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Luthers "Sermon von den guten Werken"

Title: Luthers "Sermon von den guten Werken"

Essay , 2010 , 13 Pages , Grade: 13

Autor:in: Linda Lau (Author)

Theology - Systematic Theology
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Summary Excerpt Details

„Das erste und höchste, alleredelste gute Werk ist der Glaube an Christus [...]“ (S.54) . So schreibt es Martin Luther 1520 in seinem Sermon von den guten Werken. Der Sermon setzt die christlichen zehn Gebote in Beziehung zu Luthers Definition von einem rechten Werk. Wann ist ein Werk ein gutes Werk? Wozu dienen guten Werke und was vermögen sie nicht? Dies alles sind Fragen, die Luther im besagten Sermon erörtert. Der zentrale Punkt bleibt jedoch immer der Glaube selbst, der nach Luther der Grund und die notwendige Voraussetzung für alles ethische Verhalten und damit auch für das Tun von guten Werken ist.
Im Folgenden untersuche und analysiere ich den Sermon von den guten Werken nach werkbiographischen Gesichtspunkten. Nach einer kurzen Darstellung der wichtigsten biographischen Aspekte werde ich den Sermon zunächst in Luthers allgemeines literarisches Schaffen einordnen. Den Schwerpunkt lege ich dabei auf das Zentrum der 1520er Schriften. Anschließend werde ich auf Luthers Auseinandersetzung mit der römischen Kirche, den Anlass des Sermons und Luthers Auffassung von Rechtfertigung und Glauben - als das höchste gute Werk - genauer eingehen. Im zweiten Teil folgt die Beschreibung der inhaltlichen Struktur des Sermons. Dabei werde ich Luthers Hauptthesen herausstellen, interpretieren und diese zu seinen allgemeinen Glaubensauffassungen in Beziehung setzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgeschichte: Biographische Aspekte

2.1. Einordnung in das literarische Schaffen

2.2. Luthers Konflikt mit der römischen Kirche

2.3. Anlass des Sermons

2.4. Luthers Auffassung von Rechtfertigung

3. Inhaltliche Struktur des Sermons

3.1. Interpretation der Hauptthesen der „Ersten Tafel Moses“

3.1.1. Vom ersten Gebot

3.1.2. Vom zweiten guten Werk

3.1.3. Vom dritten Gebot

3.2. Interpretation der Hauptthesen der „Zweiten Tafel Moses“

3.2.1. Über das vierte Gebot

3.2.2. Über das fünfte bis zehnte Gebot

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Martin Luthers Schrift „Sermon von den guten Werken“ aus dem Jahr 1520 unter werkbiografischen Gesichtspunkten. Das primäre Ziel ist es, Luthers Verständnis von „guten Werken“ in Beziehung zu seiner zentralen Rechtfertigungslehre zu setzen und zu analysieren, wie er dabei die christlichen Gebote interpretiert.

  • Die Einordnung des Sermons in den historischen und theologischen Kontext der 1520er Jahre.
  • Die Analyse von Luthers Konflikt mit der römischen Kirche und der Ablasslehre.
  • Die Untersuchung der Definition des Glaubens als „höchstes gutes Werk“.
  • Die strukturierte Interpretation der Auslegungen zu den Geboten der Ersten und Zweiten Tafel Moses.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Das erste und höchste, alleredelste gute Werk ist der Glaube an Christus [...]“ (S.54)1. So schreibt es Martin Luther 1520 in seinem Sermon von den guten Werken. Der Sermon setzt die christlichen zehn Gebote in Beziehung zu Luthers Definition von einem rechten Werk. Wann ist ein Werk ein gutes Werk? Wozu dienen guten Werke und was vermögen sie nicht? Dies alles sind Fragen, die Luther im besagten Sermon erörtert. Der zentrale Punkt bleibt jedoch immer der Glaube selbst, der nach Luther der Grund und die notwendige Voraussetzung für alles ethische Verhalten und damit auch für das Tun von guten Werken ist.

Im Folgenden untersuche und analysiere ich den Sermon von den guten Werken nach werkbiographischen Gesichtspunkten. Nach einer kurzen Darstellung der wichtigsten biographischen Aspekte werde ich den Sermon zunächst in Luthers allgemeines literarisches Schaffen einordnen. Den Schwerpunkt lege ich dabei auf das Zentrum der 1520er Schriften. Anschließend werde ich auf Luthers Auseinandersetzung mit der römischen Kirche, den Anlass des Sermons und Luthers Auffassung von Rechtfertigung und Glauben - als das höchste gute Werk - genauer eingehen. Im zweiten Teil folgt die Beschreibung der inhaltlichen Struktur des Sermons. Dabei werde ich Luthers Hauptthesen herausstellen, interpretieren und diese zu seinen allgemeinen Glaubensauffassungen in Beziehung setzen.

Als Quelle verwende ich die Textausgabe „Martin Luther: Die reformatorischen Grundschriften. Gottes Werke und Menschenwerke. Band 1, neu übertragende und kommentierte Ausgabe von Horst Beintker, München 1983, S.49-184.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der Untersuchung und definiert den methodischen Ansatz und die verwendete Quellengrundlage.

2. Vorgeschichte: Biographische Aspekte: Dieses Kapitel beleuchtet Luthers biographische Hintergründe, seine Einordnung in das literarische Schaffen sowie den theologischen Konflikt mit der römischen Kirche und seine Auffassung von Rechtfertigung.

3. Inhaltliche Struktur des Sermons: Hier erfolgt eine detaillierte Exegese der von Luther behandelten Gebote der Ersten und Zweiten Tafel Moses, wobei der Fokus auf dem rechten Handeln aus dem Glauben liegt.

4. Schluss: Der Schlussteil fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Analyse zusammen und betont nochmals die Priorität des Glaubens gegenüber dem bloßen Tun von Werken im lutherischen Denken.

Schlüsselwörter

Martin Luther, Sermon von den guten Werken, Rechtfertigung, Glaube, Reformation, Christliche Gebote, Werkgerechtigkeit, Theologie, 1520, Christliche Ethik, Römische Kirche, Erstes Gebot, Heilsgewissheit, Reformatorische Schriften, Gottesdienst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer werkbiografischen Analyse von Martin Luthers Schrift „Sermon von den guten Werken“ aus dem Jahr 1520.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen gehören Luthers Verständnis von Rechtfertigung, das Verhältnis von Glauben zu „guten Werken“ und die Interpretation der Zehn Gebote.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, darzulegen, wie Luther gute Werke definiert und warum für ihn der Glaube an Christus die notwendige Voraussetzung für alles ethische Handeln darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird hier verwendet?

Es wird eine werkbiografische Untersuchung und Analyse der Primärquelle vorgenommen, wobei die Aussagen des Textes in den historischen Kontext der Reformation eingeordnet werden.

Was wird im Hauptteil des Werkes behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historisch-biografische Aufarbeitung und eine systematische inhaltliche Strukturierung des Sermons anhand der Gebote der Ersten und Zweiten Tafel Moses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Martin Luther, Rechtfertigung, Glaube, Werkgerechtigkeit und Reformation bestimmt.

Wie unterscheidet Luther laut der Arbeit zwischen guten und schlechten Werken?

Für Luther sind Werke nur dann „gut“, wenn sie aus einem festen Glauben und Vertrauen auf Christus geschehen; Werke ohne diesen Glaubensbezug betrachtet er als wertlos oder als bloße „Werkgerechtigkeit“.

Welche Bedeutung kommt der weltlichen Obrigkeit im vierten Gebot zu?

Luther betont die Notwendigkeit von Gehorsam gegenüber der Obrigkeit, unterscheidet jedoch zwischen der weltlichen Macht, die für äußere Ordnung sorgt, und der geistlichen Sphäre, die den Glauben betrifft.

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Details

Title
Luthers "Sermon von den guten Werken"
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
13
Author
Linda Lau (Author)
Publication Year
2010
Pages
13
Catalog Number
V174971
ISBN (eBook)
9783640957408
ISBN (Book)
9783640957668
Language
German
Tags
luthers sermon werken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Linda Lau (Author), 2010, Luthers "Sermon von den guten Werken", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174971
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