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Angepasste Mitläufer oder engagierte Selbstläufer

Organisation und Ziele von Führung und Leitung bei Pro Familia

Title: Angepasste Mitläufer oder engagierte Selbstläufer

Term Paper , 2011 , 20 Pages

Autor:in: Manuela Rettig (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Es geht um die Fragestellung, wie viel Anteile engagierte Selbstläufer und angepasste Mitläufer eine Non-Profit-Organisation mit klientenorientierten Dienstleistungen braucht respektive aushält. Ziel ist, Umrisse eines Führungsmodells zu skizzieren sowie notwendige Mindeststandards für ein Führungsmodell zu benennen.

Die Arbeit berücksichtigt zwei aktuelle Konzepte von Führung, die eingebunden sind in übergreifende Management- oder Governance-Konzepte. Im Rahmen des Governance Konzepts findet sich ein umfangreicher Diskurs zu Leadership, im Vergleich dazu soll das St. Gallener Managementkonzepts herangezogen werden, um hier Ansätze herauszuarbeiten, die für Non-Profit Organisationen passend sein könnten. Beide Führungsansätze sollen hinsichtlich Anwendbarkeit für Non-Profit-Organisationen überprüft werden. Die Arbeit beginnt mit den Spezifika von Non-Profit Organisationen und arbeitet die wichtigsten Elemente eines Führungskonzepts heraus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Untersuchungsgegenstand

1.3. Basismodelle Leadership und Führung

2. Die Verortung von pro familia als Nonprofit-Organisation

2.1. Merkmale von pro familia

2.2. Merkmale von Non-Profit-Organisationen

2.3. Logik und Widersprüche: Ideologie und Wirtschaftlichkeit

3. Führungskonzepte im Vergleich

3.1. Leadership in sozialen Organisationen

3.2. MitarbeiterInnen als Mitunternehmer

3.3. Diskussion weiterer Führungskonzepte und Einzelbelege

4. Angepasste Mitläufer oder engagierte Selbstläufer?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie ein modernes Führungsmodell für die Nonprofit-Organisation "pro familia" gestaltet sein muss, um einerseits notwendige Organisationsziele und Hierarchien zu wahren, andererseits aber Eigeninitiative und Professionalität der hochqualifizierten Mitarbeiter zu fördern.

  • Analyse der spezifischen Struktur und Rahmenbedingungen von pro familia.
  • Gegenüberstellung von Management- und Leadership-Ansätzen in Nonprofit-Organisationen.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Ideologie, Mitarbeiterengagement und Wirtschaftlichkeit.
  • Entwicklung von Mindeststandards für eine zielorientierte Mitarbeiterführung in sozialen Organisationen.

Auszug aus dem Buch

3.2. MitarbeiterInnen als Mitunternehmer

Wie schon in Kapitel 2.3 beschrieben, erbringen die Mitarbeiter von pro familia personale und nichtstoffliche Dienstleistungen für externe und interne Kunden, mit wenigen Ausnahmen auf der Basis einer hohen Eingangsqualifikation. Unter dieser Voraussetzung wird das Konzept von Wunderer, MitarbeiterInnen als Mitunternehmer (Wunderer 2009, S. 31f) zu verstehen, im Hinblick darauf vorgestellt, welche Elemente für die Ziele Mitdenken, Motivation und Einsatz für die Ziele einer Organisation herangezogen werden können:

1. Mitarbeiter sind dann Mitunternehmer, wenn sie ihre Anteile jeweils individueller ökonomischer Zielsetzungen behalten, diese aber kombinieren mit sinnvollen Anteilen von sozialen Kompetenzen wie Schaffung und Erhalt von Beziehungen und ihre Ziele teamorientiert, langfristig, kooperativ und im Sinne der Kunden einsetzen. Aus Wissen wird dann Mit-Wissen, aus Fühlen Mit-Fühlen, aus Denken Mit-Denken, aus Entscheiden Mit-Entscheiden, Mit-Handeln und Mit-Verantworten (Wunderer 2009, S. 33).

2. Auf dieses normative Konzept können auf alle Mitarbeiter auf allen Ebenen in allen Teamstrukturen in Form von Führungsgrundsätzen oder Verhaltensorientierten Grundsätzen verpflichtet werden. (Wunderer, S. 34 f).

3. Als Schlüsselkompetenzen für Führung werden Problemlösungs-, Sozial- und Umsetzungskompetenz genannt. Problemlösungskompetenzen werden gefördert durch ständige Verbesserungsstrategien und damit problemlösendem Verhalten sowie Qualitätsmanagement. Umsetzungskompetenz wird charakterisiert mit Zielstrebigkeit, Machbarkeitsglauben und Hartnäckigkeit, Sozialkompetenz ergibt sich aus der Kombination von Eigenständigkeit und Eigensinn in Verbindung mit Kooperation, Netzwerkfähigkeit und Vertrauensbildung (Wunderer, S. 36f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Verbandes pro familia und Beschreibung der durch Professionalisierungswellen und Generationenwechsel geprägten Ausgangssituation.

2. Die Verortung von pro familia als Nonprofit-Organisation: Detaillierte Analyse der Strukturen von pro familia und Diskussion der Zielkonflikte zwischen sozialer Ideologie und ökonomischer Notwendigkeit.

3. Führungskonzepte im Vergleich: Kritische Untersuchung moderner Führungsansätze wie "Leadership" und "Mitarbeiter als Mitunternehmer" im Kontext sozialer Organisationen.

4. Angepasste Mitläufer oder engagierte Selbstläufer?: Synthese der Erkenntnisse und Ableitung konkreter Empfehlungen für eine ressourcenorientierte Führungskultur bei pro familia.

Schlüsselwörter

pro familia, Nonprofit-Organisation, Führung, Leadership, Mitarbeiterführung, Mitunternehmertum, Organisationsentwicklung, Sozialmanagement, Wirtschaftlichkeit, Ideologie, Personalmanagement, Selbstläufer, Personalressource.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Führung in einer spezifischen sozialen Organisation wie pro familia gestaltet werden kann, um eine Balance zwischen den Anforderungen einer NPO und dem hohen Professionalitätsanspruch der Mitarbeiter zu finden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf Nonprofit-Management, Leadership-Konzepte, die Rolle der Mitarbeiter als wichtigste Ressource sowie das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und der Ideologie sozialer Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Umrisse eines pro familia-spezifischen Führungsmodells zu skizzieren und Mindeststandards zu benennen, die Eigeninitiative fördern und gleichzeitig die Organisationsziele wahren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung aktueller Management- und Governance-Konzepte, die in Bezug auf die spezifischen Rahmenbedingungen von pro familia kritisch diskutiert und reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Verortung von pro familia, den theoretischen Vergleich von Führungskonzepten (wie dem St. Gallener Modell und Leadership-Ansätzen) sowie die Diskussion, wie Mitarbeiter aktiv in die Zielerreichung eingebunden werden können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben pro familia und Nonprofit-Organisation insbesondere Leadership, Mitarbeiter als Mitunternehmer, Organisationskultur und das Spannungsfeld von Ideologie und Wirtschaftlichkeit.

Wie unterscheidet sich "Leadership" von klassischem Management laut Autorin?

Leadership wird hier als Medium verstanden, das Mitarbeiter befähigt, ihre Kompetenzen für die Ziele der Organisation einzusetzen, anstatt nur durch Regulation und Kontrolle zu führen.

Warum ist das Konzept "Mitarbeiter als Mitunternehmer" für pro familia relevant?

Da Mitarbeiter bei pro familia hochqualifizierte Dienstleistungen erbringen, dient das Konzept dazu, sie stärker über Eigenverantwortung, Identifikation und Mit-Denken an die strategischen Ziele der Organisation zu binden.

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Details

Title
Angepasste Mitläufer oder engagierte Selbstläufer
Subtitle
Organisation und Ziele von Führung und Leitung bei Pro Familia
Author
Manuela Rettig (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V175426
ISBN (eBook)
9783640963591
ISBN (Book)
9783640963690
Language
German
Tags
Führung Non-Profit-Organisationen transaktionale Führung Leadership Mitarbeiter als Mitunternehmer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuela Rettig (Author), 2011, Angepasste Mitläufer oder engagierte Selbstläufer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175426
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