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Die Konvergenzhypothese in der heutigen Betrachtung am Beispiel der Late Night Show "Schmidt & Pocher"

Ein Bindungsglied zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem TV?

Titel: Die Konvergenzhypothese in der heutigen Betrachtung am Beispiel der Late Night Show "Schmidt & Pocher"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Falk Przybilla (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen Zeit wird immer wieder davon gesprochen, dass sich die öffentlich-rechtlichen und die privaten Sender in ihren Programmen immer weiter annähern.
Vor kurzer Zeit wurde nun der Komiker und Moderator Oliver Pocher, welcher aus vielen Sendungen der Sender Viva und ProSieben bekannt ist, als Co-Moderator für die etablierte Late Night Show “Harald Schmidt” angeworben, wobei die Frage offen blieb, welchem Zweck dies dienlich gewesen ist.

Des weiteren herrscht in der Medienforschung keine Einheit über eine mögliche Konvergenz innerhalb der Medien. Zusätzlich gibt es kaum aktuelle Untersuchungen zu diesem Thema.

Diese Arbeit soll hauptsächlich den momentanen Forschungsstand zum Gegenstand der Konvergenz im dualen Rundfunksystem aufzeigen und gleichzeitig untersuchen, ob die Late Night Show “Schmidt & Pocher” als Bindeglied zwischen den Formaten öffentlich-rechtliche und private Sender dienen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Thema

1.2 Grund für Themenwahl & Forschungsdiskussion

1.3 Ziel der Arbeit

1.4 Methode

2. Vorbemerkungen

2.1 Das duale Rundfunksystem

2.1.1 Definition „Duales Rundfunksystem“

2.1.2 Definition „Öffentlich- rechtliche Sender“

2.1.3 Definition „private Sender“

2.1.4 Marktanteil der Sender

2.2. Die Konvergenzhypothese

2.2.1 Was ist die Konvergenzhypothese?

2.2.2 Forschungsstandpunkt

2.3. Sparten und Sendungsformen im deutschen Fernsehen

2.3.1 Darstellung der Formate

2.3.2 Die Late Night Show

2.4 Über Schmidt und Pocher

2.4.1 Harald Schmidt

2.4.2 Oliver Pocher

2.4.3 Das Format „(Harald) Schmidt“

2.4.4 Schmidt vor Pocher (Einschaltquoten + Zielgruppe)

2.4.5 Schmidt mit Pocher (Einschaltquoten + Zielgruppe)

3. Analyse

3.1. Sprachliche Unterschiede im dualen System

3.1.1 Ein Vergleich am Beispiel zweier Nachrichtensendungen

3.2 Sprachliche Unterschiede bei Pocher und Schmidt

3.2.1 Ein Beispiel für Oliver Pocher

3.2.2 Ein Beispiel für Harald Schmidt

3.3 Konvergenzhypothese & Schmidt – Pocher

3.3.1 Unterschiede zwischen Schmidt und Pocher in der Zusammenfassung

3.3.2 Vereint „Schmidt & Pocher“ beide Bereiche des dualen Systems?

4. Auswertung

4.1 Auswertung der Ergebnisse in Bezug auf die Konvergenzhypothese

4.2 Fazit

4.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sogenannte Konvergenzhypothese innerhalb des dualen deutschen Rundfunksystems, mit einem speziellen Fokus auf die Late Night Show „Schmidt & Pocher“ als mögliches Bindeglied zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem Fernsehen.

  • Analyse des dualen Rundfunksystems in Deutschland
  • Definition und theoretische Einordnung der Konvergenzhypothese
  • Vergleichende Untersuchung der Sprachstile von Harald Schmidt und Oliver Pocher
  • Bewertung der inhaltlichen und sprachlichen Annäherung von Formaten
  • Einfluss der Besetzung auf Zielgruppenerreichung und Sendeformat

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Ein Beispiel für Oliver Pocher

"Franjo Pooth: 27 Millionen Euro Schulden sind es mittlerweile. 461 Gläubiger. Wahnsinn. Und Franjo war jetzt auch bei dieser Sitzung und hat die Leute beruhigt. Er hat gesagt: 'Wartet noch ein bisschen ab, ich warte bis der Jackpott bei 'Schlag den Raab' hoch genug ist. Dann kriegt ihr eure Kohle zurück.'"

Oliver Pochers Stil ähnelt hier bis zur Pointe am Schluss (Ab „Er hat gesagt [...]“) stark den kurzen prägnanten Hauptsätzen einer Berichterstattung in einer Nachrichtensendung.

Er arbeitet hier nach der so genannten „Frame und Script-Theorie“ und verknüpft dabei das Wissen seiner Zuschauer um Informationen zu vermitteln, in diesem Fall die Pointe am Schluss. Als Frames (engl. „Rahmen“) dienen hier die Stichwörter „Schulden“ und „Gläubiger“ und in Bezug auf Franjo Pooth, als Script (engl. „Szene“) das Bild des Jackpotts und ruft so ein kognitives Konzept im Kopf seiner Konsumenten ab. (vgl. Fricke, H. /Weimar, K. u.a.. 1997, S. 413-414)

Dabei ist vor allem die Aktualität des Themas wichtig, genau wie das passende „Audience Design“, also die Zuschneidung des Beitrags auf eine bestimmte Zielgruppe. (vgl. Clark, H. H..1992)

Hierbei ist das geteilte Wissen zwischen „Animator“ und Zuschauer besonders wichtig um den „Common Ground“ zu schaffen, welcher aus zwei Phasen besteht:

Presentation phase:

Der Animator bringt (neue) Informationen in das Gespräch ein

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert das Thema der Konvergenz zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern und stellt die zentrale Forschungsfrage anhand der Late Night Show „Schmidt & Pocher“ vor.

2. Vorbemerkungen: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des dualen Rundfunksystems, die Konvergenzhypothese sowie die Akteure Harald Schmidt und Oliver Pocher.

3. Analyse: Die Analyse führt einen sprachlichen Vergleich zwischen Nachrichtenformaten und den spezifischen Moderationsstilen von Schmidt und Pocher durch, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen.

4. Auswertung: Hier werden die Ergebnisse der Analyse interpretiert, die Konvergenzhypothese auf das Beispiel „Schmidt & Pocher“ angewendet und ein Fazit sowie ein Ausblick auf künftige Entwicklungen gegeben.

Schlüsselwörter

Konvergenzhypothese, duales Rundfunksystem, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Private Sender, Late Night Show, Harald Schmidt, Oliver Pocher, Medienkonvergenz, Frame-Theorie, Einschaltquoten, Programmprofil, Sprachanalyse, Fernsehformate, Zuschauerbindung, Medienforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob sich öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender in Deutschland annähern und inwieweit die Sendung „Schmidt & Pocher“ ein solches Konvergenzphänomen repräsentiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Strukturen des dualen Rundfunksystems, der Theorie der Medienkonvergenz sowie der linguistischen und inhaltlichen Analyse spezifischer Fernsehformate.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Forschungsstand zur Konvergenz im dualen System aufzuarbeiten und zu prüfen, ob die Zusammenarbeit von Schmidt und Pocher als Bindeglied zwischen den Senderkategorien fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie eine Inhalts- und Sprachanalyse ausgewählter Transkripte von Nachrichtensendungen und der Show „Schmidt & Pocher“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Vorbetrachtung des Rundfunksystems, die Definition der Konvergenzhypothese sowie eine detaillierte sprachliche und inhaltliche Untersuchung der beiden Moderatoren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konvergenzhypothese, duales System, Frame-Theorie, Zuschauerzielgruppen, Programmprofil und Medienkonvergenz.

Wie unterscheiden sich die Moderationsstile von Schmidt und Pocher laut Analyse?

Während Pocher stärker auf nonverbale Aktionen, Stereotype und bewusste Provokation setzt, arbeitet Harald Schmidt bevorzugt mit schwarzem Humor, rhetorischen Mitteln und satirischen Einspielern.

Kann man von einer erfolgreichen Konvergenz durch die Sendung sprechen?

Die Arbeit schlussfolgert, dass die Sendung als geglücktes Format gesehen werden kann, da die ARD durch die Kombination beider Charaktere ein neues, jüngeres Zielpublikum erschließen konnte, ohne die Grundstrukturen zu gefährden.

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Details

Titel
Die Konvergenzhypothese in der heutigen Betrachtung am Beispiel der Late Night Show "Schmidt & Pocher"
Untertitel
Ein Bindungsglied zwischen öffentlich-rechtlichem und privatem TV?
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Germanistisches Institut)
Veranstaltung
Medienlinguistik
Note
1,7
Autor
Falk Przybilla (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V174009
ISBN (eBook)
9783640943425
ISBN (Buch)
9783640943197
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konvergenzhypothese betrachtung beispiel late night show schmidt pocher bindungsglied
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Falk Przybilla (Autor:in), 2008, Die Konvergenzhypothese in der heutigen Betrachtung am Beispiel der Late Night Show "Schmidt & Pocher", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174009
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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