Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Investition und Finanzierung

Das Anlageuniversum indirekter Immobilienanlagen aus Sicht eines deutschen institutionellen Investors

Titel: Das Anlageuniversum indirekter Immobilienanlagen aus Sicht eines deutschen institutionellen Investors

Bachelorarbeit , 2011 , 99 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dominik Sailer (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren hat die Bedeutung der indirekten Immobilienanlage in Deutschland zugenommen. Das Anlageuniversum ist größer geworden und das Verständnis die Immobilie als eigene Assetklasse zu begreifen ist gewachsen. Von besonderer Bedeutung ist die indirekte Immobilienanlage dabei für institutionelle Investoren.

In dieser Arbeit wird das Anlageuniversum indirekter Immobilienanlagen aus der Sicht eines institutionellen deutschen Investors dargestellt. Hierbei wird zunächst der Kreis der institutionellen Anleger in Deutschland und deren Immobilienanlage behandelt.
Im Anschluss gliedert sich die Arbeit in zwei Teilbereiche. Im ersten Teil werden dabei die verschiedenen Formen der indirekten Immobilienanlage aus Sicht eines deutschen institutionellen Investors vorgestellt. Hierbei werden sowohl offene Immobilienfonds, in der Form des Publikums- und des Spezialfonds, als auch geschlossene Immobilienfonds behandelt. Weiter werden börsennotierte Produkte, wie sogenannte Immobilienaktien und im speziellen REITs, dargestellt. Als Produktspezialität werden sogenannte Immobilien-Dachfonds behandelt. Ebenso behandelt werden Immobilienanleihen, im speziellen der Hypothekenpfandbrief sowie Mortgage Backed Securities. Abschließend wird der noch relativ junge Markt für Immobilienderivate vorgestellt.

Im zweiten Teil der Arbeit werden die verschiedenen Formen der indirekten Immobilienanlage sowie konkurierende Assetklassen quantitativ hinsichtlich ihrer historischen Performance, ihrer Volatilität und auf Korrelationen untersucht. Hier erfolgt die Konzentration auf transparente Produkte, wie offene Immobilienfonds und börsennotierte Vehikel.
Zum Schluss der Arbeit wird ein abschließendes Fazit gezogen und ein Ausblick gegeben.

Die Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, das gesamte Spektrum an indirekten Immobilienanlagen besser zu verstehen. Dabei soll die Arbeit die Unterschiede in der Ausgestaltung der Produkte aufzeigen und durch die Darstellung ihres Rendite-Risiko-Profils mögliche Anhaltspunkte geben, welches Produkt sich unter welchen Präferenzen am besten eignet, wenn ein Investor ein indirektes Immobilieninvestment vornehmen möchte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung in das Thema

1.2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2. Institutionelle Anlegergruppen in Deutschland und ihre Immobilieninvestments

3. Formen indirekter Immobilienanlage in Deutschland

3.1. Offene Immobilienfonds

3.1.1. Publikumsfonds

3.1.2. Spezialfonds

3.2. Geschlossene Immobilienfonds

3.3. Immobilienaktien und REITs

3.3.1. Immobilienaktien

3.3.2. REITs

3.4. Immobilien-Dachfonds

3.5. Immobilienanleihen

3.5.1. Hypothekenpfandbriefe

3.5.2. Mortgage Backed Securities

3.6. Immobilienderivate

3.6.1. Immobilienindexzertifikate

3.6.2. Immobilienswapgeschäfte

3.6.3. Optionen und Forwards auf Immobilienindexprodukte

4. Quantitative Analyse der Anlageformen

4.1. Historische Performance der Anlageformen

4.2. Untersuchung der historischen Volatilitäten

4.3. Untersuchung von Korrelationen

4.4. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse

5. Zusammenfassung und Ausblick

Anhang 1: Berechnung Performance

Anhang 2: Berechnung Standardabweichung

Anhang 3: Berechnung Korrelationen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Bachelor-Thesis untersucht das Anlageuniversum indirekter Immobilienanlagen aus der Perspektive eines deutschen institutionellen Investors, mit dem Ziel, die Eignung verschiedener Vehikel zur Portfoliodiversifikation unter Berücksichtigung von Performance, Volatilität und Korrelationen zu bewerten.

  • Analyse institutioneller Anlegergruppen und deren Immobilieninvestment-Strukturen.
  • Detaillierte Vorstellung verschiedener indirekter Anlageformen wie offene/geschlossene Fonds, Immobilienaktien, REITs und Derivate.
  • Quantitative Untersuchung der historischen Performance und Volatilität relevanter Anlageklassen.
  • Evaluation der Korrelationen zwischen den Immobilienanlagen und anderen Anlageklassen zur Bestimmung des Diversifikationspotenzials.

Auszug aus dem Buch

3.6.2. Immobilienswapgeschäfte

Bei einem Swapgeschäft werden verschiedene Zahlungsströme zwischen zwei Vertragspartnern getauscht. So können zum Beispiel variable gegen feste Zahlungsströme getauscht werden um sich gegen Risiken abzusichern. Bei einem Immobilienswap könnte ein Immobilieninvestor so zum Beispiel die variable Performance seines Portfolios absichern. Bei einem Total Return Immobilienswap, bei dem kein sofortiger Einsatz von Liquidität nötig ist, zahlt der Immobilieninvestor den Total Return eines Immobilienindices, und erhält dafür einen anderen Zins, der entweder fest oder ebenfalls variabel ist, wie beispielsweise den Interbankenzinssatz. Als Immobilienindex kann dabei beispielsweise ein Index von IPD dienen. IPD berechnet Immobilienindices auf Basis physischer Immobiliendaten. In Deutschland liefern zur Berechnung des DIX, institutionelle Investoren oder Asset Manager ihre Daten an IPD. Der Swap kann bei einem vorhandenen Immobilienportfolio zur Absicherung angewendet werden, oder wenn dies nicht der Fall ist zur Spekulation.

Als Beispiel zur Absicherung eines Portfolios soll folgendes Beispiel in Abbildung 9 dienen. Dabei verpflichtet sich der Immobilieninvestor zu einem bestimmten Zeitpunkt, hier jährlich, die Performance des DIX gegen einen festen Zins, in diesem Fall 5,5 Prozent, zu tauschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die veränderte Marktsituation indirekter Immobilienanlagen in Deutschland ein und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Institutionelle Anlegergruppen in Deutschland und ihre Immobilieninvestments: Dieses Kapitel definiert institutionelle Anleger im deutschen Investmentrecht und analysiert deren Immobilienquoten sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen für Investments.

3. Formen indirekter Immobilienanlage in Deutschland: Es werden die verschiedenen Vehikel, darunter offene und geschlossene Fonds, REITs, Immobilienaktien, Anleihen und Derivate, detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Struktur erläutert.

4. Quantitative Analyse der Anlageformen: Dieses Kapitel führt eine empirische Untersuchung der historischen Performance, Volatilität und Korrelationen der verschiedenen Anlageklassen durch, um deren Diversifikationseigenschaften zu bestimmen.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Marktes unter Berücksichtigung neuer rechtlicher Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Indirekte Immobilienanlagen, Institutionelle Investoren, Immobilienfonds, Offene Immobilienfonds, Spezialfonds, REITs, Immobilienaktien, Immobilienderivate, Performanceanalyse, Volatilität, Korrelation, Portfoliodiversifikation, Investmentgesetz, Risikomanagement, Asset Allocation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Anlageuniversum für indirekte Immobilieninvestments aus der Sicht deutscher institutioneller Anleger und bewertet deren Rolle im Portfolio.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt rechtliche Rahmenbedingungen für institutionelle Investoren, eine detaillierte Beschreibung verschiedener Anlagevehikel (Fonds, Aktien, REITs, Derivate) und eine quantitative Marktanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welches indirekte Anlagevehikel sich am besten eignet, um Immobilien in ein Portfolio zu integrieren und dabei das Risiko durch Diversifikation zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse der verschiedenen rechtlichen und strukturellen Merkmale der Anlagevehikel sowie eine quantitative Analyse von Performance- und Volatilitätskennzahlen sowie Korrelationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der verschiedenen Anlageformen für Immobilien und eine quantitative Auswertung ihrer historischen Renditen und Risiken im Vergleich zu anderen Assetklassen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Indirekte Immobilienanlagen, Institutionelle Investoren, Immobilienfonds, REITs, Performanceanalyse und Portfoliodiversifikation.

Wie unterscheiden sich offene Publikumsfonds und Spezialfonds in dieser Untersuchung?

Die Arbeit differenziert vor allem durch die unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen, die Zielgruppe (Privat- vs. institutionelle Anleger) und die Flexibilität bei der Portfoliozusammenstellung sowie Bewertung.

Warum wird dem Bereich der Immobilienderivate ein eigenes Kapitel gewidmet?

Der Autor betrachtet Derivate als innovative Möglichkeit, ohne physischen Immobilienerwerb schnell und flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren oder Absicherungsstrategien umzusetzen.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung zu geschlossenen Immobilienfonds?

Aufgrund der Heterogenität der Produkte und mangelnder Markttransparenz findet der Bereich der geschlossenen Immobilienfonds in der quantitativen Untersuchung der Arbeit keine weitergehende Berücksichtigung.

Welche Rolle spielen Immobilien als Assetklasse in Krisenzeiten?

Die Berechnungen in der Arbeit zeigen, dass Immobilienfonds eine stabile Wertentwicklung aufweisen und sich insbesondere in Krisenzeiten als Stabilisatoren für das Gesamtportfolio erwiesen haben.

Ende der Leseprobe aus 99 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Anlageuniversum indirekter Immobilienanlagen aus Sicht eines deutschen institutionellen Investors
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Dominik Sailer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
99
Katalognummer
V173110
ISBN (eBook)
9783640932368
ISBN (Buch)
9783640932610
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Immobilien Kapitalmarkt Immobilieninvestments Institutionelle Investoren Versicherungen Versorgungswerke Anlageverordnung Solvency II Indirekte Immobilienanlagen Offene Immobilienfonds Publikumsfonds Spezialfonds SICAV FCP Geschlossene Immobilienfonds Immobilienaktien REIT Immobilien-Dachfonds Immobilienanleihen Hypothekenpfandbriefe Mortgage Backed Securities Immobilienderivate Immobilienindexzertifikat Immobilienswap Immobilienoption Immobilienforward Immobilienfuture Performance Volatilität Korrelation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Sailer (Autor:in), 2011, Das Anlageuniversum indirekter Immobilienanlagen aus Sicht eines deutschen institutionellen Investors, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173110
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  99  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum