Kann ein literarischer Text mehr bedeuten, als sein Autor beabsichtigt? Diese Arbeit geht der Frage nach, ob und wie sich literarische Werke von den Intentionen ihrer Verfasser emanzipieren und eine eigene ästhetische Wirklichkeit erschaffen. Anhand von Jean Pauls "Rede des toten Christus" und Christoph August Tiedges "Urania" wird das Konzept der Autonomieästhetik untersucht und mit detaillierten Textanalysen veranschaulicht. Die Studie verbindet literaturwissenschaftliche Interpretation mit philosophischen Fragestellungen und eröffnet neue Perspektiven auf zwei bedeutende Werke der deutschen Literatur um 1800.
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- Amelie Christina Zsidakovits (Author), 2025, Eine literaturwissenschaftliche Untersuchung zur Autonomieästhetik in Jean Pauls "Rede des toten Christus" und Christoph August Tiedges "Urania", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1744993
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