Bertolt Brecht (1898-1956) ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts, die im Deutschunterricht behandelt werden. Eines seiner bekanntesten Stücke, der kaukasische Kreidekreis, gilt heute als das meistgelesene und meistgespielte Stück. Obwohl Brecht viele Jahre aufgrund seines sozialistischen Gedankenguts in der Bundesrepublik umstritten war, wird dieses Drama in fast allen Richtlinien und Unterrichtsempfehlungen als Schullektüre empfohlen. In der Sachanalyse wird Brechts Leben dargelegt und das gewählte Drama nach Form, Inhalt und Sprache untersucht. Die didaktische Analyse soll die Relevanz Brechts im Unterricht prüfen und aufzeigen, welche Lernvoraussetzungen die Schüler aufweisen müssen, um den kaukasischen Kreidekreis im Unterricht behandeln zu können. Schließlich wird eine methodische Umsetzung mit handlungsorientiertem Ansatz vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Biographie Bertolt Brechts
- Allgemeines zum epischen Theater
- Der kaukasische Kreidekreis
- Entstehung und Hintergrund des Dramas
- Erläuterungen zu Form, Sprache und Inhalt
- Brecht im Unterricht
- Brecht didaktisch
- Einsatz im Unterricht
- methodische Überlegungen
- Literaturangaben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Dramas "Der kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht und der Möglichkeit, dieses Werk im Deutschunterricht einzusetzen. Es wird die Biographie Brechts beleuchtet, sowie sein Konzept des epischen Theaters im Kontext des Dramas erläutert.
- Biographie Bertolt Brechts
- Episches Theater
- Analyse des Dramas "Der kaukasische Kreidekreis"
- Didaktische Relevanz des Dramas im Unterricht
- Methodische Umsetzung im Unterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz Brechts im Deutschunterricht vor und gibt einen Überblick über die Themen der Arbeit. Das zweite Kapitel behandelt die Biographie Brechts, wobei sein Leben im Kontext seiner literarischen Werke betrachtet wird. Das dritte Kapitel erläutert das Konzept des epischen Theaters und setzt es in Beziehung zur dramatischen Form des Theaters. Im vierten Kapitel wird die Entstehung und der Hintergrund des Dramas "Der kaukasische Kreidekreis" beleuchtet. Die Arbeit endet mit der Betrachtung der didaktischen Relevanz und einer methodischen Umsetzung des Dramas im Unterricht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit Bertolt Brecht, seinem epischen Theater, der Analyse des Dramas "Der kaukasische Kreidekreis" und der didaktischen Relevanz des Werkes im Deutschunterricht. Die Schlüsselbegriffe sind daher Brecht, episches Theater, "Der kaukasische Kreidekreis", Didaktik und Unterricht.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird "Der kaukasische Kreidekreis" oft im Unterricht behandelt?
Es gilt als eines der meistgelesenen Stücke Bertolt Brechts und wird trotz früherer politischer Kontroversen in fast allen Lehrplänen für den Deutschunterricht empfohlen.
Was zeichnet Brechts "episches Theater" aus?
Das epische Theater zielt darauf ab, den Zuschauer durch Verfremdungseffekte (V-Effekte) zum Nachdenken und zur kritischen Distanz zu bewegen, statt nur emotional mitzufühlen.
Welchen Inhalt hat das Drama "Der kaukasische Kreidekreis"?
Das Stück behandelt Fragen von Gerechtigkeit und Mutterschaft anhand einer Geschichte über eine Magd, die ein verlassenes Kind rettet und sich in einem Prozess als die "wahre" Mutter beweisen muss.
Welche didaktischen Ansätze schlägt die Arbeit vor?
Es wird eine methodische Umsetzung mit einem handlungsorientierten Ansatz vorgestellt, um Schülern den Zugang zu Brechts komplexer Form und Sprache zu erleichtern.
Was wird in der Sachanalyse des Dramas untersucht?
Die Arbeit untersucht die Entstehung, den Hintergrund sowie die spezifische Form, Sprache und den Inhalt des Werkes.
Was sind die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit?
Bertolt Brecht, episches Theater, Der kaukasische Kreidekreis, Didaktik und Deutschunterricht.
- Quote paper
- Claudia Krems (Author), 2009, Bertolt Brechts Dramen im Deutschunterricht: "Der kaukasische Kreidekreis", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173963