Die vorliegende Arbeit versucht die Frage zu klären, warum sich junge Sportler für das Schwimmen entscheiden und nicht etwa andere Sportarten wählen, wie zum Beispiel das Fußballspiel. Anhand von eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen soll weiterhin geklärt werden, warum sie dann dabei bleiben, d.h. was sie motiviert diesen Sport weiter zu betreiben.
Inhaltsverzeichnis
1.) Einleitung
2.) Die Fragestellung
3.) Was ist Motivation
4.) Warum beginnt jemand das Schwimmen als Sport zu betreiben?
5.) Warum bleibt er dabei?
5.1.) Grundschulalter
5.2.) Adoleszenz
5.3.) Erwachsene
6.) Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen und sozialen Beweggründe, warum junge Sportler sich für das Schwimmen entscheiden und welche Faktoren sie langfristig motivieren, diesen Sport auszuüben. Dabei wird der Fokus auf die altersabhängige Entwicklung der Motivationsstruktur gelegt, wobei Erkenntnisse aus dem eigenen sportlichen Hintergrund im Fußball komparativ einfließen.
- Analyse der Beweggründe für den Beginn des Schwimmsports.
- Untersuchung der Motivationsfaktoren im Grundschulalter, in der Adoleszenz und bei Erwachsenen.
- Bedeutung sozialer Faktoren wie Vereinszugehörigkeit und Gruppendynamik.
- Rolle der Leistungsentwicklung und Selbstbestätigung für die langfristige Bindung.
- Einfluss der elterlichen Unterstützung für das sportliche Engagement.
Auszug aus dem Buch
4.) Warum beginnt jemand das Schwimmen als Sport zu betreiben?
Auf die erste Frage, warum beginnt jemand das Schwimmen, könnte man leicht antworten, dass junge Schwimmer von ihren Eltern, beziehungsweise durch die Schule zum Schwimmen gezwungen werden. Diese Antwort ist allerdings nicht befriedigend und vermutlich auch nur in den wenigsten Fällen ausreichend.
Vermutlich nimmt das Schulschwimmen, oft auch als Seepferdchenschwimmen bezeichnet eine entscheidende Rolle ein. Als ein wichtiger Lerninhalt des schulischen Sportunterrichts (vgl. Giehrl & Hahn, 2002, S.9) stellt diese Form des Schwimmens den ersten Kontakt des jungen Schwimmers mit dem Thema dar. Zwar versuchen Eltern ihren Kindern oft bereits vor dem Schulschwimmen das Schwimmen beizubringen, dies geschieht dann aber im kleinen familiären Kreis (Abb.: 1.1).
Mit dem Schulschwimmen allerdings sind erste Gruppenerfahrungen und teilweise auch ein gewisser Ausflugscharakter verbunden, da das Schwimmen selten in unmittelbarer Nähe zur Schule stattfindet. Man bewegt sich in der Gruppe, unter Freunden erlernt man neue, interessante Fertigkeiten, hat zusammen Spaß am Lernen und erfährt erste positive Erfahrungen in diesem sozialen Umfeld. Die Angst vor dem Wasser wird überwunden, die ersten Erfolge motivieren den jungen Schwimmer und das Interesse wird geweckt.
Zusammenfassung der Kapitel
1.) Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation des Autors für das Thema, ausgehend von Erfahrungen im Fußball und Schwimmsport.
2.) Die Fragestellung: Definition der zentralen Fragen nach dem Beginn des Schwimmsports und der Motivation zum langfristigen Verbleib.
3.) Was ist Motivation: Theoretische Herleitung des Motivationsbegriffs anhand sportwissenschaftlicher Definitionen und allgemeiner Beweggründe.
4.) Warum beginnt jemand das Schwimmen als Sport zu betreiben?: Untersuchung der Einstiegsfaktoren wie Schulschwimmen, soziales Umfeld und elterlicher Einfluss.
5.) Warum bleibt er dabei?: Detaillierte Analyse der Motivationsvariablen unterteilt in die Lebensphasen Grundschulalter, Adoleszenz und Erwachsenenalter.
6.) Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse und Reflexion der Parallelen zum Fußballsport sowie der essenziellen Rolle der Eltern.
Schlüsselwörter
Motivation, Schwimmsport, Leistungsentwicklung, Sozialisation, Jugendsport, Vereinsleben, Trainingsmethoden, Körpererfahrung, Wettkampfgedanke, Leistungssteigerung, Selbstbestätigung, Sportpsychologie, Elterliche Unterstützung, Adoleszenz, Sportliche Betätigung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Beweggründe, warum Menschen mit dem Schwimmsport beginnen und welche psychologischen sowie sozialen Faktoren sie dazu motivieren, langfristig bei diesem Sport zu bleiben.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen umfassen die Einstiegsmotive in den Schwimmsport, die Bedeutung sozialer Integration, die Rolle der Leistungsentwicklung sowie die Veränderungen der Motivationsstruktur über verschiedene Lebensabschnitte hinweg.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die spezifische „Schwimm-Motivation“ zu ergründen und dabei Parallelen und Unterschiede zum Breitensport, insbesondere zum Fußball, aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus fachwissenschaftlicher Literatur und der Analyse eigener Erfahrungen sowie Beobachtungen im sportlichen Kontext.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Einstiegsphase ins Schwimmen und eine detaillierte Differenzierung der Motivation nach Altersgruppen: Grundschulalter, Adoleszenz und Erwachsenenalter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Motivation, Leistungsentwicklung, Sozialisation, Jugendsport und Sportpsychologie geprägt.
Wie unterscheidet sich die Motivation in der Pubertät gegenüber dem Grundschulalter?
Während im Grundschulalter der Spieltrieb und das soziale Umfeld dominieren, treten in der Adoleszenz vermehrt Selbsterfahrung, Körperbewusstsein und der Wunsch nach Prestige sowie Leistung in den Vordergrund.
Welche Rolle spielen Eltern für den langfristigen Erfolg im Schwimmsport?
Der Autor betont, dass ohne die logistische, emotionale und finanzielle Unterstützung durch die Eltern ein langfristig leistungsorientiertes Ausüben des Schwimmsports kaum möglich ist.
Warum wird in der Schlussbetrachtung ein Vergleich zum Fußball gezogen?
Der Vergleich dient dazu, die im Schwimmsport gemachten Erfahrungen zu spiegeln, da der Autor selbst eine Vergangenheit im Fußballsport hat und so allgemeingültige Parallelen zur sportlichen Motivation besser identifizieren kann.
- Citation du texte
- Oliver Wild (Auteur), 2008, Motivation zum Schwimmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174844