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Wie hat Jesus seinen eigenen Tod verstanden?

Titre: Wie hat Jesus seinen eigenen Tod verstanden?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 14 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Marina Wilms (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Verständnis Jesu über seinen eigenen Tod.
Welche Rolle spielt seine Basieia-Verlündigung, also seine Verlündigung vom Reich Gottes dabei? Wie sieht das ureigene Basileia-Verständnis aus? Konnte Jesus mit seinem Gewaltsamen Tod rechnen? Und hat er seinem Tod Heilsbedeutsamkeit zugeschrieben? Und hat er seinen Tod als Sinnvoll zur Sprache gebracht und konnter er ihn als Sinnvoll verständlich machen?
All diese Fragen werden behandelt und bieten einen guten Überblick über das Todesverständnis Jesu.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Basileia-Verkündigung Jesu

2.1 Wann kam es zu Jesu „ureigenem“ Basileia-Verständnis?

2.2 Was bewirkte das Scheitern des Täufers bezüglich Jesu Basileia-Verständnisses?

2.3 Wie ging Jesus mit der „Erfolglosigkeit“ seiner Basileia-Verkündigung um?

Jesu Tod

3.1 Konnte Jesu mit der Möglichkeit eines gewaltsamen Todes rechnen?

3.2 Konnte Jesus seinen Tod Heilsbedeutsamkeit zuschreiben?

3.3 Konnte Jesus seinen erwarteten Tod als sinnvoll verständlich machen und ihn zur Sprache bringen?

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Selbstverständnis Jesu in Bezug auf seinen eigenen Tod und analysiert, inwieweit er diesen als integralen Bestandteil seines Sendungsauftrags und seiner Verkündigung der Königsherrschaft Gottes (Basileia) verstand. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob Jesus seine „Erfolglosigkeit“ und den absehbaren gewaltsamen Tod in den Kontext seiner Heilsbotschaft integrieren konnte.

  • Das ureigene Basileia-Verständnis Jesu und dessen Ursprünge
  • Die Auswirkungen des Scheiterns des Täufers Johannes auf Jesu Wirken
  • Die Kohärenz zwischen der Basileia-Verkündigung und dem Todesverständnis
  • Möglichkeiten der Sinnerfüllung und Heilsbedeutsamkeit des Todes
  • Diskurs um das „Geschick der Propheten“ und das „Leiden des Gerechten“

Auszug aus dem Buch

3.1 Konnte Jesu mit der Möglichkeit eines gewaltsamen Todes rechnen?

Jesus sah die Basileia als sein Geschick an und gab sich ganz der Verkündigung dieser hin. Dieses Engagement stieß jedoch schnell auf Ablehnung und wurde bedrängt. Schürmann beschreibt dieses Engagement als in zweifacher Weise gefährdet, von innen und von außen.

Durch das selbstbewusste Auftreten Jesu als „Offenbarer“ eckt er innerhalb des Judentums an allen Seiten an. Matthäus erzählt, wie Jesus am Sabbat einen Mann heilte und so den Hass der Pharisäer auf sich zog.

Aber auch außerhalb des Judentums wurde die Verkündigung Jesu zu einem gefährlichen Unterfangen. Besonders durch dem ihm nachfolgenden Jüngerkreis und der durch seine Verkündigung ausgelösten „Bewegung“, wurden auch die höheren Schichten, wie der Vasallenkönig Herodes Antipas auf Jesus aufmerksam.

Angesichts dieses Engagements konnte Jesus, wohl auch schon sehr früh, zumindest mit der Möglichkeit eines gewaltsamen Todes rechnen und wird dies auch getan haben.

Spätestens zum Zeitpunkt des letztens Mahls hielt er ihn für moralisch gewiss.

„ Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken (,) bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von neuen davon trinke im Reich meines Vaters.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Frage nach Jesu Todesverständnis ein und begründet die Notwendigkeit, dieses im Kontext seiner Reich-Gottes-Verkündigung zu betrachten.

Die Basileia-Verkündigung Jesu: Dieses Kapitel analysiert das Gottesreich-Verständnis Jesu, seine Einflüsse, seine Abgrenzung von zeitgenössischen Strömungen und die Bedeutung der „Abba“-Erfahrung.

2.1 Wann kam es zu Jesu „ureigenem“ Basileia-Verständnis?: Es wird untersucht, wie sich Jesu Verständnis in Nazareth formte und inwiefern es sich von apokalyptischen und zelotischen Einflüssen unterschied.

2.2 Was bewirkte das Scheitern des Täufers bezüglich Jesu Basileia-Verständnisses?: Dieses Kapitel beleuchtet, wie das Scheitern Johannes des Täufers Jesus dazu bewegte, eine eigene, neue Form der Heilsverkündigung zu wählen.

2.3 Wie ging Jesus mit der „Erfolglosigkeit“ seiner Basileia-Verkündigung um?: Es wird analysiert, wie Jesus die begrenzte Resonanz seiner Botschaft realistisch einschätzte und als Teil seines Geschicks akzeptierte.

Jesu Tod: Dieses Kapitel verknüpft das Basileia-Verständnis mit der theologischen Deutung des Todes Jesu als Heilsereignis.

3.1 Konnte Jesu mit der Möglichkeit eines gewaltsamen Todes rechnen?: Die Untersuchung zeigt auf, dass Jesus aufgrund seines öffentlichen Wirkens und der daraus resultierenden Konflikte früh mit seinem gewaltsamen Ende rechnen musste.

3.2 Konnte Jesus seinen Tod Heilsbedeutsamkeit zuschreiben?: Hier wird diskutiert, wie Jesus sein Todesgeschick durch seine „Abba“-Beziehung und seine Pro-Existenz als heilsbringenden Dienst interpretierte.

3.3 Konnte Jesus seinen erwarteten Tod als sinnvoll verständlich machen und ihn zur Sprache bringen?: Dieses Kapitel beschreibt, wie Jesus durch zeitgenössische Konzepte wie das „Leiden des Gerechten“ seinen Tod für die Jünger deutbar machte.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Jesus sein Leben und Sterben als eine kohärente Sendung verstand, die aus seinem Vertrauen zu Gott erwuchs.

Schlüsselwörter

Jesus, Tod, Basileia, Reich Gottes, Christologie, Heilsbedeutsamkeit, Abba-Erfahrung, Geschick, Glaube, Johannes der Täufer, Leiden, Pro-Existenz, Sühnetod, Verkündigung, Theologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Todesverständnis Jesu und fragt danach, ob und wie Jesus seinen gewaltsamen Tod als integralen Bestandteil seiner Sendung und Reich-Gottes-Verkündigung verstand.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören das Basileia-Verständnis Jesu, die Bedeutung der „Abba“-Erfahrung, die Auseinandersetzung mit der Erfolglosigkeit seiner Verkündigung sowie die biblische Interpretation des Leidens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis einer Kohärenz zwischen Jesu Leben als Verkündiger des Gottesreiches und seinem bewussten Umgang mit seinem absehbaren Todesgeschick.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theologisch-exegetischen Analyse, die insbesondere auf Arbeiten von Heinz Schürmann sowie biblischen Belegen (u.a. Markus- und Matthäusevangelium) aufbaut.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Basileia-Verständnisses und eine detaillierte Analyse, wie Jesus das Risiko eines gewaltsamen Todes frühzeitig erkannte und theologisch einordnete.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind „Basileia-Geschick“, „Abba-Erfahrung“, „Leiden des Gerechten“, „Heilsbedeutsamkeit“ und „Kohärenz der Sendung“.

Wie unterscheidet sich Jesu Basileia-Verständnis von den Vorstellungen der Zeloten?

Im Gegensatz zu den Zeloten, die eine politische und gewaltsame Errichtung des Reiches Gottes anstrebten, vertrat Jesus ein eschatologisch-transzendentes Verständnis, das keine irdisch-politische Herrschaft vorsah.

Inwieweit spielte die „Abba“-Erfahrung eine Rolle für das Todesverständnis?

Die „Abba“-Erfahrung ermöglichte Jesus eine Offenheit gegenüber den Schickungen Gottes, was ihm half, sein Todesgeschick nicht als Sinnlosigkeit, sondern als aktiven Dienst für andere und Gott zu deuten.

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Résumé des informations

Titre
Wie hat Jesus seinen eigenen Tod verstanden?
Université
University of Hildesheim  (Institut für katholische Theologie)
Cours
Christologie
Note
1,3
Auteur
Marina Wilms (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
14
N° de catalogue
V174680
ISBN (ebook)
9783640952540
ISBN (Livre)
9783640952199
Langue
allemand
mots-clé
Jesus Tod Christologie Basileia Verkündigung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marina Wilms (Auteur), 2009, Wie hat Jesus seinen eigenen Tod verstanden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174680
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Extrait de  14  pages
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