Der dunkle Saal, das flimmernde Bild, die tickende Uhr. Verraucht, verrucht, und heutzutage fast vergessen: Das Bahnhofskino ist über 30 Jahre nach seinem Niedergang nunmehr ein mythischer Ort, über den lieber geschwiegen wird. Eine kleine, skurrile Fußnote in der Geschichte des Kinos, das mit immer größeren Leinwänden und immer höheren Budgets dem schmuddeligen Image der „Nonstop“-Aktualitätenkinos (AKIs) längst entflohen ist. Diese Bachelorarbeit aus dem Jahre 2022 beschäftigt sich mit dem Zeitstrahl der Bahnhofskinos in der BRD und Zeitkinos in der DDR, setzt diese in Verbindung mit Theorien von Michel Foucault und Jean-Louis Baudry und analysiert kulturell sowie ästhetisch Funktion und Wirkung dieses besonderen Medienortes. Am Ende soll folgende Frage beantwortet werden: Was machte das Bahnhofskino so besonders?
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- Elias Schäfer (Auteur), 2022, Bahnhofskinos in der BRD und der DDR. Ein Medienort zwischen Kult, Schund und Verfall, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1736129