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Kreative Klasse in Deutschland

Título: Kreative Klasse in Deutschland

Trabajo , 2010 , 18 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Marco Blank (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía económica
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Die Kreative Klasse in Deutschland ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen und städtischen Entwicklung. Einer der renommiertesten Ansätze dazu wird von dem Regionalökonomen Richard Florida vorgestellt, der die „Creative Class“ in den USA erklärt und anhand von Hypothesen und Theorien veranschaulicht (ASHEIM, 2009, S. 356). Im Laufe dieser Hausarbeit werden wichtige Begriffe, die im Zusammenhang mit der Kreativen Klasse stehen in Abschnitt 2 definiert. In Abschnitt 3 wird genau auf die Quintessenz des Konzepts nach R. FLORIDA eingegangen. Nach der Veranschaulichung des Konzeptes wird genauer auf die Kreative Klasse in Europa eingegangen. Dies wird in Abschnitt 4 behandelt. Das Hauptthema dieser Hausarbeit wird schließlich in Abschnitt 5 vorgestellt. Hier wird genauer auf die räumliche Verteilung, die wirtschaftliche Bedeutung und die Förderung der Kreativität in Deutschland eingegangen. Anhand des Fallbeispiels Hamburg soll veranschaulichen, ob diese Theorie in all ihren Hypothesen für die deutsche Stadt gleich bewertend ist. Einhergehend werden bestimmte Stadtteile Hamburgs hervorgehoben und deren Entwicklung erläutert. Die in Abschnitt 6 zusammengefassten Ideen und Erkenntnisse beschließen diese Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. „Creative Class“- Konzept nach R. Florida

3.1 Formen und Menschen der Kreativität

3.2 Standortwahl der Kreativen

3.3 Kritik

4. Europa und USA im Vergleich

5. Kreative Klasse in Deutschland

5.1 Räumliche Verteilung in Deutschland

5.2 Wirtschaftlicher Standpunkt der Kultur & Kreativwirtschaft

5.3 Fallbeispiel Hamburg

5.4 Fördermaßnahmen zur Kultur & Kreativwirtschaft

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der „Creative Class“ nach Richard Florida im Kontext der wirtschaftlichen und städtischen Entwicklung in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, die räumliche Verteilung, die ökonomische Bedeutung sowie die Förderfähigkeit dieser Gruppe anhand theoretischer Grundlagen und des Fallbeispiels Hamburg zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen des „Creative Class“-Konzepts von Richard Florida
  • Vergleich der Rahmenbedingungen zwischen den USA und Europa
  • Räumliche Distribution der kreativen Klasse in Deutschland
  • Wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Fallstudie zur sozioökonomischen Situation in Hamburger Stadtteilen

Auszug aus dem Buch

3.1 Formen und Menschen der Kreativität

Kreativität wird nach FLORIDA (2003) in drei Teilbereiche aufgegliedert. Er nennt „technological creativity or innovation“, „economic creativity or entrepreneurship“ und „artistic or cultural creativity“ (FLORIDA, 2003, S.5). Diese drei Arten menschlicher Kreativität sind im Zusammenspiel dafür verantwortlich, dass eine Region sich wirtschaftlich weiterentwickelt.

FRITSCH (2010) versucht in Abbildung 1 den Zusammenhang von Kreativität und Wachstum abstrakt darzustellen. Inventionen stehen an erster Stelle. Mit Hilfe von innovativem Unternehmertum wird diese Invention zu einer Innovation weiterentwickelt, kommerzialisiert und verkauft. Diese Erfindung führt dann zum Wachstum. Weiterführend unterscheidet FLORIDA (2003) auch unter den „Kreativen“ Menschen.

Drei Untergruppen kennzeichnen die Kreative Klasse, abgegrenzt nach ihren Berufen. Zum einen existieren die „Hochkreativen“ (creative core), welche die ökonomische und technologische Entwicklung vorantreiben. Hierzu gehören beispielsweise Ärzte und Ingenieure. Des Weiteren nennt FLORIDA (2003) die „Kreativen Professionals“, welche charakterisierend für die Beschäftigung in wissensintensiven Berufen stehen. Hier sind Anwälte, Manager und Techniker beispielhaft zu nennen. Die „Bohemians“, als der künstlerisch aktive Teil der Kreativen Klasse werden durch Musiker, Publizisten, Artisten und Designer repräsentiert. Die „Bohemians“ tragen zwar keinen erheblichen Teil zum wirtschaftlichen Wachstum bei, jedoch sind sie ausschlaggebend dafür, dass sich die anderen zwei Gruppen in ihrer Nähe ansiedeln (FLORIDA, 2003, S. 8). Diese berufliche Abgrenzung wird noch einmal in Tabelle 1. dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Konzept der kreativen Klasse ein und legt den Aufbau der Untersuchung dar.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten wie Kreativität und Kultur- & Kreativwirtschaft definiert.

3. „Creative Class“- Konzept nach R. Florida: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Hypothesen von Richard Florida sowie die Untergruppen der kreativen Klasse und deren Standortwahl.

4. Europa und USA im Vergleich: Es wird diskutiert, inwieweit das US-amerikanische Konzept auf europäische Gegebenheiten übertragbar ist und wo Unterschiede bestehen.

5. Kreative Klasse in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die räumliche Verteilung, die wirtschaftliche Rolle und politische Fördermaßnahmen am Beispiel Deutschlands und Hamburgs.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Anwendbarkeit und die offenen Fragen des Konzepts.

Schlüsselwörter

Kreative Klasse, Richard Florida, Kreativwirtschaft, Innovation, Standortwahl, Humankapital, Bohemians, Agglomerationsräume, Gentrifizierung, Kulturwirtschaft, Hamburg, Wirtschaftswachstum, soziale Vielfalt, Offenheit, urbane Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung der „Creative Class“ für die wirtschaftliche und städtische Entwicklung, basierend auf dem Konzept von Richard Florida.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Definition von Kreativität, die Standortwahl kreativer Menschen, der Vergleich zwischen den USA und Europa sowie die spezifische Situation in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Hypothesen von Florida auf die deutsche Realität anzuwenden und zu prüfen, ob sich die kreative Klasse auch in deutschen Städten analog zum US-Modell verhält.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die durch empirische Daten aus Studien (z.B. von Fritsch & Stützer sowie Pohl) und Fallbeispiele illustriert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den geografischen Vergleich zwischen den USA und Europa, eine Analyse der räumlichen Verteilung in Deutschland und ein vertiefendes Fallbeispiel der Stadt Hamburg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Kreative Klasse, Innovation, Standortwahl, Kulturwirtschaft und urbane Diversität.

Warum spielt die Toleranz für die kreative Klasse eine so große Rolle?

Laut Florida zieht Toleranz und Offenheit kreative Menschen an, da diese ein Umfeld suchen, in dem verschiedene Lebensstile und Subkulturen existieren können, was wiederum kreative Prozesse fördert.

Wie unterscheidet sich die Situation der „Bohemians“ von anderen kreativen Gruppen?

Die „Bohemians“ (Künstler, Designer etc.) tragen laut Konzept weniger direkt zum wirtschaftlichen Wachstum bei als „Hochkreative“, fungieren aber als Indikatoren für Offenheit und ziehen damit andere Gruppen an.

Welche Bedeutung hat das Fallbeispiel Hamburg für die Analyse?

Hamburg dient zur praktischen Operationalisierung, um zu zeigen, dass sich die kreative Klasse in bestimmten Stadtteilen konzentriert und dies oft mit Gentrifizierungsprozessen einhergeht.

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Detalles

Título
Kreative Klasse in Deutschland
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Geographisches Institut)
Curso
Operationalisierung wirtschaftsgeographischer Konzepte
Calificación
1.7
Autor
Marco Blank (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
18
No. de catálogo
V173857
ISBN (Ebook)
9783640947379
ISBN (Libro)
9783640947423
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kreative Klasse Wirtschaftsgeographie Geographie Kreativität Richard Florida
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marco Blank (Autor), 2010, Kreative Klasse in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173857
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