Der Spartakusaufstand (73–71 v. Chr.) wird in der Literatur vielfach als Sklavenkrieg eingeordnet. Die Arbeit untersucht, ob dies tatsächlich gerechtfertigt ist. Ausgehend von einer Analyse der antiken Quellen – insbesondere Appian, Plutarch und Florus – werden deren Aussagen zum Charakter des Konflikts, zur sozialen Zusammensetzung der Aufständischen und zu ihren Zielen untersucht. Da die Überlieferung häufig widersprüchlich und von römischen Interessen geprägt ist, werden die Quellen kritisch bewertet und den unterschiedlichen Interpretationen der Forschung gegenübergestellt. Dabei wird insbesondere auf die Überlegungen des Althistorikers Antonio Guarino zur Quellenkritik und Mythenbildung zurückgegriffen.
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- Anonym (Autor), 1997, Der Spartakusaufstand 73-71 v. Chr.: Ein "bellum servile"?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1745602