Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Plakatwerbung von CDU und SPD zur Bundestagswahl 2002


Seminararbeit, 2005
27 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I.Einleitung

II.Der Wahlkampf und seine Entwicklungstendenzen
a.Professionalisierung der Wahlwerbung
b.Anforderungen an die Plakatgestaltung in Wahlkampagnen

III.Wahlprogrammatik und Plakatwerbung der CDU
a.Das Regierungsprogramm der CDU
b.Aufbau, Akzente und Ablauf der Plakatkampagne
c.Zwischenfazit CDU

IV.Wahlprogrammatik und Plakatwerbung der SPD
a.Das Regierungsprogramm der SPD
b.Aufbau, Akzente und Ablauf der Plakatkampagne
c.Zwischenfazit SPD

V.Vergleichende Zusammenfassung und Ausblick

Literaturangaben

Quellen (Wahl-/Regierungsprogramme)

Wahlplakate (Bezugsquelle)

Abbildungsverzeichnis

I. Einleitung

Werbung entscheidet Wahlen. Die knappen zumindest.[1] Der Wahlausgang der Bundestagswahl 2002 war bekanntermaßen sehr knapp, die beiden „großen“ Kontrahenten CDU/CSU[2] und SPD hatten beide 38,5 % der Wählerstimmen auf sich vereinigen können. Die rot-grüne Koalition konnte nur deshalb fortgeführt werden, weil Bündnis 90/Die Grünen 8,6 % der Stimmen hatten, die FDP mit 7,4 % einer Koalition mit der CDU/CSU aber keine Mehrheit im Parlament liefern konnte.[3]

Parteien müssen Wahlkampf führen, um ihre jeweilige Stammwählerschaft zu mobilisieren, aber vor allen Dingen diejenigen wahlberechtigten Bürger und Bürgerinnen, die immer wieder neu angehalten werden müssen, den Weg zu den Wahlurnen anzutreten. Im Wahlkampf geschieht die Kommunikation der Parteien mit dem (potentiellen) Wähler über vielerlei Kanäle: Wahlkampfveranstaltungen, Wahlstände, Wahlprogramme, Internetpräsenz, das Placieren von Wahlkampfthemen in den Medien, aber auch über das Medium des Wahlplakates/ der Wahlanzeige.

Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob sich die Tendenz des Angleichens der Parteien CDU/CSU und SPD in inhaltlichen Themen der Wahlprogramme auch auf der Ebene der Gestaltung des Plakatwahlkampfes fortsetzt. Dies geschieht über eine Beschreibung des Wahlkampfs und seine Entwicklungstendenzen und der Analyse der Wahlprogrammatik wie auch der Plakatwerbung beider hier dargestellter Parteien. Das Regierungsprogramm auf der einen Seite und Aufbau; Akzente und Ablauf der Plakatkampagne auf der anderen Seite dienen schließlich als Basis für den Vergleich.

Die wissenschaftliche Analyse der Wahlplakate im Umfeld der Wahlanalyse ist bisher nicht weit verbreitet, obwohl die Plakate in Zeiten von Wahlkämpfen ständig sichtbar sind und damit für die Parteien als eines der wichtigsten eigenen Kommunikationsmedien zu bewerten sind.

II. Der Wahlkampf und seine Entwicklungstendenzen

Der Begriff Wahlkampf kann wie folgt definiert werden:

Als Wahlkampf bezeichnet man die im Kontext von Wahlen auf Bundes-, Landes-, kommunaler oder europäischer Ebene zu ergreifenden programmatischen und publizistisch-kommunikativen Maßnahmen von Parteien und/ oder Kandidaten, mit denen Wählerinnen und Wähler informiert und in ihrer Stimmabgabe beeinflusst werden sollen.[4]

Eingangs sollen nun die Entwicklungstendenzen der fortschreitenden Professionalisierung im Wahlkampf aufgezeigt werden, zum anderen – als Grundlage für den Hauptteil dieser Arbeit wichtig – die Anforderung an die Wahlplakatgestaltung.

a. Professionalisierung der Wahlwerbung

Die Professionalisierung bedeutet, dass nicht mehr die Parteien selbst den Wahlkampf planen und ausführen, sondern die Organisation und Durchführung an Experten der Bereiche Marketing, Journalismus und Management übertragen wurde. Daneben werden Sozialwissenschaftler und Demoskopen rekrutiert, die ihrerseits Expertisen liefern und den Kandidaten bzw. der Partei beratend zu Seite stehen.[5] Diese Meinungsforschungsinstitute werden zu Rate gezogen – CDU/CSU beauftragen eher das Institut für Demoskopie Allensbach, die SPD Infratest dimap und Forsa[6] – „[…], um die Popularität von Personen, die Relevanz von Problemen und die Problemkompetenz von Parteien zu erkunden.[7] Auf diese Weise wird der Wahlkampf ganz auf die Bedürfnisse der potentiellen Wählerschaft ausgerichtet, damit möglichst viele Stimmen auf den/ die Kandidaten und Partei entfallen, weil die Identifikation seitens der wahlberechtigten Bevölkerung mit den aufgegriffenen Themen groß ist. Diese außerhalb der Parteienzentralen geschaffenen Wahlkampfzentralen erfüllen folgende Aufgaben:

- Sie koordinieren den gesamten Wahlkampf,
- halten Verbindung zu den Spitzenkandidaten und Parteigliedern, zu den Medien und Wahlforschern und
- analysieren den Gegner, um unverzüglich die Strategie oder Taktik zu ändern.

Beispielsweise wird beobachtet, dass der Gegenkandidat eine größere Präsenz in der Medienberichterstattung genießt, worauf selbst versucht wird, „Events“ zu kreieren, um den eigenen Kandidaten in den Vordergrund zu stellen.[8] Die Politikwissenschaftlerin Silke I. Keil hat in einem Aufsatz, in dem sie die Wahlanzeigen und Wahlprogramme von 1957-2002 in der Bundesrepublik vergleicht, die These aufgestellt, nach der – durch das Ansprechen derselben Wählerschicht – die konkurrierenden Parteien daher zu ähnlichen Themenschwerpunkten und Programmen neigen.[9] Dieses erweckt allerdings auch den Anschein, dass es den Parteien – aber auch der Bevölkerung – kurzfristig nur um Themen geht, die – was die Parteien angeht – zu einem günstigen Wahlausgang führen, nicht aber eine langfristige Perspektive bieten.

Diese zunehmende Orientierung an der Zielgruppe liege nach Politologenmeinung daran, dass die Bevölkerung in steigendem Maße politisch entideologisiert erscheint und daher deren Bedürfnisse als erwünschte Wählergruppe nicht unberücksichtigt bleiben dürfen.[10]

Weitere Punkte, die im Zusammenhang mit der Professionalisierung der Wahlkämpfe aufgeführt werden sollen, sind zum einen die Personalisierung aber auch die Mediatisierung. Korte fasst die drei Begriffe Personalisierung, Mediatisierung und Professionalisierung als „Amerikanisierung der Wahlkämpfe[11] zusammen. Er weist darauf hin, dass die Wahlkämpfe immer deutlicher auf den Spitzenkandidaten ausgerichtet werden. Dieser soll sowohl die Politik, als auch die Ziele der Partei mit seiner Person präsentieren. Laut Korte liege dies daran, dass bei steigendem Anteil der Wechselwähler die Fokussierung auf eine Person als immer wichtiger antizipiert wird. Damit treten Sachthemen in den Hintergrund und der Spitzenkandidat fungiert sowohl als „Zugpferd“ als auch als Kampagneninhalt.[12] Als aktuelles Beispiel soll hierbei der Wahlkampf der SPD zur Landtagswahl 2005 in Schleswig-Holstein dienen: dieser war fast einzig auf Heide Simonis als Spitzenkandidatin ausgerichtet.

Wäre der Ministerpräsident per Direktwahl gewählt worden, so hätten laut einer Umfrage[13] etwa 83 % für Heide Simonis, aber nur 27 % für den Herausforderer Harry Carstensen (CDU) gestimmt. Dadurch, dass aber gerade keine Direktwahl für die Spitzenpositionen auf Bundes- bzw. Landesebene stattfindet, sondern Parlamentsmehrheiten oder ggf. Koalitionen über die Besetzung der Regierung entscheiden, könnte man daher auch als Umkehrschluss – anlässlich des Scheiterns der Spitzenkandidatin Simonis – fordern, eher die Vorzüge der Partei in den Vordergrund zu stellen. Hierbei ist aber auch die zu betrachtende Ebene zu unterscheiden: auf Landesebene kann, weil es nur eine Stimme zur Stimmabgabe gibt, daher auch nur der einzelne Kandidat des Wahlkreises betont werden. Auf Bundesebene ist es durch die zwei Stimmen auch wichtig, die Partei mit ihren Inhalten zu bewerben.

Die Mediatisierung meint, dass die Bevölkerung die Politik nur noch über Medien wahrnimmt, also direkter Kontakt über Wahlversammlungen oder direkte Parteiwerbung eher von Minderheiten genutzt wird. Dem Medium Fernsehen wird dort eine wichtige Bedeutung in Zeiten des Wahlkampfes beigemessen. Auf der Hand liegen Nachrichtensendungen, politische Magazine und die Wahlwerbespots. Zu beobachten ist, dass – weil sich dies in US-amerikanischen Wahlkämpfen bewährt hat – Auftritte von Politikern in Unterhaltungssendungen als wirkungsvolle Mittel angesehen werden, Wählergruppen zu erreichen, die sonst eher wenige Berührungspunkte mit der Politik aufweisen. Das Internet ist auch eine Form der Mediatisierung: Neben dem Aufrufen von Informationen (z.B. Veranstaltungstermine, Reden und Parteiprogramme), scheint es für die Nutzer besonders wichtig zu sein, in den Diskussionsforen Meinungen zu publizieren.[14]

Als abschließende Bemerkung zu den Entwicklungstendenzen der Wahlkampforganisation sei gesagt, dass diese Form der Professionalisierung seit der Bundestagswahl 1998 festzustellen ist. Die SPD begründete 1998 dieses für bundesdeutsche Wahlkämpfe neue Konzept der Auslagerung der Wahlkampfzentrale außerhalb der Parteizentrale. Nach britischem Vorbild (New-Labour) wurde die „Kampa“ geschaffen, die durch ein Team von Experten aus den eingangs aufgeführten Branchen und Parteimitgliedern besetzt wurde und den gesamten Wahlkampf koordinierte.

Da sich dies – durch den Gewinn der Bundestagswahl – als erfolgreiches Konzept erwies, wurde der Wahlkampf 2002 auf gleiche Art und Weise mit der „Kampa 02“ fortgeführt. Die CDU/CSU bildete 2002 innerhalb der Bundesgeschäftszelle in Berlin die „Arena 02“, die im Wesentlichen die gleichen Aufgaben erfüllte, welche die „Kampa 02“ beim politischen Gegner ausführte. Startschwierigkeiten bei der CDU/CSU lagen vor allen Dingen an der anfangs offenen Besetzung des Kanzlerkandidaten. Auf „richtigen Kurs“ gebracht wurde die Organisation, in dem der frühere Chefredakteur der „Bild am Sonntag“, Michael Spreng, hinzugezogen wurde und besonders den Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber in Sachen Imageberatung betreute.[15]

b. Anforderungen an die Plakatgestaltung in Wahlkampagnen

In Zeiten von Wahlen bietet sich immer das gleiche Bild: Straßen werden von riesigen Plakatwänden gesäumt, auf denen das Konterfei eines Politikers zu sehen ist; an den Litfasssäulen werden dann keine Konsumgüter, sondern politische Parolen angepriesen. Dies kann auf folgenden Nenner gebracht werden: „Plakate verschaffen den Parteien im wahrsten Sinne des Wortes eine hohe Sichtbarkeit.[16] Die Allgegenwärtigkeit der Plakate ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass die zu transportierende Information durch die Betrachter nur flüchtig wahrgenommen wird. Aus diesem Grund ist es für die Gestaltung des Plakates notwendig, dass die Aussage des Motivs unmittelbar fassbar wird. Lessinger, Moke und Holtz-Bacha führen dazu ein Umfrageergebnis an – was allerdings nicht mit einer Quelle belegt wurde: demnach blieben 38 % der Befragten stehen, um das Plakat eingehender zu betrachten.

Trotzdem scheint sich die bereits 1979 zu diesem Thema aufgestellte These als richtig zu erweisen, nach welcher die Erreichbarkeit einer großen Bevölkerungsschicht zu Lasten einer tiefer gehenden Auseinandersetzung mit den Plakatmotiven geht.[17] Die Autoren um Lessinger führen innerhalb ihres Aufsatzes eine Bildinhaltsanalyse von Wahlplakaten durch. Sie zitieren bei Henk Prakke den „Schnelldialog des Plakates[18] und führen dazu dessen drei gestalterische Kriterien auf, damit dieser zustande kommt: Zum einen muss das Plakat auffällig gestaltet sein, um so überhaupt den Blick auf sich zu ziehen, des weiteren muss die Botschaft „auf den ersten Blick“ verständlich sein und schließlich auch im Gedächtnis haften bleiben. Als rhetorische Stilmittel werden die Vereinfachung, eine Zentralstellung – d.h. die graphische Umsetzung des Kerninhaltes der gewünschten Aussage – die Wiederholung, eine Kontrastierung, eine Herausstellung des Informationsträgers (und nicht der Aussage selbst) und schließlich die Kontinuität von Symbolen wie auch Motiven benutzt. Aber auch „Neues“ und Unkonventionelles weckt die Neugier des Betrachters.[19] Karl-Rudolf Korte führt die unterschiedlichen Funktionen der Slogans bei Plakaten auf; er unterscheidet in: Mobilisierungsslogans (z.B. „Schröder wählen! “), Personalisierungsslogans (z.B. „Kompetenz für Deutschland “ auf einem Stoiber-Plakat), Profilierungsslogans (z.B. „Zeit für Taten “) und – hier muss die FDP herhalten – in Provokationsslogans (Plakatmotiv einer Bikini-tragenden Frau an einer Tankstelle und dem Text: „Bei diesen Preisen sollte man auch etwas erwarten können, oder? “). Korte gibt aber auch zu bedenken, dass man die Wirkung nicht überschätzen solle, aber ein gelungener Spruch belebe zumindest den Wahlkampf.[20]

Die Beschreibung der konkreten Motivgestaltung wird an späterer Stelle dieser Arbeit detaillierter erfolgen; in diesem Teil sollen nur die (auch) 2002 verwendeten Grundmotive aufgeführt werden. Einerseits gibt es Kandidaten-, andererseits Themenplakate. Diese zwei Kategorien lassen sich schließlich noch in insgesamt vier Gruppen aufteilen: Kandidaten- und Themenplakate, die für die eigene Politik oder Personen werben und Kandidaten- und Themenplakate, die sich gegen die Politik oder Personen des Gegners wenden.[21]

Eine abschließende Bemerkung zur Wirkung der Plakate generell: Besonders die Porträtmotive suggerieren bei Betrachtern das Gefühl von Biederkeit, Langeweile und Wirkungslosigkeit. Die Autoren um Eva-Maria Lessinger führen dazu eine – auch nicht weiter erörterte – Umfrage an, nach der 60 % der Befragten bekundeten, dass alle Plakate gleich aussähen und nur ein Drittel Besonderheiten bzw. Unterschiede festgestellt haben will. Politiker und Politikwissenschaftler wird aber sicherlich hoffnungsvoll stimmen, dass politisch Interessierte dann doch eher die Unterschiede wahrnehmen als politisch weniger Interessierte. Mit 19 % wird der Kandidat genannt, mit 15 % ein Slogan, mit 14 % die Plakatfarbe und auch der Text, mit 12 % das Logo der Partei. Allerdings würde nur jeder sechste Befragte durch ein Plakat angehalten, sich mit den Wahlkampfthemen oder der Partei und dem Kandidaten auseinander zu setzen. Den Weg an die Wahlurne gingen aber nur 8 % der Befragten wegen der Wahlwerbemittel. Bemerkenswert erscheint jedoch, dass sie in einer Fremdbewertung mit einem Drittel der Stimmen anderen Bürgern diese Form der Wahlpräferenzbeeinflussung zusprächen.[22] Trotz dieser mutmaßlich geringen Außenwirkung auf die Bevölkerung ist festzustellen, dass gerade die Faktoren der großen zu erreichenden Masse und Flexibilität den Einsatz weiterhin rechtfertigen.

[...]


[1] Dieses Zitat findet sich im Aufsatz: Lessinger, Eva-Maria/Moke, Markus/Holtz-Bacha, Christina: „Edmund, Essen ist fertig“. Plakatwahlkampf 2002 – Motive und Strategien. In: Holtz-Bacha, Christina: Die Massenmedien im Wahlkampf. Die Bundestagswahl 2002. Wiesbaden, Westdeutscher Verlag, 2003, S. 216. Dort wird dieses Zitat wie folgt zugeordnet: Stauss, F.: Wählt Markenpolitik! Werbung und ihre Rolle in der politischen Kampagne. In: Machnig, M (Hrsg.): Politik – Medien – Wähler. Wahlkampf im Medienzeitalter. Opladen, Leske + Budrich, 2002, S. 215.

[2] Der Verfasser fasst den Wahlkampf der Unionsparteien zusammen, da das Regierungsprogramm gemeinsam herausgegeben worden ist. In Bezug auf die Plakate wird genauso verfahren, obwohl die CSU eigene Stoiber-Plakate veröffentlicht hatte, die sich anscheinend vom Motiv her mit den CDU-Plakaten deckten, aber mit CSU-Logo versehen waren. Siehe dazu: Korte, Karl-Rudolf: Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Bonn, Bundeszentrale für politische Bildung, 2003, S. 128.

[3] Vgl. Jesse, Erhard: Die Entwicklung des Parteiensystems und der Parteien in der Bundesrepublik Deutschland. Vom Beginn der Zweiten Hälfte der vierziger Jahre bis zur Gegenwart. In: Hübner, Emil/ Oberreuter, Heinrich (Hrsg.): Parteien und Wahlen in Deutschland. München, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, 2003, S. 28 (Tabelle der Wahlergebnisse der Bundestagswahlen von 1949 - 2002).

[4] Sarcinelli, Ulrich: Wahlkampf. In: Andersen, Uwe/Woyke, Wichard (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. Fünfte, aktualisierte Auflage. Opladen, Leske + Budrich, 2003 (hier Lizenzausgabe: Bonn, Bundeszentrale für politische Bildung, 2003), S. 686.

[5] Vgl. Korte, Karl-Rudolf: Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Bonn, Bundeszentrale für politische Bildung, 2003, S. 116.

[6] Vgl. Rudzio, Wolfgang: Das politische System der Bundesrepublik Deutschland. 6., überarbeitete Auflage. Opladen, Leske + Budrich, 2003, S. 227.

[7] Ebd., S. 227.

[8] Vgl. Alemann, Ulrich von: Der Zittersieg der SPD. Mit einem blauen und grünen Auge davon gekommen. In: Niedermayer, Oskar (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2002. Opladen, Leske + Budrich, 2003, S. 52.

[9] Vgl. Keil, Silke I.: Parteiprogrammatik in Wahlkampfanzeigen und Wahlprogrammen 1957-2002: Und es gibt ihn doch – den (kleinen) Unterschied. In: Brettschneider, Frank/Deth, Jan van/Roller, Edeltraud (Hrsg.): Die Bundestagswahl 20002. Analysen der Wahlergebnisse und des Wahlkampfes. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, S. 356.

[10] Vgl. ebd., S. 379.

[11] Korte, Wahlen, S. 112. Anm.: Im 9. Kapitel „Wahlkampf und die Bundestagswahl 2002“ wird dies unter Punkt 9.1 „Die Amerikanisierung der Wahlkämpfe“ beschrieben.

[12] Vgl. ebd., S. 113.

[13] Diese Umfrage wurde durch Infratest dimap im Auftrag der WDR-Sendung „Hart aber fair - Das Reizthema“ durchgeführt und am 13.04.2005 ausgestrahlt. Aktuelle Themen sind Inhalt dieser Sendung, die dort als Diskussionsrunde besprochen werden. Sie wird in der Regel mittwochs im WDR von 2015 - 2145 ausgestrahlt.

[14] Vgl. Korte, Wahlen, S. 113ff.

[15] Vgl Schmidt, Josef/Steffen, Christian: Stark aufgeholt und doch nicht gewonnen: CDU/CSU nach der Wahl. In: Niedermayer, Oskar (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2002. Opladen, Leske + Budrich, 2003, S. 82.

[16] Lessinger, Eva-Maria/Moke, Markus/Holtz-Bacha, Christina: „Edmund, Essen ist fertig“. Plakatwahlkampf 2002 – Motive und Strategien. In: Holtz-Bacha, Christina: Die Massenmedien im Wahlkampf. Die Bundestagswahl 2002. Wiesbaden, Westdeutscher Verlag, 2003, S. 217.

[17] Vgl. Lessinger, Edmund, S. 218. Die Autoren verweisen in der Textnote auf den Aufsatz: Roloff, E. K.: Medien im Abseits. Die Rolle von Plakaten, Flugblättern, Pressediensten, Büchern und Schallplatten für die Massenkommunikation. In: Deutsche Lesegesellschaft (Hrsg.): Buch und Lesen. Bonn, Deutsche Lesegesellschaft, 1979, S. 139-228.

[18] Dieses Zitat findet sich ebenso wie die aufgeführten Kriterien bei Prakke, Henk J.: Bild und Plakat. Zwei Studien. Assen, Van Gorcum, 1963, S. 31. Da der Autor dieser vorliegenden Arbeit als Literatur den Aufsatz von Lessinger/Moke/ Holtz-Bacha benutzt („Lessinger, Edmund,…“), die wiederum Prakke zitierten, wird der Beleg der verfassten Textstelle in der folgenden Fußnote den drei Autoren zugeordnet. Das Buch von Henk Prakka wird daher auch nicht in der Literaturliste aufgeführt.

[19] Vgl. Lessinger, Edmund, S. 225.

[20] Vgl. Korte, Wahlen, S.124f.

[21] Diese Zusammenfassung beruht auf einer tabellarischen Übersicht über die Plakatmotive im Bundestagswahlkampf 2002 bzw. des anschließenden Fazits im bereits zitierten Aufsatz von Lessinger/Moke/Holtz-Bacha (S. 232ff). Dort wird weiter differenziert, bei der CDU in 10 Typen (CSU: 2), die SPD in 6 Typen. Im oberen Textteil wird aber nur in die festzustellenden Haupttypen unterteilt.

[22] Vgl. Lessinger, Edmund, S. 219.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Plakatwerbung von CDU und SPD zur Bundestagswahl 2002
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg  (Professur für Innenpolitik und Vergleichende Regierungslehre)
Veranstaltung
Interdisziplinäres Seminar "Volksparteien - Ein Auslaufmodell? Geschichte, aktueller Stand und Perspektiven von CDU und SPD.
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
27
Katalognummer
V174568
ISBN (eBook)
9783640949700
ISBN (Buch)
9783640949540
Dateigröße
4252 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CDU, SPD., Innenpolitik., Wahlkampf, Plakatwahlkampf, Bundestagswahl 2002, Edmund Stoiber, Gerhard Schröder, Volksparteien, Regierungsprogramme, Wechselwähler, Personalisierung, Mediatisierung, Professionalisierung, Kampa, Kampa 02, Arena 02, Schnelldialog des Plakates, Mobilisierungsslogans, Personalisierungsslogans, Profilierungsslogans, Provokationsslogans, Angriffskampagne, Kompetenzkampagne, Stoiber-Kampagne, Anti-Stoiber-Kampagne, Positiv-Kampagne, Pro-Schröder-Kampagne, Selbstdarstellung, Amerikanisierung des Wahlkampfes, Wahlversprechen, Negative Campaigning, Ideologien, Lager-Wahlkampf, Parteieinforschung
Arbeit zitieren
Dipl.-Staatswiss. (Univ.) Martin Thiem (Autor), 2005, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Plakatwerbung von CDU und SPD zur Bundestagswahl 2002, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174568

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