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Das Altinger Konzept. Entwicklung der Hauptschule zu einem anspruchsvollen und schülergerechten Lern- und Lebensraum

Title: Das Altinger Konzept. Entwicklung der Hauptschule zu einem anspruchsvollen und schülergerechten Lern- und Lebensraum

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Elisabeth Würtz (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die deutsche Hauptschule als einer der Pfeiler des dreigliedrigen Schulsystems in Deutschland steckt in einer Krise: In den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung wird sie zur Restschule stigmatisiert, die die Verlierer des Bildungssystems auffangen muss. Viele Hauptschüler empfinden ihre Schullaufbahn als eine Sackgasse und blicken negativ auf die eigene Zukunft. Die Rufe nach der Abschaffung der Hauptschulen, teilweise sogar durch dort unterrichtende Lehrer, werden zusehends lauter, während gleichzeitig in vielen Bundesländern durch verschiedenste Reformen die Situation an der Hauptschule und für die Hauptschüler verbessert werden soll.

Während deutschlandweit in der Politik nach Lösungen gesucht wird, hat man in Altingen, in der Gemeinde Ammerbuch am ländlichen Großraum Stuttgart vielleicht eine Antwort gefunden: Dort, in der Grund- und Hauptschule Altingen, werden 189 Schüler von 19 Lehrern unter dem Rektor Ulrich Scheufele nach einem besonderen pädagogischen Konzept betreut: dem sogenannten Altinger Konzept, welches ich im Weiteren genauer erläutern werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Hauptschule in der Krise

2. Das Altinger Konzept

2.1. Grundgedanken und Ziele

2.2 Rahmenbedingungen

2.2.1. Veränderte Zeit- und Lernstrukturen

2.2.2. Klassenlehrerprinzip

2.3. Atmosphärische Veränderungen

2.3.1. Rituale

2.3.2. Gestaltung der Lernumgebung

2.4 Demokratische Mitbestimmung

2.5. Lernformen

2.5.1. Kurs

2.5.2. Lektion

2.5.3. Spiel/Übung

2.5.4. Projekt

3. Das Altinger Konzept als Orientierung im Reformstreben der Hauptschule

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Krise der deutschen Hauptschule auseinander und untersucht das "Altinger Konzept" als reformpädagogisches Modell, das durch strukturelle, atmosphärische und methodische Veränderungen einen schülergerechten Lern- und Lebensraum schafft.

  • Kritische Analyse der aktuellen Krisensituation der Hauptschule
  • Die Philosophie und die Grundgedanken des Altinger Konzepts
  • Strukturwandel durch neue Lernformen (Kurs, Lektion, Spiel/Übung, Projekt)
  • Demokratische Mitbestimmung als Basis für mündiges Handeln
  • Der Lern- und Lebensraum Schule als ganzheitlicher Entwicklungsort

Auszug aus dem Buch

2.5.4. Projekt

Die Lernform des Projekts bildet den Kern des Unterrichts in Altingen. Hier geht man über fächerverbindenden oder –übergreifenden Unterricht noch weit hinaus. Es geht um die Verwirklichung einer gemeinsamen Idee, ein Ziel, das am Anfang des Prozesses von Schülern und Lehrern definiert wird. Die einzelnen Fächer leisten hierbei notwendige Beiträge, damit dieses Ziel auch erreicht werden kann. Die Idee steht also im Vordergrund und der Lehrplan funktioniert nur als Stütze. Wenn die Klasse gemeinsam mit ihren Lehrern die Idee, das Ziel formuliert hat, müssen die Kinder einen sogenannten Projektvertrag unterschreiben, indem sie zusagen, wenn es notwendig werden sollte, auch nachmittags, nach der Schule, Zeit in das Projekt zu investieren. Wie viel Zeit tatsächlich benötigt wird, weiß zu Beginn eines Projektes keiner: der inhaltliche und zeitliche Ablauf ist nicht von vornherein vom Lehrer festgelegt, auch er wird von der Sache, dem Ziel bestimmt. Es steht nur wenig fest im Projekt, außer eben diesem Ziel, es gibt keine Regeln, wie man dieses erreicht, man kann nur ausprobieren. Dabei kann es passieren, dass die Kinder mit ihren Lehrern plötzlich nicht mehr weiterkommen, dann gilt es von Seiten aller umzudenken und einen neuen Weg zu finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Hauptschule in der Krise: Beschreibt die stigmatisierte Rolle der Hauptschule im deutschen Schulsystem und führt das Altinger Konzept als Lösungsansatz ein.

2. Das Altinger Konzept: Detaillierte Darstellung der pädagogischen Grundgedanken, organisatorischen Rahmenbedingungen, atmosphärischen Maßnahmen sowie der spezifischen Lernformen.

3. Das Altinger Konzept als Orientierung im Reformstreben der Hauptschule: Reflektiert das Konzept als wegweisendes Modell für eine schülergerechte Schulentwicklung, ungeachtet der Herausforderungen in anderen schulischen Kontexten.

Schlüsselwörter

Hauptschule, Altinger Konzept, Schulentwicklung, Reformpädagogik, Schülerversammlung, Projektunterricht, Lernformen, Demokratieerziehung, Klassenlehrerprinzip, ganzheitliches Lernen, Schulalltag, Mitbestimmung, Lernumgebung, Unterrichtsgestaltung, Schulpreis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die pädagogische Neuausrichtung der Hauptschule in Altingen als Antwort auf die allgemeine Krise dieser Schulform in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Im Zentrum stehen die Strukturreform der Zeit- und Lernorganisation, die Etablierung demokratischer Partizipationsformen sowie die Umsetzung variabler Lernformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch pädagogische Konzepte ein schülergerechter Lern- und Lebensraum geschaffen werden kann, der Schüler zur Mündigkeit führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Fachliteratur sowie die Analyse eines konkreten Praxismodells anhand von Berichten und Internetquellen der Schule.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Grundgedanken, die Umgestaltung der Rahmenbedingungen und detaillierte Beschreibungen der praktizierten Lernformen und Mitbestimmungsprozesse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie "konkrete Utopie", "demokratische Mitbestimmung", "integrierter Stoffverteilungsplan" und "projektorientiertes Lernen".

Warum ist das "Klassenlehrerprinzip" in Altingen so bedeutsam?

Es schafft eine stabile Bezugsbeziehung und ermöglicht dem Lehrkraft, flexibler auf individuelle Bedürfnisse und fächerübergreifende Projekte zu reagieren.

Welche Rolle spielt die Schülerversammlung im Schulalltag?

Sie dient als Forum zur Konfliktlösung und zur praktischen Erprobung von demokratischen Werten und Verantwortung im schulischen Alltag.

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Details

Title
Das Altinger Konzept. Entwicklung der Hauptschule zu einem anspruchsvollen und schülergerechten Lern- und Lebensraum
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Grade
1,0
Author
Elisabeth Würtz (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V173744
ISBN (eBook)
9783668390645
ISBN (Book)
9783668390652
Language
German
Tags
altinger konzept entwicklung hauptschule lern- lebensraum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Würtz (Author), 2009, Das Altinger Konzept. Entwicklung der Hauptschule zu einem anspruchsvollen und schülergerechten Lern- und Lebensraum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173744
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