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Kett – mehr als nur eine Methode. Die religionspädagogischen Praxis nach Franz Kett

Titre: Kett – mehr als nur eine Methode. Die religionspädagogischen Praxis nach Franz Kett

Dossier / Travail , 2011 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Meike Voß (Auteur)

Théologie - Religion en tant que matière scolaire
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Kett – mehr als nur eine Methode“. Das Thema habe ich gewählt, weil ich bis jetzt unter dem Namen Kett nur die Methode des Bodenbilderlegens mit einem bestimmten Material kannte.
Diese Arbeit soll beschreiben, was hinter der Religionspädagogischen Praxis steckt, an deren Entstehung Franz Kett mitbeteiligt war. Hierzu sollen im Folgenden die Entstehung, das Menschenbild, die Prinzipien, Inhalte und Methoden sowie das Leitziel erläutert werden. Abschließend wird dann versucht die Religionspädagogische Praxis in eines der religionspädagogischen Konzepte einzuordnen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung der Religionspädagogischen Praxis (RPP)

3. Das Menschenbild

4. Die Prinzipien

5. Die Inhalte

6. Die Methoden

7. Das Leitziel

8. Einordnung in religionspädagogische Konzepte

9. Fazit

10. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Religionspädagogischen Praxis (RPP) umfassend darzustellen, um aufzuzeigen, dass es sich dabei um weit mehr als eine isolierte Legetechnik handelt. Dabei wird untersucht, wie das spezifische Menschenbild, die pädagogischen Prinzipien und die methodische Struktur ineinandergreifen, um eine ganzheitliche religiöse Bildung zu ermöglichen.

  • Historische Entstehung und Entwicklung der RPP als pädagogische Konzeption.
  • Analyse des Menschenbildes als Fundament der RPP.
  • Strukturierung der Inhalte in Themenkreise und Erfahrungsfelder.
  • Methodische Differenzierung in sieben spezifische Methodengruppen.
  • Vergleichende Einordnung der RPP in den Kontext aktueller religionspädagogischer Konzepte.

Auszug aus dem Buch

6. Die Methoden

Zur Umsetzung der dargestellten Erfahrungsfelder bieten sich unterschiedliche Methoden an. Die verschiedenen Methoden werden in der RPP zu sieben Methodengruppen zusammengefasst. Die erste Methodengruppe ist die der Sensibilisierung. Hierbei sollen die einzelnen Kinder sowie die ganze Gruppe auf das Kommende vorbereitet werden. Es geschieht eine erste sensible Kontaktaufnahme mit dem zu behandelnden Inhalt (z.B. das Ertasten eines Senfkorns). Die zweite Methodengruppe ist die der Assoziation und Imagination, die die Vorstellungskraft der Kinder aufgreift und Platz für Ideen und Phantasien einräumt. So können auch eigene Erfahrungen einfließen, was eine Beteiligung der Kinder bedeutet und sie so viel mehr vom Geschehen mitnehmen lässt. Anstöße können durch Symbole, Zeichen oder „Mitte-Gestaltungen“ gegeben werden. Die Methodengruppe der Identifikation und Vergegenwärtigung zielt darauf ab, dass die Kinder sich in andere Menschen oder Dinge hineinversetzen (z.B. sprechen sie aus der Sicht eines Baumes). Hierbei soll eine besondere „Betroffenheit und Beziehung erreicht werden“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation der Autorin, sich jenseits der bekannten Legetechnik tiefer mit dem Konzept der Religionspädagogischen Praxis zu beschäftigen.

2. Die Entstehung der Religionspädagogischen Praxis (RPP): Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der RPP zwischen 1972 und 1978 als Antwort auf kirchliche Bildungsreformen und die Zusammenarbeit zwischen Sr. Esther Kaufmann und Franz Kett.

3. Das Menschenbild: Es wird das anthropologische Fundament der RPP dargelegt, das den Menschen als Individuum in stetiger Selbstwerdung innerhalb einer leib-seelisch-geistigen Einheit begreift.

4. Die Prinzipien: Dieses Kapitel erläutert die zwölf pädagogischen Leitlinien wie Ganzheitlichkeit, Sammlung und Zentrieren, die als Basis für das Handeln in der RPP fungieren.

5. Die Inhalte: Die Inhalte werden als Erfahrungsfelder dargestellt, die sich in einer Erfahrungsspirale bewegen und das Kind schrittweise in religiöse Zusammenhänge einführen.

6. Die Methoden: Hier werden die sieben methodischen Gruppen der RPP detailliert erläutert, von der Sensibilisierung bis hin zur Veranschaulichung mittels Lege-Material.

7. Das Leitziel: Das Leitziel definiert das Streben, Kindern die Entfaltung ihrer Individualität und die Erkenntnis Gottes als Ursprung des Sinns zu ermöglichen.

8. Einordnung in religionspädagogische Konzepte: Das Kapitel vergleicht die RPP mit dem performativen Religionsunterricht und der Symboldidaktik, um ihre Stellung im pädagogischen Diskurs zu bestimmen.

9. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, RPP als ganzheitliches Konzept und nicht nur als Methode der Bodenbilder zu verstehen.

10. Literaturverzeichnis: Hier werden die verwendeten Quellen und Primärliteratur aufgelistet.

Schlüsselwörter

Religionspädagogische Praxis, RPP, Franz Kett, Ganzheitlichkeit, Selbstwerdung, Menschenbild, Bodenbilder, Lege-Material, Symboldidaktik, Performativer Religionsunterricht, religiöse Erziehung, Methoden, Erfahrungsfelder, Kindertagesstätte, religiöse Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem pädagogischen Konzept der "Religionspädagogischen Praxis" (RPP) und verdeutlicht, dass dieses Konzept weit über die bekannte Methode des Bodenbilderlegens hinausgeht.

Was sind die zentralen Themenfelder der RPP?

Zentrale Themen sind die menschliche Selbstwerdung, die Bedeutung christlicher Sinnstiftung, die ganzheitliche Erziehung sowie die strukturierte Arbeit mit Kindern in Gruppen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine systematische Darlegung der RPP hinsichtlich ihres Menschenbildes, ihrer Prinzipien und Methoden, um eine wissenschaftliche Einordnung des Konzepts vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse der Primär- und Sekundärquellen, um die theoretischen Hintergründe und das pädagogische Konzept der RPP deskriptiv aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entstehungsgeschichte, das Menschenbild, die zwölf Prinzipien, die inhaltliche Strukturierung in sieben Erfahrungsfelder sowie die Aufteilung in sieben Methodengruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind RPP, Ganzheitlichkeit, Selbstwerdung, Bodenbilder, Symboldidaktik und religiöse Erziehung.

Welchen Stellenwert nimmt die Methode des Bodenbilderlegens in der RPP ein?

Das Legen von Bodenbildern ist lediglich ein Teilbereich innerhalb der Methodengruppe der "Veranschaulichung", darf jedoch nicht als das gesamte Konzept der RPP gleichgesetzt werden.

Inwieweit lässt sich die RPP in andere religionspädagogische Ansätze einordnen?

Die Arbeit stellt fest, dass die RPP zwar eigenständig ist, aber klare Parallelen zum performativen Religionsunterricht (Inszenierung von Situationen) und zur Symboldidaktik (Nutzung von Symbolen) aufweist.

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Résumé des informations

Titre
Kett – mehr als nur eine Methode. Die religionspädagogischen Praxis nach Franz Kett
Université
Technical University of Braunschweig
Note
1,0
Auteur
Meike Voß (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
13
N° de catalogue
V173077
ISBN (ebook)
9783640931958
ISBN (Livre)
9783640931651
Langue
allemand
mots-clé
Religionspädagogische Praxis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Meike Voß (Auteur), 2011, Kett – mehr als nur eine Methode. Die religionspädagogischen Praxis nach Franz Kett, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173077
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Extrait de  13  pages
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