Die Kreative Klasse in Deutschland ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen und städtischen Entwicklung. Einer der renommiertesten Ansätze dazu wird von dem Regionalökonomen Richard Florida vorgestellt, der die „Creative Class“ in den USA erklärt und anhand von Hypothesen und Theorien veranschaulicht (ASHEIM, 2009, S. 356). Im Laufe dieser Hausarbeit werden wichtige Begriffe, die im Zusammenhang mit der Kreativen Klasse stehen in Abschnitt 2 definiert. In Abschnitt 3 wird genau auf die Quintessenz des Konzepts nach R. FLORIDA eingegangen. Nach der Veranschaulichung des Konzeptes wird genauer auf die Kreative Klasse in Europa eingegangen. Dies wird in Abschnitt 4 behandelt. Das Hauptthema dieser Hausarbeit wird schließlich in Abschnitt 5 vorgestellt. Hier wird genauer auf die räumliche Verteilung, die wirtschaftliche Bedeutung und die Förderung der Kreativität in Deutschland eingegangen. Anhand des Fallbeispiels Hamburg soll veranschaulichen, ob diese Theorie in all ihren Hypothesen für die deutsche Stadt gleich bewertend ist. Einhergehend werden bestimmte Stadtteile Hamburgs hervorgehoben und deren Entwicklung erläutert. Die in Abschnitt 6 zusammengefassten Ideen und Erkenntnisse beschließen diese Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definitionen
- ,,Creative Class“- Konzept nach R. Florida
- Formen und Menschen der Kreativität
- Standortwahl der Kreativen
- Kritik
- Europa und USA im Vergleich
- Kreative Klasse in Deutschland
- Räumliche Verteilung in Deutschland
- Wirtschaftlicher Standpunkt der Kultur- Kreativwirtschaft
- Fallbeispiel Hamburg
- Fördermaßnahmen zur Kultur- & Kreativwirtschaft
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Kreativen Klasse in Deutschland und untersucht deren Bedeutung für die wirtschaftliche und städtische Entwicklung. Dabei werden zentrale Konzepte und Theorien der Kreativen Klasse, insbesondere nach Richard Florida, analysiert. Die Arbeit fokussiert auf die räumliche Verteilung, die wirtschaftliche Bedeutung sowie die Förderung der Kreativen Klasse in Deutschland. Anhand des Fallbeispiels Hamburg wird die Anwendbarkeit der Theorie auf den deutschen Kontext untersucht.
- Definition und Bedeutung der Kreativen Klasse
- Das „Creative Class“-Konzept nach Richard Florida
- Räumliche Verteilung der Kreativen Klasse in Deutschland
- Die Rolle der Kultur- und Kreativwirtschaft
- Fallbeispiel Hamburg: Analyse der städtischen Entwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Kreativen Klasse in Deutschland ein und stellt den wissenschaftlichen Kontext dar. Im zweiten Kapitel werden wichtige Begriffe wie Kreativität und Kultur- und Kreativwirtschaft definiert. Das dritte Kapitel widmet sich dem „Creative Class“-Konzept nach Richard Florida, beleuchtet die Formen und Menschen der Kreativität sowie die Standortwahl der Kreativen. Das vierte Kapitel vergleicht die Situation der Kreativen Klasse in Europa und den USA. Das fünfte Kapitel fokussiert auf die Kreative Klasse in Deutschland, analysiert die räumliche Verteilung, die wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft und präsentiert ein Fallbeispiel zu Hamburg. Die Hausarbeit schließt mit einem Fazit, das die zentralen Erkenntnisse zusammenfasst.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Kreative Klasse, Richard Florida, Kultur- und Kreativwirtschaft, räumliche Verteilung, Stadtentwicklung, Fallbeispiel Hamburg. Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Kreativen Klasse für die wirtschaftliche Entwicklung und Stadtplanung in Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Wer prägte das Konzept der "Creative Class"?
Das Konzept stammt von dem US-amerikanischen Regionalökonomen Richard Florida, der die Bedeutung kreativer Köpfe für das Wirtschaftswachstum von Städten betont.
Was sind die 3 T's nach Richard Florida?
Florida argumentiert, dass kreative Menschen Orte mit hoher Technologie, Talent und Toleranz bevorzugen.
Wie ist die Kreative Klasse in Deutschland verteilt?
Die Arbeit untersucht die räumliche Verteilung und zeigt, dass sich die Kreativwirtschaft besonders in großen Metropolregionen konzentriert.
Warum wird Hamburg als Fallbeispiel genutzt?
Anhand von Hamburg wird geprüft, ob Floridas Hypothesen auf deutsche Städte übertragbar sind und wie sich spezifische Stadtteile durch die Kreativwirtschaft entwickelt haben.
Welche Kritik gibt es am "Creative Class"-Konzept?
Kritiker bemängeln unter anderem die Kausalität der Theorie sowie die Gefahr der Gentrifizierung und sozialen Spaltung in "kreativen" Städten.
Was gehört zur Kultur- und Kreativwirtschaft?
Dazu zählen Branchen wie Design, Software/Games, Architektur, Werbung, Kunstmarkt und Filmwirtschaft.
- Citar trabajo
- Marco Blank (Autor), 2010, Kreative Klasse in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173857