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Die Auflösungsklage nach § 133 HGB

Title: Die Auflösungsklage nach § 133 HGB

Seminar Paper , 2009 , 35 Pages , Grade: 14 Punkte

Autor:in: Andreas Trost (Author)

Law - Civil / Private, Trade, Anti Trust Law, Business Law
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Die Seminararbeit beschäftigt sich mit den Voraussetzungen der Auflösungsklage in materiell-rechtlicher sowie prozessualer Hinsicht.
Insoweit wird am Ende auf die Gestaltungsmöglichkeit bbzgl. Voraussetzungen und Rehtsfolgen innerhalb eines Gesellschaftsvertrags eingegangen und im Fazit die Bedeutung der Auflösungsklage als Mittel zur Beendigung und Auseinandersetzung der Gesellschaft dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Materiell-rechtliche Voraussetzungen

I. Anwendungsbereich des § 133 HGB

1. Sachlicher Anwendungsbereich

2. Zeitlicher Anwendungsbereich

II. Der wichtige Grund

1. Allgemeines und Prüfungsaufbau

2. Definition des wichtigen Grundes

3. Grenzen der Gesamtwürdigung

4. Verhältnismäßigkeitsgrundsatz

III. Kasuistik des wichtigen Grundes

1. Gesellschafterbezogene Gründe

a) Verhaltensbezogene Gründe

b) Nicht-verhaltensbezogene Gründe

2. Gesellschaftsbezogene Gründe

C. Prozessuale Voraussetzungen

I. Allgemeines

II. Die Parteien der Auflösungsklage

1. Kläger

2. Beklagter

D. Rechtsfolgen

I. Auflösung

II. Schadensersatz

E. Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen von Abs. III

I. Vereinbarungen über den wichtigen Grund

II. Verfahrensmäßige Erleichterung

III. Modifikation der Rechtsfolgen

F. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der Auflösungsklage gemäß § 133 HGB und erörtert, unter welchen Voraussetzungen ein wichtiger Grund zur Beendigung der personengesellschaftlichen Bindung vorliegt.

  • Materiell-rechtliche Voraussetzungen und Anwendungsbereich des § 133 HGB.
  • Definition und Kasuistik des wichtigen Grundes sowie das Verhältnismäßigkeitsprinzip.
  • Prozessuale Besonderheiten der Auflösungsklage und Stellung der Parteien.
  • Gestaltungsmöglichkeiten durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarungen.
  • Diskussion zur Ausstrahlungswirkung des Eintritts der Volljährigkeit auf das Klagerecht.

Auszug aus dem Buch

A. Einleitung

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Auflösungsklage nach § 133 HGB. In ihr werden die grundlegenden Voraussetzungen für eine Auflösungsklage dargestellt und einzelne Probleme näher erläutert. Schwerpunkte bilden dabei die Streitfragen über den Eintritt der Volljährigkeit als wichtigen Grund, die Auswirkung des (Mit-)Verschuldens des Klägers an der Störung der Gesellschaft sowie die Frage, inwieweit die sämtliche Mitgesellschafter zu verklagen sind.

Die Auflösungsklage nach § 133 HGB beinhaltet das Recht eines jeden Gesellschafters, die Gesellschaft aus einem wichtigen Grund auflösen zu lassen und sich somit aus seiner persönlichen Bindung zu lösen. § 133 HGB ist somit die personengesellschaftliche Ausprägung des allgemeinen Rechtsgrundsatzes der außerordentlichen Kündigung. Im Gegensatz zur Regelung für die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, § 723 BGB, ist § 133 HGB als Gestaltungsklage ausgestaltet. Sinn und Zweck dieser Regelung als Klage ist die Schaffung von Rechtssicherheit, die für die handelsrechtlichen Personengesellschaften im Handelsverkehr erforderlich ist.

Als „unechte“ Gestaltungsklage reiht sich die Auflösungsklage in das handelsrechtliche System von Gestaltungsklagen (§§ 117, 127 und 140 HGB) ein. Dabei ist zu insbesondere zu beachten, dass § 133 HGB dem Verhältnismäßigkeitsprinzip unterliegt und die Gesellschaft nur als „ultima ratio“ aufgelöst werden darf. Deswegen setzt die Klage auf Auflösung der Gesellschaft kumulativ das Vorliegen eines wichtigen Grundes und die Unzumutbarkeit der Fortsetzung der Gesellschaft für den Kläger voraus.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in das Thema der Auflösungsklage nach § 133 HGB und Darstellung der zentralen Schwerpunkte und Fragestellungen.

B. Materiell-rechtliche Voraussetzungen: Erörterung des Anwendungsbereichs, der Definition des wichtigen Grundes und dessen Kasuistik unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsprinzips.

C. Prozessuale Voraussetzungen: Untersuchung der prozessualen Gestaltung, insbesondere hinsichtlich der Rolle und Beteiligung von Kläger und Beklagten im Rechtsstreit.

D. Rechtsfolgen: Erläuterung der Wirkungen des Gestaltungsurteils auf die Gesellschaft und mögliche resultierende Schadensersatzansprüche.

E. Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen von Abs. III: Analyse vertraglicher Gestaltungsmöglichkeiten zur Definition wichtiger Gründe und Modifikation der Auflösungsfolgen.

F. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der praktischen Relevanz der Auflösungsklage als ultima ratio und Ausblick auf die gesellschaftsinterne Konfliktlösung.

Schlüsselwörter

Auflösungsklage, § 133 HGB, wichtiger Grund, Personengesellschaft, Gestaltungsklage, Verhältnismäßigkeitsprinzip, Unternehmenskontinuität, Gesellschafter, Prozessrecht, Ausschluss, Austritt, Fehlerhafte Gesellschaft, Gesamtwürdigung, Rechtsfolgen, Personengesellschaftsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Auflösungsklage nach § 133 HGB als personengesellschaftsrechtlichem Instrument zur außerordentlichen Kündigung und Auflösung einer Gesellschaft aus wichtigem Grund.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Voraussetzungen für einen wichtigen Grund, die Rolle des Verhältnismäßigkeitsprinzips, die prozessuale Stellung der Parteien sowie gesellschaftsvertragliche Gestaltungsspielräume.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Darstellung der Voraussetzungen für eine Auflösungsklage sowie die Klärung spezifischer Streitfragen wie der Auswirkung des (Mit-)Verschuldens des Klägers und der Beteiligungspflichten im Prozess.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Seminararbeit, die auf einer umfassenden Auswertung von Gesetzestexten, Rechtsprechung und rechtswissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die materiell-rechtlichen Voraussetzungen und der Anwendungsbereich des § 133 HGB als auch die prozessualen Fragen und Möglichkeiten zur vertraglichen Gestaltung durch die Gesellschafter detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Auflösungsklage, § 133 HGB, wichtiger Grund, Personengesellschaft, Gestaltungsklage und Verhältnismäßigkeit.

Wie wird das Mitverschulden des Klägers an der Zerrüttung bewertet?

Dies ist ein strittiger Punkt; während eine Ansicht die Klage bei alleiniger Verantwortung des Klägers ablehnt, plädiert eine andere Meinung dafür, das Verschulden lediglich in die Interessenabwägung einzubeziehen, anstatt die Klage generell auszuschließen.

Ist der Eintritt der Volljährigkeit ein wichtiger Grund für die Auflösung?

Die Arbeit diskutiert dies kritisch und kommt zu dem Ergebnis, dass die Lehre die Ausstrahlungswirkung des § 723 BGB ablehnt und stattdessen ein außerordentliches Austrittsrecht als milderes Mittel bevorzugt.

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Details

Title
Die Auflösungsklage nach § 133 HGB
College
University of Marburg  (Rechtswissenschaften)
Course
Seminar zum Unternehmensrecht
Grade
14 Punkte
Author
Andreas Trost (Author)
Publication Year
2009
Pages
35
Catalog Number
V174220
ISBN (eBook)
9783640951659
ISBN (Book)
9783640951536
Language
German
Tags
Aulösungsklage nach § 133 HGB
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Trost (Author), 2009, Die Auflösungsklage nach § 133 HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174220
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