geschäftsmodellentwicklung für digitale Plattformen

Master's Thesis , 2026 , 102 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Summary Excerpt Details

Digitale Plattformen zählen zu den wichtigsten Geschäftsmodellen der digitalen Transformation. Dennoch stehen Unternehmen, Start-ups und Organisationen häufig vor der Herausforderung, tragfähige Plattform-Geschäftsmodelle systematisch zu entwickeln, da klassische Methoden die Dynamik, Mehrseitigkeit und Komplexität digitaler Plattformen nur eingeschränkt berücksichtigen.

Diese Masterarbeit entwickelt ein modulares Framework zur Geschäftsmodellentwicklung für digitale Plattformen, das wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Anwendbarkeit verbindet. Auf Basis etablierter Ansätze aus Geschäftsmodellforschung, Systemtheorie und Plattformökonomie entsteht ein flexibler Baukasten, der Organisationen dabei unterstützt, digitale Plattformmodelle strukturiert zu konzipieren, iterativ weiterzuentwickeln und an unterschiedliche Kontexte anzupassen.

Die empirische Validierung durch Experten aus Wissenschaft und Praxis unterstreicht die Relevanz des entwickelten Ansatzes. Die Arbeit richtet sich insbesondere an Innovationsmanager, Strategieverantwortliche, Gründer, Forschende sowie Unternehmen, die digitale Plattformstrategien entwickeln oder bestehende Geschäftsmodelle transformieren möchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz

1.2 Forschungsfragen und Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Digitale Plattformen

2.1.1 Definition

2.1.2 Charakteristika

2.1.3 Typologien

2.2 Geschäftsmodelle

2.2.1 Definition

2.2.2 Komponenten

2.2.3 Lebenszyklus von Geschäftsmodellen

2.2.4 Modulare Systeme

2.3 Überblick über etablierte Methoden der Geschäftsmodellentwicklung

3 Kritische Analyse bestehender Ansätze

3.1 Spezifische Herausforderungen bei der Geschäftsmodellentwicklung für digitale Plattformen

3.2 Analyse und Evaluation relevanter Modelle und Frameworks

3.3 Identifikation von Lücken und Bedarfen für ein modulares Framework

4 Konzeption des modularen Frameworks

4.1 Architektonische Prinzipien

4.1.1 Grundlegende Designprinzipien

4.1.2 Theoretische Fundierung

4.1.3 Abgrenzung zu bestehenden Ansätzen

4.2 Beschreibung der Module

4.2.1 Struktur und Logik des Frameworks

4.2.2 Kernmodule

4.2.3 Erweiterungsmodule

4.2.4 Schnittstellen und Interdependenzen zwischen den Modulen

4.3 Prozessuale Integration der Module und Anwendungsbeispiele

4.3.1 Einbettung in den Geschäftsmodellentwicklungsprozess

4.3.2 Methodische Umsetzung

4.3.3 Hypothetische Anwendungsbeispiele

4.3.4 Nutzen und Grenzen der Modularität in der Praxis

4.4 Erstellung des modularen Frameworks

4.4.1 Definition Framework

4.4.2 Methodischer Ansatz

4.4.3 Anforderungsliste

4.4.4 Morphologischer Kasten als methodische Konkretisierung

4.4.5 Lösungspfade

4.4.6 Nutzwertanalyse

4.4.7 Auswahl eines Frameworks und Begründung

5 Empirische Validierung des Frameworks

5.1 Methodik der Experteninterviews

5.2 Durchführung und Auswertung der Interviews

5.2.1 HAFIS

5.2.2 Smart Country Convention 2025 (SCCON)

5.3 Vergleich und Einordnung der empirischen Ergebnisse

6 Fazit und Ausblick

6.1 Zusammenfassung der Kernergebnisse

6.2 Kritische Reflexion und Limitation der Arbeit

6.3 Implikation für Wissenschaft, Praxis und Politik

6.4 Ausblick und zukünftiger Forschungsbedarf

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines modularen Frameworks zur Geschäftsmodellentwicklung für digitale Plattformen, um die Lücke zwischen theoretischen Modellen und praktischer Anwendbarkeit in einem hochdynamischen Umfeld zu schließen. Ziel ist es, ein kontextsensitives und iteratives Instrument zu schaffen, das Organisationen bei der strategischen Gestaltung ihrer Plattformen unterstützt.

  • Grundlagen digitaler Plattformen und deren systemischer Charakter
  • Analyse und Kritik bestehender Geschäftsmodell-Frameworks
  • Konzeption eines modularen Baukastensystems mit Kern- und Erweiterungsmodulen
  • Empirische Validierung des Frameworks in Experteninterviews und Fachkonferenzen
  • Praktische Implementierungsempfehlungen für diverse Branchen

Auszug aus dem Buch

Charakteristika

Digitale Plattformen unterscheiden sich grundlegend von traditionellen, linear aufgebauten Pipeline-Geschäftsmodellen. Während in pipeline-basierten Modellen die Wertschöpfung entlang einer klaren, sequentiellen Kette verläuft – ein Unternehmen erstellt ein Produkt oder eine Dienstleistung, veredelt diese intern und vertreibt sie anschließend an den Endkunden – fungieren Plattformen als intermediäre Infrastrukturen, die externe Wertschöpfungsakteure miteinander vernetzen. Sie ermöglichen wertstiftende Interaktionen zwischen Produzenten, Konsumenten und weiteren Beteiligten, anstatt den gesamten Wertschöpfungsprozess selbst zu kontrollieren. Im Mittelpunkt steht dabei, dass Plattformen nicht nur Güter oder Leistungen bereitstellen, sondern Rahmenbedingungen für Austauschprozesse schaffen, die durch Netzwerkeffekte, hohe Skalierbarkeit und spezifische Governance-Mechanismen geprägt sind. Diese Eigenschaften kennzeichnen Plattformen als eigenständige Geschäftsmodelllogik. Abschließend lässt sich festhalten, dass sich digitale Plattformen von traditionellen „Pipeline“-Modellen insbesondere durch ihre mehrseitige Struktur, interaktive Wertschöpfung und die zentrale Rolle von Daten und Algorithmen unterscheiden.

Ein grundlegendes Merkmal digitaler Plattformen ist ihre Mehrseitigkeit: Plattformen bringen mindestens zwei – häufig jedoch mehr – unterschiedliche Nutzergruppen (z. B. Anbieter und Nachfrager) direkt zusammen und vermitteln Interaktionen zwischen ihnen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von mehrseitigen Märkten, in denen ein Plattformbetreiber als Vermittler agiert und Transaktionen zwischen den Akteursgruppen ermöglicht. Anders als bei einem linearen Wertschöpfungsmodell, in dem ein Unternehmen entlang einer Supply Chain primär selbst Produkte oder Dienstleistungen erstellt und an Endkunden ausliefert, besteht die Wertschöpfungsrolle der Plattform vor allem im Matching externer Angebots- und Nachfrageseiten sowie der Bereitstellung einer technischen Infrastruktur für deren Transaktion. Durch diese Intermediärfunktion können digitale Plattformen die Transaktionskosten für die Teilnehmer erheblich senken. Beispielsweise reduziert eine Plattform Such- und Anbahnungskosten, indem sie über automatisierte Algorithmen passende Anbieter und Nachfrager effizient zusammenführt. Auf diese Weise werden Transaktionen ermöglicht oder erleichtert, die ohne die Plattform – aufgrund zu hoher Informations- oder Verhandlungskosten – nur eingeschränkt zustande kämen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der digitalen Plattformen ein, leitet die Forschungsfrage ab und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Basiskonzepte zu digitalen Plattformen, Geschäftsmodellen, Lebenszyklen und modularen Systemen definiert.

3 Kritische Analyse bestehender Ansätze: Dieses Kapitel untersucht existierende Frameworks auf ihre Eignung im Plattformkontext und identifiziert methodische Lücken.

4 Konzeption des modularen Frameworks: Das Kernstück der Arbeit entwickelt ein bausteinartiges Framework zur Geschäftsmodellentwicklung, unterteilt in Kern- und Erweiterungsmodule.

5 Empirische Validierung des Frameworks: Hier wird das Framework mittels Experteninterviews auf HAFIS und der SCCON 2025 empirisch überprüft und validiert.

6 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Kernergebnisse zusammen, reflektiert die Limitationen und gibt Empfehlungen für Wissenschaft und Praxis.

Schlüsselwörter

Digitale Plattformen, Geschäftsmodellentwicklung, Modulares Framework, Netzwerkeffekte, Plattform-Governance, Wertangebot, Akteursintegration, Ökosysteme, Skalierbarkeit, Systemtheorie, Design Science Research, B2B-Plattformen, Nachhaltigkeit, Nutzwertanalyse, Innovationsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption eines modularen Frameworks, das Unternehmen dabei hilft, Geschäftsmodelle für digitale Plattformen systematisch zu entwickeln und an dynamische Rahmenbedingungen anzupassen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Plattformökonomie, die Theorie modularer Systeme, die Analyse bestehender Geschäftsmodell-Instrumente wie das Business Model Canvas sowie die Integration von Governance und Nachhaltigkeitsaspekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Überwindung der Lücke zwischen klassischen, linearen Modellen der Geschäftsmodellentwicklung und den komplexen Anforderungen moderner digitaler Plattformen durch ein flexibel konfigurierbares, modulares Baukastensystem.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit folgt dem Design-Science-Research-Ansatz. Es wird ein Framework entworfen, das durch einen morphologischen Kasten strukturiert, über eine Nutzwertanalyse bewertet und schließlich durch eine empirische Validierung mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in der Praxis überprüft wird.

Was steht im Hauptteil der Untersuchung im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die kritische Analyse bestehender Ansätze und die detaillierte Konzeption des Frameworks, inklusive der Definition von Kern- und Erweiterungsmodulen sowie deren prozessualer Integration.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie digitale Plattformen, Modularität, Geschäftsmodellinnovation, Ökosystem-Governance und praxistaugliche Methoden zur Strategieentwicklung definiert.

Welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit im entwickelten Framework?

Nachhaltigkeit ist als kritisches Erweiterungsmodul integriert. Sie wird als Querschnittsaufgabe verstanden, die soziale und ökologische Verantwortung (z. B. durch CO2-Bilanzierung) mit der ökonomischen Logik verbindet, um langfristige Akzeptanz und Legitimität im Plattform-Ökosystem zu sichern.

Wie wurde die Praxistauglichkeit des Frameworks sichergestellt?

Die Praxistauglichkeit wurde durch eine empirische Mixed-Methods-Studie auf der HAFIS-Konferenz und der Smart Country Convention (SCCON) 2025 nachgewiesen, wobei Rückmeldungen von Experten und Anwendern direkt in die Verfeinerung des Frameworks einflossen.

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Details

Title
Konzeption eines modularen Frameworks zur Geschäftsmodellentwicklung für digitale Plattformen
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2026
Pages
102
Catalog Number
V1728547
ISBN (PDF)
9783389192306
ISBN (Book)
9783389192313
Language
German
Tags
Digitale Plattformen Geschäftsmodellinnovation Business Model Development Plattformökonomie Digital Business Models Geschäftsmodellframework Plattformstrategie Business Model Canvas Innovation Management Digitale Transformation Plattform-Geschäftsmodelle Modulare Frameworks Geschäftsmodellentwicklung Strategisches Management Plattformökosysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2026, Konzeption eines modularen Frameworks zur Geschäftsmodellentwicklung für digitale Plattformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1728547
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