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Rückkauf eigener Anteile als Instrument der Steuerplanung

Titre: Rückkauf eigener Anteile als Instrument der Steuerplanung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 32 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Marcel Lange (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

In § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ist der aktienrechtliche Rückkauf normiert, der durch einen Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung zu beschließen ist. Die entsprechende Möglichkeit für Kapitalgesellschaften in Rechtsform der GmbH findet sich im § 33 GmbHG. Steuerrechtlich ist die Beurteilung durch die Finanzverwaltung derzeit offen. Es ist davon auszugehen, dass sie sich der h. M. anschließt und auf Ebene der KapG dem Maßgeblichkeitsprinzip entsprechend auch steuerlich eine neutrale Kapitalmaßnahme sieht, deren Gewinn oder Verlust aus der Veräußerung eigener Anteile steuerlich außer Ansatz bleiben. [...]
Bei den Kapitalwertmodellen zeigt sich, dass auch steuerliche Gründe für einen Anteilsrückkauf als Alternative zur Gewinnausschüttung sprechen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen

2.1. Rückkauf im Rahmen des Aktiengesetzes

2.2. Rückkauf im Rahmen des GmbH-Gesetzes

3. Handelsrechtliche Bilanzierung

4. Steuerrechtliche Behandlung

4.1. Ebene der Kapitalgesellschaft

4.1.1. Bisherige Rechtslage

4.1.2. Steuerliche Behandlung als Kapitalmaßnahme

4.1.3. Darstellung als Anschaffungs- und Veräußerungsgeschäft

4.2. Ebene der Anteilseigner

4.2.1. Ertragssteuerliches Veräußerungsgeschäft

4.2.2. Erwerb eigener Anteile mittels Teilliquidation

4.2.3. Vorliegen verdeckter Gewinnauschüttungen

5. Gestaltungsansätze

5.1. Anteilsrückkauf als alternative Gewinnausschüttung

5.2. Einfluss unterschiedlicher Steuersätze

5.3. Zwischenergebnis

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die steuerliche Planung durch den Rückkauf eigener Anteile als alternative Form der Gewinnausschüttung und prüft deren Vorteilhaftigkeit im Vergleich zu Barausschüttungen oder Thesaurierungen unter Berücksichtigung der aktuellen handels- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen.

  • Gesellschaftsrechtliche Grundlagen für Aktiengesellschaften und GmbHs
  • Handelsrechtliche Bilanzierung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
  • Steuerliche Einordnung auf Ebene der Kapitalgesellschaft und der Anteilseigner
  • Investitionsrechnung zur Ermittlung der Vorteilhaftigkeit mittels Kapitalwertmethode
  • Analyse des Einflusses verschiedener persönlicher Einkommensteuersätze

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In Deutschland bilden Aktienrückkauf-Programme bisher die Ausnahme, obwohl eine große Mehrheit der dreißig im DAX notierten Aktiengesellschaften eine entsprechende Ermächtigung ihrer Hauptversammlung besitzt. Vor allem bei amerikanischen Kapitalgesellschaften sind Aktienrückkäufe beliebt. So kündigte jüngst u. a. der amerikanische Halbleiterhersteller Intel Corp. einen Rückkauf eigener Anteile i. H. v. weiteren zehn Milliarden US-Dollar an.

Es stell sich somit die Frage, ob diese alternative Form der Gewinnausschüttung nicht nur auf einer nicht vorhandenen, besseren Anlagemöglichkeit der überschüssigen Liquidität in den Unternehmen oder einer möglichen Kurspflege beruht, sondern auch steuerliche Gründe für den Erwerb eigener Anteile existieren und demnach ebenfalls für Kapitalgesellschaften in Rechtsform der GmbH interessant sind.

Die Möglichkeit des Erwerbs begründet sich im Aktien- bzw. GmbH-Gesetz, dessen Grundzüge zu Beginn kurz erläutert werden. Darauf folgen die handelsrechtlichen Bedingungen zum Erwerb eigener Anteile, die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) neu geregelt worden sind. Die steuerliche Einordnung ist nun durch die Aufhebung des BMF-Schreibens vom 02.12.1998 – auch rückwirkend für alle offenen Fälle – ungeklärt. Da der Erwerb eigener Anteile als ein Anschaffungs- und Veräußerungsgeschäft, aber auch als eine wirtschaftliche Kapitalmaßnahme verstanden werden kann, bleibt die steuerliche Behandlung aufgrund dieser „Doppelnatur“ weiterhin umstritten.

Abschließend wird – auf Grundlage eines vereinfachten Standardmodells mit dem Kapitalwert als Entscheidungskriterium – die Vorteilhaftigkeit des Rückkaufs eigener Anteil im Vergleich zur alternativen Ausschüttung oder vollständigen Gewinn thesaurierung untersucht. Ebenso erfolgt eine Beurteilung über den Einfluss unterschiedlicher persönlicher Einkommensteuersätze auf das Ergebnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Aktienrückkäufen und formuliert die zentrale Fragestellung hinsichtlich steuerlicher Gestaltungsspielräume bei der Gewinnverwendung.

2. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Voraussetzungen für den Anteilserwerb gemäß Aktiengesetz und GmbH-Gesetz, insbesondere im Hinblick auf Erwerbsgründe und Erwerbsobergrenzen.

3. Handelsrechtliche Bilanzierung: Hier wird die handelsrechtliche Darstellung eigener Anteile nach Inkrafttreten des BilMoG als Passivposten vor dem gezeichneten Kapital dargestellt.

4. Steuerrechtliche Behandlung: Das Kapitel analysiert die komplexe steuerliche Einordnung auf Ebene der Gesellschaft sowie der Anteilseigner und diskutiert die strittige „Doppelnatur“ des Anteilserwerbs.

5. Gestaltungsansätze: Basierend auf einem dynamischen Investitionsmodell wird die Vorteilhaftigkeit des Anteilsrückkaufs gegenüber anderen Gewinnverwendungsformen wie Barausschüttung oder Thesaurierung quantitativ geprüft.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die zentralen Erkenntnisse der vorangegangenen Kapitel zusammen und betont die Eignung des Anteilsrückkaufs als Instrument der steuerlichen Planung.

Schlüsselwörter

Aktienrückkauf, GmbH, BilMoG, Steuerplanung, Gewinnausschüttung, Kapitalmaßnahme, Kapitalwertmethode, Thesaurierung, Anteilseigner, Verdeckte Gewinnausschüttung, Abgeltungsteuer, Teileinkünfteverfahren, Steuerrecht, Gesellschaftsrecht, Investitionsrechnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Rückkauf eigener Anteile durch Kapitalgesellschaften als eine Form der Gewinnverwendung, die insbesondere unter steuerlichen Aspekten im Vergleich zur Barausschüttung oder Thesaurierung betrachtet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die gesellschaftsrechtlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen, die handelsrechtliche Bilanzierung nach BilMoG sowie die steuerliche Behandlung des Erwerbs bei Kapitalgesellschaften und deren Anteilseignern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die steuerliche Vorteilhaftigkeit von Anteilsrückkäufen gegenüber alternativen Gewinnverwendungsmöglichkeiten auf Basis der Kapitalwertmethode zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine rechtliche Analyse der einschlägigen Gesetzestexte mit einer quantitativen Investitionsrechnung in Form eines Endwertmodells, um die ökonomischen Konsequenzen zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen, eine Bilanzierungsanalyse sowie eine detaillierte steuerliche und betriebswirtschaftliche Bewertung der Gestaltungsansätze anhand von Kapitalwertmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Anteilsrückkauf, Steuerplanung, BilMoG, Kapitalwertmethode, Thesaurierung und Abgeltungsteuer.

Wie wirkt sich der Rückkauf auf die Dividenden aus?

Da eigene Anteile, die von der Gesellschaft gehalten werden, keine Dividendenansprüche besitzen, erhöht sich im Zuge des Rückkaufs die Dividende für die restlichen, sich im Umlauf befindlichen Anteile.

Warum ist die steuerliche Einordnung derzeit als strittig zu betrachten?

Durch die Aufhebung eines zentralen BMF-Schreibens im Jahr 2010 ist die steuerliche Beurteilung des Anteilsrückkaufs derzeit unsicher, da eine klare gesetzliche Regelung zur steuerlichen Behandlung dieser „Doppelnatur“ (Anschaffungsgeschäft vs. Kapitalmaßnahme) fehlt.

Hängt die Vorteilhaftigkeit stark vom Steuersatz ab?

Die Analyse zeigt, dass zwar mit sinkenden Steuersätzen die absoluten Kapitalwerte steigen, der Rückkauf jedoch unabhängig vom persönlichen Einkommensteuersatz der Anteilseigner der Barausschüttung vorzuziehen ist.

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Résumé des informations

Titre
Rückkauf eigener Anteile als Instrument der Steuerplanung
Université
University of Mannheim
Note
2,0
Auteur
Marcel Lange (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
32
N° de catalogue
V175017
ISBN (ebook)
9783640958108
ISBN (Livre)
9783640958429
Langue
allemand
mots-clé
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Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marcel Lange (Auteur), 2011, Rückkauf eigener Anteile als Instrument der Steuerplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175017
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Extrait de  32  pages
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