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Futures und Forwards: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Handelsusancen

Titre: Futures und Forwards: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Handelsusancen

Dossier / Travail , 2011 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Daniel Ruppert (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Die Arbeit zeigt Grundlagen und Rahmenbedingungen von Futures und Forwards. Dazu werden zunächst die Terminmärkte klassifiziert und die Akteure mit ihren jeweiligen Zielen vorgestellt. Anschließend werden die Futures und Forwards als zentraler Bestandteil dieser Arbeit detailliert betrachtet. Eine Erklärung der wichtigsten Handelsusancen und -abläufe anhand von Beispielen runden das Themengebiet ab.

Dabei wird unter anderem auf folgende Aspekte eingegangen: Hedging, Arbitrage, Spekulation, Kontraktspezifikationen, Bewertung von Futurepreisen, Terminbörsen, Kursnotierungen, Clearingsysteme, Margin, Leverage.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen von Termingeschäften

2.1 Bedingte vs. unbedingte Termingeschäfte

2.2 Ziele des Terminhandels

3 Futures und Forwards

3.1 Kontraktspezifikationen

3.2 Bewertung: Theoretischer Preis eines Futures

3.3 Grundsätzliche Handelspositionen: long / short

3.4 Standardisierung von Futures

4 Handel mit Futures und Forwards

4.1 Terminbörsen

4.2 Kursnotierungen

4.3 Clearingsysteme

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für das Wesen, die Funktionen und die Funktionsweise von Futures und Forwards als unbedingte Termingeschäfte zu vermitteln, um deren Rolle im Risikomanagement sowie im Spekulations- und Arbitragebereich zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Zielsetzungen des Terminhandels
  • Kontraktspezifikationen und theoretische Preisbewertung
  • Unterscheidung zwischen Long- und Short-Positionen
  • Bedeutung der Standardisierung für den Börsenhandel
  • Mechanismen des Handels, der Kursnotierung und von Clearingsystemen

Auszug aus dem Buch

3.2 Bewertung: Theoretischer Preis eines Futures

Für den Handel mit Futures und Forwards ist es wichtig, deren Preisbildung zu verstehen. Durch Abstraktion der komplexen Realität und mit Hilfe von Annahmen lässt sich der theoretische, „faire“ Wert eines Futures oder Forwards berechnen. Der tatsächliche Preis eines Kontrakts ist jedoch letztlich ein Marktpreis und kommt durch Angebot und Nachfrage zustande. Durch unterschiedliche Motivationen, Markterwartungen und Risikoneigungen der Marktteilnehmer kann der tatsächliche Preis eines Terminkontrakts so von dessen theoretischen Preis abweichen.

Beim Cost of carry-Ansatz orientiert sich der Futurepreis am aktuellen Kassapreis des jeweiligen Basiswerts, korrigiert um etwaige Lager-, Fracht- und Versicherungskosten (cost of carry) sowie erhaltene oder entgangene Finanzerträge (Zinsen und Dividenden). Die Ermittlung des theoretischen Wertes wird nachfolgend für einen Commodity Future vereinfacht dargestellt: Durch den Kauf eines Futures kann ein Unternehmen oder Investor sich bereits frühzeitig den Preis für den Kauf des Basiswerts am Erfüllungstermin sichern. Der faire Wert eines solchen Futures entspricht daher dem Saldo aller monetär bewerteten Aktivitäten zur „manuellen“ Absicherung des Preises. Im nachfolgenden Beispiel sind das der unmittelbare Kauf des Basiswerts am Kassamarkt, die dadurch entgangenen Zinserträge sowie die Lager- und Versicherungskosten während der Future-Laufzeit. Die entgangenen Zinserträge können auch als Finanzierungskosten interpretiert werden, wenn unterstellt wird, dass für den Kassakauf ein Kredit in Höhe von 10.000 EUR aufgenommen wird und dies zum Geldmarktzins von 2% möglich ist. Der theoretische Futurepreis im Beispiel beträgt 10.580 Euro und liegt damit über dem Kassapreis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Termingeschäfte ein, beleuchtet die häufig negativen öffentlichen Wahrnehmungen und definiert das Ziel der Arbeit, ein besseres Verständnis für diese Instrumente zu schaffen.

2 Grundlagen von Termingeschäften: In diesem Kapitel werden Termingeschäfte definiert, die Differenzierung zwischen bedingten und unbedingten Geschäften vorgenommen sowie die Motive Absicherung, Spekulation und Arbitrage erläutert.

3 Futures und Forwards: Dieses Kernkapitel behandelt die Spezifikationen, die theoretische Preisbildung mittels Cost of carry-Ansatz, die Long- und Short-Positionen sowie die Bedeutung der Standardisierung für den Börsenhandel.

4 Handel mit Futures und Forwards: Hier wird der praktische Handel an Terminbörsen, die Interpretation von Kursnotierungen und die zentrale Rolle der Clearingsysteme sowie des Margin-Systems dargestellt.

5 Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Verpflichtungen, Motive und Bewertungsmechanismen von Futures und Forwards sowie deren Abwicklung über Clearingstellen zusammen.

Schlüsselwörter

Termingeschäfte, Futures, Forwards, Terminbörsen, Clearingstelle, Margin, Cost of carry, Absicherung, Spekulation, Arbitrage, Long-Position, Short-Position, Basiswert, Kontraktspezifikationen, Leverage-Effekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen, Rahmenbedingungen und Handelsusancen von unbedingten Termingeschäften, spezifisch von Futures und Forwards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Abgrenzung von Termingeschäften, deren Preisbildung, Handelsmechanismen an der Börse sowie die Rolle des Risikomanagements und der Arbitrage.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein präzises Produktverständnis für Futures und Forwards zu vermitteln, um aufzuzeigen, wie diese zur Risikominimierung in Unternehmen beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und strukturierten Aufarbeitung der Fachliteratur zu Optionen, Futures und Derivaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die spezifischen Details zu Futures und Forwards (Preisbildung, Handelspositionen, Standardisierung) sowie die praktische Abwicklung des Handels (Börsen, Kursnotierung, Clearingsysteme).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Termingeschäfte, Futures, Forwards, Clearing, Margin und Cost of carry charakterisiert.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Future und einem Forward?

Futures sind standardisierte, an einer Börse gehandelte Kontrakte mit täglicher Abrechnung, während Forwards individuelle, außerbörslich (OTC) vereinbarte Verträge zwischen zwei Parteien darstellen.

Welche Funktion erfüllt eine Clearingstelle?

Sie fungiert als zentrale Gegenpartei, die das Matching von Käufern und Verkäufern übernimmt, die Einhaltung der Verträge garantiert und das Risiko durch ein Margin-System minimiert.

Was bedeutet der "Leverage-Effekt" in diesem Kontext?

Der Leverage-Effekt beschreibt, dass ein Anleger durch die Hinterlegung einer vergleichsweise geringen Margin an der Kursentwicklung eines deutlich größeren Kontraktwerts partizipiert, was die prozentuale Rendite auf das eingesetzte Kapital erhöht.

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Résumé des informations

Titre
Futures und Forwards: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Handelsusancen
Université
University of Applied Sciences Koblenz
Cours
2. Semester Master of Science in Business Management - Schwerpunkt Controlling
Note
1,3
Auteur
Daniel Ruppert (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
18
N° de catalogue
V174349
ISBN (ebook)
9783640948482
ISBN (Livre)
9783640948659
Langue
allemand
mots-clé
Futures Forwards Termingeschäfte Derivate Grundlagen Rahmenbedingungen Handelsusancen Preisbildung Clearing Clearingsystem Forwardmarkt OTC Futuremarkt Commodities
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Ruppert (Auteur), 2011, Futures und Forwards: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Handelsusancen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174349
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Extrait de  18  pages
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