Die Arbeit analysiert die datenschutz- und strafrechtlichen Dimensionen von sog. Deepfakes, wobei sie sich auf Audio-Deepfakes und das Recht an der eigenen Stimme des Einzelnen beschränkt. Die Ausführungen werden anhand von zwei Beispielszenarien veranschaulicht, wobei der datenschutzrechtliche Teil ein legales Beispielszenario beleuchtet mit Schwerpunkt auf der DSGVO, der KI-VO sowie dem APR, während der strafrechtliche Teil den missbräuchlichen Einsatz von Audio-Deepfakes elaboriert.
Die Ausführungen beginnen mit einer Definition der Begriffe KI und Deepfakes. Sodann wird die technische Ausgestaltung von (Audio-)Deepfakes abstrakt dargestellt. Anschließend widmet sich die Arbeit der datenschutzrechtlichen und persönlichkeitsrechtlichen Betrachtung des Schutzes an der eigenen Stimme im Kontext von Audio-Deepfakes und elaboriert auf Grundlage eines Beispielszenarios die einschlägigen Regelungen hins. ihrer Eignung zum Schutz. Ergänzend wird die KI-VO als weiteres einschlägiges Regelungsregime berücksichtigt. Der strafrechtliche Teil knüpft hieran an und nimmt als Abgrenzung ein Missbrauchsszenario in den Blick. Darauf basierend erfolgt eine Erörterung und kritische Würdigung der bestehenden strafrechtlichen Regelungen verbunden mit einer Einschätzung der Geeignetheit und Notwendigkeit potenziell neuer Regelungsansätze. Die Arbeit schließt mit Handlungsempfehlungen und einem Fazit ab.
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- Soni Rathore (Author), 2026, Deepfakes. Datenschutz- und strafrechtliche Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1742132