Eine vergleichende Studie über original japanische Haiku und inweiweit man auch Haiku in Deutsch verfassen kann. Einige Gedanken zur kulturellen Aneignung runden das Essay ab.
Wenige Worte, große Wirkung: In diesem Essay widmet sich Riccardo Bonfranchi der faszinierenden Welt des Haiku. Neben einer Sammlung eigener, modern geprägter Dreizeiler beleuchtet er Ursprung, Philosophie und Besonderheiten der japanischen Gedichtform. Dabei schlägt er eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Denkweise, reflektiert Fragen von Sprache, Kultur und kultureller Aneignung und zeigt, warum gerade die Kunst der Kürze bis heute ihren Reiz bewahrt.
Auszüge aus dem Buch
1 Haiku
Die folgenden Haiku habe ich geschrieben und sind im Verlauf von mehreren Jahren entstanden. Der Beginn verläuft zeitgleich mit dem Auftreten der Corona-Pandemie.
1
Was ist die Wahrheit
Eingedeckt mit unzähligen Wahrheiten
Alles ist Bullshit
2
Vielleicht bin ich eines Tages tot
Vielleicht meine Seele auch
Als hätte es mich nie gegeben
3
Stolz, zur Elite zu gehören
In der Elite blüht der Stolz
Stolz, zerbricht an sich selber
4
Wir sind ratlos
Was ist wahr?
Welches sind die wahren Wahrheiten?
5
Telefonseelsorge: Die Anrufe nehmen zu
Nimmt die Not auch zu?
Die Empfindlichkeit auch
6
Windkrafträder drehen im Wind
Vögel aus dem Süden kehren zurück
Nicht nur sie leben von Jahr zu Jahr gefährlicher
7
Sonnenblumen
Lassen die Köpfe hängen
Doch: Trauerweiden
8
Virologen gegen Politiker
Politiker gegen Virologen
Und ich gegen mich
9
Wieder die Pest von Camus gelesen
So viele Übereinstimmungen heute
Ich erschauere
10
Wir sind alle gleich
Und eben doch nicht gleich
Wir werden wir eins
11
Vom Baum gestürzt
Querschnittgelähmt
Ich gehe im Rollstuhl
12
Heumonat, grünes Gras
Süsse Reben, im Fass
Freude bei Tier und Mensch
13
Wenn ich lebe
Ist der Tod fern
Ist er nah, dann…
14
Reiselust, Reisefrust
Lust zu Hause zu sein
Das Gewohnte als Abenteuer
15
Tentakelartiger blauer Regen
Schmetterlingsblütler rankt sich hoch
Und doch auch giftig
16
Die stärkste Kraft auf Erden ist lebensspendend
Der Mensch meint, sich über diese Kraft zu erheben
Welch ein Irrtum
17
Ein Vogel-Ei
Behütet und gehegt
Neues Leben
18
Schmutz und Nebel
Verschleierte Landschaft
Unklare Gedanken
19
Moral, die auf der Strecke bleibt
Menschen, die auf der Strecke bleiben
Strecke, die in unbestimmter Ferne liegt
20
Das Virus des Bösen
Pflügt sich durch die Städte
Das Anthropozän frisst sich selber
21
Ein Handy ist Natur, denn es sind
Millionenjahre alte Bodenschätze
Die es ermöglichen
22
Mein Leben wird zu Ende gehen
Mein Lebensende geht voran
Mein Ich geht hinterher
23
Der Fussabdruck des Menschen ist überall
Zu Wasser, zur Erde und in der Luft
Zertritt er sich nicht damit selber
24
Homo homini lupus
Besser: der Mensch ist
Der Natur ihr Wolf
25
Resonanz: Wir hören nichts
Die Welt ist voller Geschrei
Wir sind über-taub
26
Kriege, Unruhen, Naturkatastrophen
Als wir jung waren, dachten wir,
dass dies alles bald ein Ende hat
27
Gehör ertaubt
Augen schwächeln
Ein Totenglöcklein bimmelt leis
28
Langeweile
Weile doch so lang
Verloren und doch auch aufgehoben
29
Was war vor meiner Geburt
Was wird nach meinem Tod sein
Was war denn dazwischen?
30
Ich schreibe Vielleicht-Geschichten
Vielleicht sind es wahre Geschichten
Lügen sind gute Vielleicht-Geschichten
31
Schwalben umkreisen
In irrem Tempo ihr Futter
Warum so eilig, ihr Luftakrobaten
32
Gondeln tragen uns hoch in die Berge
Wenn sie zwischen zwei Masten stehen bleiben
Schweben wir zwischen Himmel und Hölle
33
Berge und Tourismus, ein goldenes Pärchen
Von Überallher strömen die Massen
Letztendlich ist es «nur» Plattentektonik
34
Die Eisenbahn reist mit Verspätung
Bei den Reisenden löst das Stress aus
Ich werde dennoch zu früh dort sein
35
Eine Welle ist eine örtliche Erregung
Ohne dass Inhalt weitertransportiert wird
Und die Hitzewelle bleibt kühl, oder?
36
Der Rattenfänger von Hameln
Betrogen um Lohn, entführt die Kinder
Tik-Tok, youtube, Instagram, Snapchat, Reddit, Telegram
37
In der schnellen Welt haben Eisenbahnen und Flugzeuge
Immer längere Verspätungen,
Weil sie die Zeit verlangsamen wollen
38
Die Flüsse entleeren sich
Die Schiffe stranden
Das Wasser zieht sich zurück
[...]
3 Übersetzungs- und andere Probleme: das Kurze, die Metapher, der Rhythmus etc.
Es ist einsichtig, dass viele Haiku nicht 1: 1 übersetzbar sind, weil sie spezifische Details aus der japanischen Kultur wiedergeben, berühren oder sogar darauf abgestimmt sind. Wenn es z. B. um den Ise-Schrein geht, eines der wichtigsten japanischen Heiligtümer des Shintoismus, so sind Übersetzungen eines diesbezüglichen Haiku wohl nur als kulturelle Aneignung zu werten. Darauf wird noch zurückzukommen sein.
Krusche gesteht denn auch ein, dass Übersetzungen von klassisch-japanischen Haiku immer auch eine Verengung dessen sind, «was Haiku in Japan war und noch ist…». 1
So ist denn auch eine Übersetzung, die das Gebot der 17 Silben einhält, schlicht und ergreifend nicht möglich. Was sich bei Übersetzungen japanischer Haiku ins Deutsche erhalten hat, ist die Kürze, die kurze Form. Diese quantitative Einengung soll auch im Deutschen, um dem Charakter eines Haiku so nahe wie möglich zu kommen, beibehalten werden. Dies ist auch meine persönliche Haltung hierzu. Diese Verkürzung einen für mein Dafürhalten wichtigen Inhalt kurz und treffend wiederzugeben, erscheint mir nicht immer (oder selten) einfach zu sein.
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man als Ausländer Japan und seine Kultur nicht verstehen kann und auch nicht verstehen wird. Man müsste jahrelang in diesem Land leben, um sich ihm annähern zu können. Natürlich kann man sagen, dass diese Aussage im Grunde für jedes Land auf dieser Erde ihre Gültigkeit hat. Aber da Japan eine Insel ist und über viele Jahrhunderte kaum in Kontakt zu anderen Ländern stand (ausser als Eroberer (Korea, China), konnte diese Bevölkerung ihre Kultur weitgehend ohne fremde Einflüsse pflegen. Kommt noch hinzu, dass Japan sich in der Neuzeit erst ab 1868 mit der Meiji-Restauration dem Westen gegenüber öffnete, indem der Tenno als Alleinherrscher die Macht übernahm und die Shogunate bzw. deren Machthaber, die Shoguns, ihre Macht verloren.
Wer also das Wesen eines Haiku verstehen will, muss/müsste Japan verstehen und da endet wohl bei den meisten Menschen aus dem Westen das Verständnis. Auch durch meine jahrzehntelange Beschäftigung mit Judo und Kendo (Dan-Träger) war mir bewusst geworden, dass der Weg zum Verständnis japanischer Kultur ein sehr weiter Weg ist. Krusche meinte dann auch: «Der Transport von Dichtung über einen derartig grossen kulturhistorischen Abstand hinweg macht die Anwendung einer konsequenten dichtungswissenschaftlichen Systematik unmöglich.» 2 Als Beweis soll die folgende, nach japanischer Lesart in sich logische Beweiskette dienen. Für ein im Westen geschultes Gehirn ist dies wohl kaum nachvollziehbar:
Zhunangzi (chinesischer Philosoph und Dichter, 365 – 290 v. Chr.) schrieb: «Mach dich auf, mach dich auf den Weg, aber lass den Weg Weg sein. Der Weg ist auch da, wo noch kein Weg ist. Der Weg ist ohne Weg. Der Weg entsteht beim Gehen.» 3
Hätte ich in meinem Philosophie-Studium eine solche Passage abgegeben, wäre sie wohl als ungenügend oder als nicht bewertbar mir zurückgegeben worden.
Wohlfart führt in einem Kapitel, wo er sich mit Haiku beschäftigt, es trägt die Überschrift: ‘Über das Hüten von Haikühen’, weitere exemplarische Beispiele auf, um dem Phänomen des klassischen Haiku näher zu kommen. «Das Wort des Haiku ist wortloses Wort.» Oder: «Wenn du still bist, redest du, redest du, bist du still.» Oder: «Im Haiku wird das Unsagbare durch das Ungesagte gesagt.» Auch: «Der Gegenstand des Haiku ist nichts Besonderes, sondern «eben dies».
Wohlfart ist auch der Meinung, dass ein gutes Haiku nicht gemacht worden ist, sondern es ist geworden, so wie eine Pflanze gewachsen ist. Es macht sich, weil der Weg des Schreibens eben so ist, macht es sich beim Schreiben auf den Weg. Es weist auch keinen tieferen Sinn auf und ist deshalb auch nicht ‘philosophisch’ (was immer man darunter auch in der deutschen Sprache verstehen mag).
Philosophische Texte in deutscher Sprache sind immer auch von der Person abhängig, die sie verfasst hat. Man denke an Kant, Schopenhauer, Hegel oder Heidegger. Auch diese Autoren sind jeweils interpretationsbedürftig. Aber sie alle nehmen für sich in Anspruch logisch zu sein. Man muss ‘nur’ ihren Argumentationssträngen zu folgen in der Lage sein. Dies ist bei den o.e. Beispielen der Haiku, nach unserem, westlichen, Verständnis schlicht und einfach nicht möglich. Es sind die Widerspräche, die Paradoxien, auch die Schlichtheit, die uns Westler hoffnungslos überfordern. Damit muss man sich zufriedengeben und schweigen (Wittgenstein). Deswegen kann es auch bei den klassischen Haiku nicht darum gehen, hinter die Phänomene schauen zu wollen. Es sind die Phänomene selber, die bereits die Lehre, das Wissen darstellen. Deshalb besteht ein Haiku nicht aus Gefühlen und deren Beschreibung, sondern ist Text und nichts weiter als Text. Dabei sind es die Lücken, die dem Text erst die Würze, den Umfang, den Gehalt geben. In der westlichen Sprache müssen Lücken gefüllt sein. Ein Schüler, eine Schülerin, die absichtlich Lücken in ihren Text einbaut, wird in der Schule sicherlich eine ungenügende Note erhalten. So werden wir erzogen.
Ein Haiku ist deshalb auch nicht lyrisch, will sagen: stimmungsvoll, emotional etc. Deshalb schmücken Haiku auch nichts aus. Aber ist es nicht gerade die deutsche Sprache, die Ausgeschmücktes, endlose Beschreibungen einer Landschaft, einer Blume, einer Beziehung usw., liebt, schätzt und immer wieder wiederholt. Man denke an ‘Auf der Suche nach der verlorenen Zeit’ von Marcel Proust, oder an ‘Ulysses’ von James Joyce, oder an ‘Der Mann ohne Eigenschaften’ von Robert Musil etc. Diese Reihe ist nahezu endlos.
Den guten Haiku-Dichter erkennt man daran, an dem was er weglässt, was er sagt, ohne es zu sagen. «Schweigen ist als beredtes Schweigen der Dichtung nicht das blosse Ende der Rede, sondern deren Vollendung, nicht das Aufhören der Rede, sondern das Hören der Rede auf die Stille.» 4 Es geht um das wortlose Wort, das geizige Wort, so benennt es Wohlfart an einer anderen Stelle (S. 151).
Diese Stille in das ‘geschwätzige’ Deutsche zu übertragen und ich meine hier geschwätzig gar nicht unbedingt negativ, sondern neutral. Wie gerne hören wir einem Sprachkünstler zu. Man höre einmal dem Philosophen und Kulturwissenschaftler Peter Sloterdijk zu, wenn er sich über einen Begriff näher auslässt. Stelle man sich vor, dieser sprachgewaltige Mann wäre gezwungen seine Inhalte in 3 (drei!) Zeilen unterzubringen. Es ergäbe sich eine Stille im Saal, die alsbald durch ein lautes Protestgeheul unterbrochen werden würde. Immer würde irgendwo Irgendetwas Bedeutendes fehlen. So trampelte man in die Sinnlöcher, strauchelt und fällt (fast) auf die Nase. Beim Haiku fällt alles weg, bis nichts mehr übrigbleibt, sondern nur noch die Stille, eben: nichts. Wie das folgende Beispiel zeigt.
«Zikadenzirpen
Durchdringend die Stille
Mittagshitze»
Nietzsche hat gemeint, dass Metaphernbildung ein ‘Fundamental-Trieb’ beim Menschen sei. 5 Die Metapher ist für uns die Übertragung von Sinn. Inhalte werden vom Anschaulichen ins Begriffliche transponiert. Insbesondere in der deutschen Poesie sind Metaphern nicht wegzudenken. Es werden Begriffe von einem Bereich in einen anderen, fremden Bereich übertragen und Sprache damit erweitert. Dies ein völliger Gegensatz zur Sprache eines klassischen Haiku. Wohlfart ist demnach auch der Meinung, dass Metaphern einen Hauptbestandteil unserer (westlichen) Sprache ausmachen. Dies ganz im Gegensatz zu einem Haiku, das Metaphern vermeidet!
Wenn wir das o.e. Haiku betrachten, so stellen wir fest, dass Zikaden zirpen. Dies wird sachlich korrekt, nüchtern beschrieben, besser: aufgeschrieben. Natürlich stellen wir uns mit dieser Aussage auch die Umgebung vor, in der Zikaden zirpen. Auch die Jahreszeit wird implizit, also schweigend, erwähnt. Zikaden zirpen meines Wissens im Winter nicht, d.h. wenn die Aussentemperatur unter 22 Grad Celsius fällt, hören auf zu zirpen. Ich kann mir auch Gedanken darüber machen, warum Zikaden sich überhaupt veranlasst sehen, zu zirpen. Es sind ausschliesslich die Männchen, die zirpen, um natürlich Weibchen anzulocken. Diese Konstellation ermöglicht eine Unzahl weiterer Gedankengänge, die ich hier nicht ausführe.
Es war nichts, es war alles ruhig. Es herrschte (!) Stille und diese wird nun durchbrochen durch das bereits erwähnte Zirpen. Der Mensch, der sich hier, wo auch immer er sich auch befindet, wird gewahr, dass hier etwas ist, sich etwas abspielt: es sind Tiere in der Natur, die ihrem Instinkt folgen. Der Mensch realisiert, dass er nicht allein ist. Vielleicht ist ihm auch klar, dass die Zikaden von ihm keine Notiz nehmen. Er ist für sie kein Gegenüber, umgekehrt ist dies sehr wohl der Fall.
Sich seiner selbst bewusst werdend, nimmt der Mensch in einem weiteren Schritt wahr, dass es sehr heiss ist. Warum? Es ist Mittagszeit. Es gab einen Morgen und dieser ist vorbei und nun kommt der Nachmittag, er steht in der Mitte des Tages und die Zikaden hört er zwar noch, weil sie nach wie vor zirpen, aber sein Geist, der sich in einem steten Fluss befindet, ist, der Sonne gleich, bereits weitergewandert. Letzteres käme dann schon einer Metapher gleich, weil es astronomisch falsch ist, denn die Sonne wandert nicht, es ist die Erde, die sich dreht.
Somit wird diese Szene zum Gleichnis ihrer selbst. 6 Haecceitas (Duns Scotus) könnte man diese Szene nennen und meint damit eine Dieseinzigkeit, oder anders formuliert als eine ‘Unzweiheit’. Der Mensch stellt etwas fest, d.h. es ist etwas anderes als noch einen Moment vorher, die Zikaden zirpen etc., UND es ist doch so, wie sonst auch. «Jedes Ding geht auf in seinem unvergleichlichen Selbst-so-Sein», schreibt Wohlfart (167).
Das Haiku beschreibt ‘einfach’ einen Moment, der sich von den Momenten unmittelbar vorher abhebt und doch nichts Besonderes an sich hat. Es ist ein Augenblick hervorgehoben in der unendlichen Zahl aller Augenblicke. Anders formuliert könnte man auch sagen: Dieses Haiku stellt einen Augenblick der, «in dem sich eine Ewigkeit präsentiert.» 7
Das Haiku präsentiert und beschreibt nicht, so paradox dies hier klingen mag. Es ist kein verborgener Sinn darin enthalten. Ob das Haiku einen Sinn hat, weiss man nicht. Es ist einfach so. Sein Sinn ist ein sinn-loser. Natürlich ergibt ein Wort das andere und die Worte, Silben gehorchen einem Sinn, deshalb verstehen wir es auch, aber wir verstehen es ohne jegliche Metaphern. Obwohl ich an mir selber bemerkt habe, dass ich mich diesbezüglich stark zurückhalten musste, um nicht in Metaphern abzuschweifen, zu versinken. Es gäbe genug, zumal ich, deutscher Muttersprache, darauf geeicht (worden) bin, immer auch Metaphern mitzudenken. Wenn ich das Haiku zu Ende gelesen habe, ist es immer noch es selber, sein Motiv der zirpenden Zikaden in der Mittagshitze ergibt keine Emotionen. Es will auch keine Affekte erzeugen, denn ein Haiku spricht NICHT über etwas, sondern für etwas. Das Haiku spricht ausschliesslich für und von sich selber. Dies allerdings ohne jegliche Prätentiösität. 8
Fazit: Ein Haiku ist a-metaphorisch und a-poetisch. Es ist in seiner Sprache karg. Mir fällt der Begriff, die Metapher (!) des Eisberges ein, bei dem man ja auch nur einen 1/7 an der Oberfläche sieht. Der ganze andere Rest ist unter Wasser. Daher eben das beredte Schweigen im Haiku.
Würde man westliche Gedichte so schreiben, würden sie als langweilig, öde, oder sogar stümperhaft tituliert werden. Wenn etwas in unserem Kulturkreis so daherkommt, gilt es als nicht-originell, es hätte keine Tiefe würde man beklagen, wäre ohne Spannung, alltäglich, also: banal.
[...]
- Citation du texte
- Riccardo Bonfranchi (Auteur), 2026, Haiku - Theorie und Beispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1750380