Im vorliegenden Aufsatz beschäftigt man sich mit der Frage, in wie fern die Vorlesungen
sowie die Hauptseminare und Oberseminare beim germanistischen Studium die
Absolventen einwandfrei vorbereiten um die modernen und globalisierten
Herausföderungen der Berufswelt entgegenkommen zu können. Die Frage, die sich am
häufigsten aufdrängt, ist in wie weit die Studiengänge etwa Deutsch als Fremdsprache,
Neuere Deutsche Literatur, Germanistische Mediaevistik, Didaktik des Deutschen als
Zweitsprache (DDaZ), Didaktik der deutschen Sprache und Literature und Didaktik der
Antikenliteratur noch heute heuristisch, kontextualisiert und relevant sind.
Ferner Komme ich auf die Frage zu sprechen, in wie fern sich die Lehrkörper die verschiedenen Veranstaltungen, Kolloquien und Lernziele vorbereiten um sie mit einer gesellschaftlichen Funktion zu färben. Zwar stimme ich ein, dass die Unversität Bildung
zugänglich machen soll. So eine Bildung muss aber heuristisch und gesellschaftlich relevant sein. Zu fragen ist wozu unser Bildungsideal? Streben wir nur die Gelehrten in einem
geschlossenen Wissenschaftsbetrieb zu schieben oder ein weltgewandtes und Berufsbezogenen Bildungsideal zu gewähren. Zugespitzt und pointiert ausgedrückt, möchte
ich dabei eine stark gezielte Berufsausbildung beim germanstischen Studium in Nigerià bzw.Afrika plädieren. Also in wie fern ist unsere Version von Germanistik Adressaten spezifisch,heuristisch, relevant
und afrikanish-orientiert.Dabei moechte ich eine Alternative vorschlaegen, in dem ich unter Anderem Geschaefts-Fachgermanistik vorschlage.Hier fuehre ich den ersten Schritt ein.
Inhaltsverzeichnis
(1) Einführung und Fragestellungen.
(2) Kritik der konservativen Universitätsarten
(3) Alternativen und Empfehlungen
(4) Neues und fachübergreifendes Verfahren.
(5) Studiengang German Studies/Geschäftsgermanistik. Ein Modell.
(6) Normaler Lehrgang der Universität von Nigeria, Nsukka. (mit etwa einem Experiment von geschäftsgermanistischen Themen)
(7) Elemente des neuen Faches
1. Unternehmen und Management
1.1 Branchen Und Unternehmensformen
1.2 Unternehmensorganisation
2. Personal und Verwaltung
2.1 Arbeitszeiten
2.2 Lohn Und Gehalt
2.3 Betrieb und Klima
Einkauf Und Verkauf
2.4 Angebote
2.5 Neuheiten
2.6 Preise
2.7 Bestellungen
2.8 Messen Und Ausstellungen
2.9 Messen Und Ausstellungen
3. Auftragsabwickllung
3.1 Transport – Und Versandwesen
3.2 Zahlungsbedingungen
3.3 Mahnungen
3.4 Verzögerungen Und Probleme
3.5 Beschwerden
4. Rechnungswesen
4.1 Finanzpolitik
4.2 Banken Und Bankgeschäfte
4.3 Internationale Finanzmärkte
4.4 Aktien
4.5 Währungen Und Devisen
2.Liste
1. Europa/ U.S.A / E.U
1.1 Anrufen und Anrufe entgegennehmen
1.2 Gespräche führen
1.3 Korrekte Briefe und Faxe
1.4 Musterbriefe
1.5 Musterfaxe
1.6 Protokolle
1.7 E-mail und das internet
1.8 Muster E-mails
1.9 Terminvereienbarungen
2.0 Reservierungen/ Hotel
2.1 Verkehrsmittel
2.2 Ankunft und Empfang
2.3 Erôrterung
2.4 Typische Redewendungen
2.5 Präsentationen
2.6 Argumentation/ Debatte
2.7 Zustimmung/Ablehnung
3. Liste
1. das (Welt) All, das Universum
2. die Geographie/Geografie
2.1 der Erdteil, der Kontinente
2.2 die Ozeanographie
2.3 das Klima
2.4 die Geologie
2.5 die Bodenschätze
2.6 das Metal
2.7 die Umwelt
1. die Mathematik
1.1 die Algebra
1.2 die Geometrie
1.3 die Wahrscheinlichkeitsrechnung
2. die Arithmetik
2.1 das Rechnen, die Rechnung
3 die Physik
4 die Chemie
4.1 die organische Chemie
5 Maße und Gewichte
5.1 ältere Maße
6 die Zeit
6.1 die Uhr (zeit)
6.2 die Chronologie, die Zeitfolge
1. die Zoologie, die Tierkunde
1.1 die Ichtyologie/die Fischkunde
1.2 das Krebstier, e/Krustentier
1.3 das Insekt/das kerbtier
1.4 Spinnentiere
1.5 das Kriechtier/das Reptilien
1.6 der Vogel
1.7 Sperlingsvögel
1.8 das Säugetier
1.9 das wild lebende Säugetier,e
2 die Botanik/die pflanzenlenle
2.1 die Pflanze, das Gewächs
2.2 das Holzgewächs
2.3 die Pilzkunde
2.4 der Farn/das Farnkraut
2.5 die wildwachsenden Pflanzen
2.6 die Heilpflanzen
2.7 die Kulturpflanze
2.8 die Frucht
2.9 die Gemüsepflanzen
3 die Feldfrüchte
1. der Mensch
1.1 der Kopf
1.2 der Rumf
1.3 die Anatomie
1.4 das Nervensystem
1.5 die fünf Sinne
1.6 der Blutkreislauf
1.7 die Geschlechtsorgane
2 die Gesundheit
2.1 die körperpflege
2.2 die Diätetik
2.3 die Nikotinsucht
2.4 der Unfall
2.5 die Krankheit
2.6 der Krankheitsverlauf
2.7 die Körperbehinderung,en
3 die Medizin, die Humanmedizin
3.1 der Facharzt
3.2 die Zahnmedizin
3.3 das Krankenhaus
3.4 die chirugische Abteilung
3.5 das Entbindungsheim
3.6 die Biologie
3.7 das Medizinische
3.8 die kur
3.9 die Pharmazie/die Arzneikunde
4 die soziale Absicherung
__ der Sport
__ der Leistungssport
__ die Leichtathletik
__ Das Türnen
__ der Kampfsport
__ der Schieβsport
__ der Fuβball
__ das Rugby
__ das Tennis
__ das Golf
__ das Wassersport
__ das Segeln
__ der Wintersport
__ der Reitsport
__ der Automobilsport
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Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation und Defizite der Auslandsgermanistik in Nigeria und anderen Entwicklungsländern, mit dem Ziel, durch eine Reform des Lehrplans und die Einführung einer berufsbezogenen „Geschäftsgermanistik“ die Relevanz und Berufschancen für Absolventen signifikant zu verbessern.
- Analyse des bestehenden germanistischen Studiums und seiner institutionellen Schwächen.
- Entwicklung eines praxisnahen, kontextualisierten Ansatzes für die deutsche Literatur- und Sprachvermittlung.
- Konzeption eines interdisziplinären Studiengangs, der Germanistik mit wirtschaftlichen und internationalen Inhalten kombiniert.
- Identifikation relevanter Fachbegriffe und Kompetenzbereiche für eine moderne Geschäftsgermanistik.
Auszug aus dem Buch
Die innerhalb der Beziehung zwischen Literatur und Gesellschaft bei weitem am häufigsten benützte Methode ist die Untersuchung literarischer Werke als gesellschaftlicher Dokumente, als vermutlicher Gemälde einer gesellschaftlicher Wirklichkeit.
Es besteht allerdings kein Zweifel, dass irgendein Gesellschaftsbild von der Literatur abstrahiert werden kann. Dies war sogar eine der ersten Methoden, in der systematische Gelehrte von der Literatur Gebrauch gemacht haben. Thomas Warton, der erste wirkliche englische Literaturhistoriker, führte aus, die Literatur habe ,,das besondere Verdienst, die Merkmale der Zeiten treulich wiederzugeben sowie die malerischste und ausdrucksvollste Darstellung der Sitten zu bewahren. Für ihn und viele seiner gelehrten Nachfolger war die Literatur in erster Linie eine Schatzkammer für Trachten und Sitten, ein Quellenbuch der Kulturgeschichte.
Nichtsdestoweniger kann ich auch den Standpunkt vertreten, dass die Literatur die Umrisse einer gegebenen gesellschaftlichen Geschichte nicht braucht, um ihre künstlerischen Werte zu schaffen und zu verstärken. Unser Argument gilt nur für die Gesellschaften und sozialpolitischen und wirtschaftlichen Milieus, in denen der Erwartungshorizont des Publikums so eine Rezeptionsästhetik und Auswertung verlangt.
Zusammenfassung der Kapitel
(1) Einführung und Fragestellungen.: Diese Einführung beleuchtet die mangelnde Vorbereitung germanistischer Absolventen auf die moderne Berufswelt und stellt die Notwendigkeit einer stärker kontextualisierten, afrikanisch orientierten Germanistik zur Diskussion.
(2) Kritik der konservativen Universitätsarten: Das Kapitel kritisiert die wissenschaftliche Eingeschlossenheit traditioneller Hochschulen und plädiert für eine Reform, die Literaturwissenschaft stärker mit gesellschaftlicher Relevanz und praktischen Anforderungen verknüpft.
(3) Alternativen und Empfehlungen: Es werden konkrete Vorschläge unterbreitet, um durch Reformen der Lehrinhalte und eine Enttheologisierung des Faches die Attraktivität und Praxisnähe des germanistischen Studiums zu steigern.
(4) Neues und fachübergreifendes Verfahren.: Hier wird der Ansatz der „Geschäftsgermanistik“ vorgestellt, der Literaturwissenschaft mit berufsbezogenen Inhalten verbindet, um Absolventen besser auf die Anforderungen des globalen Arbeitsmarktes vorzubereiten.
(5) Studiengang German Studies/Geschäftsgermanistik. Ein Modell.: Dieser Abschnitt skizziert ein konkretes Modell für ein achtsemestriges Bachelorstudium, das Germanistik mit Schwerpunkten wie „Internationale Beziehungen“ kombiniert.
(6) Normaler Lehrgang der Universität von Nigeria, Nsukka. (mit etwa einem Experiment von geschäftsgermanistischen Themen): Es werden detaillierte Lehrpläne für verschiedene Semester präsentiert, die als Basis für die Integration geschäftsgermanistischer Inhalte dienen.
(7) Elemente des neuen Faches: Dieses Kapitel listet in zahlreichen Unterkategorien systematisch die Vokabeln und Themenfelder auf, die für eine moderne, berufsbezogene Geschäftsgermanistik essenziell sind.
Schlüsselwörter
Auslandsgermanistik, Geschäftsgermanistik, Nigeria, Interkulturalität, Curriculum-Reform, Literaturvermittlung, Berufsbezogene Bildung, Germanistik-Studium, Globalisierung, Rezeptionsästhetik, Fachsprache, Textphilologie, Kulturbegegnung, Wirtschaftsgermanistik, Praxisorientierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die gegenwärtige Situation der Auslandsgermanistik in Afrika, speziell in Nigeria, und kritisiert deren mangelnde Praxisorientierung und institutionelle Starrheit.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die Reform des germanistischen Studiums, die Verbindung von Literaturwissenschaft mit berufsbezogener Ausbildung („Geschäftsgermanistik“) und die interkulturelle Anpassung von Lehrinhalten.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Hauptziel ist es, ein Modell für einen modernen Studiengang zu entwickeln, der Absolventen durch fachübergreifende Kompetenzen besser auf die Herausforderungen der modernen Berufswelt vorbereitet.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Der Autor stützt sich auf soziologische Ansätze der Literaturwissenschaft und plädiert für eine kontextualisierte, „Afrika-zentrierte“ Kritik und Lehrmethode.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Kritik am konservativen Bildungsbetrieb, dem Entwurf neuer Curricula und der detaillierten Zusammenstellung notwendiger Fachterminologie für ein Studium der Geschäftsgermanistik.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die zentralen Begriffe sind Auslandsgermanistik, Geschäftsgermanistik, Praxisorientierung, Curriculumentwicklung und interkulturelle Kommunikation.
Wie unterscheidet sich die „Geschäftsgermanistik“ von der klassischen Germanistik?
Während die klassische Germanistik oft rein textimmanent oder historisch ausgerichtet ist, fokussiert die Geschäftsgermanistik auf heuristische und berufsbezogene Anwendbarkeit für aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Kontexte.
Welche Rolle spielt Wole Soyinka im Kontext der Argumentation des Autors?
Wole Soyinka wird als Beispiel dafür angeführt, wie literarisches Schaffen durch Engagement und Zivilcourage in einem von Korruption geprägten Umfeld gesellschaftlich relevant und zu einer moralischen Autorität werden kann.
Warum betont der Autor die Notwendigkeit einer „Enttheologisierung“ der Germanistik?
Die Enttheologisierung soll dazu dienen, das Fach aus einer autoritätsgebundenen, scholastischen Tradition zu lösen und hin zu einer wissenschaftlichen, praxisnahen Disziplin zu führen, die evidenzorientiertes Arbeiten ermöglicht.
Welches konkrete Modell schlägt der Autor für nigerianische Universitäten vor?
Der Autor schlägt ein achtsemestriges, kombinatorisches Bachelorstudium vor, das Germanistik mit anderen relevanten Fächern wie Internationalen Beziehungen verknüpft, um die Vielseitigkeit der Absolventen zu erhöhen.
- Citar trabajo
- Dr. Dr. Ikechukwu Aloysius Orjinta (Autor), 2011, Zur Vertiefung, Kontextualizierung und Relevanz des Lehrganges Auslandsgermanistik in Nigeria bzw. in den Entwicklungsländern., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173038