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Interessenbezogenes Rechtschreiben am Beispiel der Individuellen Rechtschreibkartei

Titre: Interessenbezogenes Rechtschreiben am Beispiel der Individuellen Rechtschreibkartei

Dossier / Travail , 2010 , 13 Pages , Note: 1,4

Autor:in: Anita Schrems (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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Der Begriff Interesse wird in der Pädagogik diskutiert seit Rousseau. Dieser hat das Kind als aktives Wesen gesehen. Später wurde Interesse relevant u. a. bei Herbart, Dewey und Kerschensteiner. Nachdem der Behaviorismus die Diskussion um Interesse verbannte, hat sie Schiefele (1974) wiederentdeckt mit dem Wunsch nach veränderten Motivationstheorien.
Interesse wird definiert als Person-Gegenstands-Konzeption und die Forschung will herausfinden welchen Einfluss Interesse auf die Schulleistung hat. Im Gegensatz zu Herbart, der Interesse als Ergebnis von Erziehung angesehen hat, beschreiben Dewey und Schiefele Interesse als Voraussetzung und Ziel des Lernens.
In der Schule wird die Anbahnung von Interessen oftmals vernachlässigt, obwohl es deren Aufgabe ist, Angebote zur Interessenentwicklung zu geben. Um Interessen aufrechtzuerhalten, müssen drei Komponenten berücksichtigt werden: „Kognition, Emotion, Wertbezug“.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Grundlagen

1.1 Interesse und Rechtschreibleistung

1.2 Rechtschreibentwicklung

1.3 Entstehung von Regelwissen

1.4 Grundwortschätze und individueller Wortschatz

2. Methodik: Individuelle Rechtschreibkartei

2.1 Aufbau der Rechtschreibkartei

2.2 Üben mit der Rechtschreibkartei

2.2.1 Einprägen von Wortbildern

2.2.2 Systematische Erarbeitung von Rechtschreib-Regeln

3. Bezug zum Lehrplan

3.1 Interessenbezogenes Rechtschreiben in Jahrgangsstufe 1 und 2

3.2 Interessenbezogenes Rechtschreiben in Jahrgangsstufe 3

3.3 Interessenbezogenes Rechtschreiben in Jahrgangsstufe 4

4. Diskussion zur Individuellen Rechtschreibkartei

4.1 Nachteile der Individuellen Rechtschreibkartei

4.2 Vorteile der Individuellen Rechtschreibkartei

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität des interessenbezogenen Rechtschreibunterrichts, insbesondere durch den Einsatz der Individuellen Rechtschreibkartei als Methode zur Förderung der individuellen Rechtschreibkompetenz von Kindern in der Grundschule.

  • Bedeutung von Interesse für den schulischen Lernerfolg
  • Entwicklungsmodelle der Rechtschreibung bei Kindern
  • Aufbau und Anwendung der Individuellen Rechtschreibkartei
  • Anbindung an bayerische Lehrplanvorgaben für die Grundschule
  • Kritische Reflexion über Vor- und Nachteile der gewählten Methode

Auszug aus dem Buch

1.1 Interesse und Rechtschreibleistung

Der Begriff Interesse wird in der Pädagogik diskutiert seit Rousseau. Dieser hat das Kind als aktives Wesen gesehen. Später wurde Interesse relevant u. a. bei Herbart, Dewey und Kerschensteiner. Nachdem der Behaviorismus die Diskussion um Interesse verbannte, hat sie Schiefele (1974) wiederentdeckt mit dem Wunsch nach veränderten Motivationstheorien.

Interesse wird definiert als Person-Gegenstands-Konzeption und die Forschung will herausfinden welchen Einfluss Interesse auf die Schulleistung hat. Im Gegensatz zu Herbart, der Interesse als Ergebnis von Erziehung angesehen hat, beschreiben Dewey und Schiefele Interesse als Voraussetzung und Ziel des Lernens. In der Schule wird die Anbahnung von Interessen oftmals vernachlässigt, obwohl es deren Aufgabe ist, Angebote zur Interessenentwicklung zu geben. Um Interessen aufrechtzuerhalten, müssen drei Komponenten berücksichtigt werden: „Kognition, Emotion, Wertbezug“.

Die erste Komponente erfolgt durch eine Wissenserweiterung aufgrund einer kognitiven Diskrepanz, d. h. bisherige Erklärungsmuster reichen nicht mehr aus um neue Informationen erarbeiten zu können. Dies ist sodann eine Bedingung für die emotionalen Komponenten, nämlich, dass sich Freude oder Staunen über einen bestimmten Gegenstand einstellen kann. Das dritte Merkmal bezieht sich auf die individuelle Wertehierarchie, welche die Bevorzugung von bestimmten Handlungen veranlasst. Für die Schule bedeutet dies, dass man Unter- und Überforderung vermeiden muss und Schüler Aufgaben mit einer mittleren kognitiven Diskrepanz brauchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen und pädagogischen Hintergründe von Interesse beim Lernen sowie die theoretischen Stufenmodelle der Rechtschreibentwicklung und die Entstehung von Regelwissen.

2. Methodik: Individuelle Rechtschreibkartei: Hier wird der praktische Aufbau und die Anwendung der Rechtschreibkartei beschrieben, inklusive Strategien zur Einprägung von Wörtern und der Erarbeitung von Regeln.

3. Bezug zum Lehrplan: In diesem Teil wird analysiert, wie die Methode der individuellen Rechtschreibkartei mit den Anforderungen des bayerischen Lehrplans für die verschiedenen Jahrgangsstufen korrespondiert.

4. Diskussion zur Individuellen Rechtschreibkartei: Dieses abschließende Kapitel reflektiert die Stärken und Herausforderungen der Methode im Hinblick auf deren praktische Implementierung im Grundschulalltag.

Schlüsselwörter

Interesse, Rechtschreibentwicklung, Individuelle Rechtschreibkartei, Grundwortschatz, Lernmotivation, Schulleistung, Konstruktivismus, Schriftspracherwerb, Didaktik, Rechtschreibregeln, Grundschule, Fehlerkartei, Wortbilder, Selbstbestimmung, Unterrichtsmethodik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Proseminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Verknüpfung von Schülerinteresse und dem Erlernen der deutschen Rechtschreibung durch den Einsatz einer individuellen Lernkartei.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der Interessenforschung stehen Modelle zur Rechtschreibentwicklung, die Gestaltung eines interessenbezogenen Unterrichts sowie die konkrete Methode der individuellen Rechtschreibkartei im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine individuelle Auswahl von Wörtern, die sich an den Interessen der Kinder orientieren, der Rechtschreiblernprozess effektiver gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Forschungsliteratur sowie eine Analyse der methodischen Umsetzung der Rechtschreibkartei im Abgleich mit den bayerischen Lehrplanvorgaben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte methodische Anleitung zum Aufbau der Kartei sowie eine Analyse der unterrichtlichen Einordnung gemäß Lehrplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Interessenbezogenes Rechtschreiben, Rechtschreibkartei, Schriftspracherwerb und didaktische Unterrichtsgestaltung.

Warum ist das Interesse der Kinder für den Rechtschreibunterricht so entscheidend?

Die Forschung zeigt, dass die Lernleistung steigt, wenn das Interesse am Gegenstand positiv ist und die Kinder aktiv an ihren eigenen, bedeutsamen Wörtern arbeiten können.

Welche spezifischen Vorteile sieht die Autorin in der individuellen Rechtschreibkartei?

Die Methode ist konstruktiv statt instruktiv geprägt, da sie das Vorwissen der Kinder nutzt und das Wissen aktiv und anwendbar macht, anstatt nur träge Regeln abzufragen.

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Résumé des informations

Titre
Interessenbezogenes Rechtschreiben am Beispiel der Individuellen Rechtschreibkartei
Université
LMU Munich  (Deutsche Philologie)
Cours
Der Rechtschreibung auf der Spur
Note
1,4
Auteur
Anita Schrems (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
13
N° de catalogue
V173301
ISBN (ebook)
9783640934584
ISBN (Livre)
9783640934850
Langue
allemand
mots-clé
interessenbezogenes rechtschreiben beispiel individuellen rechtschreibkartei
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Citation du texte
Anita Schrems (Auteur), 2010, Interessenbezogenes Rechtschreiben am Beispiel der Individuellen Rechtschreibkartei, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173301
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Extrait de  13  pages
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