Handyortung, geeignet für die Vermisstensuche im alpinen Gelände?


Diplomarbeit, 2010

141 Seiten, Note: A


Leseprobe

Inhalt

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Einleitung

1 Statistik zur Mobilfunktechnik und Sucheinsätzen in Österreich
1.1 Verbreitung der Mobilfunktechnik in Österreich
1.1.1 Mobile Notruf Statistik 2008
1.1.2 Gesamtüberblick der Mobilfunk-Notrufe 2008
1.2 Unfallstatistik Kuratorium für Alpine Sicherheit und Alpinpolizei 2008
1.2.1 Erläuterungen und Begriffserklärungen
1.2.2 Sucheinsätze in Österreich
1.3 Datenerhebung durch die Alpinpolizei
1.3.1 Aufgaben der Alpinpolizei
1.3.2 Struktur der AEG
1.3.3 Mannschaftsstärke und Ausrüstung der AEG
1.3.4 Zusammenarbeit mit der Fernmelde-Behörde
1.3.5 Definition Sucheinsatz

2 Aufbau eines Mobilfunknetzes
2.1 Einleitung
2.2 Leitungsvermittelnde Datenübertragung
2.3 Zellulärer Aufbau und BTS
2.3.1 Funkzellen Größe
2.3.2 Funkzellendichte
2.4 Base Station Controller (BSC)
2.5 Mobile Switching Center (MSC)
2.6 Mobilitäts Management
2.6.1 Teilnehmer Datenbank (HLR), Besucher Datenbank (VLR) und Equipment Identity Register (EIR)
2.6.2 IMSI Identifikationsnummer
2.6.3 Telefonnummer oder MSISDN
2.6.4 Location Update
2.6.5 Location Areas (LA)
2.7 Zusammenfassung

3 Fortgeschrittene Ortungs- und Positionsbestimmungsverfahren
3.1 Begriffserklärungen
3.1.1 Unterschied von Ortung, Positionsbestimmung und Peilung
3.1.2 Präzision, Richtigkeit und Genauigkeit
3.1.3 Ausbeute und Konsistenz
3.2 Zellen-ID und Timing Advance (TA)
3.2.1 TA-Wert Auflösung
3.2.2 Sektorisierte Antennen
3.3 E-OTD - Enhanced Observed Time Difference
3.4 U-TDoA - Uplink Time Difference of Arrival
3.5 Angulationsverfahren
3.6 Assisted GPS (A-GPS)
3.6.1 Voraussetzungen für A-GPS
3.6.2 Funktionsweise von A-GPS
3.7 Zusammenfassung
3.7.1 Hybridtechniken

4 E-911 ein Blick in die USA
4.1 Einleitung
4.2 E-911 Wireless Phase 1
4.3 E-911 Wireless Phase 2
4.4 Probleme bei der Umsetzung
4.5 Aktueller Stand der Verfügbarkeit von E-911

5 Enhanced -112 Europas Antwort auf E-911
5.1 Der Euronotruf 112
5.2 Enhanced 112 (E-112)
5.3 Erhebung von CGALIES
5.4 Kosten der Ortungstechnologien
5.5 Redundanz Anrufe
5.6 Interoperabilität
5.7 Quality of Service (QoS)
5.8 Ziele der verbesserten Ortung
5.9 Die Genauigkeitsanforderungen an die Netze
5.10 Enhanced Emergency Services in Asien

6 Ortung am Beispiel der integrierten Landesleitstelle Tirol
6.1 Preamble
6.2 Aufgaben und Geschichte der Leitstelle
6.2.1 Einsatzkoordination
6.2.2 Standardisierte Notrufabfrage nach US- Modell
6.2.3 Tunnelüberwachung
6.2.4 Koordination Krankentransporte
6.3 Ortung in der Leitstelle, warum?
6.3.1 Gefahr für Leib und Leben
6.4 Stammdaten oder Standortdaten
6.5 Rufnummernunterdrückung (CLIR)
6.6 Abfrageprozesse der Stamm- und Standortdaten
6.7 Reaktionszeiten
6.8 Genauigkeiten der Standortdaten und deren Interpretation
6.9 Einschränkungen
6.9.1 Sprechfähigkeit des Notrufabsetztenden
6.9.2 Erfahrung des Calltakers
6.9.3 Ortung ausländischer Telefone
6.9.4 Ortung österreichischer Handys im Ausland
6.9.5 Ortung SIM-Kartenloser Mobilfunktelefone
6.9.6 Notruf über fremden Provider
6.10 Arbeitsgemeinschaft zur Handyortung im Notfall
6.10.1 Gemeinsame Schnittstelle gemäß § 98 TKG
6.10.2 Phase 1
6.10.3 Phase 2
6.10.4 Anfrage Maske
6.11 Zusammenfassung

7 Das deutsche System - in Österreich umzusetzen?
7.1 Preamble
7.2 Björn - Steiger - Stiftung und Life Service 112
7.2.1 Geschichte der Björn - Steiger - Stiftung
7.2.2 Notrufortung über die Björn - Steiger - Stiftung - Service - GmbH
7.2.3 Akzeptanz und Kosten bis 2007
7.2.4 Keine Notrufe über SIM-kartenlose Endgeräte
7.3 Allianz Ortungsservices GmbH
7.3.1 Life Service 112
7.3.2 Voraussetzungen zur Nutzung für PSAP´s
7.3.3 Schnittstellen Life Service 112
7.4 Schnittstellenfunktionen und Layout von Life Service 112
7.4.1 Authentifizierung des PSAP in der Schnittstelle
7.4.2 Eingabe Maske
7.4.3 Anzeige der Positionsdaten
7.4.4 Verwaltung von Benutzer-/ Leitstellendaten
7.4.5 Verwaltung von Authentifizierungstoken
7.4.6 Datenschutz und Kontrollmöglichkeiten
7.5 Rechtliche Aspekte von Life Service 112
7.6 Erweiterungen von Life Service 112
7.6.1 Life Sensor Notfallakte
7.6.2 eCall
7.6.3 A-GPS Ortung - AvD Help
7.7 Zusammenfassung

8 Peilung eines Mobiltelefons
8.1 Preamble
8.1.1 Begriffsdefinition: Was ist Funkpeilung?
8.2 Grundlagen
8.3 Methodik der Peilung
8.4 Technische Voraussetzungen für eine erfolgreiche Peilung
8.4.1 Senderseitig (Gesuchter)
8.4.2 Empfängerseitig (Suchender)
8.5 Rechtliche Einschränkungen
8.6 Logistische Einschränkungen
8.7 Alarmierung
8.8 Einsatztaktischer Ablauf
8.9 Schnittstellen Problematik
8.10 Zusammenfassung

9 Andere Technische Einrichtungen zur Lokalisation von Vermissten
9.1 IMSI Catcher
9.2 RECCO Lawinen-Rettungssystem
9.3 Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS)
9.3.1 Analoge und digitale LVS
9.3.2 Ein, Zwei oder Drei-Antennen-Technik
9.3.3 LVS mit GPS
9.3.4 Handy die Alternative zum LVS?
9.4 Infrarot Suche mittels FLIR (Forward Looking InfraRed)

10 Rechtliche Aspekte der Handyortung und Datenschutz
10.1 Einleitung
10.2 Was versteht man unter Location Based Services
10.2.1 Unterscheidung von LBS
10.3 Verkehrs und Standortdaten
10.4 Datenschutz auf EU-Ebene
10.5 Umsetzung in Österreich
10.6 Resümee

Epilog

Literaturverzeichnis

Anhang
A § 98 Telekommunikationsgesetz
B § 92 Telekommunikationsgesetz
C § 97 Stammdaten
D Gesetzliche Rahmenbedingungen für die Alpin-Polizei
E Erste allgemeine Hilfeleistungspflicht
F Interview mit Hans Ebner von der AEG/BMI

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1-1 Sendekataster Innsbruck; Quelle: www.sendekataster.at

Abb. 1-2 Notrufstatistik Blaulichtorganisationen 2008; Quelle: Forum Mobilkommunikation -FMK

Abb. 1-3 Verteilung der Sucheinsätze nach Bundesländern (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-4 Verteilung der Sucheinsätze nach Disziplin (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-5 Verteilung der Sucheinsätze nach Monat (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-6 Verteilung nach Tageszeit (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-7 Einsatzhäufigkeit aufgeschlüsselt nach Wochentagen (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-8 Mannstunden in den verschiedenen Disziplinen (N=9800); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-9 Anzahl der Sucheinsätze nach Alter (N=794); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-10 Anzahl der Toten nach Alter (N=78); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-11 Herkunft der Gesuchten in Tirol (N=308); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-12 Herkunft der Gesuchten in Salzburg (N=149); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-13 Herkunft der Gesuchten in der Steiermark (N=93); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-14 Herkunft der Gesuchten in Vorarlberg (N=64); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb. 1-15 Organigramm AEG; Quelle: BMI, 2010

Abb. 2-1 Antenne Basisstation; Quelle: Autor

Abb. 2-2 Zellengröße; Quelle: Informationszentrum Mobilfunk

Abb. 2-3 Verteilungsdichte von Basisstationen; Quelle: Informationszentrum Mobilfunk

Abb. 2-4 Mehrfachnutzung von Funkkanälen der einzelnen BTS; Quelle: IPhelp

Abb. 2-5 Vereinfachte Darstellung einer Verbindung von zwei Teilnehmern; Quelle: Informationszentrum Mobilfunk

Abb. 2-6 Schnittstellen und Komponenten eines GSM Netzes; Quelle: iphelp

Abb. 3-1 Unterschied zwischen Präzision und Richtigkeit; Quelle: http://www.kowoma.de 1.7.10

Abb. 3-2 GSM Sektoren Antenne; Quelle: Informationszentrum Mobilfunk

Abb. 3-3 Zellen-ID mit omnidirektionaler und sektorisierter Antenne; Quelle: http://students.ee.sun.ac.za 29.6.10

Abb. 3-4 Zellen-ID mit Timing Advance- Sektoren Antenne und Timing Advance; Quelle: http://students.ee.sun.ac.za 29.6.10

Abb. 3-5 Prinzip der E-OTD Methode; Quelle: Agder University College, Grimstad

Abb. 3-6 www.savagechicken.com

Abb. 3-7 Signalflussrichtungen der einzelnen Operationen; Quelle: www.andrew.com ..

Abb. 3-8 Vereinfachte A-GPS Anlage; Quelle: http://www.wmexperts.com

Abb. 4-1 E-911 - Logo; Quelle: FCC

Abb. 4-2 Schematischer Aufbau eines E-911 Netzwerkes; Quelle: 911 Dispatch

Abb. 4-3 Versorgung der USA mit E-911 Phase 2, Stand März 2010; Quelle: NENA

Abb. 5-1 Mobile Notrufe 2001, die keine oder unzureichende Standortdaten beinhalteten. Angabe in Millionen Notrufe; Quelle: CGALIES_final_report_pdf

Abb. 6-1 Leitstelle Tirol; Quelle Autor

Abb. 6-2 Prozessablauf der Notrufannahme und Alarmierung; Quelle: Leitstelle-Tirol

Abb. 6-3Wege der Alarmierung; Quelle: Leitstelle-Tirol

Abb. 7-1 Leitstellen „Log in“ in der Schnittstelle von Live Service 112; Quelle Allianz

Abb. 7-2 Eingabe Maske der Life Service 112; Quelle Allianz

Abb. 7-3 Anzeige der Positionsdaten textuell; Quelle: Allianz

Abb. 7-4 Graphische Ausgabe der Position; Quelle: Allianz

Abb. 7-5 Zoom in die Funkzelle; Quelle: Allianz

Abb. 7-6 Maske zur Leitstellenverwaltung; Quelle Allianz

Abb. 7-7 Zuteilung der Token durch den AOS Administrator; Quelle Allianz

Abb. 7-8 Maske für den Datenschutz Report; Quelle Allianz

Abb. 7-9 Beispiel eines Apps am Beispiel eines Windows Mobile Betriebssystem; Quelle: Allianz

Abb. 8-1 GSM Zeitschlitze; Quelle: www.joern.de

Abb. 8-2 Darstellung der Zeitschlitze; Quelle: www.silbernagel.biz

Abb. 8-3 Mehrwegeausbreitung von Funkwellen Quelle: http://www.kn-s.dlr.de

Abb. 9-1 IMSI-Catcher; Quelle: Deutscher Verfassungsschutz

Abb. 9-2 RECCO-Detektor; Quelle: RECCO

Abb. 9-3 RECCO- Reflektor; Quelle: RECCO

Abb. 9-4 LVS des Autors

Abb. 9-5 Suche des Verschütteten entlang den Feldlinien; Quelle:Ortovox

Abb. 9-6 Feldlinien-Empfang bei verschiedenen Antennen; Quelle: www.wikipedia.com 23.7.2010

Abb. 9-7 Libelle des BMI mit FLIR; Quelle: BMI

Abb. 9-8 Blick durch den FLIR-Bildschirm der Libelle; Quelle: BMI

Abb.10-1: www.savagechickens.com

Abb. F-1 : Organigramm AEG; Quelle BMI

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1-1 Gesamtüberblick Mobilfunk-Notrufe; Quelle: Forum Mobilkommunikation

Tabelle 1-2 Verteilung der Suchaktionen nach Bundesland und deren Folgen; Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Tabelle 3-1 Charakteristik Zellulärer Ortungsmethoden 1

Tabelle 3-2 Charakteristik Zellulärer Ortungsmethoden 2

Tabelle 4-4-1 Methoden für Phase 2; Quelle NENA

Tabelle 5-1 Genauigkeitsanforderungen; Quelle: CGALIES

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorwort

„Von jedar Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr“

Hermann Hesse in Siddhartha

Handyortung ist in letzter Zeit ein sehr medienwirksames Schlagwort geworden. Kaum ein Internetbesuch bei dem man nicht auf „Freunde orten“ oder „Friend Finder & Co“ stößt. Wenige technische Errungenschaften schaffen es immer wieder öffentlich so diskutiert zu werden. Gibt man „Handyortung“ in die üblichen Suchmaschinen ein, bekommt man ca. 258.000 Ergebnisse geliefert. Will man jedoch Genaueres wissen, stößt man schnell an eine Grenze bestehend aus moderner Verkaufslandschaft und Halbwissen. Es gibt erstaunlich wenig „Handfestes“, das eine Auskunft darüber geben könnte, wie „gefährlich“ oder wie nutzvoll oder gar wie genau die Handyortung in einem rettungsgeprägten Umfeld ist. Ich zumindest pendelte bei meiner Recherche zwischen der Paranoia von Datenschützern und dem starken Verlangen, meinen Bekanntenkreis sofort orten zu lassen. Der Eindruck, den ich gewann, war von dererlei Gestalt, dass ich mir schon ein neues Thema suchen wollte, da der Informationsgehalt der auffindbaren Quellen mehr als dürftig erschien. Ähnlich erging es mir in der Bibliothek - kein einziger Treffer zum Thema Handyortung, GSM-Ortung, Mobilfunk-Ortung oder Peilung. Einerseits erfreulich, war doch das Studium der Grundliteratur sehr schnell erledigt. Andererseits quälte mich die Frage, auf welche Quellen sich unser quasi gesellschaftliches Allgemeinwissen über die Ortung der Mobilfunk - Telefonie stützt? Mein Ansatz war es ja, untersuchen zu wollen, wie genau die heutige Ortungstechnologie ist und ob sie genutzt werden könnte, um die Vermisstensuche im alpinen Gelände zu vereinfachen oder den Einsatzabschluss schneller und mit weniger Risiko für die Retter herbeizuführen. Es entwickelte sich ein Prozess, in dessen Verlauf ich persönlich und unweigerlich durch einige Höhen und Tiefen gewandert bin. Zeiten von tiefster Frustration wechselten mit denen höchster Freude, wenn ich zum Beispiel doch Auskünfte von Mobilfunkbetreibern erhielt, die in der Regel ihre Betriebsgeheimnisse nicht an Außenstehende verraten.

Jetzt, am Ende dieses Prozesses, glaube ich zu erahnen, dass der Reichtum dieser Arbeit nicht in ihrer physischen, lesbaren Form zu finden ist (obwohl ich natürlich hoffe, den einen oder anderen interessanten Aspekt angesprochen und beleuchtet zu haben). Vielmehr hat er sich in der intensiven Auseinandersetzung mit einem Thema, das mir am Herzen lag und der unweigerlichen Konfrontation mit meinen Stärken und Schwächen, entwickelt, um damit dieses Thema für mich und andere aufzuarbeiten, beziehungsweise zu entdecken.

Einleitung

Fast jedes deutsche Handelsschiff verfügt heutzutage über Seenotbojen, diese enthalten neben einem Sender einen Empfänger zur fortlaufenden Positionsbestimmung und eine Blitzlampe samt Batterien für einen 48 Stunden Betrieb1. Außer dem Letztgenannten - dem Blitzlicht - beherrschen moderne Mobiltelefone alle diese Fähigkeiten; haben sie also auch das „Zeug“ Rettungsbojen für Bergsteiger, Tourengeher und vermisste Wanderer zu sein?

In absehbarer Zeit werden Tourenplanungen über eine eigene Homepage erledigt, auf der man neben den Wetterinformationen und den letzten Blogs von anderen Bergsportlern, auch eigene GPS-Wegpunkte und Schlüsselstellen markieren und diese mittels Orthophoto / Karte in einem GIS ansehen und ausdrucken kann. Nach der Aktivierung und der Registrierung auf der Internetplattform, erhält man mittels WAP-Push eine eigene Software für das Mobiltelefon. Diese Applikation ist auf das jeweilige Betriebssystem des Endgerätes zugeschnitten. Die von der Internetplattform zugewiesene Touren-ID wird nach der Aktivierung des Outdoor- Modus in der Applikation des Telefons hinterlegt, und ein Script im Programm kopiert die Tourenplanung auf einen Server. Gleichzeitig beginnt das Mobilfunknetz automatisch, alle 15 Minuten, eine „Paging“ Anfrage an das GPS taugliche Telefon des Bergsportlers zu schicken, und hinterlegt die gewonnenen Positionsdaten am gleichen Server.

Befindet sich nun unser Bergsportler in einer Notsituation kann er über eine Notruftaste eine SMS an einen Notrufträger oder die Leitstelle schicken. In diesem Moment erhält diese die Akte über die Tourenplanung die gesammelten Wegpunkte samt einer aktuellen Position des mobilen Endgerätes im GIS gestütztem Einsatzleitsystem. Falls der Benutzer dem vorher zugestimmt hat, kann er seine Krankenakte im System hinterlegen lassen, um auf seinen Diabetes, oder eine Medikamentenunverträglichkeit hinzuweisen. Falls die Notruftaste nie gedrückt wurde, aber unser Sportler nicht wie erwartet von seiner Tour heimgekehrt ist, erhalten die Behörden Zugriff auf die Daten des Servers, um gegebenenfalls eine Suche einzuleiten…. Was wie Utopie klingt scheint nicht all zu weit entfernt, die „Einzelkomponenten“ in unserer kleinen Geschichte sind alle schon in der einen oder anderen Form existent und funktionieren unabhängig voneinander.

Wenn man vor der Situation steht, einen im freien Gelände gelegenen Hang in seiner potentiellen Lawinengefahr analysieren zu müssen, steht man vor einer vielschichtigen Aufgabe. Verschiedenste Variablen, wie z.B. Neigung, Exposition, Windverfrachtung und Schneedeckenaufbau, die sich alle wechselseitig beeinflussen und zudem von außen fast oder völlig intransparent sind, müssen bedacht werden und machen unsere Analyse zu einer, nach Dörner, komplexen Handlungssituation2 mit all Ihren Ansprüchen im Umgang mit einem solchen System.

Aber sollte man sich dann wirklich von der nächsten Technologiewelle noch weiter von der Natur weg spülen lassen, und das Risiko und dessen Aspekte3 samt seiner Wahrnehmung auf das nötigste reduzieren, oder gar ganz ausblenden? Wenn man in den anonymisierten Datensätzen der Alpinpolizei oder dem Kuratorium für Alpine Sicherheit liest, dann scheinen wir einerseits den Umgang mit der Gefahr zu suchen, doch andererseits besitzt der Mensch keinen nachgewiesenen Sinn diese direkt wahrzunehmen und einzuschätzen. Kann uns hier die Technik helfen?

Aber auch der Retter darf ruhig auch in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken. Die Versorgung der Rettungskräfte mit aktuellen und detaillierten Informationen ist einer der Eckpunkte in der Stressreduktion für Einsatzkräfte4 und der Vermeidung von PTSD5. Ein rasches, adäquates und effizientes Bereitstellen und Disponieren der geeigneten Rettungskräfte ist zwar eine Forderung der EU6, aber kann man es den Rettungskräften überhaupt zumuten, ihre meist ehrenamtlichen Dienste, nicht mit den modernsten Methoden zu unterstützen?

Kann man es sich in Zukunft überhaupt noch leisten einen raschen Einsatzabschluss - vielleicht aufgrund veralteter Methoden - zu verzögern und die somit anfallenden Kosten der Gemeinschaft aufbürden?

Aber sind die modernsten Methoden die sinnvollsten? Wird nicht gerne die Sicherheit, die man auf der Haben - Seite verbucht durch mehr Risiko auf der Soll- Seite kompensiert? Keinesfalls eine bewiesene Theorie. Suggeriert uns nicht Helm, Gurt, LVS, RECCO,Handy7 und dergleichen eine Schein - Sicherheit, um in Folge damit unsere Hybris gegenüber der Natur noch zu verstärken, und sind wir wohlbehütet von derlei ISO - genormten und zertifizierten Schutzeinrichtungen?

Ist nicht die eigene Risikowahrnehmung und Einschätzung der Schlüssel zu einem stärkerem Verständnis und dem sicherem Umgang mit Natur(gefahren). Doch auch hier gilt es viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Wie viele Wintersportler tragen unauffällige (Mode) Farben in Ihrer Sportbekleidung, unwissend, dass ein dunkelgrüner oder schwarzer Anorak von einem Hubschrauber aus 100 m Entfernung, sogar wild gestikulierend, so gut wie nie gesehen wird. Das Studium über Wetter, Lawinenbericht, der Lage Vorort und Hangbeurteilung muss erlernt, geübt und vor allem angewendet werden. Trotzdem bin ich überzeugt, dass Hausverstand und der Gebrauch von moderner Technik sich nicht ausschließen, nur darf die Technik unsere Sinne für die Welt nicht träge werden lassen. Eigenverantwortung ist ein dazu oft gebrauchtes Schlagwort. Aber, um die Frage von Eingangs noch einmal zu wiederholen: Kann uns die Technik, hier im speziellen die der Ortung des Mobiltelefons, Vorteile im täglichen Kampf um Menschenleben bieten?

Nachdem man mittlerweile, will man der Presse glauben, vom eifersüchtigen Partner oder der besorgten Mutter jederzeit metergenau lokalisiert werden kann, interessierte mich, wie genau ist die Ortung eines Mobiltelefons am Ende der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts, und kann diese für die Lokalisation von Vermissten sinnvoll verwendet werden? Oder hatte Mr. Orwell Recht, mit seiner düsteren Geschichte aus Überwachung und Bevormundung, die dem Menschen auch die Verantwortung nimmt, über sich und seine Handlungen nachzudenken und diese im eigenen Wertesystem einzuordnen? In dieser Arbeit bin ich nicht im Stande alle diese Fragen restlos zu klären, aber ich hoffe doch ein bisschen Licht hie und da auf einige Bereiche dieses Themenkomplexes zu werfen. Ob mir das gelingt will ich dem Urteil des Lesers überlassen.

1 Statistik zur Mobilfunktechnik und Sucheinsätzen in Österreich

1.1 Verbreitung der Mobilfunktechnik in Österreich

In Österreich sind laut dem Forum Mobilkommunikation, kurz FMK, 97% - 99% der gesamten Österreichischen Bevölkerung mit GSM (Global System for Mobile Communication) und rund 75% mit UMTS (Universal Global Telecommunications System) am Wohnort versorgt. Dabei kommen mit Stand Ende 2009 ca. 19.600 Mobilfunkstationen zum Einsatz. Um die Standorte der Stationen zu erfragen gibt es eine Homepage. Unter www.senderkataster.at findet man alle Stationen im gesamten Bundesgebiet. Dazu sieht man in Abb.1 einen Screenshot am Beispiel Innsbruck.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-1 Sendekataster Innsbruck; Quelle: www.sendekataster.at

Bei einer Mobilfunkverbreitung8 von 137% liegt Österreich weit über dem EU - Durchschnitt von 122% und ist damit überhaupt weltweit im Spitzenfeld.9

1.1.1 Mobile Notruf Statistik 2008

Laut einer Studie des Gallup - Institutes10 vom 17.6.2010 benutzten 98% der österreichischen Bevölkerung in den letzten 6 Monaten ein Mobiltelefon, 86% sogar täglich. Nach dem Kontakt mit Familie und Freunden ist die Notrufalarmierung die zweitwichtigste Funktion des Mobiltelefons für die ÖsterreicherInnen.

Das belegen auch die Aufzeichnungen des FMK mit der Notrufstatistik hier aus dem Jahre 2008.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-2 Notrufstatistik Blaulichtorganisationen 2008; Quelle: Forum Mobilkommunikation -FMK

1.1.2 Gesamtüberblick der Mobilfunk-Notrufe 2008

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1-1 Gesamtüberblick Mobilfunk-Notrufe; Quelle: Forum Mobilkommunikation

1.2 Unfallstatistik Kuratorium für Alpine Sicherheit und Alpinpolizei 2008

1.2.1 Erläuterungen und Begriffserklärungen

1.2.1.1 Datengrundlage

Die hier verwendeten Daten stammen vom Kuratorium für Alpine Sicherheit und wurden von der österreichischen Alpinpolizei erhoben. Details zu den Aufgaben der Alpinpolizei und in welchen Fällen eine Erhebung erfolgt, wird in einem Interview mit Hans Ebner, dem Referenten für Alpindienstangelegenheiten / BMI, beschrieben.

1.2.1.2 Beobachtungszeitraum

Beobachtungszeitraum ist das Kalender Jahr 2008, beginnend mit dem 1. Jänner und endet mit dem 31.Dezember 2008.

1.2.2 Sucheinsätze in Österreich

Im Jahr 2008 wurde laut der Alpinpolizei 550 Mal ein Sucheinsatz durchgeführt. Von einem Sucheinsatz spricht man in Österreich dann, wenn eine Anzeige über eine Abgängigkeit im alpinen Gelände erfolgt, und die Einsatzkräfte alarmiert sind. Ein genaueres Bild davon zeichnet Hans Ebner von der Alpinpolizei in einem Interview zu den Aufgaben der Alpinpolizisten in Österreich (siehe Anhang).

Fast 40% der Sucheinsätze ereigneten sich im Bundesland Tirol. Salzburg mit dem zweit größten Anteil an alpinem Gelände, verzeichnete die zweithöchste Anzahl an Sucheinsätzen, gefolgt von der Steiermark und Kärnten. In den Monaten Dezember, Jänner und Februar wurden 40,3% der gesamten Sucheinsätze gestartet. Besonders oft (30,3%) wurde wieder in den Monaten Juli, August und September gesucht.

Die Konzentration auf die letztgenannten Monate schlägt sich auch in den Disziplinen wieder. Fast 37% der Einsätze wurden durch Wanderer und Bergsteiger ausgelöst. Dabei waren „Sturz, Stolpern, Ausgleiten“ die häufigsten Unfallursachen (50%), nachfolgend von „Verirren, Versteigen“ (20%). Am zweiten Platz bei den einsatzintensivsten Sportarten stehen Pisten- und Variantenfahrten, gefolgt von den Skitouren. Der Kategorie Sonstige, - hier fallen Unfälle die keiner Disziplin zugeordnet werden können, z.B. Person verirrt sich nach nächtlichem Lokalbesuch, oder das sind z.B. Personen die nach einem Krankenhausaufenthalt abgängig gemeldet werden, sind noch knapp 7% der Einsätze zurechenbar.

Von 550 Alarmierungen wurden 301 mit Handy ausgelöst, das entspricht 54,7%.

Verteilung nach Bundesländer

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-3 Verteilung der Sucheinsätze nach Bundesländern (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Verteilung nach Disziplin

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-4 Verteilung der Sucheinsätze nach Disziplin (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Anzahl der Unfälle nach Monat

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-5 Verteilung der Sucheinsätze nach Monat (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Dabei ereigneten sich genau 20 tödliche Unfälle beim Wandern / Bergsteigen.

Hier fließen auch so genannte Alpinnotfälle (Bsp. Herzinfarkt) in die Statistik ein, da diese ebenfalls einen Sucheinsatz auslösen.

17 Tote gab es in der Disziplin Tour und 13 Personen verübten Selbstmord - auch hier gilt - wenn diese einen Sucheinsatz auslösen, finden sich in der Statistik wieder. Somit teilen sich diese drei Sparten fast 65% aller Unfälle mit Todesfolge. 296 Sucheinsätze wurden durch ausländische Gäste ausgelöst, das sind 53,8 %. Österreicher wurden 254 Mal gesucht (46,1%).

Auch anhand der Zahlen welche AEG (Alpine Einsatz Gruppe) alarmiert und mit der Suchaktion befasst war, zeigt den Schwerpunkt der Suchaktionen im Westen Österreichs. 55% aller Aktionen fanden in den Bundesländern Vorarlberg, Salzburg und Tirol statt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1-2 Verteilung der Suchaktionen nach Bundesland und deren Folgen; Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Anzahl der Sucheinsätze nach Tageszeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-6 Verteilung nach Tageszeit (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Verteilung Wochentage

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-7 Einsatzhäufigkeit aufgeschlüsselt nach Wochentagen (N=550); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Im Verhältnis wird am Samstag und Sonntag überdurchschnittlich viel gesucht. Zwischen Mitternacht und 9 Uhr Vormittags finden hingegen nur 8,1% der gesamten Einsätze statt.

In der Regel vermerkt die Alpinpolizei immer die Uhrzeit der Alarmierung in den Akten, nur in einzelnen Fällen wird der Einsatzbeginn herangezogen (Vermisstensuche). Abb. 1.7 zeigt deutlich die Position Tirols an erster Stelle, sowohl bei den Sucheinsätzen als auch bei der Anzahl der geborgenen Menschen. In Österreich endet statistisch jeder 7 Sucheinsatz mit einem Toten (7,0). Interessant aber die Tatsache, dass in Niederösterreich jede 4 - 5. Suche mit Todesfolge beendet wird. Mit Abstand folgt dann Kärnten, hier ist es jeder 6. -

7. (6,2) Einsatz. In Salzburg ist es auch jeder 6. - 7. (6,3), gefolgt von Tirol wo immerhin noch bei jedem 7. (7,0) Einsatz ein Toter zu beklagen ist. Danach reihen sich Oberösterreich (8,1) und die Steiermark (9,3) ein. Das Bundesland mit dem besten Verhältnis ist Vorarlberg. Hier kommt es statistisch gesehen zwischen jedem 9. -10. (9,4.) Einsatz, zu einem Sucheinsatz bei dem ein Toter geborgen werden muss.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-8 Mannstunden in den verschiedenen Disziplinen (N=9800); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Im Jahr 2008 fielen ungefähr 9800 Mannstunden bei Suchaktionen an, die Kosten für eine Mannstunde wird beim BMI intern mit €30,- berechnet. Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme von € 294.000,-. Nicht berücksichtig sind hier Hubschrauber Kosten oder die Mannstunden anderer operativer Rettungseinheiten wie z.B. der Bergrettung oder der Bergwacht Im Unterschied zu z.B. privaten Hubschrauber Firmen werden die Kosten der AEG (Alpine Einsatz Gruppe) nicht weiterverrechnet, diese trägt der Steuerzahler. Mit fast 45% der aufgewendeten Stunden liegt die Disziplin Wandern / Bergsteigen an erster Stelle. Die vier Stundenintensivsten Disziplinen bedurften über 75% der gesamten Mannstunden im Jahr 2008. Wenn man sich das Verhältnis von den Einsätzen zu den Mannstunden anschaut - stellt man fest - die aufwendigsten Disziplinen pro Sucheinsatz sind folgende: Eisklettern mit 70,0 Stunden pro Einsatz, gefolgt von Suizid mit 50,0 Stunden pro Einsatz und Sonstiges mit 22,2 Stunden. Dann folgt die Rubrik Wandern / Bergsteigen mit noch immerhin 21,7 Stunden pro Einsatz. Während aus den Daten nicht ersichtlich ist, warum bei zwei von drei Eiskletterunfällen einmal 80- und einmal sogar 130 Mannstunden benötigt wurden um die Sportler zu bergen, kommt es im Falle eines Suizids manchmal zu tagelangen Suchaktionen, gerade wenn die Beteiligten keine Hinweise hinterlassen haben. Bei Sucheinsätzen, wo der Gesuchte gefunden werden will, würde eine verbesserte Ortung großes Kosteneinsparungspotential in sich bergen. Wenn man die Bergezeit nur um 15% reduzieren könnte, wäre das von unsagbarem Wert für Retter und Gerettete.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-9 Anzahl der Sucheinsätze nach Alter (N=794); Quelle: BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-10 Anzahl der Toten nach Alter (N=78); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Bei einer Untersuchung nach dem Alter der Beteiligten ergibt sich ein interessantes Bild. Nachdem bei den Sucheinsätzen noch die Gruppe der 31-40 Jährigen mit 150-, gefolgt von den 41-50 Jährigen mit 146- und den 21-30 Jährigen mit 120 Einsätzen an der Spitze steht, verkehrt sich das Bild bei den Sucheinsätzen mit Todesfolge. Hier sind die 41-50 Jährigen mit 26,9% an erster Stelle gefolgt von den 51-60 Jährigen mit 17,9%.

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Abb. 1-11 Herkunft der Gesuchten in Tirol (N=308); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-12 Herkunft der Gesuchten in Salzburg (N=149); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

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Abb. 1-13 Herkunft der Gesuchten in der Steiermark (N=93); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Herkunft der Gesuchten in Vorarlberg

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-14 Herkunft der Gesuchten in Vorarlberg (N=64); Quelle BMI, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit 2010

Abb, 1-11 bis 1-14 zeigt die prozentuelle Verteilung der Nationen die einen Sucheinsatz auslösten. Außer in der Steiermark sind Einsätze für deutsche und österreichische Staatsbürger am häufigsten. Hier macht sich der Ungarntourismus stark bemerkbar, dieser stellt in diesem Bundesland nach den österreichischen und den deutschen Touristen, die drittstärkste Gruppe bei den Nächtigungszahlen dar.11

Anders die Situation in Tirol. Hier stellten 2008 die deutschen Touristen mit 51,8% (22.740.552 Nächtigungen) die größte Gruppe dar12. Am zweiten Platz lagen die Niederländer mit 11,4% (5.007.148 Nächtigungen), gefolgt von den Österreichern mit 8,2% (3.621.754 Nächtigungen) und den Schweizern mit 4,5% (1.957.437 Nächtigungen). Die Britischen Gäste waren am fünfthäufigsten auf Tirolurlaub mit 4,4% (1.935.011 Nächtigungen) und die Belgier mit 3,6% (1.574.199 Nächtigungen).

Demnach gestalteten sich auch die Anzahl der Einsätze. Im Jahr 2008 mussten insgesamt 133 Personen deutscher Nationalität gesucht werden, das entspricht 43,1% der insgesamt Vermissten. Im selben Zeitraum wurde der Verbleib von 82 Österreichern ermittelt, das sind noch 26,6%. In der Kategorie Sonstige finden sich 25 Gesuchte oder 8,1%. 21 Holländer oder 6,8% mussten sich im Vergleichszeitraum suchen lassen.

Die Gäste aus der Tschechei, die bei den Nächtigungszahlen an elfter Stelle lagen, genau sind es 1,2% oder 523.991 Nächtigungen, stellen bei den Sucheinsätzen mit 2,9% eine unerwartet große Gruppe dar.

1.3 Datenerhebung durch die Alpinpolizei

In einem Mailinterview das ich im Juli 2010 mit Hans Ebner von der Einsatzabteilung des Bundesministerium für Inneres führte, ging es um die Aufgaben und die Struktur der Alpinen Einsatz Gruppe. Hier eine Zusammenfassung, das komplette Interview ist im Anhang zu finden.

1.3.1 Aufgaben der Alpinpolizei

Die Aufgaben der der AlpinpolizistInnen lässt sich in folgende Kategorien gliedern:

Erheben von Unfällen im alpinen Gelände, diese Ergebnisse fließen direkt in die Datenbank, aus der das Kuratorium für Alpine Sicherheit die jährliche Unfallstatistik erstellt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden einen wesentlichen Baustein für die Unfallursachenforschung.

Erhoben werden:

- grundsätzlich alle Unfälle im alpinen Gelände,
- im organisierten Skiraum jedoch nur tödliche Unfälle oder solche mit Verdacht auf Fremdverschulden (Kollisionen),
- Suchaktionen und Bergungen im alpinen Gelände.

Die Erhebungsarbeit umfasst:

- Sachverhaltsaufnahme
- Dokumentation (z.B.: Fotos, Skizzen, Einsatzdokumentation)
- Einvernahme von Beteiligten und Zeugen
- Sicherung unfallrelevanter Fakten und Spuren
- Umsetzung richterlicher/staatsanwaltschaftlicher Verfügungen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Fahnden im alpinen Gelände nach Vermissten oder verdächtigen Straftätern.

Ebner: „Abgängigkeiten im Alpinen Gelände führen in Österreich auf Grund der besonderen Gefahren des Geländes zu sofortigen Fahndungsmaßnahmen der Polizei.“

„Das beginnt mit Erhebungen zum Verbleib der abgängigen Person, bis hin zur Organisation und Einleitung von Suchaktionen, die in enger Kooperation mit den freiwilligen Rettungsorganisationen durchgeführt werden. Suchaktionen sind meist zeit- und personalintensiv, so dass hier dem Zusammenspiel von Polizei/Bergrettung und anderen Organisationen große Bedeutung zukommt. Bei Fahndungen nach Straftätern werden ausschließlich polizeiliche Kräfte zum Einsatz gebracht.“

Retten und Helfen ist für die Polizei sogar ein gesetzlicher Auftrag im Rahmen des § 19 Sicherheitspolizeigesetzes (Erste Allgemeine Hilfeleistungspflicht). Ebner: „Polizistinnen und Polizisten der alpinen Einsatzgruppen sind meist rasch und als Erste an der Unfallstelle und leisten Verunglückten Erste Hilfe. Die Alpinpolizisten werden in diesem Fachbereich auch ausgebildet, die Zuständigkeit bleibt aber subsidiär und obliegt grundsätzlich den Rettungsorganisationen.“

1.3.2 Struktur der AEG

Hans Ebner: „Österreichweit sind derzeit 32 Alpine Einsatzgruppen mit insgesamt 492 Mitgliedern eingerichtet (systemisiert), tatsächlich stehen 460 Bedienstete zur Verfügung, 9 davon sind Frauen. Abhängig von der Größe des Einsatzgebietes und der anfallenden Arbeit hat eine Alpine Einsatzgruppe zwischen 6 und 31 Mitglieder. Die Alpinen Einsatzgruppen werden von einem Polizei-Bergführer geleitet, 17 der 32 Einsatzgruppenleiter versehen ihren Dienst hauptamtlich beim zuständigen Bezirkspolizeikommando. Die restlichen Polizistinnen und Polizisten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1-15 Organigramm AEG; Quelle: BMI, 2010

versehen Dienst auf den Polizeiinspektionen und werden bei Bedarf zu Exekutivdiensten im alpinen Gelände herangezogen.“

„Zur Bewältigung des Aufgabengebietes gibt es verschiedene Zuständigkeiten:

Die Einsatzabteilung (II/2) in der Generaldirektion für die Öffentliche Sicherheit im Bundesministerium für Inneres hat unter anderen folgende Aufgaben:

- Festlegung der Rahmenbedingungen (Grundsatzangelegenheiten)
- Erarbeitung und Bereitstellung der Lehrmittel
- Beschaffung der notwendige Ausrüstung und Schutzbekleidung
- Durchführung der Polizei-Bergführerausbildung
- Durchführung von Koordinierungen und anderen Aus- und
- Fortbildungsveranstaltungen
- Mitarbeit im Kuratorium für Alpine Sicherheit
- Kontaktpflege mit den Rettungsorganisationen und alpinen Vereinen auf Bundesebene
- Internationale Zusammenarbeit.“

Weiter so Ebner:

„Die ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten sind in Alpinen Einsatzgruppen organisiert, welche unter anderem die Aufgabe haben:

- Unfälle im alpinen Gelände zu erheben und den Behörden anzuzeigen bzw. zu berichten, Führen der Alpinunfallstatistik
- Exekutivdienst im alpinen Gelände zu leisten (z.B. bei Fahndungen, Suchaktionen, Großveranstaltungen etc.)
- Einsatzübungen und Übungstage für die Mitglieder zu organisieren bzw. durchzuführen
- Kontakt mit örtlichen Vereinen und Verbänden zu halten (Blaulichtorganisationen).“

1.3.3 Mannschaftsstärke und Ausrüstung der AEG

Die Mannschaftsstärke bei den Bodenkräften ist stark vom Suchraum abhängig. Es müssen neben der Suche auch sicherheitspolizeiliche und kriminalpolizeiliche Aufgaben bewältigt werden, wie z.B. die Auffindungssituation, Dokumentation etc.

Ebner:

„Der Polizeihubschrauber steht bei allen Einsätzen zur Verfügung, die Crew besteht aus einem Piloten und einem Flight-operator, der aus den Reihen der Alpinpolizei kommt.

Zustätzlich gibt es die Möglichkeit des Einsatzes eines FLIR-Hubschraubers, der bei Tag mit Pilot und FLIR-Operator, bei Nacht mit 2 Piloten und FLIR-Operator besetzt ist.

Recco-Geräte sind vorhanden, der Einsatz bei Lawinenunfällen mit Recco- Geräten ist allerdings in der überwiegenden Zahl der Fälle mit einer Totbergung verbunden.“

„Der Einsatz von Diensthunden ist unterschiedliche geregelt. In Tirol ist auf dem ÖAMTC - Stützpunkt in den Wintermonaten täglich ein Hund in Innsbruck, von polizeilicher Seite stehen im Winter Lawinensuchhunde und Fährten- und Stöberhunde zur Verfügung, die innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit sind.“

1.3.4 Zusammenarbeit mit der Fernmelde-Behörde

Über die Zusammenarbeit mit der Fernmelde-Behörde im Rahmen der Amthilfe führt die AEG keine statistischen Aufzeichnungen.

Der Einsatz der Fernmeldebehörden ist aber aus Ebners Sicht unzureichend geregelt, weil es derzeit keine gesetzliche Mitwirkungsklausel der FM-Behörden für solche Einsätze gibt. Es ist Ermessenssache, ob die FM - Behörde tätig wird oder nicht. Dementsprechend unterschiedlich sind daher auch die Unterstützungen - von gut funktionierend wie z.B. in Tirol bis nicht funktionierend - das heißt die Behörde wird nicht tätig.

Das Innenministerium arbeitet derzeit daran, die FM - Behörden zur Unterstützung gesetzlich zu verpflichten.

1.3.5 Definition Sucheinsatz

Die gesetzlichen Richtlinien im SPG sind eindeutig geregelt. Grundsätzlich werden in Österreich nach erfolgter Anzeige über eine Abgängigkeit im Alpinen Gelände sofort die ersten Ermittlungsschritte eingeleitet. Da der Zeitfaktor eine wesentliche Rolle spielt, werden Verständigungen der Einsatzkräfte grundsätzlich ohne Verzug gemacht. Eine 24-Stunden-Frist wie in anderen Ländern gibt es in Österreich nicht. Sobald eine Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgt spricht man von einem Sucheinsatz.

2 Aufbau eines Mobilfunknetzes

2.1 Einleitung

Hier gebe ich einen stark vereinfachten Einblick in den Aufbau eines Mobilfunknetzes, der aber wichtig ist um die einzelnen Möglichkeiten einer Ortung zu verstehen. Für den technisch interessierten Leser möchte ich dabei auf die Literatur im Anhang verweisen, die hervorragend geeignet ist, um tiefer in die Materie einzutauchen.

Um ein Mobiltelefon zu Nutzten, bedarf es einer aufwändigen, komplexen Infrastruktur. Diese wird in der Regel von den Mobilfunktnetzbetreibern (MFB) bereitgestellt, gewartet und ausgebaut. Die vier Betreiberfirmen in Österreich unterhalten im Augeblick drei GSM und vier UMTS Netze. Auf deren Unterschiede ich hier nicht eingehen werde. Meine Ausführungen beschränken sich auf das GSM Netz, da es für unser Verständnis ausreichend ist und viele der Ausführungen in ähnlicher Form auch für das UMTS-Netz gültig sind.

2.2 Leitungsvermittelnde Datenübertragung

GSM Mobilfunknetze zählen wie die drahtgebundenen Fernsprechnetze, bei uns Festnetze genannt, zu den so genannten Leitungsvermittelnden Kommunikationsnetzen (Circuit Swiched Networks). Dabei wird zu Beginn eines Gesprächs vom Netzwerk eine Leitung direkt von Teilnehmer zu Teilnehmer geschaltet, die ausschließlich nur von diesen benutzt wird. Die Vermittlungsstelle (Switching Center) beinhaltet dafür eine Verbindungsmatrix (Switching Matrix), die jeden beliebigen Eingang mit jedem beliebigen Ausgang verbinden kann. Sobald einer der Teilnehmer die Verbindung beendet, aktiviert sich die Verbindungsstelle und baut die Verbindung in der Verbindungsmatrix wieder ab. Hier gleichen sich Festnetze und Mobilfunknetze, die Vorgehensweise ist identisch. (vgl. Sauter 2008)

2.3 Zellulärer Aufbau und BTS

Ein Mobilfunknetz ist zellulär aufgebaut und besteht aus einer Vielzahl von so genannten Funkzellen13. Jede dieser wabenartig vernetzten Funkzellen wird von einer Base Transceiver Station (BTS), im weiteren Text einfach Basisstation oder BTS genannt, versorgt. Sie ist zuständig für den Empfang, die Signalverarbeitung in der Funkzelle und kommuniziert über die so genannte Luftschnittstelle (Sender) mit den Endgeräten. Sie ist wegen Ihrer Antennen und die Diskussion über die Gesundheitsbelastung durch elektromagnetische Felder wohl die bekannteste und gleichzeitig sichtbarste Komponente eines Mobilfunk Netzwerkes. (vgl.Gabler 1991, Sauter 2008, Schnabel 2005)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-1 Antenne Basisstation; Quelle: Autor

2.3.1 Funkzellen Größe

Die Radien dieser Zellen sind abhängig von Ihrem Standort und reichen von 50m- 100m im urbanen Bereich, bis zu mehreren Kilometern im ländlichen Raum. Ein GSM Netz kann aus bis zu 35km großen Zellen bestehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-2 Zellengröße; Quelle: Informationszentrum Mobilfunk

Man darf sich dabei die Grenzen zu den Zellen untereinander nicht wie in Abb. 2.2 abgebildet scharf vorstellen, diese überlappen sich mehr oder weniger. In der Praxis bedeutet das, dass ein gewisses Gebiet in der Regel von mehreren Basisstationen (Zellen) versorgt wird. Jedes Handy sendet, während es über eine Basisstation eine Verbindung aufgebaut hat, auch zu den angrenzenden Zellen eine Fülle von Messdaten und wählt die mit der besten Signalqualität für die Datenübertragung aus. Diese Überlappung ist eine wichtige Charakteristik, die man bei fortgeschrittenen Positionsbestimmungsverfahren, welche auf Lateration und Angulation beruhen, verwendet. (vgl.Küpper, 2007)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-3 Verteilungsdichte von Basisstationen; Quelle: Informationszentrum Mobilfunk

2.3.2 Funkzellendichte

Die Anzahl der Zellen aus denen ein Netzwerk bestehen muss, ist eine Funktion aus der Größe der zu versorgenden Fläche und der Teilnehmer Durchdringung (Küpper 2005). Da die meisten Netze auf einer nationalen Basis betrieben werden, ist die Fläche und deren Topologie vorgegeben. Beim Bau der Mobilfunknetze konzentrierte man sich zuerst auf die Ballungszentren, bevor man die Versorgung in den ruralen Gebieten in Angriff nahm. Daher rührte der Umstand, dass man früher noch öfters auf funkzellenlose Gebiete, den umgangssprachlich genannten Funklöchern stieß. Da aber mit wachsender Durchdringungsdichte ein Netzwerk irgendwann an seine Kapazitätsgrenzen stößt, wirkt man dem damit entgegen, dass man dort die Dichte an Basisstationen (Funkzellen) erhöht, an denen der Bedarf überproportional hoch ist. Dabei macht man sich eine Eigenschaft der GSM Architektur zu Nutze, bei der mehrere Zellen die gleichen Funkkanäle (Frequenzen) simultan nutzten können, wenn diese Zellen nicht in unmittelbarer Umgebung zueinander liegen. Dazu verringert man die Signalstärke der Basisstationen, die sich im direkten Verhältnis zur Zellengröße widerspiegelt, um damit auf der gleichen Fläche mehr Basisstationen pro Km² unterzubringen. Somit ist erklärt warum die Zellen bei abnehmender Nutzungsintensität, wie etwa im ländlichen Raum, größer werden und in den Ballungszentren kleiner sind. In der Praxis hat man natürlich noch verschiedene Einflüsse wie etwa die Abschattung, Reflexion und Zerstreuung der elektromagnetischen Wellen zu berücksichtigen. (vgl. Sauter 2008, Schnabel 2005)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-4 Mehrfachnutzung von Funkkanälen der einzelnen BTS; Quelle: IPhelp

[...]


1 Vgl Kulmhofer, 2007

2 Vgl. Dörner, 2009

3 Vgl Kulmhofer, 2007

4 Vgl Grossman, 2008

5 Posttraumatisches Stresssyndrom

6 Siehe: EU Artikel 10 Richtlinie 2002/58/EG, ABl L 201

7 Hier will ich keinesfalls an der Sinnhaftigkeit solcher Einrichtungen zweifeln, vielmehr eine provokante Betrachtungsweise erwirken.

8 Damit beschreibt man das Verhältnis zwischen der Anzahl von aktiven Mobilfunk Nummern und einer definierten Population. Wenn dieser Wert über 100% liegt bedeutet das, es gibt mehr aktive Nummern als Bewohner in einem Land.

9 siehe Pressemiteilung der FMK 2010.

10 Download der Studie: (http://www.fmk.at/content.php?id=453) 23.6.10

11 Siehe: verwaltung.steiermark.at/.../faafbc00/Publikation_9-2009-Internet.pdf

12 Quelle hierzu, „Übernachtungen nach Märkten Kalenderjahr 2008“ freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von der Tirolwerbung GmbH.

13 Der Ausdruck Zelle bezieht sich hierbei auf die geographische Versorgung eines bestimmten Gebietes mit Funksignalen.

Ende der Leseprobe aus 141 Seiten

Details

Titel
Handyortung, geeignet für die Vermisstensuche im alpinen Gelände?
Hochschule
UMIT Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik
Note
A
Autor
Jahr
2010
Seiten
141
Katalognummer
V175416
ISBN (eBook)
9783640973446
ISBN (Buch)
9783640973316
Dateigröße
6070 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handyortung, Vermisstensuche, Peilung Mobiltelefon, Peilung, Leitstellenortung, Ortungsverfahren, Positionsbestimmungsverfahren, Handy orten, E-112, E-911, location based services, IMSI-Catcher, GSM-Ortung, Mobilfunk-Ortung, Alpine Notrufe, Kuratorium für Alpine Sicherheit, Alpinpolizei, Grossmann, Kulmhofer, RECCO, FMK, Forum Mobilkommunikation, GSM, UMTS, Mobilfunk Notrufe, Fernmeldebehörde, Sucheinsatz, Fortgeschrittene Ortungsmethoden, AGPS, OTD, U-TDoA, Zellen ID, Hybridtechniken, Timing Advance, CGALIES, Euronotruf, Public Saftey Answering Point, Mobile Notrufe, Ortungstechnologie, Mobilfunkbetreiber, Positionsbestimmung, GPS, Landesleitstelle, Notrufabfrage, Emergency Calltaker Agent, Einsatz Leit System, Telekommunikationsgesetz, Stammdaten, Standortdaten, ISDN, CLIR, CLIP, CLIRO, BTS, Base Station, Base Transceiver Station, GIS, IMSI, LMU, Notruf, Ortung im Ausland, Ortung SIM-Kartenloser Mobilfunktelefone, Ortung Mobilfunktelefon, Enhanced Emergency Services
Arbeit zitieren
Stefan Penz (Autor), 2010, Handyortung, geeignet für die Vermisstensuche im alpinen Gelände?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175416

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