Einführung zum Thema - Arbeitsklimabarometer 2008: Initiative und Einsatz am Arbeitsplatz - Die Ergebnissse des Arbeitsklima-Barometer 2008 des IFAK Instituts sind erschreckend. - "Nur noch 12 Prozent der Beschäftigten fühlen sich ihrem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet und sind mit Motivation und Engagement bei der Arbeit." (IFAK 2008)
Motivation der Mitarbeiter wird oft als entscheidender Faktor für die Produktivität und den Erfolg eines Betriebes angesehen. Die Studie zeigt jedoch, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Arbeitnehmer engagierte Arbeitsleistungen erbringen. Verschiedenste Faktoren beeinflussen Mitarbeiter in ihrem Verhalten. Es ist deshalb für ein Unternehmen enorm wichtig, dass es die Beweggründe der Angestellten kennt, sie interpretieren kann sowie Instrumente beherrscht, um einer fehlenden Leistungsbereitschaft entgegenzuwirken und somit die Arbeitsproduktivität zu steigern.
In meiner Hausarbeit "Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis" werden zunächst wesentliche Begriffe definiert, bevor vier ausgewählte Motivationstheorien vorgestellt werden. Im vierten Kapitel wird ein Fallbeispiel aus der Praxis erläutert und dieses anschließend auf Basis der theoretischen Motivationsmodelle analysiert.
Ferner zeige ich im letzten Abschnitt Möglichkeiten und Handlungsempfehlungen auf, um die Motivation der im Praxisfall dargestellten Mitarbeiterin zu verbessern.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Einführung zum Thema - Arbeitsklimabarometer 2008
2 Erklärung wesentlicher Begriffe
2.1 Motiv und Motivation
2.2 Intrinsische und Extrinsische Motivation
2.3 Flow Effekt
2.4 Inhalts- und Prozesstheorien
3 Motivationstheorien
3.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
3.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
3.3 Vrooms VIE-Theorie
3.4 Porter und Lawler
4 Praxisbeispiel
4.1 Beschreibung des Unternehmens
4.2 Beschreibung der Person und Ausgangssituation
4.3 Analyse des Praxisbeispiels anhand der Motivationstheorien
4.4 Möglichkeiten und Empfehlungen zur Steigerung der Motivation ..
4.4.1 Mitarbeitergespräch / Potenzialbeurteilung
4.4.2 Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens
4.4.3 Job Rotation - Job Enlargement - Job Enrichment
5 Fazit
6 Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?
Intrinsische Motivation kommt von innen (Spaß an der Sache), während extrinsische Motivation durch äußere Reize wie Gehalt oder Lob gesteuert wird.
Was besagt die Bedürfnispyramide nach Maslow?
Sie ordnet menschliche Bedürfnisse hierarchisch: Von physiologischen Grundbedürfnissen über Sicherheit und soziale Kontakte bis hin zur Selbstverwirklichung.
Wie funktioniert die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg?
Herzberg unterscheidet zwischen Hygienefaktoren (verhindern Unzufriedenheit, z.B. Gehalt) und Motivatoren (erzeugen echte Zufriedenheit, z.B. Anerkennung).
Was versteht man unter Job Enrichment und Job Enlargement?
Job Enlargement bedeutet Aufgabenerweiterung auf gleichem Niveau, während Job Enrichment eine Aufgabenbereicherung durch mehr Verantwortung und Entscheidungskompetenz darstellt.
Warum ist Mitarbeitermotivation für Unternehmen so wichtig?
Motivierte Mitarbeiter sind produktiver. Studien wie das Arbeitsklimabarometer zeigen, dass nur ein geringer Prozentsatz der Beschäftigten wirklich engagiert ist, was ein hohes Verlustpotenzial birgt.
- Arbeit zitieren
- Julia Biermeier (Autor:in), 2009, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174271