Die Seminararbeit untersucht die Versorgung der osmanischen Hauptstadt Istanbul mit Nahrungsmitteln und analysiert die wirtschaftlichen sowie politischen Mechanismen, die diese sicherstellen sollten. Im Mittelpunkt stehen das Prinzip des Provisionismus, die staatliche Markt- und Preisregulierung durch das Narh-System sowie die Rolle von Handel, Getreideversorgung und staatlicher Kontrolle. Darüber hinaus wird die Konsum- und Esskultur der Bevölkerung betrachtet, insbesondere die Versorgung mit Fleisch, Getreide und weiteren Lebensmitteln. Die Arbeit zeigt, wie das Osmanische Reich durch umfangreiche Eingriffe in den Markt die Versorgung der Hauptstadt sichern wollte, dabei jedoch auch mit Problemen wie Spekulation, Schmuggel und Versorgungsengpässen konfrontiert war.
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- Cem Köylüce (Auteur), 2012, Die Versorgung Istanbuls mit Nahrungsmitteln in osmanischer Zeit. Ess- und Trinkkultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1736512