Diese Arbeit behandelt die Entwicklung eines zielorientierten und praxisnahen bewegungsbezogenen Kursprogramms im Bereich der Sekundärprävention bei unspezifischem Rückenschmerz (ICD-10-GM: M54).
Um ein zielorientiertes und praxisnahes bewegungsbezogenes Kursprogramm im Bereich der Sekundärprävention bei unspezifischem Rückenschmerz (ICD-10-GM: M54) entwickeln zu können, ist zunächst eine gründliche Untersuchung der Ausgangslage erforderlich. Dabei werden nicht nur die räumlichen Gegebenheiten sowie die vorhandene Ausstattung und das Personal des Konzeptanbieters berücksichtigt, sondern auch die spezifischen Merkmale der angestrebten Zielgruppe. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfassung relevanter Risikofaktoren, der Analyse epidemiologischer Daten und der Identifizierung möglicher Hindernisse im Hinblick auf die Kursteilnahme. Diese Analyse bildet die Basis für ein wirksames sowie passgenaues Kurskonzept, welches optimal auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt ist.
Inhaltsverzeichnis
1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION
1.1 Konzeptanbieter
1.2 Zielgruppe des Konzepts
2 ZIELSETZUNG UND ABLEITUNG VON ÜBERGEORDNETEN KONZEPTINHALTEN
2.1 Zielsetzung des Konzepts
2.2 Ableitung von übergeordneten Konzeptinhalten
3 DARSTELLUNG UND ORGANISATION DER KONZEPTINHALTE
3.1 Grobgliederung des Konzepts
3.2 Exemplarische Konzepteinheit
4 KONZEPTEVALUATION
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Hausarbeit zielt darauf ab, ein sekundärpräventives, multimodales und bewegungsbezogenes Kursprogramm für Menschen mit unspezifischen Rückenschmerzen (ICD-10-GM: M54) zu entwickeln, das sowohl körperliche als auch psychosoziale Gesundheitsaspekte integriert.
- Analyse der gesundheitlichen Ausgangslage und Zielgruppenbestimmung.
- Ableitung evidenzbasierter Konzeptinhalte basierend auf dem ICF-Modell.
- Strukturierung und didaktische Aufbereitung einer 8-wöchigen Kursreihe.
- Konzeption einer mehrdimensionalen Evaluation zur Qualitätssicherung.
Auszug aus dem Buch
1.1 Konzeptanbieter
Für die erfolgreiche Umsetzung des bewegungsbezogenen Präventionskurses bei unspezifischem Rückenschmerz stellt das Gesundheitszentrum „MediMove“ umfassende räumliche, apparative und personelle Ressourcen bereit, welche den Anforderungen der DIN-Norm 33961 entsprechen. Diese definiert Qualitätsstandards für Fitness- und Gesundheitseinrichtungen hinsichtlich der Ausstattung, Sicherheit und Personalqualifikation, insbesondere im Präventions- und Rehabilitationsbereich (DSSV, 2023).
Die räumlichen Ressourcen umfassen einen großflächigen Empfangsbereich mit Self-Check-In und Infotheke, moderne Umkleiden mit Sanitäranlagen sowie eine weitläufige Trainingsfläche mit herkömmlichen Kraftgeräten, E-Zirkeln (EGYM/Milon), Freihantelbereichen sowie speziellen Flexx-Zirkeln für das Beweglichkeitstraining. Zusätzlich steht für funktionelle Übungseinheiten ein separater Gymnastik- und Kursraum mit Spiegelwand, Matten, TRX-Systemen, Therabändern und Kleingeräten wie bspw. Kettlebells oder Balance-Pads zur Verfügung.
Zusammenfassung der Kapitel
1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION: Dieses Kapitel untersucht die Rahmenbedingungen des Anbieters sowie die spezifischen Merkmale, Risikofaktoren und Barrieren der Zielgruppe.
2 ZIELSETZUNG UND ABLEITUNG VON ÜBERGEORDNETEN KONZEPTINHALTEN: Hier werden auf Basis des ICF-Modells konkrete Kursziele definiert und wissenschaftlich fundierte Inhalte für das Präventionsprogramm abgeleitet.
3 DARSTELLUNG UND ORGANISATION DER KONZEPTINHALTE: Dieses Kapitel erläutert den strukturellen Aufbau des achtwöchigen Programms sowie den detaillierten Ablauf einer beispielhaften Trainingseinheit.
4 KONZEPTEVALUATION: Hier werden Methoden und Instrumente vorgestellt, um die Wirksamkeit, Qualität und Teilnehmerzufriedenheit des Konzepts objektiv und subjektiv zu bewerten.
Schlüsselwörter
Sekundärprävention, unspezifischer Rückenschmerz, Bewegungstherapie, Gesundheitszentrum, ICF-Konzept, Rumpfstabilisation, Ergonomie, Stressmanagement, Prävention, Qualitätssicherung, Trainingsevaluation, Wirbelsäulengesundheit, Multimodalität, Patientenmotivation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption eines sekundärpräventiven, multimodalen Bewegungsprogramms für Personen, die unter unspezifischen Rückenschmerzen leiden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Ressourcenanalyse des Anbieters, die Zielgruppendefinition, die evidenzbasierte Ableitung von Trainingsinhalten, die didaktische Kursstrukturierung und die Evaluation.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines passgenauen Kursprogramms, das durch eine Kombination aus körperlichem Training und Wissensvermittlung Rückenschmerzen langfristig reduziert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Konzeptentwicklung unter Anwendung des ICF-Klassifikationsmodells und der DIN-Norm 33961.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Ist-Analyse des Gesundheitszentrums „MediMove“, die Zielgruppenbestimmung, die Herleitung der Konzeptinhalte sowie die detaillierte Ablaufplanung des Trainings.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Rückenschmerz, Prävention, Rumpfstabilisation, Bewegungsförderung, Patientenmotivation und Qualitätssicherung.
Warum ist die Wahl des Anbieters „MediMove“ für das Konzept relevant?
Das Zentrum erfüllt die DIN-Norm 33961, was die notwendige räumliche und apparative Ausstattung für ein qualitativ hochwertiges und sicheres Präventionsprogramm garantiert.
Wie wird die Evaluation des Konzepts sichergestellt?
Die Evaluation erfolgt durch eine Kombination aus subjektiven Fragebögen (z.B. VAS) und objektiven Funktionstests (z.B. Plank-Test, Sit-and-Reach), um verschiedene Qualitätsebenen abzudecken.
- Quote paper
- Jessica Ott (Author), 2025, Erstellung eines sekundärpräventiven multimodalen bewegungsbezogenen Kursprogramms für das Indikationsfeld unspezifischer Rückenschmerz (ICD-10- GM: M54), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1731208