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Individuelle Unterschiede beim Spracherwerb und wie Sprachspiele ihn beeinflussen

Título: Individuelle Unterschiede beim Spracherwerb und wie Sprachspiele ihn beeinflussen

Trabajo Escrito , 2011 , 16 Páginas , Calificación: 11

Autor:in: Katharina Hock (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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1. Einleitung
Im Rahmen der Spracherwerbstheorie gibt es zwei große Positionen, die sich gegenüber stehen. Zum einen die nativistische Position zum anderen die epigenetische Position. Die nativistische Position geht davon aus, dass Sprache mit ihrer Grammatik bereits angeboren ist. Diese Position lässt dementsprechend auch keine individuelle Sprachentwicklung zu, sondern geht bei abweichenden Entwicklungen von einer Sprachstörung aus. Die epigenetische Position hingegen erkennt den Spracherwerb als Prozess, der von vielen Indikatoren beeinflusst werden und somit auch ganz individuell verlaufen kann. In der vorliegenden Arbeit soll unter Berücksichtigung ebendieser epigenetischen Position dargelegt werden, wie individuelle Unterschiede im Spracherwerb aussehen können und wodurch sie eventuell beeinflusst werden können.
In Kapitel 2.1 geht es um den großen Bereich der Sprachspiele und die
Unterscheidungen zwischen verschiedenen Typen von Sprachspielen. In
diesem Fall sind das monologische und dialogische Sprachspiele.
In Kapitel 2.2 wird näher auf den Prozess des Spracherwerbs eingegangen und wie man sich diesen Prozess und seinen Ablauf vorzustellen hat. Außerdem wird geschildert, welche Faktoren einen Einfluss auf den Spracherwerb haben können, mit besonderer Berücksichtigung der Sprachspiele und der Inputsprache. Kapitel 2.3. zeigt kurz allgemeine Förderungsmöglichkeiten auf, mit denen Erwachsene Kinder beim Spracherwerb unterstützen können. Die Arbeit endet in Kapitel 3 mit einer Stellungnahme und einem Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Sprachspiele

2.1.1 Monologische Sprachspiele

2.1.2 Dialogische Sprachspiele

2.1.2.1 Kind-Kind Interaktion

2.1.2.2 Erwachsenen-Kind Interaktion

2.2 Spracherwerb

2.2.1 Ablauf des Spracherwerbs

2.2.2 Einflüsse auf den Spracherwerb

2.2.2.1 Sprachspiele

2.2.2.2 Inputsprache

2.3 Andere Förderungsmöglichkeiten

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, auf Basis einer epigenetischen Spracherwerbstheorie aufzuzeigen, wie individuelle Unterschiede bei Kindern entstehen und durch welche Faktoren, insbesondere durch Sprachspiele und die Inputsprache, diese Entwicklung beeinflusst wird.

  • Die nativistische versus die epigenetische Position zum Spracherwerb
  • Die Klassifikation und Bedeutung von Sprachspielen (monologisch vs. dialogisch)
  • Spracherwerbsstrategien bei Kindern (referentiell vs. expressiv)
  • Der Einfluss der "An das Kind gerichteten Sprache" (KGS) auf den Lernprozess
  • Förderungsmöglichkeiten für Eltern im Alltag

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Monologische Sprachspiele

Bei monologischen Sprachspielen handelt es sich um Sprachspiele, die ein Kind ganz alleine produziert. Auch wenn Kleinkinder bis zu einem Alter von etwa 3 Jahren nicht mit anderen Kleinkindern spielen, finden schon Sprachspiele im Monolog statt. Bei den frühen monologischen Spielen handelt es sich meist um Spiele mit Lauten (vgl. Andresen, 2002, S. 182f.). Andresen beschreibt die Stimme als frühestes Spielzeug eines Kindes, mit dem es sich gleichzeitig selbst unterhalten aber ebenso seine Artikulationsorgane sowie sein Gehör trainieren kann (vgl. Andresen, 2005, S. 206). Monologische Sprachspiele sind z.B. Vokalisationen, die durch eigene kleine Gedichte, Übungen der Aussprache von Worten, Abzählverse etc. ausgeführt werden können. Diese Sprachspiele haben meist eine ganz bestimmte rhythmische Abfolge und lassen die Möglichkeit offen, einzelne Elemente oder einzelne Laute auszutauschen und so zu variieren (vgl. Andresen, 2005, S. 207).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die nativistische und die epigenetische Position des Spracherwerbs gegenüber und führt in die Thematik der individuellen Entwicklungsunterschiede ein.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert die verschiedenen Formen von Sprachspielen, den individuellen Prozess des Spracherwerbs inklusive unterschiedlicher Strategien sowie den Einfluss externer Faktoren wie der Inputsprache.

2.1 Sprachspiele: Dieses Kapitel definiert Sprachspiele als Handeln mit Sprache nach Regeln und unterscheidet zwischen monologischen und dialogischen Spielformen bei Kindern.

2.1.1 Monologische Sprachspiele: Der Abschnitt fokussiert sich auf selbstproduzierte Lautspiele und rhythmische Sprachvariationen, die das Kind alleine ausführt.

2.1.2 Dialogische Sprachspiele: Hier werden Interaktionsformen zwischen Kindern sowie zwischen Kindern und Erwachsenen behandelt, die den Spracherwerb aktiv unterstützen.

2.1.2.1 Kind-Kind Interaktion: Dieser Teil beleuchtet, wie Kinder durch das spielerische Brechen von Gesprächskonventionen untereinander Sprache erproben.

2.1.2.2 Erwachsenen-Kind Interaktion: Hier wird der gezielte Einsatz von Sprachspielen durch Erwachsene zur Förderung spezifischer sprachlicher Fähigkeiten des Kindes beschrieben.

2.2 Spracherwerb: Dieses Kapitel thematisiert den Spracherwerb als individuellen Prozess, der nicht bei allen Kindern gleich verläuft.

2.2.1 Ablauf des Spracherwerbs: Es wird der Übergang von Einwortäußerungen über die Zweiwortphase bis hin zu komplexen Satzstrukturen und der Reflexion über Sprache erläutert.

2.2.2 Einflüsse auf den Spracherwerb: Dieser Abschnitt analysiert äußere Faktoren wie Geschlecht und die Rolle von Sprachspielen auf die Sprachentwicklung.

2.2.2.1 Sprachspiele: Hier wird die Funktion von Sprachspielen als Instrument zur aktiven Auseinandersetzung mit Sprache und Förderung der Sprachreflexion hervorgehoben.

2.2.2.2 Inputsprache: Der Abschnitt diskutiert die Bedeutung der "An das Kind gerichteten Sprache" (KGS) und deren unterschiedliche Auswirkungen auf den Spracherwerb.

2.3 Andere Förderungsmöglichkeiten: Dieses Kapitel zeigt auf, wie Eltern durch implizites Feedback und zwanglose Kommunikationsanlässe den Spracherwerb natürlich unterstützen können.

3. Fazit: Das Fazit warnt vor einer zu frühen Diagnose von Sprachstörungen bei Kindern und plädiert für eine entspannte, natürliche Förderung durch das Elternhaus.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Sprachspiele, Epigenetik, Sprachreflexion, Kind-Kind Interaktion, Erwachsenen-Kind Interaktion, Inputsprache, KGS, Sprachförderung, Sprachentwicklung, Monologische Sprachspiele, Dialogische Sprachspiele, Sprachstrategien, Eltern-Kind Kommunikation, Sprachstörungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht individuelle Unterschiede beim Spracherwerb von Kindern und beleuchtet, wie Sprachspiele sowie der Einfluss der Inputsprache diesen Prozess beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die theoretische Abgrenzung der Spracherwerbstheorien, die Systematisierung von Sprachspielen sowie die Analyse von Einflussfaktoren auf die Sprachentwicklung im Kindesalter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, auf Basis der epigenetischen Position zu verdeutlichen, dass Spracherwerb ein hochgradig individueller Prozess ist und wie Eltern durch gezielte, spielerische Förderung unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Publikationen zur Sprachwissenschaft und Frühpädagogik, um den aktuellen Wissensstand zum Spracherwerb darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Sprachspiele, den Ablauf des Spracherwerbs mit seinen Strategien und die spezifischen Einflüsse durch die Umgebung, wie etwa die Inputsprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Spracherwerb, Sprachspiele, Sprachreflexion, Inputsprache, Kind-Kind Interaktion und Sprachförderung.

Warum wird im Fazit von einer "zu frühen Einstufung" als sprachgestört abgeraten?

Die Autorin argumentiert, dass die individuellen Unterschiede im Spracherwerb so groß sind, dass eine vorschnelle Einstufung als gestört unnötigen Druck erzeugt und die Eltern-Kind-Kommunikation negativ belasten kann.

Was unterscheidet die "referentielle" von der "expressiven" Spracherwerbsstrategie?

Während bei der referentiellen Strategie das Benennen von Gegenständen und ein schneller Wortschatzaufbau im Vordergrund stehen, zeichnet sich die expressive Strategie durch eine stärkere Orientierung an sozialen Interaktionen und feststehenden Ausdrücken aus.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Individuelle Unterschiede beim Spracherwerb und wie Sprachspiele ihn beeinflussen
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Germanistik)
Curso
Seminar: Konzepte der Sprachreflexion im Deutschunterricht
Calificación
11
Autor
Katharina Hock (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
16
No. de catálogo
V173784
ISBN (Ebook)
9783640940592
ISBN (Libro)
9783640940233
Idioma
Alemán
Etiqueta
individuelle unterschiede spracherwerb sprachspiele
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Hock (Autor), 2011, Individuelle Unterschiede beim Spracherwerb und wie Sprachspiele ihn beeinflussen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173784
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