Der epistemologische Status von Wundern

Sind Wunder möglich und können wir sie erkennen?


Bachelorarbeit, 2010

36 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Humes Argumente gegen Wunder
2.1 Humes a priori Argument
2.2 Humes a posteriori Argumente

3. Definition von Wundern
3.1 Konstellationswunder
3.2 Wunder und übergangene Ordnung der Natur

4. Möglichkeit von Wundern
4.1 Diskussion von Humes a priori Argument
4.2 Wunder und Naturgesetze

5. Identifikation von Wundern
5.1 Diskussion von Humes a posteriori Argumente
5.2 Das Prinzip der Analogie
5.3 Kriterien zur Identifikation

6. Darf man gerechtfertigt an Wunder glauben?

7. Literaturverzeichnis

Der epistemologische Status von Wundern

1. Einleitung

Ein Hauch von Faszination umgibt Wunder. Sie wirken auf manche Menschen anziehend, auf andere abstoßend. Während die einen von Revival-Meeting zum Wallfahrtsort pilgern, haben die anderen nichts als ein müdes Lächeln für so eine einfältige Form des Aberglaubens übrig. Die einen sehen in Wundern wie sich ihr Gott manifestiert. Die andern – wenn überhaupt – Überreaktionen auslösende, aber nur ungewöhnliche Naturereignisse. Wunder, sofern es sie gibt, sind seltsame Ereignisse, die unterschiedliche Reaktionen hervorrufen.

In dieser Arbeit möchte ich mich mit den Fragen der Möglichkeit und Erkennbarkeit auseinander setzen. Ist ein Wunder nicht möglich, so erübrigen sich alle weiteren Fragen diesbezüglich. Ist ein Wunder nicht erkennbar, so hätten wir, auch wenn sie auftreten, de facto kein Wissen über sie.

Die Frage nach der Möglichkeit ist wichtig, obwohl sich negative Existenzaussagen kaum beweisen lassen. Der Grund ist das Wesen von Wundern. Es gibt mehrere Möglichkeiten, ihre Existenz auszuschließen oder wenigstens stark einzuschränken. Zum einen könnten sie definitorische Schwierigkeiten aufwerfen. So könnte die Definition von Wundern sie in einen Widerspruch zur Wissenschaft oder zu Naturgesetzen stellen. Ein anderer Weg könnte sein, die Unvereinbarkeit von Wundern und Wissenschaft zu zeigen. Da wir ein großes Vertrauen in die generelle Ausrichtung der Wissenschaften haben, würden wir dann eher das Konzept des Wunders fallen lassen. Bezüglich dieser Fragen sollen insbesondere die Autoren David Hume und Antony Flew untersucht werden, die beide – auf eine noch darzulegende Art und Weise – versucht haben, die Möglichkeit von Wundern sehr stark einzuschränken, wenn nicht gar auszuschließen.

Die Frage der Erkennbarkeit hängt stark von der Möglichkeit ab ein Wunder zu identifizieren. Daher wird auch in dieser Arbeit der Schwerpunkt auf diesem Punkt liegen. Ganz besonders soll das Prinzip der Analogie diskutiert werden, das von der Uniformität heutiger und geschichtlicher Ereignisse als Voraussetzung historischen Wissens ausgeht. Und auch die Möglichkeit und das Wesen der Kriterien, anhand denen sich Wunder erkennen lassen, sollen ausgelotet werden. Auch hier will ich vor allem auf die kritisch dazu stehenden Argumente Flews eingehen.

In dieser Arbeit soll nicht untersucht werden, was die Folgen von Wundern sind, beispielsweise wie die kausalen Ketten von Ereignissen nach einem Eingriff in sie weitergehen. Auch soll nicht über die Art von Gottheit, die sich in Wundern manifestieren könnte, spekuliert, noch der apologetische Wert von Wundern diskutiert werden. Genauso wenig sollen mögliche Häufigkeitsverteilungen von Wundern besprochen werden, noch soll diese Arbeit hauptsächlich aus Rekonstruktionen der Argumente Flews und Humes und der Reaktionen ihrer Kritiker bestehen. Ich werde nur die wesentlichen Punkte ihrer Argumente klar machen und auf sie eingehen. Daher soll es nicht zwangsläufig darum gehen, die Bedeutungsmöglichkeiten ihrer Argumente in ihrem historischen Kontext auszuloten, sondern sie vielmehr zum besseren Verständnisses des Konzepts eines Wunders und zur Diskussion der Möglichkeit und Erkennbarkeit von Wundern zu instrumentalisieren.

In dieser Arbeit werde ich die Kritik an Identifikation und Möglichkeit von Wundern weitgehend zurückweisen. Daher ist der Bereich, den ich aus den möglichen interessanten epistemologischen Fragen auswähle, die die ich für Grundlegend halte. Es sind die Fragen nach der Möglichkeit und Erkennbarkeit von Wundern.

2. Humes Argumente gegen Wunder

Der schottische Historiker und Philosoph David Hume (1711-1776) hat mit der Veröffentlichung seines An Enquiry Concerning Human Understanding einen großen Sturm der Entrüstung und des Widerstandes losgetreten. Im Grunde war es ein einzelnes Kapitel seines Werks, das wahrscheinlich mehr Kritik und mehr Polemik hervorgerufen hat, als alles andere was er ansonsten geschrieben hat.[1] Dieses Kapitel ist schlicht mit „Of Miracles“ überschrieben und seitdem einer der Eckpfeiler der neuzeitlichen Kritik an Wundern. Bis heute wird in der wissenschaftlichen Diskussion um Wunder häufig Bezug auf Hume genommen. Er selbst sah – und zwar sehr optimistisch – das Argument als eine Art Test:

Ich schmeichle mir, eine Begründung [...] gefunden zu haben, welche, wenn sie richtig ist, für Weise und Gelehrte eine dauernde Schranke gegen jede Art von abergläubischer Verblendung aufrichten und daher ihren Nutzen behalten wird, solange die Welt fortbesteht. Denn so lange werden meines Erachtens in der heiligen wie weltlichen Geschichte Berichte von Wundern und Naturwidrigkeiten sich vorfinden.[2]

Hume beschränkt sich in seinem Kapitel auf die Diskussion und Bewertung von Wunderberichten in den Erzeugnissen der Geschichte. Dazu entwickelt er mehrere Argumente und teilt das ganze Kapitel in zwei Abschnitte. Das Argument des ersten Teils schließt weitgehend a priori, bis auf einige „empirische Unterbrechungen“, von Überlegungen über die benötigten Beweise für Wunder und der uniformen Erfahrung auf die Unmöglichkeit Wunder zu erkennen. Der zweite Teil ist eine Sammlung mehrerer Argumente oder Gründe, die a posteriori die Beweiskraft von Wunderberichten schwächen sollen.

Im Folgenden sollen die Argumente der beiden Teile wiedergegeben werden. Besondere Bedeutung hat vor allem der erste Teil. Der Zweite ist aufgrund einiger argumentativer Fehler und der seit der Zeit Humes veränderten Weltanschauung, deutlich weniger bedeutend.[3] Daher soll dieser Teil, obwohl er den größeren Platz in Humes Kapitel einnimmt, hier nur kurz beschrieben werden.

2.1 Humes a priori Argument

Das erste Argument beginnt Hume mit Überlegungen über Erfahrung. Er bemerkt schon recht zu Beginn, dass Erfahrungen unsere einzigen „Führer bei Denkakten über Tatsachen“[4] sind. Aber diese sind nicht unfehlbar. Das sieht man beispielsweise beim Wetter. Wir erwarten gutes Wetter im Juni, sind aber nicht überrascht, wenn wir enttäuscht werden. Erfahrungen lassen uns ein bestimmtes Wetter erwarten, aber es gibt auch gegensätzliche Erfahrung, mit der wir ebenfalls, wenn auch weniger, rechnen. Hume schließt daraus, dass nicht alle Wirkungen mit gleicher Sicherheit aus ihren angenommenen Ursachen folgen. Wir Menschen können gewisse Sachverhalte mit größerer Gewissheit wissen oder vorhersehen, andere nur mit geringerer.[5] Das wir Tatsachen mit unterschiedlicher Sicherheit wissen, bildet die Grundlage zum eigentlichen Argument.

Folglich muss ein (im Humeschen Sinne) weiser Mensch den Tatsachen glauben, für die er die besten Gründe und damit auch die größte Sicherheit hat. Kommt es dabei vor, dass es gegensätzliche Erfahrungen gibt, so schätzt der Weise ihre Anzahl ab. Dabei zieht er dann von der nummerisch häufigeren Erfahrung die seltenere ab. Das Resultat nennt er dann die Evidenz oder die Wahrscheinlichkeit für das häufigere Ereignis. Und der Weise wird dem Häufigeren seinen Glauben schenken, aber nur in der Stärke der soeben ermittelten Wahrscheinlichkeit.[6] Flew sieht das entscheidende Element des Humeschen Arguments in der Forderung, alles aufgrund von Erfahrung zu kritisieren.[7]

Diese Rechnung wendet Hume nun in leicht abgewandelter Form auf Zeugenberichte an, um deren Glaubwürdigkeit zu ermitteln. Vorher gibt er uns noch eine Erklärung seines Verständnisses von Kausalität. Und zwar ist die Verbindung, die er zwischen zwei Ereignissen sieht, psychologisch. Wir Menschen sehen, dass einige Ereignisse immer zusammen auftreten und leiten dann gewohnheitsmäßig das eine Ereignis aus dem anderen ab.[8] Auf diese Weise bildet sich auch das allgemeine Vertrauen in Zeugen: Wir bemerken die Übereinstimmung des Berichts mit den geschehenen Tatsachen. Aber das Maß des Vertrauens, einzelnen Zeugen oder Berichten gegenüber, ist sehr unterschiedlich („Beweis oder als Wahrscheinlichkeit“[9] ). Es gibt Umstände, die die Glaubwürdigkeit von Berichten senken. Liegen beispielsweise einander widersprechende Zeugenaussagen vor, dann urteilen wir aufgrund unserer Erfahrung. Ist unsere Erfahrung nicht uniform, dann schätzen wir wiederum die Wahrscheinlichkeiten ab und glauben dem Zeugen, der von dem Ereignis berichtet, das die höhere hat – aber nur in dem Maß, das durch die Wahrscheinlichkeit gerechtfertigt ist. Hume wendet nun diese Vorgehensweise auf Berichte über außergewöhnliche Ereignisse an. Da sich für solche Ereignisse kaum Entsprechungen in unserer Erfahrung finden (und wir die Kausalität aufgrund von Bericht und entsprechender Erfahrung bilden), vermindert sich daher die Glaubwürdigkeit für einen solchen Bericht. Je ungewöhnlicher das Ereignis, desto mehr verringert sich die Wahrscheinlichkeit, die wir ihm zuordnen sollen.[10]

Es ist sinnvoll die wesentlichen Punkte des Arguments bis hierhin zusammenzufassen. Da Hume selbst stellenweise auch von Wahrscheinlichkeiten spricht, interpretiere ich die entsprechenden Propositionen in diesem Sinne. Ich beginne mit dem Abwägungsprinzip, komme dann aber direkt zu seiner Diskussion der Zeugenberichte:

(1) Ein weiser Mensch proportioniert seinen Glauben nach dem Maß, mit dem er sich Tatsachen sicher sein kann.
(2) Die Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen ist entweder sehr hoch (Beweis) oder hat nur eine bestimmte Wahrscheinlichkeit.
(3) Ist das berichtete Ereignis sehr ungewöhnlich, dann haben wir wenig oder keine diesbezüglichen Erfahrungen, entsprechend verringert sich die Wahrscheinlichkeit einem Bericht zu glauben.

Nun macht Hume zwei Annahmen. Zum einen, dass das in Frage stehende Ereignis ein Wunder ist, zum anderen, dass die zugehörigen Zeugenberichte einem vollen Beweis gleichkommen.[11] Hume scheint hier auf einen Gegensatz zwischen den Propositionen (2) – die Berichte haben die höchste Wahrscheinlichkeit – und (3) – das Ereignis ist im höchsten Maße ungewöhnlich – anzuspielen.

Hume definiert Wunder als Verletzung der Naturgesetze. Da Naturgesetze, seiner Meinung nach, durch unsere uniformen Erfahrungen beschrieben werden, haben wir somit auch einen sehr einheitlichen Satz an Erfahrungen, der gegen das Wunder spricht. Daher haben wir nach Hume einen Beweis gegen Wunder, so stark wie er nur sein kann. Er diskutiert nach dieser Feststellung noch, was er genau mit einem Wunder meint. So ist alles, was dem normalen Lauf der Natur folgt („daß Feuer Holz verzehrt“) und alles, was häufig zu beobachten ist (dass „ein anscheinen Gesunder plötzlich stirbt“[12] ) kein Wunder. Aber dass jemand von den Toten aufersteht, ist ein Wunder, da noch nie so etwas beobachtet wurde.[13] Ein Wunder muss aber nicht immer in einer solchen Form geschehen. Ein zu anderen Zeitpunkten gewöhnliches Ereignis, das auf Geheiß hin eintritt, reicht dazu. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn jemand dem Wind befiehlt zu stoppen und es tatsächlich eintrifft.[14]

Wie bereits erwähnt, hält Hume Erfahrungen für das wichtigste Mittel zur Kritik. Auch scheint sich immer wieder anzudeuten, dass Erfahrung für ihn eine sehr große Beweiskraft besitzt.[15] Daher ist die Wahrscheinlichkeit von Proposition (3) so klein, dass sie in der Regel nie durch die Wahrscheinlichkeit von (2) aufgewogen werden kann. Er stellt daher das Prinzip auf, nach dem kein Zeugenbericht ausreichen würde, um ein Wunder zu begründen, es sei denn, es wäre ein größeres Wunder, dass der Zeugenbericht unwahr ist.[16] Hume spielt hier mit einer Equivokation.[17] Seinen Kriterien nach wäre es kaum festzustellen, dass ein falscher Zeugenbericht einen Bruch von Naturgesetzen darstellt und somit einem wundersamen Ereignis gleichkommt. Folglich muss er meinen, dass ein Wunder (in der Formulierung des Prinzips) ein höchst unwahrscheinliches Ereignis ist und dass wahre oder unwahre Zeugenaussagen auch Ereignisse sind, die eine gewisse Wahrscheinlichkeit haben. Verwendet man diese Kategorien, kann man das Humsche Prinzip umwandeln in: Kein Zeugenbericht reicht aus um ein höchst unwahrscheinliches Ereignis zu begründen, es sei denn, es wäre noch unwahrscheinlicher, dass der Zeugenbericht unwahr wäre.[18] Auch hier ist eine Zusammenfassung für spätere Diskussionen angebracht (ohne den Spezialfall, dass das Wunder bewiesen ist):

(4) Ein Wunder ist eine Verletzung von Naturgesetzen.
(5) Naturgesetze sind Beschreibungen unserer gleichförmigen Erfahrungen.
(6) Daher ist der Beweis gegen Wunder so stark, wie ein Beweis der sich auf Erfahrung stützt nur sein kann.
(7) Wir sollten keinem Wunderbericht glauben, es sei denn die Wahrscheinlichkeit, dass er unwahr ist, ist geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wunder eingetreten ist.

Hume versucht nicht zu zeigen, dass Wunder an sich unmöglich sind. Vielmehr argumentiert er dafür, dass es im Grunde unmöglich ist, ein Wunder zu beweisen. Egal welche Gründe es für ein Wunder gibt, der Weise wird immer den stärkeren Beweisen folgen. Und diese sind immer auf Seiten der uniformen Erfahrung.[19]

2.2 Humes a posteriori Argumente

Nach den Zugeständnissen im ersten Teil, bemüht sich Hume um eine realistischere Einschätzung von Wunderberichten. Er gibt mehrere Gründe dafür, dass Zeugenaussagen für ein Wunder nie die Stärke eines vollen Beweises erreichen können.

Als ersten Grund gibt Hume an, dass in der bisherigen Geschichte noch niemals ein Wunder aufgetreten ist, das so gut belegt wurde, dass wir den Zeugen und Zeugnissen absolut vertrauen dürften. In jedem angeblichen Wunderbericht, gibt es Umstände, die die Berichterstatter und den Bericht in Zweifel ziehen.[20]

Der zweite Grund ist die „Sensationsgier“ von Menschen. Sie, so argumentiert Hume, halten sich in der Regel daran, dass Vorkommnisse von denen wir bisher noch nichts wussten, denen ähneln müssen, mit denen wir Erfahrungen gemacht haben. Aber sobald das Vorkommnis im höchsten Maß ungewöhnlich oder erstaunlich ist, lassen sie sich von dem positiven Gefühl des Staunens mitreißen. Als Beispiel nennt er unter anderem die oft weite Verbreitung von Seefahrerlegenden.[21]

Als Drittes nennt Hume, dass Wunderberichte häufig nur in unzivilisierten Zeiten oder Ländern auftauchen oder von ungebildeten Personen weitergegeben werden. Gebildete Personen werden sich, nach Hume, begründet fragen dürfen, warum in ihrer Zeit keine Wunder auftreten.[22]

Ein vierter Grund[23] ist von etwas anderer Natur als die ersten drei. Und zwar versucht Hume zu zeigen, dass die Wunderansprüche verschiedener (und gegensätzlicher) Religionen sich gegenseitig schwächen. Die Zeitgenossen Humes hatten oft dafür argumentiert, dass Wunder nur in der wahren Religion auftreten. Wenn daher ein Wunder in der einen Religion auftritt und somit ihren Wahrheitsanspruch stärkt, führt das gleichzeitig dazu, dass der Wahrheitsanspruch jeder anderen Religion geschwächt wird.[24] Gibt es also mindestens zwei gut belegte Wunder in unterschiedlichen Religionen, schwächen sie sich gegenseitig.[25]

Diese Gründe veranschaulicht Hume an selbst gewählten Beispielen. Da er bei allen schließt, dass das in Frage stehende Wunder nicht geschehen sein kann, gibt er als Konklusion dieses zweiten Teils an, dass kein menschliches Zeugnis die Beweiskraft entwickeln kann, um ein Wunder als Grundlage eines religiösen Systems zu etablieren.[26]

[...]


[1] Vgl. Streminger 1995, 189 und Flew 1961, 171. Für eine Auswahl an Reaktionen auf Hume von seinen Zeitgenossen vgl. Tweyman 1996.

[2] Hume 1984, S 110.

[3] Vgl. Wolf 1997, 180-181.

[4] Hume 1984, S 110.

[5] Vgl. ibid.

[6] Vgl. ibid., S 110-111.

[7] Vgl. Flew 1961, 175.

[8] Vgl. Hume 1984, S 111; Flew 1967, 271b.

[9] Hume 1984, S 112; Hervorhebungen wurden gelöscht.

[10] Vgl. ibid., S 110-112.

[11] Vgl. ibid., S 114.

[12] Ibid., S 114-115

[13] Vgl. ibid.

[14] Vgl. ibid., S n115.

[15] Das sieht man beispielsweise an seiner Rekonstruktion des Tillotson-Arguments, dem er sehr positiv eingestellt ist. Das wesentliche Element des Arguments ist die Tatsache, dass Zeugenberichte eine kleinere Beweiskraft haben, als die unmittelbare Erfahrung; vgl. ibid., S 109.

[16] Vgl. ibid., S 116.

[17] Vgl. Craig 2008, 272.

[18] Vgl. Geivett 2005, 274b-275a.

[19] Vgl. Hume 1984, S 116; Flew 1961, 176. Man kann das Argument in zwei grob voneinander getrennte Behauptungen aufteilen. Dann würde (4) bis (6) dafür argumentieren, dass Wunder per Definition höchst unwahrscheinlich sind. (7) wäre dann ein für sich stehendes Prinzip, das besagt, dass Zeugenaussagen (so gut wie) nie die große Unwahrscheinlichkeit eines Wunders überkommen können; vgl. Craig 2008, 270.

[20] Vgl. ibid., S 116-117.

[21] Vgl. ibid., S 117.

[22] Vgl. ibid., S 119-120.

[23] Wolf 1997, 181 identifiziert noch einen fünften Grund: das „religiöse Bedürfnis disponiert zur Leichtgläubigkeit“. Ich halte das eher für eine nachträgliche Erläuterung oder einen Spezialfall des zweiten Grundes, auch weil Hume ihn nicht gesondert nummeriert.

[24] Vgl. Hume 1984, S 121-122.

[25] Für den ganzen Abschnitt vgl. Flew 1961, 182-183.

[26] Vgl. Ibid., 188; Hume 1984, S 127.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Der epistemologische Status von Wundern
Untertitel
Sind Wunder möglich und können wir sie erkennen?
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Geschichte, Philosophie und Theologie, Abteilung Philosophie)
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
36
Katalognummer
V175183
ISBN (eBook)
9783640960545
ISBN (Buch)
9783640961078
Dateigröße
609 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Dies ist die korrigierte Fassung meiner Bachelorarbeit.
Schlagworte
Epistemologie, Wunder, Hume, Flew, Religionsphilosophie, Miracle, Identifikation, Troeltsch, Analogie, Auferstehung, Gott, Geschichte, Philosophie, Naturgesetz, Nomologie, Wissenschaft, Wissenschaftstheorie, Craig
Arbeit zitieren
Vitali Heptin (Autor:in), 2010, Der epistemologische Status von Wundern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175183

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der epistemologische Status von Wundern



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden