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Die Produktivität von Affixen im Zusammenhang mit dem mentalen Lexikon

Titre: Die Produktivität von Affixen im Zusammenhang mit dem mentalen Lexikon

Dossier / Travail de Séminaire , 2010 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Elisabeth Würtz (Auteur)

Philologie Anglaise - Linguistique
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Der folgende Text befasst sich mit Affixen und ihrer Fähigkeit, Neologismen zu kreieren. Hierbei wird das graduelle Phänomen der Produktivität von Affixen im Zusammenhang mit dem mentalen Lexikon näher untersucht. Es sei die Hypothese aufgestellt, dass eine morpho-logisch produktive Kategorie von einer großen Anzahl selten auftretender und einer kleinen Anzahl sehr häufig auftretender Lexeme gekennzeichnet ist, während umgekehrt eine mor-phologisch unproduktive Kategorie von einer großen Anzahl häufig auftretender und einer kleinen Anzahl sehr selten auftretender Lexeme gekennzeichnet ist.

Diese These stützt sich auf Annahmen über die sogenannte verbleibende Aktivität oder lexikalische Stärke von Morphemen und soll im Folgenden in Bezug auf die Derivate von Affixen untersucht werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Das mentale Lexikon

2.2 Das Phänomen der Produktivität

2.3 Die Speicherung von Derivaten im mentalen Lexikon

2.4 Die Bedeutung der Auftretenshäufigkeit eines Wortes für seine Speicherung

2.5 Der Zusammenhang zwischen der Auftretenshäufigkeit eines Derivates und der Produktivität des jeweiligen Affixes

2.6 Empirische Überprüfung der Ausgangshypothese

3. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das graduelle Phänomen der Produktivität von Affixen im Englischen und deren Zusammenhang mit der Speicherung im mentalen Lexikon. Ziel ist es, die Hypothese zu belegen, dass produktive morphologische Kategorien durch eine hohe Anzahl seltener Wörter und eine geringe Anzahl sehr häufiger Wörter charakterisiert sind.

  • Struktur und Funktion des mentalen Lexikons
  • Graduelle Produktivität von Affixen
  • Speicherungsmechanismen von Derivaten (Lexem vs. Morphem)
  • Einfluss der Auftretenshäufigkeit auf die kognitive Repräsentation
  • Empirische Analyse mittels Hapax legomena im British National Corpus

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Speicherung von Derivaten im mentalen Lexikon

Die Produktivität eines Affixes steht in Zusammenhang mit der Art und Weise, in der die durch Affigierung entstandenen Derivate im mentalen Lexikon gespeichert werden. Generell gibt es für Ableitungen theoretisch zwei verschiedene Möglichkeiten der Speicherung: als vollständiges Lexem oder aufgeteilt in Morpheme.

Unregelmäßige Derivate, deren Ableitungen von einem Wortstamm keinerlei Wortbildungsregeln folgt, müssen zwangsläufig als Lexem gespeichert werden: Da diese, so Schmid, nicht das Ergebnis von Produktivität, sondern von Kreativität sind, sind sie unvorhersehbare Innovationen und daher vom mentalen Lexikon in ihrer Bildung nicht nachzuvollziehen. Da sich diese Wörter nicht aus ihren einzelnen Morphemen direkt ableiten lassen, besteht nicht die Möglichkeit, Wurzel und Affix getrennt voneinander zu speichern.

Für die Ableitungen, deren Bildung entsprechend bestimmter Regeln erfolgt, besteht diese Möglichkeit jedoch durchaus, da die entsprechenden Wortbildungsregeln im mentalen Lexikon repräsentiert sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Produktivität von Affixen und Aufstellung der Hypothese über die Verteilung von häufigen und seltenen Lexemen innerhalb morphologischer Kategorien.

2. Hauptteil: Theoretische Auseinandersetzung mit dem mentalen Lexikon, den Mechanismen der Wortbildung und der empirischen Überprüfung der Ausgangsthese anhand ausgewählter Suffixe.

2.1 Das mentale Lexikon: Definition des mentalen Lexikons als präsemantisches System, das für die Sprachproduktion und -rezeption essenzielle Voraussetzungen schafft.

2.2 Das Phänomen der Produktivität: Erläuterung der graduellen Natur von Produktivität bei Affixen und warum manche Formen im Laufe der Zeit ihre Produktivität verlieren.

2.3 Die Speicherung von Derivaten im mentalen Lexikon: Darstellung der theoretischen Speicherungsmodi für Ableitungen und die Debatte über eine Speicherung als vollständiges Lexem oder in Morphemen.

2.4 Die Bedeutung der Auftretenshäufigkeit eines Wortes für seine Speicherung: Erklärung des Konzepts der "verbleibenden Aktivität" (resting activation) und deren Einfluss auf die Speicherungsform von Derivaten.

2.5 Der Zusammenhang zwischen der Auftretenshäufigkeit eines Derivates und der Produktivität des jeweiligen Affixes: Herleitung der These, dass produktive Affixe vor allem in seltenen Wörtern vorkommen, während unproduktive Affixe eher häufige Derivate bilden.

2.6 Empirische Überprüfung der Ausgangshypothese: Praktische Untersuchung der Suffixe -ish, -ary und -ful anhand von Hapax legomena im British National Corpus zur Verifizierung der aufgestellten Hypothese.

3. Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Vorschläge für weiterführende Studien, die semantische Aspekte und Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache einbeziehen könnten.

Schlüsselwörter

Mentales Lexikon, Produktivität, Affix, Wortbildung, Derivat, Auftretenshäufigkeit, verbleibende Aktivität, Lexem, Morphem, Neologismen, Hapax legomena, Sprachproduktion, Sprachrezeption, morphologische Kategorie, British National Corpus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung, wie neue Wörter durch Affixe gebildet werden und wie diese Wörter im menschlichen Gedächtnis, dem mentalen Lexikon, repräsentiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die morphologische Produktivität, kognitive Speicherungsmodelle für Wörter sowie der Zusammenhang zwischen der Häufigkeit eines Wortes und seiner kognitiven Verarbeitung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu belegen, dass produktive Wortbildungsprozesse primär eine große Anzahl an selten auftretenden Derivaten hervorbringen, während unproduktive Kategorien eher durch eine geringe Anzahl sehr häufiger Wörter geprägt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse kognitiver Speicherungsmodelle mit einer empirischen Untersuchung anhand von Daten aus dem British National Corpus (BNC).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das mentale Lexikon und die Theorie der Produktivität definiert, gefolgt von einer detaillierten Analyse, wie Frequenz und Aktivitätsgrad eines Wortes dessen Speicherform bestimmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Mentales Lexikon, Produktivität, Affixe, Verbleibende Aktivität, Hapax legomena und Wortbildung.

Wie unterscheidet sich die Speicherung von regelmäßigen und unregelmäßigen Wörtern?

Unregelmäßige Wörter müssen zwangsläufig als Ganzes gespeichert werden, da sie nicht durch Regeln ableitbar sind. Bei regelmäßigen Wörtern besteht die Wahl zwischen Speicherung als Lexem oder als Morphemkombination, wobei die Frequenz eine entscheidende Rolle spielt.

Warum spielt die Häufigkeit eines Wortes eine Rolle bei der Speicherung?

Häufige Wörter haben eine hohe "verbleibende Aktivität", wodurch sie schneller als ganzes Lexem abgerufen werden können. Seltene Wörter werden eher über ihre Einzelmorpheme verarbeitet, um Speicherplatz zu sparen.

Was sind Hapax legomena und warum sind sie für die Untersuchung wichtig?

Hapax legomena sind Wörter, die in einem Korpus nur ein einziges Mal vorkommen. Die Autorin nutzt sie, da sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als Indikatoren für aktive, produktive Neologismen dienen.

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Résumé des informations

Titre
Die Produktivität von Affixen im Zusammenhang mit dem mentalen Lexikon
Université
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Note
2,0
Auteur
Elisabeth Würtz (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
16
N° de catalogue
V173746
ISBN (ebook)
9783668331044
ISBN (Livre)
9783668331051
Langue
allemand
mots-clé
produktivität affixen zusammenhang lexikon
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Würtz (Auteur), 2010, Die Produktivität von Affixen im Zusammenhang mit dem mentalen Lexikon, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173746
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Extrait de  16  pages
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