Männliche Körperideale prägen die Entwicklung von Jungen und stehen in engem Zusammenhang mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeit. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie männliche Körpernormen als Ausdruck hegemonialer Männlichkeit wirken und welche Auswirkungen sie auf die Identitätsbildung von Jungen haben. Auf Grundlage der Männlichkeitstheorie von Raewyn Connell wird analysiert, wie Körperbilder, Leistungsanforderungen und soziale Hierarchien unter Jungen reproduziert werden. Abschließend werden Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für eine geschlechterreflektierte Jungenarbeit aufgezeigt, die Jungen bei der Entwicklung vielfältiger und selbstbestimmter Männlichkeitsentwürfe unterstützen kann.
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- Anonym (Auteur), 2026, Männliche Körpernormen als Ausdruck hegemonialer Männlichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1737795