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Die handels- und steuerbilanzielle Behandlung von Stock Options und Aktienzusagen

Titre: Die handels- und steuerbilanzielle Behandlung von Stock Options und Aktienzusagen

Mémoire (de fin d'études) , 2001 , 94 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Tobias Papenbrock (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
"Nach Auskunft der Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft e. V. (AGP) bieten rd. 250 Unternehmen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der Mitarbeiterbeteiligung in Form von Aktienoptionen an. Die Zahl dürfte in den nächsten Monaten auf rd. 300 Unternehmen steigen, da in vielen Unternehmen die Möglichkeit der Einräumung von Aktienoptionen für ihre Mitarbeiter geprüft wird." Diese Aussage der deutschen Bundesregierung betont, daß viele Unternehmen ihren Mitarbeitern einen Teil deren Gesamtvergütung in Aktienoptionen auszahlen. So hat beispielsweise die Daimler-Chrysler AG im April letzten Jahres ein SOP im Wert von mehr als 600 Mio. DM allein für ihren Vorstand aufgelegt, deren Zuteilung sich bis jetzt nur aufgrund des rapiden Kursverfalls verzögert hat. Insbesondere Unternehmen der Internet-, Techno-logie-, Medien- und Telekommunikationsbranche setzen dieses Entlohnungsin-strument ein. Dabei nutzen ca. 200 Unternehmen des Neuen Marktes, aber auch ca. 50 Unternehmen, "die größtenteils im Deutschen Aktienindex (DAX) notiert sind" , diese in der Bundesrepublik Deutschland immer wichtiger werdende wertorientierte Vergütungsform. Für die Entscheidungsfindung der Unternehmen über eine Entlohnung in Form von SOP oder AZP ist von besonderer Relevanz, welche Auswirkungen diese Entlohnungsvariante sowohl in der Handels- wie auch in der Steuerbilanz nach sich zieht. Während auf internationaler Ebene bereits diverse Regelungen für die bilanzielle Behandlung von SOP und AZP existieren, herrscht diesbezüglich im deutschen Rechtswesen noch weitgehend Unklarheit. Die Brisanz dieser Thematik zeigt sich im Ausland u. a. in einer Untersuchung der Wirtschaftprüfungsgesellschaft Co-opers & Lybrand, New York, die ergab, daß bei einer vollen aufwandswirksamen Berücksichtigung der SOP bzw. AZP Wachstumsfirmen mit einer durchschnittlichen Gewinnminderung von 31 Prozent rechnen müssen. In etablierten Unternehmen würde sich diese nur mit ca. 4 Prozent niederschlagen. Aber auch in Deutschland ist die Aktualität dieser Problematik greifbar, wie das Beispiel der Brokat AG demonstriert.
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 BEGRIFFSDEFINITIONEN UND BEGRIFFSABGRENZUNGEN

2.1 Optionen

2.1.1 Rechtliche Verhältnisse und Risiken

2.1.1.1 Stillhalter

2.1.1.2 Optionsberechtigter

2.1.2 Bewertung von Optionen

2.1.3 Basiswerte von SOP und AZP

2.2 SOP und AZP

2.3 Ausprägungen von SOP

2.3.1 Typen

2.3.1.1 Reale SOP

2.3.1.2 Deferred SOP

2.3.1.3 Virtuelle SOP

2.3.2 Die relevanten Zeitpunkte

3 INTERNATIONALE RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS

3.1 Regelungen nach US-GAAP

3.2 Regelungen nach IAS

3.3 Exkurs: Das Positionspapier des DRSC

3.3.1 Geschichte und Aufbau des DRSC

3.3.2 Positionspapier der Arbeitsgruppe Stock Options des DSR

3.3.2.1 Gegenstand und Geltungsbereich

3.3.2.2 Behandlung der Gewährung verbilligter Aktien

3.3.2.3 Behandlung bei Vereinbarung eines Barausgleiches

3.3.2.4 Sonstige Regelungen

3.3.2.4.1 Kombinationen aus vorhergehenden Formen

3.3.2.4.2 Anhangsangaben

4 DIE BILANZIELLE BEHANDLUNG NACH DEUTSCHEM HANDELSRECHT

4.1 Zielsetzung der Bilanzierungsregeln des deutschen Handelsrechts und den GOB

4.2 Ökonomische Analyse der Gewährung von SOP und AZP

4.3 Regelungen zur Behandlung herkömmlicher Optionsrechte

4.4 Der Konflikt im deutschen Handelsrecht in bezug auf SOP

4.4.1 Bilanzansatzmöglichkeiten bei Präferenz der Informationsfunktion des Jahresabschlusses

4.4.2 Ansatzdiskussion bei Präferenz der GOB

4.5 Regelungen für die bilanzielle Behandlung von SOP und AZP

4.5.1 Reale SOP und AZP

4.5.1.1 Möglichkeiten des Bilanzansatzes bei Gewährung

4.5.1.1.1 Einlage durch die Altaktionäre

4.5.1.1.2 Einlage durch die Mitarbeiter

4.5.1.1.3 Erfassung in Aufwand und Kapitalrücklage

4.5.1.1.4 Die juristische Sichtweise

4.5.1.2 Bilanzierung der Verpflichtung und deren Erfüllung

4.5.1.3 Bilanzierung des Risikos und der Sicherungsgeschäfte

4.5.2 Deferred SOP und AZP

4.5.3 Virtuelle SOP und AZP

4.5.3.1 Bilanzansatz

4.5.3.2 Bewertung und Bilanzierung der Verpflichtung

4.5.3.3 Bilanzierung des Risikos und der Sicherungsgeschäfte

5 DIE BILANZIELLE BEHANDLUNG IM DEUTSCHEN STEUERRECHT

5.1 Zielsetzung des deutschen Steuerrechts

5.2 Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz

5.3 Steuerbilanzielle Behandlung

5.3.1 Reale SOP und AZP

5.3.1.1 Bilanzansatz- und Bewertungsmöglichkeiten bei der Gewährung

5.3.1.1.1 Der erweiterte Einlagenbegriff des Steuerrechts

5.3.1.1.2 Einlage durch die Altgesellschafter

5.3.1.1.3 Einlage durch den Mitarbeiter

5.3.1.1.4 Generelle Erfassung aufgrund der Zielsetzung des Steuerrechts

5.3.1.1.5 Erfassung in der Kapitalrücklage

5.3.1.2 Abbildung der Verpflichtung und des Risikos

5.3.2 Deferred Options und AZP

5.3.3 Virtuelle SOP und AZP

5.3.3.1 Bilanzansatz und Bewertung

5.3.3.2 Bilanzierung des Risikos und der Sicherungsgeschäfte

5.4 Einflüße durch aktuelle Gesetzesänderungen

6 THESENFÖRMIGE ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die bilanzielle Behandlung von Stock-Option-Plänen (SOP) und Aktienzusageprogrammen (AZP) in der Handels- und Steuerbilanz. Ziel ist es, den erheblichen Klärungsbedarf bei der Abbildung dieser Vergütungsinstrumente zu adressieren, da insbesondere im deutschen Rechtswesen noch Unklarheiten über deren handels- und steuerrechtliche Erfassung bestehen.

  • Grundlagen zu Optionen, SOP und AZP sowie deren Ausprägungen
  • Analyse internationaler Rechnungslegungsstandards (US-GAAP, IAS)
  • Untersuchung der handelsrechtlichen Bilanzierung unter Berücksichtigung der GOB
  • Analyse der steuerbilanziellen Behandlung unter Einbezug des Maßgeblichkeitsprinzips

Auszug aus dem Buch

1.1 PROBLEMSTELLUNG

"Nach Auskunft der Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft e. V. (AGP) bieten rd. 250 Unternehmen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit der Mitarbeiterbeteiligung in Form von Aktienoptionen an. Die Zahl dürfte in den nächsten Monaten auf rd. 300 Unternehmen steigen, da in vielen Unternehmen die Möglichkeit der Einräumung von Aktienoptionen für ihre Mitarbeiter geprüft wird." Diese Aussage der deutschen Bundesregierung betont, daß viele Unternehmen ihren Mitarbeitern einen Teil deren Gesamtvergütung in Aktienoptionen auszahlen. So hat beispielsweise die Daimler-Chrysler AG im April letzten Jahres ein SOP im Wert von mehr als 600 Mio. DM allein für ihren Vorstand aufgelegt, deren Zuteilung sich bis jetzt nur aufgrund des rapiden Kursverfalls verzögert hat. Insbesondere Unternehmen der Internet-, Technologie-, Medien- und Telekommunikationsbranche setzen dieses Entlohnungsinstrument ein. Dabei nutzen ca. 200 Unternehmen des Neuen Marktes, aber auch ca. 50 Unternehmen, "die größtenteils im Deutschen Aktienindex (DAX) notiert sind", diese in der Bundesrepublik Deutschland immer wichtiger werdende wertorientierte Vergütungsform. Für die Entscheidungsfindung der Unternehmen über eine Entlohnung in Form von SOP oder AZP ist von besonderer Relevanz, welche Auswirkungen diese Entlohnungsvariante sowohl in der Handels- wie auch in der Steuerbilanz nach sich zieht.

Die einer Auflegung von SOP bzw. AZP zugrunde liegende Intention besteht in dem Versuch, den Prinzipal-Agent-Konflikt, der zwischen den Eigentümern des Unternehmens und dem Management existiert, abzuschwächen. Unter dieser Prämisse ist ein SOP bzw. AZP nur dann optimal, wenn der Agent sowohl am Erfolg des Unternehmens profitiert, als auch im Falle des Verlustes Einkommenseinbußen hinnehmen muß. In der Praxis ist gerade diese Optimalitätsbedingung jedoch meist nicht erfüllt, wie das Beispiel der Brokat AG zeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Problematik und des Gangs der Untersuchung zur bilanziellen Behandlung von SOP und AZP.

2 BEGRIFFSDEFINITIONEN UND BEGRIFFSABGRENZUNGEN: Definition grundlegender Begriffe sowie Klassifizierung verschiedener SOP-Typen und relevanter Zeitpunkte.

3 INTERNATIONALE RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS: Analyse internationaler Regelungen wie US-GAAP und IAS sowie des Positionspapiers des DRSC.

4 DIE BILANZIELLE BEHANDLUNG NACH DEUTSCHEM HANDELSRECHT: Diskussion über den Ansatz von SOP im Kontext der GOB, inklusive ökonomischer Analyse.

5 DIE BILANZIELLE BEHANDLUNG IM DEUTSCHEN STEUERRECHT: Untersuchung der steuerbilanziellen Behandlung unter Berücksichtigung der Maßgeblichkeit und spezifischer Einlagenbegriffe.

6 THESENFÖRMIGE ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Thesen zu den Ergebnissen der handels- und steuerrechtlichen Untersuchung.

Schlüsselwörter

Stock-Option-Plan, SOP, Aktienzusageprogramm, AZP, Bilanzierung, Handelsbilanz, Steuerbilanz, GOB, Maßgeblichkeitsprinzip, Personalaufwand, Kapitalrücklage, Optionen, Aktienoptionen, Mitarbeiterbeteiligung, Rückstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der bilanziellen Behandlung von aktienkursorientierten Vergütungsprogrammen (SOP und AZP) für Mitarbeiter in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die handelsrechtliche und steuerbilanzielle Behandlung dieser Programme, den Vergleich mit internationalen Standards sowie die ökonomischen Motive hinter der Einführung solcher Vergütungssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den erheblichen Klärungsbedarf bei der Abbildung von SOP und AZP zu untersuchen und aufzuzeigen, wie diese Programme in der Handels- und Steuerbilanz erfasst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine systematische rechtliche und ökonomische Untersuchung der bilanziellen Ausgestaltungsmöglichkeiten unter Einbezug aktueller Gesetzeslagen und Standards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definitionen, internationale Standards, die handelsrechtliche Problematik inklusive Konflikten mit den GOB sowie die spezifische steuerrechtliche Bilanzierung der verschiedenen SOP-Typen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind SOP, AZP, Handelsbilanz, Steuerbilanz, GOB, Maßgeblichkeitsprinzip, Personalaufwand, Kapitalrücklage und Rückstellung.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung der verschiedenen SOP-Typen?

Unterschiede ergeben sich vor allem durch die Art der Verpflichtung für das Unternehmen: Während reale SOP effektive Lieferungsverpflichtungen beinhalten, führen virtuelle SOP (SAR) zu Barauszahlungen.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung bezüglich des Ansatzes?

Es kann keine allgemein gültige Regelung ermittelt werden; vielmehr hängt die bilanzielle Erfassung stark von der konkreten Ausgestaltung des Programms und der präferierten Bilanzierungsfunktion ab.

Fin de l'extrait de 94 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die handels- und steuerbilanzielle Behandlung von Stock Options und Aktienzusagen
Université
University of Marburg  (Allgemeine BWL und betriebliche Steuerlehre)
Note
1,7
Auteur
Tobias Papenbrock (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
94
N° de catalogue
V175
ISBN (ebook)
9783638101288
Langue
allemand
mots-clé
Steuern Stock options Aktienzusagen Steuerbilanz Handelsbilanz DRSC IAS US-GAAP
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tobias Papenbrock (Auteur), 2001, Die handels- und steuerbilanzielle Behandlung von Stock Options und Aktienzusagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175
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Extrait de  94  pages
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