Funktionen der örtlichen Bauaufsicht


Bachelorarbeit, 2009

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Erläuterungen zur Örtlichen Bauaufsicht
1.1 Begriffsbestimmung lt. Oberndorfer/Jodl
1.2 Gesetzliche Einschränkungen
1.3 Beschaffung von ÖBA Leistungen
1.4 Organisationsformen der Örtlichen Bauaufsicht
1.4.1 Hierarchische Organisation
1.4.2 Aufgabenorientierte Organisation
1.5 Projektphasen einer Örtlichen Bauaufsicht

2. Leistungsbild einer Örtlichen Bauaufsicht
2.1 Leistungsbild nach Leitfaden zur Kostenschätzung von Planungsleistungen
2.1.1 Bauüberwachung und Koordination
2.1.2 Termin- und Kostenverfolgung
2.1.3 Qualitätskontrolle
2.1.4 Rechnungsprüfung
2.1.5 Bearbeitung von Mehr- und Mindestkostenforderungen
2.1.6 Übernahme und Abnahme
2.1.7 Mängelfeststellung und -bearbeitung
2.1.8 Dokumentation
2.1.9 Sonstige Teilleistungen
2.2 Leistungsbild nach dem Leistungsbild Architektur
2.2.1 Örtliche Vertretung und Ausübung des Hausrechtes
2.2.2. Kontrolle der Aufmaße - Prüfung aller Rechnungen
2.2.3 Feststellen der anweisbaren Zahlungsbeträge und der Sicherheiten
2.2.4 Kostenfeststellung
2.2.5 Aufstellen und Überwachen des Zeitplanes für die Abwicklung
2.2.6 Führen des Bautagebuches
2.2.7 Abnahme von Bauleistungen - Feststellung von Mängeln
2.2.8 Antrag auf behördliche Abnahme und Teilnahme an entsprechenden Verfahren
2.2.9 Übergabe des Bauwerkes an den Auftraggeber
2.2.10 Überwachung der Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel

3. Anhang
3.1 Quellenverzeichnis
3.2 Abbildungen und Tabellen

Funktionen der Örtlichen Bauaufsicht

Michael Berger

Kurzfassung: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik „Örtliche Bauaufsicht“. Im ersten Kapitel wird der Begriff „örtliche Bauaufsicht“ ausführlich erklärt. Es folgt eine Erklärung der gesetzlichen Einschränkungen sowie eine Betrachtung des Prozesses „Beschaffung von ÖBA Leistungen“. Mit dem Vergleich der unterschiedlichen Organisationsformen und einer Aufstellung von Projektphasen endet das erste Kapitel.

Im Zweiten Teil der Arbeit wird das Leistungsbild einer örtlichen Bauaufsicht erklärt. Dabei erfolgt eine Betrachtung nach dem Leitfaden zur Kostenschätzung von Planungsleistungen und nach dem Leistungsbild Architektur.

Im Anhang befinden sich ergänzende Tabellenwerke, die das Leistungsbild einer örtlichen Bauaufsicht genau abgrenzen.

1. Allgemeine Erläuterungen zur Örtlichen Bauaufsicht

1.1 Begriffsbestimmung lt. Oberndorfer/Jodl

Unter dem Begriff der örtlichen Bauaufsicht (ÖBA) versteht man die Interessensvertretung des Auftraggebers (AG) vor Ort, d.h. direkt auf der Baustelle. Einschließlich der Ausübung des Hausrechtes auf der Baustelle durch die Überwachung auf vertragsgemäße Herstellung des Werkes stellt die ÖBA eine zentrale Schnittstelle zischen AG und Auftragnehmer (AN) dar. Im Detail können die Aufgabenbereiche der ÖBA wie folgt beschrieben werden:1

- Örtliche Überwachung der Herstellung des Werkes;
- Örtliche Koordinierung aller Lieferungen und Leistungen;
- Überwachung auf Übereinstimmung mit den Plänen, Angaben und Anweisungen des Planers;
- Überwachung auf Einhaltung der technischen Regeln;
- Überwachung der behördlichen Vorschreibungen und des Zeitplanes;
- Direkte Verhandlungstätigkeit mit den ausführenden Unternehmern;
- Abnahme der Leistungen und die Kontrolle der für die Abrechnung erforderlichen Aufmessungen;
- Führung des Baubuches;
- Prüfung aller Rechnungen auf Richtigkeit und Vertragsmäßigkeit;
- Schlussabnahme des Bauwerkes unmittelbar nach dessen Fertigstellung im Einvernehmen mit der Oberleitung.

Die ÖBA unterscheidet sich somit durch ihre Leistungen von der technischen, geschäftlichen und künstlerischen Oberleitung der Bauausführung sowie von der Bauführung und der Bauleitung der ausführenden Firmen.

Die ÖBA sowie die jeweilige Oberleitung der Bauausführung stellen vom Bauherren delegierbare Teilaufgaben des Projektmanagements dar. Sie können in einem Auftrag oder getrennt voneinander sowohl an staatlich befugte und beeidete Ziviltechniker sowie an Baumeister vergeben werden.2

1.2 Gesetzliche Einschränkungen

Da die ÖBA in der gesamten Bauabwicklungsphase, sowie in der Übergabe- und Projektabschlussphase eine große Verantwortung zu tragen hat, ist es nur staatlich befugten und beeideten Ziviltechnikern sowie einem Baumeister gestattet eine ÖBA zu stellen.

Das Ziviltechnikergesetz (ZTG) regelt diesen Sachverhalt im § 4 Abs. 1.3

„ Ziviltechniker sind, sofern bundesgesetzlich nicht eine besondere Berechtigung gefordert wird, auf dem gesamten, von ihrer Befugnis umfassten Fachgebiet zur Erbringung von planenden, prüfenden,überwachenden, beratenden, koordinierenden, mediativen und treuh ä nderischen Leistungen, insbesondere zur Vornahme von Messungen, zur Erstellung von Gutachten, zur berufsm äß igen Vertretung vor Behörden und Körperschaftenöffentlichen Rechts, zur organisatorischen und kommerziellen Abwicklung von Projekten, ferner zur Ü bernahme von Gesamtplanungsauftr ä gen, sofern wichtige Teile der Arbeiten dem Fachgebiet des Ziviltechnikers zukommen, berechtigt. “

Die Begriffe prüfende, überwachende und koordinierende Leistungen des Gesetzestextes stellen somit eine rechtmäßige Führung einer ÖBA durch einen Ziviltechniker sicher.

1.3 Beschaffung von ÖBA Leistungen

Ähnlich den Zuschlagskriterien bei einer Ausschreibung zur Ausführung eines Werkes gibt es auch Zuschlagskriterien bei der Vergabe der ÖBA. Wobei aber bei der Beschaffung einer ÖBA Leistung, der Preis nicht die alleinige Schlüsselrolle im Vergabeverfahren spielt. Üblicherweise werden zur Bestbieterbestimmung die Kriterien „Preis“ und „Qualität“ in einem ausgewogenen Verhältnis gewichtet. Übliche Gewichtungen sind hier 50:50 oder 40:60. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Schlüsselpersonal gelegt, welche bereits bei den Eignungskriterien durch eine namentliche Nennung (ÖBA-Leiter, Leiter-Stv, ...) aufscheinen. Spezifische Berufserfahrung sowie Erfahrungen mit Referenzprojekten stehen bei der ÖBA-Bestellung klar im Vordergrund. Die projektbezogenen Fachkenntnisse der Führungskräfte werden oft im Rahmen eines Hearings und unter Anwesenheit externer Kommissionsmitglieder einer genaueren Überprüfung unterzogen.4

Im Zuge eines solchen Hearings können neben den Hard Skills auch die sogennanten Soft Skills ansatzweise erfasst werden. Das Auftreten des Schlüsselpersonals als Team, die Kommunikationsfähigkeit, Stressresistenz und interdisziplinäres Denken werden somit auf die Probe gestellt.

1.4 Organisationsformen der Örtlichen Bauaufsicht

Die nun folgenden Organisationsformen beziehen sich auf ein fiktives Diskussionsprojekt aus dem Hochbau mit einer Projektsumme von 250 Mio. und einer Baustellenlaufzeit von 50 Monaten.

1.4.1 Hierarchische Organisation

Die hierarchische Organisation einer ÖBA für das Diskussionsprojekt umfasst:5

- 1 Oberbauleiter sowie 1 Stellvertreter
- 2 Bauleiter
- 1-3 Abrechner
- Je 1 für Qualitätsmanagement, Kosten- und Terminkontrolle
- 1/2 Tagessekretariat, Planverwaltung
Sowie für die technische Gebäudeausrüstung ÖBA:
- 1-3 Fachbereichsleiter SHKL
- 1-3 Fachbereichsleiter ELT und Beleuchtung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Hierarchisches Organigramm einer ÖBA. Tagungsband 2009 Örtliche Bauaufsicht Objektüberwachung Firmenbauleitung, TU Graz 2009

Die Vorteile einer hierarchisch-klassischen ÖBA liegen beim klar auf der Hand. Der geringe Einsatz von Personal sowie die Person des Projektleiters (PL) als allumfassende Generalinstanz auf der Baustelle und erste Ansprechperson für Fachplaner, ausführende Unternehmen und AG sind die wesentlichen Vorteile. Auf der Seite der Nachteile steht die hohe Abhängigkeit des Projekterfolges von der Leistung des PL. Weiters erfolgt beinahe keine Ausbildung von jungen Führungskräften da der bestehende PL sein gesamtes Wissen in sich trägt. Bei der hierarchisch-klassischen Organisation wird eine horizontale Aufgabenverteilung vorgenommen.

1.4.2 Aufgabenorientierte Organisation

Der wesentliche Unterschied einer aufgabenorientierten zu einer hierarchischen ÖBA liegt in der Dezentralisierung der Bauleiterfunktionen. Es werden Abschnittsbauleiter eingesetzt die sämtliche Fragen und Aufgaben in ihrem jeweiligen Bauabschnitt übernehmen. Eine Staffelung der Bauabschnitte bewirkt eine Schaffung von Schnittstellen die wiederum gezielt Lösungsansätze bereitstellen. Diese Schnittstellen zwischen den Gewerken und innerhalb der Bauabschnitte werden von einem Abschnittsbauleiter übernommen und die auftretenden Probleme gelöst. Ein hoher personeller Mehraufwand im Gegensatz zu einer hierarchischen ÖBA ist die logische Konsequenz einer aufgabenorientierten ÖBA. Bei einer aufgabenorientierten ÖBA Organisation erfolgt die Aufgabenverteilung vertikal.6

Konkret auf unser Diskussionsprojekt gliedert sich die Organisationsstruktur wie folgt:

- Übergeordnete Projektleitung
- Sekretariat und Planverwaltung
- Kostenmanagement mit untergeordneten Stellen
- Bauleitung mit untergeordneten Stellen
- Qualitätssicherung Baustelle mit untergeordneten Stellen
- Technischer Support und Buchhaltung
- Etwaige Sonderprojekte

Das sich im Anhang befindliche Organigramm zur aufgabenorientierten ÖBA zeigt, dass im Gegensatz zu einer hierarchischen Organisation mehr Personal notwendig ist. Doch bei einer funktionierenden aufgabenorientierten ÖBA wird dieser finanzielle Mehraufwand durch das Einstellen von mehr Personal durch das Wegfallen der Schnittstellen zwischen den Gewerken und durch die Zuständigkeit eines Abschnittsbauleiter für einen Abschnitt wieder kompensiert.

1.5 Projektphasen einer Örtlichen Bauaufsicht

Um einen Überblick der Tätigkeiten einer ÖBA in den einzelnen Projektphasen zu geben, eignet sich das standardisierte und in der Praxis angewandte Phasenmodell der Honorarordnung - Projektsteuerung (HO-PS). Mit Hilfe dieses Modells lässt sich ein Großteil aller Planungs- und ÖBA Leistungen den einzelnen Projektphasen zuordnen. Die relevanten Meilensteine können des Weiteren als Grundlage für die Terminplanung herangezogen werden.7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Projektphasen einer ÖBA. Leitfaden zur Kostenabschätzung von Planungsleistungen, Band 3 - Örtliche Bauaufsicht (ÖBA); Bundesinnung Bau 2006

2. Leistungsbild einer Örtlichen Bauaufsicht

Als Grundlage der Erläuterungen des Leistungsbildes einer örtlichen Bauaufsicht dienen die publizierten Leistungsbilder der Bundesinnung Bau „Leitfaden zur Kostenabschätzung von Planungsleistungen“ ,der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten im besonderen Teil der „Honorarordnung für Architekten (HOA)“ 2002/04 sowie in der „Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)“.

2.1 Leistungsbild nach Leitfaden zur Kostenschätzung von Planungsleistungen

In tabellarischer Form enthält der Leitfaden zur Kostenabschätzung von Planungsleistungen ein Leistungsbild für eine ÖBA. Es erfolgt eine Unterteilung in Grundleistung und in projektbezogenen optionalen Leistungen. Des Weiteren enthält die Tabelle einen Kommentar des Herausgebers. Siehe Anhang Tab. 2.8

Die Aufgabenliste der Grundleistungen bezieht sich auf ein durchschnittliches Projekt und umfasst den allgemein erforderlichen Leistungsbogen, um ein Projekt zu dem dargelegten Ziel zu führen. Die Grundleistungen sind projektspezifisch für das jeweilige Bauvorhaben auszuwählen und gegebenenfalls anzupassen. Optionale Leistungen sind aufgrund ihres Umfanges in dieser Arbeit nur ansatzweise angeführt. Die Abwicklungswege eines Projektes sind dazu zu heterogen und die konkreten Anforderungen zu verschieden.

In jedem Fall ist zu beachten, dass der konkrete Vertrag mit dem AN entscheidend ist. Der Leitfaden ist also ohne Vertrag nicht wirksam, wohl aber bietet er Hilfestellung beim Erarbeiten konkreter Verträge.

Im Folgenden wird auf die einzelnen Punkte des Leitfadens genauer eingegangen:

2.1.1 Bauüberwachung und Koordination

Der erste Punkt beinhaltet Leistungen zur „Bauüberwachung und Koordination“. Darunter versteht man die örtliche Interessensvertretung des Bauherren, das Ausüben des Hausrechtes, die Überwachung der Ausführung des Werkes auf Übereinstimmung mit den behördlichen Vorschreibungen und dem Bauvertrag, sowie die ordnungsgemäße Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik und anderen einschlägigen Vorschriften.

Die örtliche Koordination der weiteren Vertreter des AG, sowie aller an der Ausführung beteiligten AN und Lieferanten sind ebenfalls in diesem Punkt geregelt, genau so wie die Abwicklung von Baubesprechungen und der Abruf von Regieleistungen.

Optionale Leistungen sind hier z.B. die generelle Einweisung der ausführenden Unternehmen sowie Zusatzleistungen im Rahmen von Ersatzvornahmen wie etwa bei Konkurs oder Verzug.

2.1.2 Termin- und Kostenverfolgung

Dieser Punkt regelt die Terminüberwachung und die Melde- und Hinweispflicht bei Terminüberschreitungen und das Mitwirken bei der Kostenüberwachung sowie die Meldeund Hinweispflicht bei einer Kostenabweichung.

2.1.3 Qualitätskontrolle

Die Überprüfung auf Plausibilität der in der Planung dargestellten Qualitätsstandards sowie die Qualitäts- und Maßkontrolle im Rahmen der Prüf und Warnpflicht nach ÖN B 2110 beschreiben die Grundleistungen einer ÖBA in diesem Punkt.

Optional ist die Durchführung von Messungen, Prüfungen und Untersuchungen wie etwa Gütenachweise oder Vermessungen, sowie die Werksabnahme bei den Herstellern und die Prüfung der Montage und anderer Ausführungen auf grundsätzliche Übereinstimmung mit dem Projekt.

2.1.4 Rechnungsprüfung

Der Punkt „Rechnungsprüfung“ beschreibt die Prüfung sämtlicher Rechnungen auf der Baustelle, die Kontrolle der Aufmaßermittlung der ausgeführten Bauleistungen sowie die Prüfung und Anrechnung der geleisteten Regieleistungen. Die Feststellung der anweisbaren Teil- und Schlusszahlungen sind ebenfalls Bestandteil der Grundleistungen einer ÖBA.

2.1.5 Bearbeitung von Mehr- und Mindestkostenforderungen

Die Grundleistung einer ÖBA beinhaltet hier das Mitwirken bei der Behandlung von Mehr- und Mindestkostenforderungen, sowie die Erarbeitung von Grundlagen, die eine rasche

[...]


1 Vgl Oberndorfer/Jodl 2001, S.30.

2 Vgl Stempkowski, Mühlbacher, Rosenberger 2006, S.4.

3 Ziviltechnikergesetz 1993, S.1.

4 Vgl Lechner, Heck, Tagungsband 2009, Artikel Bauer 2009, S.17.

5 Vgl Lechner, Heck, Tagungsband 2009, Artikel Liebenau 2009, S.97.

6 Vgl Lechner, Heck, Tagungsband 2009, Artikel Liebenau 2009, S.97 f.

7 Vgl Stempkowski, Mühlbacher, Rosenberger 2006, S.5.

8 Vgl Stempkowski, Mühlbacher, Rosenberger 2006, S.7 ff.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Funktionen der örtlichen Bauaufsicht
Hochschule
Technische Universität Wien  (Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement - Bauwirtschaft)
Veranstaltung
Bauwirtschaft
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V173670
ISBN (eBook)
9783640939442
ISBN (Buch)
9783640939510
Dateigröße
2525 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
funktionen, bauaufsicht
Arbeit zitieren
Michael Berger (Autor), 2009, Funktionen der örtlichen Bauaufsicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173670

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