Diese Hausarbeit untersucht, wie das Big-Five-Persönlichkeitsmodell die Personalauswahl im Berufsfeld Software Design sinnvoll ergänzen kann. Ausgehend von einer fundierten Einordnung des Persönlichkeitsbegriffs widmet sich die Arbeit der Frage, welche Bedeutung Persönlichkeitsmerkmale und -tests im modernen Recruiting einnehmen.
Im Zentrum steht die detaillierte Vorstellung der Big-Five-Dimensionen sowie deren Übertragung auf die spezifischen beruflichen Anforderungen von Software Designer:innen. Unter Einbezug des Myers-Briggs Type Indicators als ergänzendem Modell wird herausgearbeitet, dass insbesondere hohe Ausprägungen von Offenheit und Gewissenhaftigkeit sowie ein niedriger Neurotizismus für diesen Beruf als vorteilhaft gelten, während Extraversion eine untergeordnete Rolle spielt.
Ein selbst entwickeltes Fallbeispiel veranschaulicht praxisnah den möglichen Einsatz des Big-Five-Tests im Recruiting-Prozess eines internationalen IT-Unternehmens. Abgerundet wird die Arbeit durch eine kritische Auseinandersetzung mit Vor- und Nachteilen des Modells, etwa hinsichtlich der Gefahr verfälschter Testergebnisse, kultureller Verzerrungen und der begrenzten Vorhersagekraft für spezifisches Arbeitsverhalten, sowie einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen im Bereich Persönlichkeitsdiagnostik im Arbeitskontext.
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- Vivianne Maaß (Autor), 2026, Persönlichkeitsdiagnostik im Recruiting. Das Big-Five-Modell in der Personalauswahl von Software-Designer:innen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1747358