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Die Geräuschekultur auf Wachkomastationen

Titre: Die Geräuschekultur auf Wachkomastationen

Thèse Scolaire , 2008 , 22 Pages , Note: 1

Autor:in: Jens Ohland (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Facharbeit zur Fachweiterbildung "Pflegeexperte Wachkoma" über die Lärmentwicklung auf Wachkomastationen durch für den/ die Pflegekunden-/Kundin nicht einzuordnende Geräusche und eben.... Lärm!

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Vorwort

2.Einleitung

3.Definitionen Ton, Geräusch, Musik und Lärm

4.Zur Geräuschekultur an sich

5.Zu der Geräuschekultur auf Wachkomastationen

6.Lösungsvorschläge

7.Resume

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit untersucht die Lärmbelastung auf Wachkomastationen und deren Auswirkungen auf Patienten sowie das Pflegepersonal. Ziel ist es, das Bewusstsein für die akustische Umgebung in der Intensivpflege zu schärfen und Strategien zur Lärmreduktion sowie zur individuellen, biografieorientierten Versorgung zu entwickeln.

  • Analyse der akustischen Belastung durch medizinische Geräte und Stationsalltag
  • Untersuchung der psychischen und physischen Folgen von Dauerbeschallung
  • Praktische Lärmmessungen auf einer Wachkomastation
  • Entwicklung von Lösungsvorschlägen zur Verbesserung der akustischen Situation
  • Bedeutung von Biografiearbeit in der Pflege von Wachkomapatienten

Auszug aus dem Buch

5. Zu der Geräuschekultur auf Wachkomastationen

Zum Thema habe ich am 14.07.2008 im Internet auf dem Portal „pflegeboard de“ eine Umfrage gestartet: „Beeinflussen die „Geräte“ auf Wachkomastationen durch (selbst erzeugten) Lärm die Gesundung der Patienten?“

Fünf Antworten standen zur Disposition, Mehrfachnennungen waren nicht möglich. Die Aufdröselung der Antworten in Prozent möchte ich gleich mit erwähnen: 1. Ich glaube das nicht 5,13%, 2. Der Geräuschpegel ist als anstrengend zu bezeichnen 38,46%, 3. Der Geräuschpegel macht auf Dauer krank 38,46%, 4. Der Geräuschpegel macht schnell krank 10,26%, 5. Ich weiß nicht 7,69%. Soweit zur Meinung der Pflegeboardler.

Die Meßergebnisse aus dem Intensivpflegebereich sprechen eine deutliche Sprache: 1. Ein HP- Monitor hat einen meßbaren Wert von 83 dB, 2. Alarmanlagen der Monitore: Peak 74 dB, 3. Ein Beatmungsgerät Sensor Medics: Grundgeräusch Peak 72 dB, Mittelwert 56 dB, Alarm: Peak bereits schon 90 dB, 4. Beatmungsgerät Servo 300 (Alarm): Peak 86 dB, 5. Auseinanderreißen einer Perfusorspritze: Peak 94 dB, 6. Unterhaltung von 3 bis 4 Personen: durchschnittlich 62 dB, 7. Fallenlassen einer Nierenschale: 102 dB, 8. Laminar Air Flow Lüftung: Mittelwert 63 dB, 9. Klingeln des Telefons: 76 dB, 10. Absaugvorgang: Mittelwert 60 dB.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Vorwort: Der Autor erläutert sein persönliches Interesse an Geräuschen und Musik sowie die Motivation, diese Thematik auf den pflegerischen Kontext zu übertragen.

2.Einleitung: Es wird die ubiquitäre Lärmbelastung in der modernen Gesellschaft thematisiert und die besondere Verletzlichkeit von Wachkomapatienten gegenüber akustischen Einflüssen hervorgehoben.

3.Definitionen Ton, Geräusch, Musik und Lärm: Das Kapitel liefert begriffliche Abgrenzungen von Schallphänomenen und erläutert die physiologischen sowie psychologischen Unterschiede zwischen erwünschtem Klang und belastendem Lärm.

4.Zur Geräuschekultur an sich: Hier wird der allgemeine Lärmpegel im Alltag und die Unvermeidbarkeit von Lärmquellen in städtischen Umgebungen und im Gesundheitswesen dargelegt.

5.Zu der Geräuschekultur auf Wachkomastationen: Dieser Teil präsentiert Ergebnisse einer Umfrage unter Pflegefachkräften sowie eigene Lärmmessungen auf einer Wachkomastation, die die hohe akustische Belastung quantifizieren.

6.Lösungsvorschläge: Der Autor unterbreitet praktische Ansätze zur Lärmreduktion, wie die Optimierung von Gerätewerten, Arbeitsabläufen und die Bedeutung von Biografiearbeit.

7.Resume: Ein abschließendes Resümee fordert ein Umdenken in der Pflegequalität und betont die Notwendigkeit, das Wohlergehen von Patienten und Pflegekräften durch eine lärmreduzierte Umgebung zu fördern.

Schlüsselwörter

Wachkoma, Geräuschekultur, Lärmbelastung, Intensivpflege, Patientenwohl, Lärmmessung, Biografiearbeit, Dauerbeschallung, Stressfaktoren, Geräuschimmission, Pflegequalität, Gesundheitswesen, Akustik, Schalldruckpegel, Sensible Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der akustischen Umgebung auf Wachkomastationen und analysiert, wie Lärmbelastungen durch medizinische Geräte und den Stationsalltag die Gesundheit und Genesung der Patienten sowie das Wohlbefinden des Pflegepersonals beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Lärm, der Dokumentation realer Lärmpegel in der Intensivpflege und der Erarbeitung von pflegerischen sowie technischen Lösungsansätzen zur Lärmminderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, auf die oft unterschätzte Belastung durch Dauerbeschallung in der Wachkomapflege aufmerksam zu machen und Wege aufzuzeigen, wie durch eine gezielte „Geräuschekultur“ eine individuellere und heilsamere Umgebung geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor kombiniert theoretische Definitionen mit einer empirischen Online-Umfrage unter Pflegefachkräften und führt eigene, stichprobenartige Lärmmessungen mit einem Schallmessgerät in einer Wachkomastation durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Messergebnisse von verschiedenen Lärmquellen wie Beatmungsgeräten, Monitoren und dem allgemeinen Stationslärm, verknüpft mit Beobachtungen über Gewöhnungseffekte und Stress bei Pflegenden und Patienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wachkoma, Lärmbelastung, Intensivpflege, Lärmmessung, Biografiearbeit, Stressfaktoren und Patientenwohl.

Warum spielt die Biografiearbeit eine Rolle in diesem Kontext?

Biografiearbeit hilft dabei, die individuellen akustischen Vorlieben der Patienten zu berücksichtigen und so eine Umgebung zu schaffen, die auf den Menschen abgestimmt ist, anstatt einer anonymen und monotonen Dauerbeschallung ausgeliefert zu sein.

Welche spezifischen Lösungsansätze schlägt der Autor für den Stationsalltag vor?

Der Autor schlägt unter anderem die patientengerechte Einstellung von Alarmen, den Einsatz von Vibrationsalarmen, eine bessere Organisation des Stationshandys und die bewusste Rückzugsmöglichkeit für das Personal vor.

Wie bewertet der Autor die Verantwortung der Industrie?

Er fordert eine stärkere Transparenz und technische Optimierung von medizinischen Geräten hinsichtlich der Lärmemission, da eine Reduzierung der Stressfaktoren für Patienten und Personal gleichermaßen vorteilhaft ist.

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Résumé des informations

Titre
Die Geräuschekultur auf Wachkomastationen
Université
Academy and sciences of health care
Cours
Pflegeexperte Wachkoma
Note
1
Auteur
Jens Ohland (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
22
N° de catalogue
V175031
ISBN (ebook)
9783640973798
ISBN (Livre)
9783640973804
Langue
allemand
mots-clé
geräuschekultur wachkomastationen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jens Ohland (Auteur), 2008, Die Geräuschekultur auf Wachkomastationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175031
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Extrait de  22  pages
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