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Technikbasierte Raumbezüge

Social Network als Sozialraum

Title: Technikbasierte Raumbezüge

Term Paper , 2011 , 36 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andrea Thobe (Author), Sonja Lintner (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Wie schreibt man „sozioökonomisch“? Eine einfache Frage, die man schneller klären kann, als viele denken. Unsere Eltern würden vermutlich im Lexikon nachschauen, während unsere Generation dieses Wort einfach bei Google.de eingibt und es von dieser Seite automatisch korrigieren lässt. Das Internet ist mittlerweile zu einem festen Be-standteil unseres Alltags geworden. Wie die Shell Jugendstudie besagt, haben 2010 96% aller Jugendlichen einen Zugang zum Internet. Dort verbringen sie im Durchschnitt 13 Stunden pro Woche (Shell, Jugend 2010, Internet).
Wir sind die erste Generation, die mit dieser Technik aufgewachsen ist und sie zukünf-tig als Ressourcen in unserem Arbeitsleben nutzen kann. Es gibt bereits einen kleinen Bereich im Internet, der von der Sozialen Arbeit genutzt wird. Jedoch liegt der Trend gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Nutzung von Social Networks wie z.B. Facebook. In dieser Hausarbeit wollen wir die Bedeutung von Social Networks für die Soziale Arbeit erkunden. Wie können wir das Social Network als Ressource nut-zen?
Unsere zwei wesentlichen Fragen sind:
1. Kann man Social Networks als Sozialraum bezeichnen?
2. Wie kann die Soziale Arbeit Social Networks als Ressourcen nutzen?
Zunächst erklären wir, wie sich die Technik ihren festen Platz in unserem Alltag er-kämpft hat und nicht mehr wegzudenken ist. Mittlerweile ist sie sogar fester Bestandteil der Sozialisation.
Dann gehen wir auf die theoretischen Hintergründe der Raumdebatte ein. Was genau ist der Sozialraum, was ist Social Network, wie passt das zusammen? Diese Fragen versu-chen wir am Beispiel von Facebook und StudiVz zu klären.
Weiter befassen wir uns mit der Kommunikation über Social Networks, die in unter-schiedlichster Form stattfindet und gleichen diese Ergebnisse mit theoretischen Grund-lagen zur Bedeutung der Sprache ab.
Unter Berücksichtigung dieser Ergebnisse betrachten wir Social Networks als Sozial-raum und klären unsere erste Fragestellung.
Im zweiten Teil unserer Hausarbeit wollen wir die bestehenden Beratungsangebote So-zialer Arbeit im Internet betrachten. Diese sind zur Zeit noch hauptsächlich auf E-Mail - Beratung begrenzt.
Im Anschluss stellen wir uns die Frage ob es in Social Networks Klassenunterschiede zwischen den Nutzern gibt. Spiegelt sich beispielsweise der soziökonomische Status einzelner Personengruppen in diesen Netzwerken oder gibt es spezielle Plattformen die bevorzugt von Menschen aus bestimmten sozialen Schichten (...)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung (zusammen)

2. Sozialisation, Technik und Social Networks (A.Thobe)

3. Definition: Sozialraum (S.Lintner)

4. Definition Social Network (A.Thobe)

4.1 Beispiel: Facebook (A.Thobe)

4.2 Beispiel: StudiVz (A.Thobe)

5. Sprache (S.Lintner)

5.1 Theorie (S.Lintner)

5.2 Sprache in Social Networks (S.Lintner)

6. Social Network als Sozialraum (S.Lintner)

7. Die aktuelle Situation virtueller Beratung (A.Thobe)

7.1 Telefonseelsorge Deutschland (A.Thobe)

7.2 Sorgenchat (A.Thobe)

7.3 Sextra (A.Thobe)

7.4 Youth-life-line (A.Thobe)

8. Klassenunterschiede in Social Networks (S.Lintner)

8.1 Forschung (A.Thobe)

8.2 Ergebnisse (A.Thobe)

9. Ressourcen der Sozialen Arbeit innerhalb Social Networks (zusammen)

10. Fazit (zusammen)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz von Social Networks für die Soziale Arbeit und analysiert, inwieweit diese Plattformen als Sozialräume fungieren können, um neue Ressourcen für Beratungsangebote zu erschließen.

  • Techniksozialisation und Identitätsbildung im digitalen Raum
  • Theoretische Raumdebatte: Sozialraum versus Social Network
  • Klassenunterschiede und soziale Ungleichheit in Online-Communitys
  • Analyse bestehender virtueller Beratungsangebote
  • Potenziale für die zukünftige Gestaltung der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

5.2 Sprache in Social Networks

Kommunikation taucht in Social Networks in unterschiedlicher Form auf. Sie ist jedoch in der Regel textbasiert. Das Beherrschen einer Schriftsprache ist also Voraussetzung, um am virtuellen Leben teilhaben zu können (vgl. Tully, 2010, S.125).

Zunächst kann man unterscheiden zwischen öffentlicher und privater Kommunikation. Dabei variieren die Möglichkeiten sich auch Nutzern, die nicht im Social Network angemeldet sind zu präsentieren oder ihnen diesen Zugang zu verweigern. Innerhalb der Social Networks gibt es meistens die Möglichkeit Kommentare zu verfassen, die den “Freunden” angezeigt werden und somit für einen begrenzten Personenkreis öffentlich werden. Da diese Personen auf die Nachrichten antworten können, kann hier schon Kommunikation stattfinden.

Weiterhin gibt es häufig Interessengruppen, zu denen sich Mitglieder von Social Networks zusammenschließen und innerhalb derer sie diskutieren können.

Neben der Kommunikation die allen Teilnehmern zugänglich ist, gibt es die Möglichkeit private Nachrichten an einzelne Personen zu versenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung (zusammen): Hier wird der Einfluss des Internets auf den Alltag thematisiert und die Forschungsfragen nach der Eignung von Social Networks als Sozialraum und deren Nutzungsmöglichkeit durch die Soziale Arbeit formuliert.

2. Sozialisation, Technik und Social Networks (A.Thobe): Dieses Kapitel beleuchtet den Wandel der Kommunikation durch Technik und untersucht, wie Techniksozialisation das soziale Handeln beeinflusst.

3. Definition: Sozialraum (S.Lintner): Es erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Sozialraumbegriff, insbesondere unter konstruktivistischen und relationalen Gesichtspunkten.

4. Definition Social Network (A.Thobe): Das Kapitel definiert soziale Netzwerke wissenschaftlich und erläutert am Beispiel von Facebook und StudiVz deren Funktionsweisen.

5. Sprache (S.Lintner): Hier wird die Bedeutung der Sprache als zentrales menschliches Interaktionsmedium nach Mead und Elias analysiert und deren Ausformung in digitalen Netzwerken beschrieben.

6. Social Network als Sozialraum (S.Lintner): Aufbauend auf der theoretischen Raumdebatte wird argumentiert, warum Social Networks als Sozialräume verstanden werden können.

7. Die aktuelle Situation virtueller Beratung (A.Thobe): Es werden verschiedene bestehende Online-Beratungsangebote, wie Telefonseelsorge oder Youth-life-line, vorgestellt und bewertet.

8. Klassenunterschiede in Social Networks (S.Lintner): Dieses Kapitel untersucht mittels eigener Forschung, inwieweit Bildungsunterschiede die Wahl und Nutzung von Social Networks beeinflussen.

9. Ressourcen der Sozialen Arbeit innerhalb Social Networks (zusammen): Die Autoren leiten aus den vorangegangenen Analysen Potenziale für die Soziale Arbeit ab, um präventiv und zielgerichtet in digitalen Räumen tätig zu werden.

10. Fazit (zusammen): Die Arbeit fasst zusammen, dass Social Networks als Sozialräume gelten und die Soziale Arbeit diese durch gezielte Angebote als wertvolle Ressource erschließen sollte.

Schlüsselwörter

Social Networks, Soziale Arbeit, Sozialraum, Techniksozialisation, digitale Identität, Klassenunterschiede, Internetberatung, Online-Kommunikation, Medienkompetenz, Bildungsgrad, Soziale Ungleichheit, virtuelle Räume, Community, Interaktion, Beratung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von sozialen Netzwerken für die Soziale Arbeit und analysiert, ob diese als Sozialräume fungieren können, in denen Beratung stattfinden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Techniksozialisation, der theoretischen Definition von Sozialraum, der Analyse von Kommunikation und Sprache sowie der Untersuchung von Klassenunterschieden in sozialen Netzwerken.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Kernfragen lauten, ob man Social Networks als Sozialraum bezeichnen kann und wie die Soziale Arbeit diese Plattformen effektiv als Ressourcen nutzen kann.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf konstruktivistische und relationale Raumtheorien sowie auf sozialwissenschaftliche Ansätze von Mead und Elias zur Identitätsbildung und Interaktion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Neben der theoretischen Fundierung werden aktuelle Beratungsbeispiele (wie Sextra oder Youth-life-line) analysiert und eine eigene empirische Untersuchung zu Klassenunterschieden in Communitys wie StudiVz und Jappy präsentiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Sozialraum, soziale Netzwerke, Soziale Arbeit, Techniksozialisation, digitale Identität und soziale Ungleichheit.

Was ergab die Untersuchung der Klassenunterschiede in Netzwerken?

Die Forschung zeigt eine deutliche Trennung: Nutzer mit unterschiedlichem Bildungsstand versammeln sich tendenziell in verschiedenen Communitys, was eine soziale Stratifizierung auch im virtuellen Raum abbildet.

Wie schlägt die Arbeit die Einbindung der Sozialen Arbeit vor?

Die Autoren schlagen vor, dass soziale Institutionen eigene Profile erstellen und zielgruppengerechte Beratungsangebote direkt in die bestehenden Strukturen der Netzwerke integrieren sollten.

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Details

Title
Technikbasierte Raumbezüge
Subtitle
Social Network als Sozialraum
College
University of Duisburg-Essen
Course
Soziologie sozialer Räume
Grade
2,0
Authors
Andrea Thobe (Author), Sonja Lintner (Author)
Publication Year
2011
Pages
36
Catalog Number
V174052
ISBN (eBook)
9783640944514
ISBN (Book)
9783640944668
Language
German
Tags
Social Network Soziologie sozialer Räume Sozialraum technikbasierte sozialräume Facebook
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Thobe (Author), Sonja Lintner (Author), 2011, Technikbasierte Raumbezüge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174052
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