The focus of this research is about Albanian’s social organization and self-government from early developments and forms of social organization under customary law until the codification of Albanian customary law. This research further shows the importance of the albanian codes during social organization ; Old Kanun, The Kanun of Lekë Dukagjini ,The Kanun of Çermenikë, The Kanun of Labëria, and Kanun of Skanderbeg; but with great emphasis on The Kanun of Lekë Dukagjini, used mostly in northern Albania and Kosovo, which was developed by Lekë Dukagjini who codified the existing customary laws. Dispite historical challenges Albanian self-organization for self-government had a unique resistance in the history of unequal wars and achieved recently to turn the desire for creation of the state of Kosovo into a new reality. Today this social organization willingness of Albanians self-government has taken a new political, legal, economic and social dimension, establishing basis of a new modern European state.
Inhaltsverzeichnis
1. The beginnings of self-organization of the Albanian nation under the costumary law
2. Common and legal resources for organizing Albanian self-government in the Middle Ages
3. Albanians self-government under the costumary law from the nineteenth century until today
4. Some forms of social organization and self-government of Albanians under costumary law in recent centuries
5. The consequences for the albanian nation from foreign governments, as well as its efforts
6. Some examples of organizationfor national self government based on the albanian costumary law
7. Conclusion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht die historische Entwicklung der albanischen Selbstorganisation und Selbstverwaltung unter besonderer Berücksichtigung des Gewohnheitsrechts (Kanun). Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese ungeschriebenen Rechtsnormen als Identitätsanker und Instrument des Widerstands gegen fremde Herrschaftsstrukturen dienten und zur gesellschaftlichen Organisation beitrugen.
- Die historischen Anfänge der albanischen Selbstorganisation unter dem Gewohnheitsrecht.
- Die Rolle der traditionellen gesellschaftlichen Einheiten wie Haus, Dorf, Stamm und Bajrak.
- Der Einfluss von Fremdherrschaften auf die albanische Rechtskultur und deren Widerstandsmechanismen.
- Die Bedeutung der Blutrache-Versöhnungsprozesse und der "Besa" (Ehrenwort) als soziale Ordnungsprinzipien.
- Die Transformation der albanischen Selbstverwaltung im Zuge der staatlichen Unabhängigkeitsbestrebungen.
Auszug aus dem Buch
The beginnings of self-organization of the albanian nation under the common law
Albanians as well as other nations have protected its identity by preserving the tradition, culture and its ancient customs. One of the most essential importance to maintain its authenticity and origin is obviously the common law or the code (Kanun). The common law or the costumary law is not a phenomenon only of Albanians, but also existed at ther nations, as it was the case with French who had costumary laws, that have been applied the traditions of southern and northern France (droit canonique or coutume et du nord du Sud ) that were not a creativity of one person, but the laws of the territorial assemblies before the French revolution. This phenomenon throughout history appeared also to many ther nations. These customary laws are designed to survive the assimilation and foreign occupation and to regulate legal civil and criminal relations.
The Albanian customary law is established over centuries and millennia, it is believed in the basic material data that autochthony of Albanians dates from the middle Paleolithic, which includes the period back thousands of years, transferring those rules orally from generation to generation by maintain the authenticity and authorship in their content, for which these rules became mandatory, and gain the legal character and subject to be respected faithfully by Albanians themselves.
Zusammenfassung der Kapitel
1. The beginnings of self-organization of the Albanian nation under the costumary law: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge des albanischen Gewohnheitsrechts und dessen Funktion als Instrument zum Erhalt der kulturellen Identität gegenüber fremder Assimilationsversuche.
2. Common and legal resources for organizing Albanian self-government in the Middle Ages: Hier werden die mittelalterlichen Rechtsquellen, insbesondere der Kanun des Lekë Dukagjini, und deren Bedeutung für die soziale Organisation im Norden Albaniens und im Kosovo analysiert.
3. Albanians self-government under the costumary law from the nineteenth century until today: Der Text beschreibt die Bemühungen des Osmanischen Reiches zur Unterdrückung des Gewohnheitsrechts und die anhaltende Resilienz der albanischen Traditionen bis in die Moderne.
4. Some forms of social organization and self-government of Albanians under costumary law in recent centuries: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden sozialen Einheiten – Haus, Dorf, Stamm und Bajrak – und deren jeweilige Rolle in der administrativen Selbstverwaltung.
5. The consequences for the albanian nation from foreign governments, as well as its efforts: Hier werden die negativen Auswirkungen fremder Besatzungsmächte und die daraus resultierenden, teils gewaltsamen Versuche zur Unterdrückung albanischer kultureller und rechtlicher Autonomie beleuchtet.
6. Some examples of organizationfor national self government based on the albanian costumary law: Dieses Kapitel führt historische Versammlungen und Bündnisse, wie die Lezha-Versammlung oder Friedensbewegungen zur Blutrache-Versöhnung, als Beispiele für nationale Selbstorganisation auf.
7. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, wie der Wunsch nach Selbstbestimmung zur Gründung des Staates Kosovo führte und wie die alten Traditionen in ein modernes staatliches System übergingen.
Schlüsselwörter
Albanien, Kosovo, Gewohnheitsrecht, Kanun, Selbstverwaltung, Besa, Bajrak, Stammesgesellschaft, Rechtsgeschichte, Blutrache, nationale Identität, Osmanisches Reich, soziale Organisation, Tradition, Souveränität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gesellschaftliche Bedeutung des albanischen Gewohnheitsrechts (Kanun) und wie dieses System die albanische Selbstverwaltung über Jahrhunderte hinweg ermöglichte.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des Gewohnheitsrechts, die soziale Hierarchie (von der Familie bis zum Stamm), den Widerstand gegen fremde Unterdrückung sowie die Rolle der Besa bei der Konfliktlösung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu analysieren, wie das ungeschriebene Gewohnheitsrecht als organisatorischer Rahmen diente, um die albanische nationale Identität und eine funktionierende Selbstverwaltung unter wechselnden Fremdherrschaften aufrechtzuerhalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Autoren nutzen eine historische Analyse, die sich auf eine Vielzahl von Fachliteraturquellen, Dokumente aus der osmanischen Zeit sowie kodifizierte Versionen des Kanun stützt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Untersuchung der Selbstorganisationsformen, die detaillierte Beschreibung der administrativen Strukturen (wie dem Bajrak) und die Dokumentation beispielhafter nationaler Einigungsbewegungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gewohnheitsrecht, Kanun, Selbstverwaltung, soziale Struktur und nationale Identität charakterisiert.
Welche besondere Bedeutung hat der Begriff "Besa" in diesem Kontext?
Die "Besa" wird als das zentrale ethische Ehrenwort definiert, das in einer Zeit ohne staatliche Institutionen als verlässlicher legaler Mechanismus zur Regelung sozialer und rechtlicher Beziehungen diente.
Wie unterscheidet sich die Rolle des Bajraktars von anderen Anführern?
Der Bajraktar fungierte als territorialer, militärischer und administrativer Führer, der die Entscheidungen der Volksversammlung umsetzte und als Vermittler in Konflikten agierte, wobei seine Autorität stark in der Gemeinschaft verwurzelt war.
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- LL.M. Islam Qerimi (Autor), Vjollca Salihu (Autor), 2011, Social Organization and Self-Government of Albanians according to the Costumary Law, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174363