Nur mit ausländischen Fachkräften bleibt die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig, sagt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Ist das wirklich so?
Wir möchten auf den folgenden Seiten darlegen, dass deutsche Unternehmen und deren Führungspersonal den eigenen grossen Beitrag zur Wettbewerbssituation aus eigener Kraft leisten können, indem sie den ganz alten Grundsatz verfolgen: „Mache es von Anfang an richtig“.
Kostenintensive Fehlbesetzungen werden vermieden, wenn bereits im Vorfeld der Auswahl von Fach- und Führungskräften richtig vorgegangen wird. Zusätzlich braucht es eine strategisch nachhaltige Personalentwicklung, die interne Fehlbesetzungen vermeidet, Potenziale der Mitarbeiter erkennt und das vorhandene brachliegende Potential zur Entfaltung kommen lässt.
Als verantwortliche Spieler auf diesem Feld identifizieren wir das gehobene Management, verantwortliche Personaler und subjektive Entscheidungen.
Lesen Sie hier welche Überzeugungen und psychologischen Mechanismen Fehlbesetzungen begünstigen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Auswirkungen in der Personalentwicklung
Das probate Business Profiling minimiert Fehlinvestitionen in der Kandidatenauswahl als auch in der Personalentwicklung!
Einführung
Der Einsatz psychometrischer Tests im Business Profiling
Wo kann das Business-Profiling eingesetzt werden?
Als Unterstützende Maßnahme im Recruiting-Prozess
In der Personalentwicklung:
In Potenzial-Assessments:
Im Change Management:
Grundsätzliche Vorteile des Business Profiling
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch strategische Personalentscheidungen und den gezielten Einsatz von Business Profiling sowie psychometrischen Testverfahren kostenintensive Fehlbesetzungen vermeiden und vorhandene Mitarbeiterpotenziale besser ausschöpfen können.
- Wirtschaftliche Folgen und Kostenstrukturen von Fehlbesetzungen.
- Die kritische Bedeutung von Eignungsdiagnostik im Rekrutierungsprozess.
- Methoden zur Identifikation und Förderung ungenutzter Mitarbeiterpotenziale.
- Einsatzmöglichkeiten von Business Profiling in Recruiting und Personalentwicklung.
- Psychologische Faktoren bei der Auswahl von Fach- und Führungskräften.
Auszug aus dem Buch
Der Einsatz psychometrischer Tests im Business Profiling
Kennen Sie das oft in der einschlägigen Literatur zitierte „...we hire people because of their knowledge and experience, but we fire them because of their personality“ als Begründung für den Einsatz neutraler Testverfahren? Diese Auffassung sollte langsam von den Topmanagern und Personalscheidern in das Paradigma des 21. Jahrhunderts „hired by attitude and trained for skills“ umgewandelt, verstanden und angewandt werden.
In Ihrer umfangreichen Studie aus dem Jahr 2009 haben die beiden Psychologen Jens Nachtwei und Carsten C. Schermuly die klassischen Vorbehalte der deutschen Personaler gegenüber Persönlichkeitstests sichtbar gemacht. Obwohl im europäischen Ausland dieses Auswahlinstrument fast 74% der Entscheider erfolgreich nutzen, vertrauen im Entwicklungsland Deutschland nur geringfügige 7% den Aussagen der eingesetzten Tests.
Wer kennt die folgende Situation nicht: Aufgrund einer Bewerbung werden Sie zu einem Vorstellungsgespräch gebeten und sollen sich in einem persönlichen Termin präsentieren. Zu diesem Meeting erscheint aus dem Unternehmen nicht nur die zuständige Person aus der Personalabteilung, sondern dazu kommen auch der eventuelle künftige Vorgesetzte und ein Mitglied der Geschäftsführung. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wird nun von der Person aus der Personalabteilung das Gespräch auf Ihren Lebenslauf gebracht und Sie werden gebeten, ein paar ausführliche Informationen abzugeben.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Einführung in die Problematik von Fehlbesetzungen und die Notwendigkeit einer strategischen Personalentwicklung zur Nutzung vorhandener Potenziale.
Auswirkungen in der Personalentwicklung: Erläuterung der Bedeutung von Kompetenzmethoden und Mitarbeiterförderung zur Optimierung der Unternehmensleistung.
Das probate Business Profiling minimiert Fehlinvestitionen in der Kandidatenauswahl als auch in der Personalentwicklung!: Vorstellung des Business Profiling als Werkzeug zur Verbesserung der Personalauswahl.
Einführung: Definition des Business Profiling als Instrument zur Validierung der Wahrnehmung im wirtschaftlichen Kontext.
Der Einsatz psychometrischer Tests im Business Profiling: Diskussion über die Validität und Akzeptanz von psychometrischen Testverfahren in Deutschland.
Wo kann das Business-Profiling eingesetzt werden?: Zusammenfassung der Anwendungsbereiche, insbesondere in Recruiting, Personalentwicklung und Change Management.
Grundsätzliche Vorteile des Business Profiling: Abschlussbetrachtung zum individuellen Nutzen des Verfahrens für die berufliche Orientierung.
Schlüsselwörter
Fehlbesetzung, Personalentwicklung, Business Profiling, Eignungsdiagnostik, psychometrische Tests, Personalauswahl, Mitarbeiterpotenzial, Recruiting, Kostenkalkulation, Führungsqualitäten, Kompetenzentwicklung, Personalkosten, Auswahlverfahren, Assessment Center, Unternehmenserfolg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Vermeidung von kostspieligen Fehlbesetzungen im Unternehmen durch den Einsatz systematischer Methoden wie dem Business Profiling.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Kostenanalyse von Fehlentscheidungen, der Anwendung eignungsdiagnostischer Testverfahren und der strategischen Personalentwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Personalentscheider für die psychologischen Mechanismen bei der Personalauswahl zu sensibilisieren und Instrumente aufzuzeigen, die Fehlbesetzungen reduzieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär zur Analyse genutzt?
Es werden betriebswirtschaftliche Kostenkalkulationen in Verbindung mit psychologischen Auswahlprinzipien und aktuellen Studienergebnissen verwendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Schwachstellen klassischer Bewerbungsverfahren und stellt den Nutzen von Business Profiling sowie psychometrischen Tests dar.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?
Zentrale Begriffe sind Fehlbesetzung, Business Profiling, Eignungsdiagnostik, Mitarbeiterpotenziale und Wirtschaftlichkeit.
Warum schneiden externe Kandidaten bei internen Besetzungen oft schlechter ab als erwartet?
Laut dem Text liegt dies oft an Fehleinschätzungen im Kontext, da die Person für eine spezifische neue Umgebung nicht mit denselben Kompetenzen wie in ihrer alten Umgebung agieren kann.
Inwiefern beeinflusst das „Matthäus-Prinzip“ die Personalauswahl?
Es führt dazu, dass bereits geförderte Kandidaten bevorzugt werden, ungeachtet ihrer tatsächlichen Eignung, während andere Talente vernachlässigt werden.
- Citation du texte
- Thomas Wehrs (Auteur), 2011, So werden Fehlbesetzungen vermieden!, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174669