Wie führt die kapitalistische Form der Nutzbarmachung von Natur zu einer Entfremdung des Menschen von der natürlichen Umwelt, und welche Rolle spielt arbeitsbezogenes Umweltwissen in der Überwindung dieser Entfremdung?
Eine soziologische Untersuchung über Stoffwechselpolitik, ökologischen Eigensinn und die Zukunft der Arbeit. Der menschengemachte Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsprognose mehr, sondern eine unkontrollierbare Metakrise, die unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert. Doch während politische und mediale Debatten meist um technologische Innovationen, CO2-Fußabdrücke oder individuellen Konsum kreisen, bleibt die entscheidende Schnittstelle oft unsichtbar: die menschliche Arbeit. Welche Rolle nimmt die Produktion im globalen ökologischen Kollaps ein? Ist Arbeit im fossil angetriebenen Kapitalismus nur der Hebel einer rücksichtslosen Profitlogik, die Natur und Körper gleichermaßen verschlingt, oder liegt in ihr das ungenutzte Potenzial zur Rettung unseres Planeten?
- Citar trabajo
- Maximilian Päsler (Autor), 2025, Das Ende der Entfremdung durch die Natur?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1738644