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Redaktionelles Marketing

Theoretische und praktische Ansätze aus Zeitungsredaktionen

Titre: Redaktionelles Marketing

Dossier / Travail , 2011 , 16 Pages , Note: 1

Autor:in: Michaela Strobel (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Redaktionelles Marketing hat sich zum Ziel gesetzt, Zeitungen davor zu schützen in die Unwichtigkeit zu verschwinden. Während die Vernetzung von Nutzerforschung und Redaktionsmanagement zu großen organisatorischen Herausforderungen, aber auch Synergieeffekten führt, befürchten Journalisten einen Verfall des Qualitätsjournalismus hin zur Boulevardisierung durch zu viel "Kundenorientierung".
In der folgenden Arbeit soll durch erfolgreiche Praxisbeispiele mit einigen Vorurteilen aufgeräumt werden, wobei die Benefits in ökonomischer und journalistischer Hinsicht im Fokus stehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. WARUM REDAKTIONELLES MARKETING?

1.1. VERÄNDERUNG VON INNEN

1.1.1. Chefredakteur: Diktator vs. Organisator

1.1.2. Zeitung: Meinungsproduzent vs. Dienstleister

1.2. VERÄNDERUNG NACH AUßEN

1.2.1. Ziele des redaktionellen Marketings

1.2.2. Marktforschung

2. KREATIV SEIN!

2.1. MARKE

2.2. RELAUNCH

2.3. PRAXISBEISPIELE

2.3.1. LA TIimes

2.3.2. BRAVO

2.3.3. Berliner Zeitung

2.3.4. Remscheider Generalanzeiger

2.3.5. „Es wäre geradezu selbstmörderisch, nicht auf die Leser einzugehen“ – Interview mit dem Chefredakteur der Westfälischen Rundschau

2.3.6. Spiegel.de

2.4. CHANCE INTERNET?

3. ANALYSE EINER GRATWANDERUNG

3.1. PRO UND CONTRA

3.1.1. Bedenken

3.1.2. Entkräftung

3.2. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Umsetzung von redaktionellem Marketing im Zeitungsmarkt, um den rückläufigen Abo-Zahlen und der veränderten Mediennutzung entgegenzuwirken. Dabei wird untersucht, wie Journalisten durch eine engere Leserbindung und gezielte Publikumsforschung ihre Marktposition stärken können, ohne dabei ihre redaktionelle Autonomie zu verlieren.

  • Wandel des redaktionellen Selbstverständnisses
  • Methoden der Marktforschung und Leserbindung
  • Praxisbeispiele aus dem Zeitungs- und Online-Journalismus
  • Die Rolle des Internets als Kontroll- und Bindungsmedium
  • Abwägung zwischen ökonomischen Zielen und journalistischer Qualität

Auszug aus dem Buch

1.1.1. Chefredakteur: Diktator vs. Organisator

Von dem Ideal des bewunderten, erfahrenen Journalisten mit dem richtigen Riecher für gute Stories und einem unnachahmlichen Schreibstil à la Henry Nannen oder Rudolf Augstein, kann sich der zeitgenössische Chefredakteur verabschieden. Seine Jobbeschreibung ist eine viel funktionalere geworden: Manager, Verwalter, moderner Personalführer - sprich ein „organisatorisches Multitalent“ sollte er sein. Er muss seine Mitarbeiter nicht belehren, sondern ermutigen, ihnen zuhören und für die Wünsche der Leser sensibilisieren. In der Öffentlichkeit muss er auf einer Augenhöhe mit den Lesern sein, in der Firma der Vermittler zwischen kreativen Redakteuren und noch kreativeren Marketingspezialisten. Hierarchische Strukturen werden aufgelöst zu Gunsten enger Zusammenarbeit aller Verlagsebenen. Starke Führungspersönlichkeiten werden durch Kooperationspartner ersetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. WARUM REDAKTIONELLES MARKETING?: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Krise im Zeitungsmarkt, charakterisiert durch sinkende Auflagen, und beschreibt die Notwendigkeit, vom reinen Meinungsproduzenten zum dienstleistungsorientierten Medium zu werden.

2. KREATIV SEIN!: Hier werden strategische Ansätze wie Markenbildung und Relaunches sowie verschiedene Instrumente der Marktforschung und Leserinteraktion anhand konkreter Praxisbeispiele aus der Verlagsbranche vorgestellt.

3. ANALYSE EINER GRATWANDERUNG: Dieser Teil setzt sich kritisch mit den Risiken des redaktionellen Marketings auseinander, insbesondere mit der Befürchtung eines Qualitätsverlusts, und resümiert die Herausforderungen für die künftige journalistische Arbeit.

Schlüsselwörter

Redaktionelles Marketing, Zeitungsmarkt, Leserbindung, Publikumsforschung, Chefredakteur, Journalismus, Medienmanagement, Qualitätsjournalismus, Markenbildung, Relaunch, Online-Medien, Marktanalysen, Zielgruppenorientierung, Medienkrise, Journalistische Autonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum Zeitungsverlage in Zeiten sinkender Abo-Zahlen vermehrt auf redaktionelles Marketing setzen müssen und wie sie ihre Produkte strategisch an den Bedürfnissen ihrer Leser ausrichten können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der internen und externen Veränderung der Zeitungslandschaft, dem Einsatz von Marktforschungsinstrumenten sowie dem Konflikt zwischen ökonomischem Marketingdruck und dem Erhalt journalistischer Qualität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten der kreativen Umsetzung von redaktionellem Marketing aufzuzeigen, ohne dabei die journalistische Unabhängigkeit zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Praxisbeispielen und Experteninterviews, um theoretische Konzepte in den Kontext realer Medienunternehmen zu setzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die interne Umstrukturierung von Redaktionen, die verschiedenen Methoden der Leser- und Zielgruppenbefragung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken dieses modernen Ansatzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Redaktionelles Marketing, Medienmanagement, Leserbindung, Publikumsforschung und Journalistische Autonomie.

Welche Rolle spielen die Praxisbeispiele für das Verständnis der Arbeit?

Die Beispiele, etwa von der Westfälischen Rundschau oder der BRAVO, illustrieren konkret, wie Leserbeiräte oder intensive Befragungen zur Qualitätsverbesserung beitragen können.

Wie lautet die abschließende Einschätzung des Autors zum Spannungsfeld zwischen Marketing und Journalismus?

Das Fazit betont, dass redaktionelles Marketing kein Allheilmittel ist, aber als Orientierungshilfe dient, um frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und die Leser stärker an das Medium zu binden, sofern das journalistische Profil gewahrt bleibt.

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Résumé des informations

Titre
Redaktionelles Marketing
Sous-titre
Theoretische und praktische Ansätze aus Zeitungsredaktionen
Université
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn
Note
1
Auteur
Michaela Strobel (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
16
N° de catalogue
V172913
ISBN (ebook)
9783640931743
ISBN (Livre)
9783640932115
Langue
allemand
mots-clé
Redaktionsmanagement Redaktionsmarketing Redaktionsorganisation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michaela Strobel (Auteur), 2011, Redaktionelles Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172913
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Extrait de  16  pages
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